Tierschutz/Orgas...würdet ihr einen Vermehrerhund aufnehmen?

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JA oder Nein?
Aus gegebenden Anlass interessiert mich das gewaltig.Würdet ihr wieder einen Vermehrerhund aufnehmen?Würdet ihr wieder Pflegestelle sein?Würdet ihr wieder einer "TIERSCHUTZORGA. beitreten?
 

resy65

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Geli , das ist eine intressante Frage.

Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm, ich weiss es nicht.

Nach allem was ich im Tierschutz erlebt habe, ich glaube eher nicht.
Im Moment bin ich von gar nichts mehr überzeugt.
Es ist in letzter Zeit zuviel passiert.
 

Poldy

Wo isn das Dummy??
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Warum nicht ?
Nicht alle Orgas sind gleich organisiert und es gibt durchaus sehr viele Orgas, die hervorragende Arbeit leisten und deren Einstellung anders ist.

Es gibt auch im VDH hier und da unschöne Nachrichten über Mitgliedsvereine oder Züchter und trotzdem gilt für mich entweder einen Hund aus dem Tierschutz oder vom VDH Züchter.
 

Betta

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Ich bin in einer Tierschutzorga Mitglied. Es ist die zweite Organisation in der ich Fördermitglied bin. Aus der ersten bin ich ja irgendwie unfreiwillig entsorgt worden*blau*

Nicht alle Hunde bei den Orgas sind zwangsläufig Vermehrerhunde. Ich denke, dass ich für einen Ex Zuchthund eh nicht in Frage komme - vondaher stellt sich mir die Frage nicht.

Ich könnte mir aber durchaus vorstellen irgendwann einen Abgabehund zu nehmen. Wobei es mir persönlich egal wäre ob der Hund von einer Orga, privat oder aus dem Tierheim käme.
 
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Ich persönlich würde im augenblick "Nein"sagen.Wir haben 6Vermehrerhunde hier.Jeden einzelen Liebe ich"ich möchte sie nicht mehr missen.Aber wenn noch mal ein Hund,weiss ich nicht woher.:kopfklatsch:
 
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JA oder Nein?
Aus gegebenden Anlass interessiert mich das gewaltig.Würdet ihr wieder einen Vermehrerhund aufnehmen?Würdet ihr wieder Pflegestelle sein?Würdet ihr wieder einer "TIERSCHUTZORGA. beitreten?

Ich hab Luke aus dem örtlichen Tierheim. Ob ich nochmals einen Vermehrer-Hund aufnehmen würde, schwer zu sagen. Mit Luke zu leben, heißt sehr viel Arbeit, Zeit, Mühe und Geduld haben. Ich habe viele Einschränkungen durch ihn, die ich momentan gerne in Kauf nehme. Ob ich in sagen wir mal zehn Jahren nochmal dazu bereit bin, weiß ich ehrlich gesagt, jetzt noch nicht. Wenn aber ein anderer Hund bei mir einziehen sollte, denke ich, daß er zu 90 % aus den Tierheim oder einer Orga kommt.

Über Tierschutz-Orgas hab ich mich letztes Jahr nicht informiert. Ich wollte eigentlich auch keinen Hund, wir wollten nur Spenden im Tierheim abgeben. Hab ihn gesehen und es hat gefunkt.

Pflegestelle könnte ich wohl nie sein, ich würd den Wauzi wahrscheinlich behalten wollen. Einer Organisation beitreten, hm, dafür müßte ich mich mit der Orga befassen. R&F gefällt mir ganz gut, aber ich hab mich halt noch nicht ausführlich mit beschäftigt. Wenn ich sowas anstrebe, muss ich voll und ganz dahinter stehen. Bei RiN wird man mich nicht antreffen.
 

Betta

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Ich persönlich würde im augenblick "Nein"sagen.Wir haben 6Vermehrerhunde hier.Jeden einzelen Liebe ich"ich möchte sie nicht mehr missen.Aber wenn noch mal ein Hund,weiss ich nicht woher.:kopfklatsch:

Warum würdest Du keine mehr nehmen?
 
