Labrador aus Arbeitslinie im Alltag

Retriever Pfotenfreunde

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k.m.

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Hallo!

Erstmal danke ich euch nochmal für die nette Begrüßung hier!

Ich hab ja schon in meiner Vorstellung ein wenig geschrieben, was meine Situation ist: 2015 soll bei uns ein Labbi einziehen, sollte alles so laufen wie geplant, weiß man ja nie.

vor 1,5 Jahren habe ich leider meine Vizsla Maus hergeben müssen. Die Süße war mein erster Hund, ich habe mich 3 Jahre auf sie vorbereitet und das war auch gut so, denn sie war eine riesige Herausforderung. Durch sie habe ich aber auch gelernt wie unglaublich schön es ist, mit einem Hund zu arbeiten.

Nun stehe ich vor einem Dilemma: Ich werde so ein Kaliber wie sie es war nicht mehr stemmen können, vor allem den Alltag. Ich konnte sie nirgendwo hin mitnehmen, weilsie einfach nie zur Ruhe gekommen ist. Das schaffe ich nervlich nicht nochmal glaube ich.

Andererseits hätte ich aber trotzdem gerne einen "Arbeitshund" und wäre mit einem nebenbei-Hund nicht glücklich.

Ein Labbi aus Arbeitslinie hat es mir schon lange angetan. Wo ich mir aber nicht sicher bin ist die Frage, ob so ein Labbi auch solch ein Nervenbündel ist wie ein Vizsla. Wie sind eure Arbeits-Labbis im Alltag? Kommen sie gut zur Ruhe? Fordern sie dauernd Aufmerksamkeit?

Könnte ein Arbeitslabbi der richtige Mix aus Ruhe und Arbeit für mich sein?

Ich bin gespannt auf eure Berichte!

Liebe Grüße,
Kristina

PS: Ich werde mich im nächsten Jahr sicher auch mit Züchtern unterhalten und genauer auf die richtigen Linien schauen, aber erstmal würe ich gerne Erfahrungsberichte hören! :)
 
G

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Ich habe zwei Labradore aus Arbeitslinien, einer kommt aus einer
jagdlichen Zucht.

Sie sind im Alltag ausgesprochen angenehm und umgänglich und
zu Hause sehr ruhig. Sie sind ausgebildete Fährtenhunde und werden
als solche geführt.

Einen "Arbeitslabrador" ohne entsprechende Aufgabe kann ich mir
nicht so gut vorstellen.
 

k.m.

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Danke für deine Antwort!

Als Auslastung hab ich mir vorgestellt: am Wochenende Dummytraining, eine Futterration am Tag aus dem Futterdummy, Gehorsamkeitsübungen und 1-2 Clickereinheiten im Haus pro Woche. Generell wird mir selbst auch schnell langweilig auf Spaziergängen ohne Interaktion mit dem Hund (Spieli, Übungen, Leckerli oder Spieli suchen, gemeinsam toben, etc...), also werde ich schauen, dass wir beide Abwechslung haben.

Dummytraining habe ich auch mit meinem Vizsla gemacht, allerdings hat man gemerkt, dass sie eben kein Retriever ist, denn sie hat es nicht gemocht Dinge zu halten. Mit einem Retriever würde mir das sicher viel Spaß machen, vor allem es etwas "professioneller" zu betreiben.
 

Stinktier

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Wichtig ist, dass du einem Welpen gezielt beibringst auch mal Ruhepausen zu haben!
Das ist nämlich oft das große Problem, vor allem zB bei Border Collies, dass sie nie gelernt haben zu ruhen und zu viel mit ihnen gearbeitet wurde!
 

k.m.

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Oh ja, da sagst du was! Gerade bei Arbeitshunden bekommt man von allen Seiten nur Auslastung, Auslastung, Auslastung zu hören.

