• Hallo, lieber Gast. Danke, dass Du Dich bei uns im Forum registriert hast. Beachte bitte, dass Du zur Aktivierung Deines Benutzerkontos eine E-Mail an die angegebene E-Mail Adresse bekommst. Um Deine Registrierung abzuschließen, klicke bitte auf den Link in der Mail, danach wirst Du in kürzester Zeit für das Forum freigeschaltet. Das Retriever Pfotenfreunde Team

Schilddrüsenunterfunktion-Austausch

Helfen Sie mit, Retriever Pfotenfreunde zu unterstützen:

no thyme

Well-known member
Mitglied seit
13 März 2018
Beiträge
45
Bewertungen
7
Standort
Berlin / Vancouver
Hallo zusammen!

Ist schon sehr lange her, seit ich das letzte Mal hier geschrieben habe. Gesundheit, Umzug, etc pp gaben mir nicht viel Zeit (und Lust) dazu.
Während es beim letzten Mal um das Treppensteigen ging, möchte ich hier einen Austausch zum Thema Schilddrüsenunterfunktion starten. Es scheint dieses Problem zunehmend zu geben und auch die Goldies sind da oft dabei.

Mein Golden Rüde ist nun schon 3,5 Jahre alt bzw wird im Mai 4.

Im August 2019 wurde beim ihm die Diagnose gestellt und nach der ersten Einstellung mit Forthyron 400 mit 2x 3/4 Tbl. am Tag lief es auch ganz gut.
Allerdings nimmt er seit August 2020 Phen-Pred und das hat offensichtlich dazu geführt, dass sein Wert in den Keller rutschte - T4 lag bei 0,7.
Ich war bei verschiedenen TA's und es stellte sich nach und nach heraus, dass die wenigstens dieses Problem wirklich kennen. Dementsprechend fallen die Bluttests entsprechend aus und somit leidet auch die Dosierung.

Dass die Gabe von Cortison, auch in kleiner Menge ziemliche Auswirkungen auf die Werte hat, habe ich mir gerade zum Teil selbst angelesen und mit einer Apotkekerin besprochen. Milo hat sehr plötzlich ganz schlimmes Fell bekommen und sein Verhalten hat sich negativ verändert. Insgesamt erkannte ich meinen Liebling nicht wieder. Aufgedreht bis zum geht-nicht-mehr und er konnte fressen soviel er wollte, nahm aber nicht zu, eher ab.

Kurzerhand habe ich nach genanntem Austausch mit der Apothekerin die Dosis eigenhändig erhöht. Von 600µg auf nun 800µg Tagesdosis. Innerhalb von 2 Tagen wurde das Fell besser, auch sichtbar für andere. Er ist etwas ruhiger, kann sich besser konzentrieren, ist wieder mehr bei mir und raus aus seinem Tunnel.

Plan ist nun, das so zu belassen und in 3 bis 4 Wochen einen neuen Test machen zu lassen. Dieses Mal allerdings bei einem TA, der sich auskennt mit der Schilddrüse.

Interessieren würde mich, wer von euch einen Hund mit Schilddrüsenunterfunktion hat,welche Symptome zeigten sich, wie füttert ihr, welches Medikament nutzt ihr und in welcher Dosis, wie sind die Erfahrungen mit den TA's und was euch sonst noch einfällt.

Freue mich über eure Postings!

LG
 

schrecker82

Well-known member
Mitglied seit
7 September 2008
Beiträge
10.133
Bewertungen
26
Standort
zu Hause
Also die Symptome die du beschreibst deuten eigentlich eher auf eine Überfunktion hin - aber es gibt halt immer mal Ausnahmen ;) (weil Unterfunktion: Hund ist müde, nimmt zu...Überfunktion: Hund ist hibbelig, nimmt ab - so hab ich das mal in der Berufsschule gelernt, grob*g*).

Warum bekommt der Hund Cortison? Besteht da vielleicht die Möglichkeit was anderes zu nehmen, so dass du mit dem Forthyron auch wieder runter kommst?

Mein Gordon zB hat zusätzlich Epilepsie, daher bekommt er Luminal (Phenobarbital). Sein T4-Wert erscheint daher immer etwas niedrig (TSH passt) - wird er so eingestellt, dass man bei einem "normalen Hund" sagen Würde "Perfekt!" dann hechelt er in einer Tour, kommt nicht zur Ruhe. Daher ist er immer im unteren Bereich der Kontrollwerte...