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Ich warte auf den Moment, in dem endlich ein Tierschutzhund bei uns einziehen wird. Ob ich für einen Vermehrerhund in Frage komme, kann ich nicht beurteilen. Würde es mir aber sehr wünschen ...
Auf jeden Fall steht für uns fest, dass unsere nächsten Hunde nur noch aus dem Tierschutz kommen - Vermehrerhund, Abgabehund, Tierheim, Tierschutzorga - ich lasse es auf mich zukommen.
 

Sams Frauchen

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Steffi,erstmal weil 6Hunde mehr als ausreichend sind.Die Futter u.Tierarztkosten langsam ins unermessliche wandern und auch der hinterhalt in den Tierorg.nicht wirklich gegeben ist.

Aus genau diesem Grund würde ich nie wieder einen Pflegie aufnehmen. Ich bin jetzt in kurzer Zeit zweimal auf die Schn.... gefallen mit Tierschutzorgas. Für mich ist das Thema durch, so sehr es mir auch für die Hunde leid tut, denn jeder einzelne hat es verdient eine Chance auf ein richtiges Leben zu bekommen.
Die erste Orga wusste nicht ob sie uns nun nehmen oder nicht. Drei Leute drei verschiedene Aussagen. Die zweite Orga hat sich nen Scheiß um uns gekümmert. Keine telefonisch erreichbar als Paul in die Klinik musste, mein Geld habe ich bei Pauls abholung erst bekommen. Und es ist lt. meiner TÄ immernoch eine Rechnung offen. Die Adresse stimmte nicht an die die Rechnung gehen sollte und die zuständige Dame ist niergends zu finden.
Ist schon peinlich wenn man mit dem eigenen Hund zu seiner TÄ geht und gefragt ob man wüsste wo die Dame anzutreffen ist und das die Rechnung (von 55 Euro, also echt nicht viel) immernoch offen ist!!!

Davon ganz abgesehen ist und bleibt Sam lieber ein Einzelhund, mal für einen Tag Hundebesuch findet er toll, aber länger muss nicht sein.

Außerdem war es nach einem halben Jahr total schwer den Hund wieder herzugeben. Ich habe Rotz und Wasser geheult. Es hat mir das Herz gebrochen, obwohl ich wusste Paul ist gut untergebracht und bekommt ein liebevolles Zuhause.

Sollte Sam mal nicht mehr sein und ich möchte wieder einen Hund, dann wird es definitiv ein Tierschutzhund, aber da informiere ich mich vorher sehr genau woher er kommen wird (also von welchem Verein).

Aber Pflegestelle, nie wieder, wenn dann nur als Endstelle.
 

Betta

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Steffi,erstmal weil 6Hunde mehr als ausreichend sind.Die Futter u.Tierarztkosten langsam ins unermessliche wandern und auch der hinterhalt in den Tierorg.nicht wirklich gegeben ist.

Aber hört die Verantwortung eine Orga nicht irgendwann auf? Wenn Du die Hunde behältst? Es sind doch jetzt Deine Hunde.
 

Sams Frauchen

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Aber hört die Verantwortung eine Orga nicht irgendwann auf? Wenn Du die Hunde behältst? Es sind doch jetzt Deine Hunde.

Soweit ich weiß bleiben die Hunde auch nach der Vermittlung Eigentum des Vereins, wenn dir mal was passiert kommt dein Hund sofort zu dem Verein zurück. Und du darfst den Hund nicht einfach vermitteln, wenn du aus welchen Gründen auch immer den Hund abgeben musst musst du den Verein informieren der lt. Vertrag den Hund zurück nimmt.
 

Betta

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Soweit ich weiß bleiben die Hunde auch nach der Vermittlung Eigentum des Vereins, wenn dir mal was passiert kommt dein Hund sofort zu dem Verein zurück. Und du darfst den Hund nicht einfach vermitteln, wenn du aus welchen Gründen auch immer den Hund abgeben musst musst du den Verein informieren der lt. Vertrag den Hund zurück nimmt.