Bei meiner Vizsla Dame war das eine Katastrophe als Welpe. Sie war einfach nie müde, hat ihr Körbchen gehasst und ist nur auf meinem Schoß mit festhalten überhaupt zur Ruhe gekommen. Ich weiß noch, dass ich fast geheult habe als sie sich mit knapp 9 Monaten das erste mal überhaupt von sich aus in ihr Körbchen gelegt hat und geschlafen hat. Die komplette Welpenzeit war ein einziger Kampf. Und auch später war die Hälfte der Arbeit mit ihr nur Ruhe lernen, mehr oder weniger erfolgreich. Ich hatte bei ihr immer das Gefühl, dass sie die ersten 1,5 Jahre überhaupt lernen musste Reize zu verarbeiten. Als Welpe wollte ich sie eigentlich richtig gut sozialisieren, ihr alles mögliche zeigen, aber das war unmöglich, weil sie schon 100m vor der Haustür hoffnungslos überdreht war.

Genau deswegen will ich jetzt wissen, ob ich bei einem Labrador aus Arbeitslinie etwas ähnliches erwarten kann, denn bei Vizslas ist eine Welpenzeit wie meine Maus sie hatte wohl normal. Das möchte ich so nicht nochmal. *umfall*
 

vovve

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Der einzige Viszla, den ich näher kannte, war ein ungemein ruhiger Hund - kein Vergleich zu meinem damaligen Labi-
Golden-Mix mit extremem Jagdtrieb *puh* (übrigens wurde mein Retriever im Lauf der Zeit und etlichen Irrwegen ein absoluter Traumhund).

Das Hauptcharakteristikum der Arbeitslinie ist es, dass die Elterntiere Jagdprüfungen absolviert haben und die allermeisten Züchter Jagd und/oder sehr viel Dummysport inkl. Prüfungen betreiben. Wenn du das anstrebst, ist ein Labi aus Arbeitslinie gut geeignet.

Strebst du aber eher eine normale Auslastung des Hundes an - und für mich klingt das, was du beschreibst, danach - kannst du auch einen Show-Labi nehmen. Denn auch die brauchen körperliche und geistige Auslastung, Bewegung, Spiel, Herausforderungen - kurzum alles, was ein Mensch-Hund-Team fröhlich macht.

Falls dir ein Show-Labi vom Körperbau eniger gefällt, denk einmal über einen Flat nach - für mich die allerbesten Hunde. Und die werden ausschließlich als Dual-Purpose gezüchtet und sind prädestiniert für Spiel, Arbeit und Spaß.

Wichtig ist, bereits den Welpen zur Ruhe zu bringen. Gut beschreibt Marina im Tagebuch ihrer Greta, eines jungen braunen Labimädels, wie sie das macht.
 

schrecker82

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Gestatten, Janko mein Name.

11verkleinert3bquq.jpg



Ich bin ein "Standartlabrador" (das steht in meinen Papieren, meine Eltern haben keine Prüfungen abgelegt sondern haben sich nur im sogenannten "Ring" betrachten lassen...allerdings war die Line von meiner Uroma da etwas fleißiger was Arbeitsprüfungen angeht). Ich arbeite unheimlich gerne und bin mit ganz viel Freude dabei wenn Frauchen was mit mir "schafft" :) Weil ich relativ schlank bin denken immer viele Leute die wir treffen ich sei sicher "Jagdlinie"...aber Frauchen versteckt einfach das Futter vor uns und außerdem sagt sie, ein "Showlabbi" muss nicht dick sein und nen Jagdlabbi bekommt man auch dickgefuttert, wenn man es will *g*

Als Welpe war ich nicht müde zu bekommen. Ich hätte den ganzen Tag spielen und toben können, ich habe hier ja auch einen Kumpel den ich am liebsten den gaaaanzen Tag geärgert hätte (dummerweise wollte der viel lieber den halben Tag schlafen...). Und ganz toll fand ich es Frauchen den Nerv zu rauben indem ich ständig unters Bett gekrabbelt bin um dort mit den Katzen zu spielen.

Aber das hat sich rasch gelegt. Frauchen hat mich gezwungen zu schlafen (sie hat mich einfach an die Leine genommen so dass ich nicht rumrennen konnte, sich auf einen Stuhl gesetzt und innerhalb von ner Minute habe ich gemerkt wie hundemüde ich doch eigentlich bin - und habe geschlafen). Das hat sie zwei oder dreimal machen müssen, sie sagte dann auch "Leg dich" und heute weiß ich, wenn sie sagt "Leg dich" dass ich mir mal ne Pause gönnen sollte.