Wir waren zwischenzeitlich auch schon bei 2x 800µg am Tag - jetzt nur noch bei 2x500µg (wird die Tage nochmal kontrolliert, gleich wird erstmal ein normales Blutbild gemacht).


Ich denke der Gang zu einem TA, der sich auf Endokrinologie spezialisiert hat ist nicht verkehrt, da halt wie gesagt nicht jeder Hund das Lehrbuch gelesen hat ;)
 

no thyme

Well-known member
Mitglied seit
13 März 2018
Beiträge
45
Bewertungen
7
Standort
Berlin / Vancouver
Hi,
schön von dir zu lesen!

Hier mal die Liste an Symptomen, die mir hinsichtlich der Unterfunktion bekannt sind:

- schlechte Fellqualität (auch: nackte Beine, nackter Bauch, dünne oder veränderte Ohrbehaarung, das Fell fühlt sich verändert an - entweder weicher oder rauher als üblich, grosser nackter Nasenspiegel)
- Trägheit (im Vergleich zu anderen Hunden in dem Alter)
- Fettleibigkeit (kann auftreten)
- "trauriges Gesicht" depressive Stimmung und introvertiert
- Hibbeligkeit
- aggressives Verhalten
- Angstverhalten bis hin zur Panik
- nimmt trotz viel Futter nicht zu
- Ohrenentzündung, offene Ohrspitzen
-schlechte Wundheilung
-humpeln
- Herzprobleme
- schlechte Ansprechbarkeit im Training
- friert schnell
- hechelt in Ruhephasen ohne erkennbaren Grund ( Wärme, Stress, Schmerzen etc. )


Nach meiner Recherche gilt wohl für Hunde mit Unterfunktion eben nicht immer dasselbe. Und ein Überfunktion ist es definitiv nicht.

Zu deiner Frage....das Phen-Pred, welches nur einen geringen Anteil an Cortison hat (das macht mir auch keine riesigen Sorgen, da ich selbst lange Corstison nehmen musste) bekommt er, weil er ein bislang nicht zugeordnetes Problem mit seinem Maul hat. Und ja, natürlich war ich mit ihm bei verschiedenen TA's, ohne Ergebnis bisher. Das Phen-Pred sorgt momentan - bis zum nächsten Termin beim TA für Zahnheilkunde und Endokrinologen - normal fressen und gähnen zu können. Eine, laut den bisherigen TA's merkwürdige Geschichte.

Die Gabe setze ich jetzt erstmal fort und ich seh ja, dass es ihm insgesamt so besser geht. Bin gerade aus einer Kleinstadt wieder nach Berlin gezogen, unter anderem um ihn besser behandeln lassen zu können. Ich habe von etlichen TA's gehört, das Thema Schilddrüse würden sie kennen, aber es hat sich dann anders dargestellt.

-----------

Sonst niemand Erfahrungen? *staun*

LG
 

Andrea

Dummy verrückt 😜
Mitglied seit
3 April 2013
Beiträge
1.623
Bewertungen
26
Standort
Bayern
Ich habe hier auch einen Hund mit Schilddrüsenunterfunktion.

Bei ihm war die Diagnose nur ein Zufallsbefund weil er wegen einer anderen Erkrankung Blut abgenommen bekam.
Ich habe bei ihm keinerlei Symptome fest gestellt. Es war halt nur im Blut auffällig. Er bekommt seit dem Forthyron 400, frühs und abends jeweils 1/2 Tablette. Damit ist sein Wert im unteren Normbereich.

Wie lange hat Milo denn schon die Probleme mit dem Maul und was wäre, wenn er das Phen-Pred nicht bekommt?
 

no thyme

Well-known member
Mitglied seit
13 März 2018
Beiträge
45
Bewertungen
7
Standort
Berlin / Vancouver
Hallo Andrea,

bevor ich auf deine Frage antworte.... darf ich fragem wie groß bzw schwer dein Schatz ist. Frage nur, weil ich ursprünglich erklärt bekommen habe, dass die Hunde nach Gewicht eingestellt werden. Heute weiß ich, dass das nicht immer, eigentlich eher seltener, richtig ist. Ich hab jetzt eine TA Praxis gefunden, die sich auskennt und mir wurde schon gesagt, dass es viel auf Symptome ankommt etc pp.

Anyways.