Das ist mit klar, Nicole. Ist bei VDH Züchtern nicht viel anders.

Aber was erwartet man noch von der Orga nachdem man den Hund sein eigen nennt?
 

Sams Frauchen

Hundemama
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Das ist mit klar, Nicole. Ist bei VDH Züchtern nicht viel anders.

Aber was erwartet man noch von der Orga nachdem man den Hund sein eigen nennt?

Das der Verein einem mit Rat und Tat zur Seite steht bei Problemen, So wie es ein vernünftiger Züchter halt auch macht. Das würde zumindest ich unter einem verantwortungsbewussten Verein verstehen. Das der Verein sich auch nach der Vermittlung für die Hunde und deren Wohlergehen interessiert.
 

Betta

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Das der Verein einem mit Rat und Tat zur Seite steht bei Problemen, So wie es ein vernünftiger Züchter halt auch macht. Das würde zumindest ich unter einem verantwortungsbewussten Verein verstehen. Das der Verein sich auch nach der Vermittlung für die Hunde und deren Wohlergehen interessiert.

Ehrlich, die Vereine machen es manchen nie richtig.

Machen sie Nachkontrollen - ist es nicht richtig.
Kümmern sie sich nicht mehr - ist es auch nicht richtig *blau*
 

Sams Frauchen

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Ehrlich, die Vereine machen es manchen nie richtig.

Machen sie Nachkontrollen - ist es nicht richtig.
Kümmern sie sich nicht mehr - ist es auch nicht richtig *blau*

Das ist der Mensch. Ich finde sowohl eine Vorkontrolle als auch eine Nachkontrolle und das mit Rat und Tat nach der Vermittlung zur Seite stehen bei jeder Orga sehr wichtig. Nur so ist doch gewährleistet das es dem Hund gut geht! Aber es sollte von erfahrenen Mitarbeitern gemacht werden. Und die die es lernen wollen sollen vernünftig eingearbeitet werden indem sie mit den geschulten/erfahrenen Leuten mitgehen und dadurch lernen worauf sie zu achten haben.
 

Waltraud

mit Vischelmaus Doro
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Ich würde sofort wieder einen traumatisierten Hund nehmen, wenn ich die dazugehörende Wohnsituation noch hätte. Dazu gehört vor allem ein gut eingezäuntes Grundstück. Da ich so etwas nicht mehr habe, kommt für mich nur noch ein "normaler" Hund in Frage, den ich auch in einer Wohnung halten kann und überall mit hinnehmen kann.

Ich für meinen Teil habe mit der Organisation, von der Libby ist, keine negativen Erfahrungen gemacht. Ich kann jederzeit bei der ehemaligen Pflegestelle anrufen und hätte ich Probleme, wäre sie gleich zur Stelle. Sollte mir etwas passieren, so hat meine Familie die Nummer von dort und könnte ihnen Libby guten Gewissens überlassen.
 

Sams Frauchen

Hundemama
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Ich würde sofort wieder einen traumatisierten Hund nehmen, wenn ich die dazugehörende Wohnsituation noch hätte. Dazu gehört vor allem ein gut eingezäuntes Grundstück. Da ich so etwas nicht mehr habe, kommt für mich nur noch ein "normaler" Hund in Frage, den ich auch in einer Wohnung halten kann und überall mit hinnehmen kann.

Ich für meinen Teil habe mit der Organisation, von der Libby ist, keine negativen Erfahrungen gemacht. Ich kann jederzeit bei der ehemaligen Pflegestelle anrufen und hätte ich Probleme, wäre sie gleich zur Stelle. Sollte mir etwas passieren, so hat meine Familie die Nummer von dort und könnte ihnen Libby guten Gewissens überlassen.

So sollte es doch auch sein. Und der Verein selber? Fragt er ab und an mal nach dem Wohlbefinden von Libby?
 
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