Warum ich dir schreibe? Na einfach um dir zu zeigen dass auch die "nicht Jagdlinien-Labradore" toll sind, Pfeffer im Hintern haben und schick sind wir sowieso (Frauchen sagt, beim Aussehen muss man sich halt umschauen, was einem mehr liegt, mehr was in Richtung "zart" oder was mit "Bollerkopp". Ich bin perfekt sagt sie - aber das sagt sie auch über Gordon und der ist voll ein "Hemd" von Labrador *hihi*)
 

Flatnase

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Das finde ich mal eine richtig gute Erklärung. Man muß den Hund nicht 24 h täglich "auslasten". Sie müssen auch lernen, mal Ruhe zu geben und sich selber zu entspannen. Gerade ich als Flat-Besitzerin, spreche hier aus eigener Erfahrung.
 
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Das finde ich mal eine richtig gute Erklärung. Man muß den Hund nicht 24 h täglich "auslasten". Sie müssen auch lernen, mal Ruhe zu geben und sich selber zu entspannen. Gerade ich als Flat-Besitzerin, spreche hier aus eigener Erfahrung.

Ein Hund braucht am Tag ca. 18 Stunden Ruhe.
Viele machen eher viel zuviel als zu wenig. Dann werden die
Hunde nervös.
 
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Ein Labbi aus Arbeitslinie darf gar kein Nervenbündel sein, denn dann könnte er nicht mit Steadiness arbeiten.

Allerdings verstehe ich nicht, warum Du einen Arbeitslabby willst, wenn nicht die Notwendigkeit besteht. Du tust dem Hund keinen Gefallen.
Es gibt auch Showlabbys die schlanker sind, wenn es Dir ums Aussehen geht.

Grüße Karen
 
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Ein Labbi aus Arbeitslinie darf gar kein Nervenbündel sein, denn dann könnte er nicht mit Steadiness arbeiten.

Allerdings verstehe ich nicht, warum Du einen Arbeitslabby willst, wenn nicht die Notwendigkeit besteht. Du tust dem Hund keinen Gefallen.
Es gibt auch Showlabbys die schlanker sind, wenn es Dir ums Aussehen geht.

Grüße Karen

Wobei ich einige Labbis aus Arbeitslinien kenne, mit denen
Steadiness geübt werden musste. Allerdings auch Golden
und Flats.
 
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Deswegen gehören Hunde aus Arbeitslinie nur in erfahrene Hände ....
Es gibt ja genügend hübsche Hunde aus anderen Linien.

Gruß Karen
 
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Deswegen gehören Hunde aus Arbeitslinie nur in erfahrene Hände ....
Es gibt ja genügend hübsche Hunde aus anderen Linien.

Gruß Karen

Auch ein Anfänger kann (theoretisch) einen Arbeitshund führen.
Nur sollte gewährleistet sein, dass der Hund unter sachkundiger An-
leitung ausgebildet und gearbeitet wird.

Es wäre einfach zu schade, wenn das Potential eines hochmotivierten
Arbeitshundes nicht genutzt würde.

Unser ehemaliger Dummytrainer hat - als er einen neuen Welpen bekam -
seinen alten, hochdekorierten Rüden seiner jungen Nichte an die Hand
gegeben. Das war eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit. Das Mädchen
hat sehr viel von dem alten Hund gelernt, und der alte Hund ist richtig
nochmal aufgeblüht. Das Mädchen hatte zuvor nie einen Hund, hat aber
bis zum Tod des alten Hundes täglich nach der Schule entsprechend seines
Alters mit ihm gearbeitet und konnte so viel Erfahrung sammeln.

Ich sehe eher das Problem bei gut ausgebildeten Arbeitshunden, wohin
man sie gibt, wenn man sie aus persönlichen, tragischen Gründen wie
etwa Krankheit usw. nicht mehr halten könnte. Dann geeignete Halter
zu finden, finde ich sehr schwierig. Da würde mir ad hoc für meine Hunde
niemand einfallen. Da müsste ich schon schwer überlegen.
 

k.m.