Hm. Milo hat im vergangenen Sommer eines seiner Plüschtiere im Maul gehabt. Quiekte plötzlich auf, ließ es fallen und kam zu mir. Ich alles gecheckt, nichts gefunden, Plüschi weggeräumt und zum TA. Auch, weil er nach dem "Vorfall" nicht mehr normal gähnte. Kein Gähngeräusch wie sonst und Kopf wurde nach rechts (oder links) und nach unten gedreht.

TA hat geröntgt, ihn intensiv untersucht, nichts gefunden. Das Röntgenbild war echt gut und man sah rein gar nichts was das hätte erklären können.
Blurbild zeigte ebenso nichts.
Dann Phen-Pred verschrieben für 10 Tage.

Bis November war dann alles gut. Im November trug er wie so oft seine Leine, selbes Spiel wie im Sommer. Ich wieder zu TA (ein anderer, weil ich zu dem Zeitpunkt woanders lebte). Der sagte "Halswirbelsäule, ähhhhh, nein, Kiefer." Kann man nicht behandeln. (Da hab ich gedacht, ja nee, ist klar.)

Hab einen Physiotherapeuten kommen lassen. Der hat Milo dann durchgecheckt, 1,5 Std. 1x unter Phen-Pred, 1x ohne. Ergebnis: Wirbelsäule ist völlig ok.

Hab dann TA für Zahnheilkunde in Berlin kontaktiert, dem alles schriftlich haargenau geschildert, der sagte dann, kann er nichts mit anfangen, aber ich kann (im Februar 2021) vorbeikommen, er kuckt ihn sich mal an.

Dann hab ich festgestellt, dass er wieder Symptome hatte, die vor der Behandlung der Schilddrüse aufgetreten waren. Fell super schlecht, abgenommen, nicht bei mir, eher im Tunnel, einfach nicht mein Hund.

Dann habe ich angefangen intensiv zu lesen und weiß jetzt, dass es auch muskuläre und neurologische Probleme auftreten können. Manche Hunde bauen Muskeln ab. So auch bei Milo, dessen Hinterhand etwas abgebaut hat (hatte mir der Physio gesagt und seitdem trainieren etwas , um das zu verbessern).

Insofern sehe ich jetzt die Möglichkeit, dass es sich hier um einen Zusammenhang mit der Schilddrüse handelt. Das letzte große Blutbild wurde im Dezember gemacht. T4 Wert im Keller (0,7), sonst nichts Besorgniserregendes.

(Wir sind Dauergast beim TA und ja, es haben sich mehrere mit ihm befasst. Und nein, ihn einfach für ein MRT oder CT anmelden tue ich nicht. Eins nach dem Anderen, so hab ich das bei mir auch gehalten.)

Beste Grüße!!
 

schrecker82

Well-known member
Mitglied seit
7 September 2008
Beiträge
10.133
Bewertungen
26
Standort
zu Hause
Hm, MRT wäre jetzt mein nächster Rat gewesen...in Berlin hast du direkt die Uniklinik - wenn da keiner dabei ist, der dir helfen kann, dann weiß ich auch nicht ;)

Ja, es gibt immer mal welche, wo die Symtpome nicht so typisch sind, bzw eben auch die Blutwerte.

Wenn du ja demnächst nen Termin beim Endokrinologen hast, dann wird der sicher mit den ganzen Angaben was anfangen können, ich drücke dir ganze feste die Daumen dafür.


Btw mein Hund wiegt derzeit noch 22 Kilo...es waren mal knapp 27...das Alter und der Muskelabbau zollen ihren Tribut.
 

Andrea

Dummy verrückt 😜
Mitglied seit
3 April 2013
Beiträge
1.623
Bewertungen
26
Standort
Bayern
Danke, Melanie für deine Erklärungen.

Ich habe wegen dem Maul gefragt, weil Felix vor 5 Jahren, da war er 3 Jahre alt, eine Entzündung des Trigeminus-Nervs hatte (nennt sich Dropd Jaw Syndrom). Er konnte damals sein Maul nicht selbstständig schließen, der Unterkiefer hing einfach herunter. Da ist dann auch die Unterfunktion festgestellt worden.

Aktuell wiegt Felix 37 kg, damals als er so krank war hatte er bis auf 34 kg abgenommen.
 

no thyme

Well-known member
Mitglied seit
13 März 2018
Beiträge
45
Bewertungen
7
Standort
Berlin / Vancouver
@Andrea
Wie hat man die Entzündung festgestellt? Und dann behandelt? Wie gehts heute? Magst du erzählen? Ich frage aus Interesse, und weil ich nach einer "sanften" Behandlung bzw Diagnostik suche.

Auch, weil ich bislang ein bisschen enttäuscht bin hinsichtlich der Info's, die ich bekommen habe. Wenn man einiges an Geld bei einem TA läßt, dann doch bitte mit entsprechenden Info's. Und na klar, nicht umsonst gibt es Fachärzte, aber dann sollte man als TA den Patienten da gleich hinschicken und nicht in einer gewissen Sicherheit wiegen, Medis verabreichen ohne zusätzliche Anmerkungen, die ich mir als HH dann sonst woher holen muss.

Momentan bekommt Milo um 6:00 Uhr 2 Omeprazol zum Futter (TF), welches er 1 Std. (5:00 Uhr) nach der Forthyron bekommt. Um 7:00 Uhr bekommt er dann 1 Phen-Pred und abends nach dem Füttern nochmal 1 Phen-Pred. Damit gehts ihm sehr gut. Null Einschränkung!

@julia
Es ist nicht, dass ich ihm gänzlich das MRT / CT versagen will, aber heutzutage rennen mir zuviele Menschen und Tierhalter einfach los. Ich selbst bin Krebspatientin (Anfangsstadium) und habe mir über meine Behandlung viel Gedanke gemacht. Habe eine OP im Sept. 2019 machen lassen, aber auf Bestrahlung und Chemo komplett verzichtet (riesige Diskussion). Ich weiß, dass es mir den Rest gegeben hätte. Heute geht's mir mit Einschränkung gut. Habe aber auch einen Arzt, der mich wirklich gut unterstützt und sich Zeit nimmt und mir zuhört. Das hat schon Seltenheitswert.

Ich denke Milo hat normale Symptome für die SDU. Aber ja, es gibt Unterschiede und leider nicht das eine richtige Rezept zur Behandlung (meine die Berechnung).

Wie alt ist deiner? Sind ja heftige Unterschiede beim Gewicht! Tut mir sehr leid!

Habt ihr die Fütterung verändert? Was sonst habt ihr im Alltag vielleicht verändert? Oder ist alles wie vorher?

LG
 

schrecker82

Well-known member
Mitglied seit
7 September 2008
Beiträge
10.133
Bewertungen
26
Standort
zu Hause
Muss kurz eine Lanze brechen für manche TÄ - ich kenn Leute, die wollen sofort zum Facharzt überwiesen werden, und schimpfen dann danach, das DAS, was da gemacht wurde, auch der günstigere HTA machen hätte können.

Da stehste dann als TA: direkt weiterschicken, oder erstmal selbst machen (und das wird in den allermeisten Fällen ja wirklich reichen).

Bei mir auf der Arbeit wird es glücklicherweise so gehandhabt, dass wir offen damit umgehen: es gibt die und die Möglichkeiten, es könnte dies und das und jenes sein - dann muss der Besitzer entscheiden, was er macht (außer es ist direkt klar, dass man zum Facharzt muss).

Das stimmt - es gibt nur Richtlinien - aber man behandelt halt nicht irgendwelche Blutwerte, sondern ein Lebewesen.


Zu deiner Frage: Gordon ist 13.5 Jahre. Die Muskeln haben halt wirklich einiges gewogen. Aber er ist munter und macht fast allen Spaß mit :) Futter bekommt er mittlerweile viel mehr wie früher, Alltag ist gleich...er hat halt schon einige "Zipperlein" mit sich rumzutragen. Wir sind froh für jeden Tag, jede Woche, jeden Monat (oder sogar Jahre?). Dass er bis hier hin kommt, das hätten nicht viele erwartet.
 

no thyme

Well-known member
Mitglied seit
13 März 2018
Beiträge
45
Bewertungen
7
Standort
Berlin / Vancouver
Julia,
du hast schon Recht, ich habe da sehr verallgemeinert, allerdings basierend auf meinen Erfahrungen.

Hm, vielleicht versteh ich das falsch, aber die Blutwerte geben ja einen Anhaltspunkt darüber, wie die aktuelle Situation ist. Bei einem Wert, der weit aus dem Normbereich geht, kann ich nicht einfach sagen, ach, bei einem Hund mit 28kg passen 600µg Forthyron und gut isses. Denn genau das war es eben nicht.
Ich weiß mittlerweile, das eine einfach nach dem Gewicht gerichtete Forthyrongabe nicht zwingend richtig ist. Ich weiß von Hunden, die dieselbe KG-Zahl auf die Waage bringen, aber sogar noch höhere Dosen bekommen, oder auch niedrigere. Es kommt offensichtlich auf den Wohlfühlgrad (so nenn ich es mal) des jeweiligen Hundes an.

Freut mich, dass Gordon so ein Sonnenschein zu sein scheint und ich wünsche euch noch viele schöne Tage.

LG :)
 

schrecker82

Well-known member
Mitglied seit
7 September 2008
Beiträge
10.133
Bewertungen
26
Standort
zu Hause
Alles gut Melanie - ich kenn halt beide Seiten ;) (weiß aber auch sehr gut, wie man sich auf der Seite des Tierbesitzers fühlt - man muss sich ja auf irgendwie den Arzt verlassen - und da hab ich auch schon so einiges erlebt...).

Und ja, es stimmt was du schreibst. So bekommt Gordon ja seine 500 morgens und abends, eine Hundefreundin wiegt 29 Kilo und kommt mit 600 am TAG aus. Wobei es bei diesem Vergleich halt auch immer dran liegen kann, dass er noch andere Medis nimmt.
 

Moni mit Hund

auf der Suche
Mitglied seit
29 Dezember 2012
Beiträge
2.590
Bewertungen
0
Standort
Deutschland
Meine Hündin bekommt seit sie 2 Jahre ist, Eutyrox 2 x 400 µg. Sie wiegt 26 kg.
Ich habe die Werte damals untersuchen lassen, weil sie, was oft auch typisch ist, im Verhalten eher wie bei einer Überfunktion reagierte. Sie war draußen hibbelig, unkonzentriert, fahrig. Drinnen zeigte sie vermehrt Unsicherheiten. Das Fell war stumpf, aber sie hatte keinen vermehrten Ausfall, weshalb der erste TA meinte, da müsse man nichts machen. Das wäre alles okay.

Dann habe ich eine TÄin gefunden, die sich auskennt, mir das Buch von Beate Zimmermann über die Schilddrüse besorgt.
Gut ist bei uns, dass wir nach der Aufdosierung nun seit fast 7 Jahren bei eben 2 x 400 µg bleiben können. Die nun noch nur jährlichen Blutkontrollen bestätigen das.
 

no thyme

Well-known member
Mitglied seit
13 März 2018
Beiträge
45
Bewertungen
7
Standort
Berlin / Vancouver
Hallo Julia, ja, auch da hast du Recht. Wenn man beide Seiten kennt, hat man einfach nochmal ein anderes Bild und Denken. Kenn ich aus meinem Job auch.

Und genau, ich muss mich doch auf meine TA's verlassen können. Nichts ist 100%ig in meiner Welt, aber es sollte nahe dran sein. Mich persönlich hat diese Auswirkung von Phen-Pred einfach echt mitgenommen und ich hatte keine Ahnung. Ich frag halt auch immer, ob ich an etwas denken soll oder etwas beachten muss. Da kam aber nie etwas. Bis ich dann in der Apotheke angerufen habe und mit der Apothekerin ein längeres Gespräch hatte. Da gingen dann ein paar Lichter auf. Und so wie es jetzt ist, ist es glaube ich erstmal ok.
Frage....ich habe ja erst vor Kurzem die Dosis von Forthyron erhöht. Denkst du, ein Zeitraum von 4 Wochen bis zum nächsten Blut check-up ist ok? Oder sind 6 Wochen besser?

Sobald ich das Gefühl habe, es geht ihm prinziell gut und sobald seine Werte gut sind, gehen wir den nächsten Schritt. :))

Hallo Moni, sehr interessant und es deckt sich ziemlich mit meiner Beobachtung bei Milo. Ich habe das auch gelesen, dass die Symptome wirklich nicht immer typisch sind bzw man sie nicht festnageln kann auf jeden Hund. Fand ich sehr interessant.

Schön, dass du das Buch erwähnst. Ich glaub, ich kuck mir das mal an. Was hältst du von dem Buch?

Danke Ihr Lieben!
 

schrecker82

Well-known member
Mitglied seit
7 September 2008
Beiträge
10.133
Bewertungen
26
Standort
zu Hause
Also ich nehme Gordon nach 3-4 Wochen Blut ab, wenn die Dosis angepasst wurde. Immer genau 4 Stunden nach Tablettengabe, damit ich einen gescheiten Vergleichswert habe (da nehme ich dann nur für die Schilddrüse ab, die anderen Werte bekommen "nüchternes" Blut" *g*).
 

Moni mit Hund

auf der Suche
Mitglied seit
29 Dezember 2012
Beiträge
2.590
Bewertungen
0
Standort
Deutschland
Hallo Moni, sehr interessant und es deckt sich ziemlich mit meiner Beobachtung bei Milo. Ich habe das auch gelesen, dass die Symptome wirklich nicht immer typisch sind bzw man sie nicht festnageln kann auf jeden Hund. Fand ich sehr interessant.

Schön, dass du das Buch erwähnst. Ich glaub, ich kuck mir das mal an. Was hältst du von dem Buch?

Das Buch ist sehr gut, aber auch sehr wissenschaftlich. Man muss sich einiges erarbeiten, doch es lohnt sich.

Finja bekommt ihre Tabletten morgens und abends jeweils zwischen 6 und 7 Uhr.
Und wie geschrieben, wir haben seit Jahren die Wohlfühldosis bei 2 x 400 µg. Blutentnahme ist immer ca. 4 - 5 Stunden nach der Morgengabe.

Finja wurde übrigens ein Jahr nach der Feststellung kastriert und hat eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung.
 

no thyme

Well-known member
Mitglied seit
13 März 2018
Beiträge
45
Bewertungen
7
Standort
Berlin / Vancouver
Na, dann werd ich mal einen Blick reinwerfen.

Milo bekommt seine Tabletten um 5:15 Uhr und 17:15 Uhr. Muss das demnächst meinen veränderten Arbeitszeiten neu anpassen. Toll wäre eigentlich ein timer-gesteuerter-Tablettenspender für Hunde. Habe mir mal von Trixie einen Futterautomat mit Uhr gekauft, aber das Teil ist zeitlich leider eher ungenau. Hab bislang nichts passendes gefunden.

Milo ist intakt und soll auch intakt bleiben, sofern die Gesundheit das zulässt. Das macht ihm zwar den Hundealltag hier und da schwerer, aber naja.
 

no thyme

Well-known member
Mitglied seit
13 März 2018
Beiträge
45
Bewertungen
7
Standort
Berlin / Vancouver
Ein weiteres Problem, dass mich gerade beschäftigt ist die Fütterung.

Milo ist mit Frischfütterung aufgewachsen. Laut TA sollte ich das ändern und so habe ich nun im November 2020 auf TF von Real Nature Wilderness umgestellt. Er frisst es gerne und soweit verträgt er es auch ganz gut. Aber seither gefällt mir sein Fell nicht so gut. Bzw habe ich den Eindruck, dass sein Fell auch (!) unter der Umstellung leidet.

Heute beim Bürsten habe ich am Bauch büschelweise Fell rausgeholt. Für meine Begriffe zuviel. Diese Probleme hatten wir vorher nicht.

Jetzt überlege ich zum Barfen zurück zu gehen, mir fällt es aber gerade schwer da eine Entscheidung zu treffen.

Es ist zum Mäusemelken.
 

schrecker82

Well-known member
Mitglied seit
7 September 2008
Beiträge
10.133
Bewertungen
26
Standort
zu Hause
Herrje, habs jetzt erst gesehen...

Ich sags immer so: der Hund muss sein Futter mögen UND es vertragen. Wichtig ist beim Barfen einfach nur (auf die Schilddrüse bezogen), dass man eben kein Schlundfleisch gibt (sollte man auch als "getrocknete Kauleckerchen" weglassen).

Wenn du davon überzeugt bist zu barfen, why not?

Der TA sieht halt gebündelt die "Probleme", die man auch mal bekommen kann. So kenne ich zB leider einige Hunde, die extrem schlechtes Fell und auch besonders eine schlechte Knochenqualität haben - und alle sind sie gebarft (ob sie das nach Plan machen? Ich weiß es nicht...). Mein Hund hats nicht vertragen (so gar nicht...drum sind wir wieder auf Trockenfutter umgestiegen). Aber ich denke man sollte keine Fütterungsart einfach "abtun".
 
Oben