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Also um das nochmal zusammen zu fassen:

Ich möchte auf jeden Fall einen Hund zum arbeiten, da mir das mit meinem Vizsla unheimlich viel Spaß gemacht hat. Was das bedeutet und wie intensiv das ist, weiß ich, da ich es schon kenne und mir auch zutraue. Ich bin keine Anfängerin mehr.
Was ich nicht mehr möchte ist ein Hund, der so hochnervös ist, dass man ihn nirgendwo mit hinnehmen kann und vor allem auch nicht in der Stadt halten kann.

Meine Hündin war wirklich ein besonderes Kaliber. Mit ihr war ich in der Welpengruppe bei den Retrievern im ÖRC und selbst der Trainer war wirklich beeindruckt, weil man sie gar nicht runter fahren konnte. Irrer Blick, beissen in alles, was man so erwischen kann und keinerlei Ansprechbarkeit, über mindestens 10 Minuten.

Ich habe mir das Tagebuch von Greta angeschaut und finde die Übungen wirklich super, die sie macht. Habe ich bei meiner Hündin auch gemacht, konsequent und mit einer Trainerin gemeinsam, aber da war einfach zu viel Temperament drinnen. Das kriege ich jetzt neben Job und allem nicht mehr bewältigt. Denn neben der Zeit, die wirklich zur reinen Arbeit (Dummytraining, Suchspiele, Clickern, etc) genutzt werden kann, muss man den ganzen Tag noch zusätzlich gegen die Nervosität ankämpfen und ist permanent mit der Aufmerksamkeit beim Hund, vor allem im Stadtumfeld. Das erfordert nicht nur mehr Zeit, sondern auch mehr Nerven und ich habe von beidem weniger als noch als Studentin.

Grundsätzlich muss es aber kein Hund aus Arbeitslinie sein, sondern kann auch gerne eine Mischung aus beiden Linien sein. Die Beschreibung von Janko zum Beispiel gefällt mir sehr gut und klingt auch so nach dem, was ich mir vorstelle! Optische Kriterien sind da, klar, aber stehen nicht im Vordergrund. Der hübscheste Hund hilft mir nichts, wenn er nicht in mein Leben passt.

Ich habe mal die Zuchtwartin im ÖRC angeschrieben und geschildert, was ich mir so vorstelle und nach konkreten Linienempfehlungen gefragt.

Aber ich interessiere mich trotzdem brennend für Beschreibungen eurer Hunde!

Nachdem wir heute in der Stadt einen wunderschönen schmalen Goldie gesehen haben, wäre mein Liebster dem auch nicht abgeneigt. Wo sind denn da die Unterschiede zum Labrador (vom Charakter her)?

Danke euch für das Feedback bisher! *hallo*
 
G

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@k.m.

Nur mal Interesse halber: kann es sein, dass Deine Hündin
unter Hyperaktivität gelitten hat? Sowas gibt es bei Hunden auch.
Die sind dann nicht mit normalen Maßstäben zu messen.
 

vovve

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Nachdem wir heute in der Stadt einen wunderschönen schmalen Goldie gesehen haben, wäre mein Liebster dem auch nicht abgeneigt. Wo sind denn da die Unterschiede zum Labrador (vom Charakter her)?
Grob und sehr vereinfachend: Golden sind am gemütlichsten. Die Arbeitslinien-Golden (schlank und dunkel) entsprechen vom Temperament her einem Labi. Arbeitslinien-Labis entsprechen einem Flat. Hier gibt's shcon mehrere Threads zu diesem Thema: HIER sind recht interessante Beiträge zu den Unterschieden zwischen Show- und Arbeits-Golden. HIER geht's um die Unterschiede der verschiedenen Retrievertrassen.

Natürlich gibt's Rassen, denen Steadiness im genetischen Code liegt. Aber das bedeutet nicht, dass diese Standruhe ohne jede Förderung immer quasi automatisch da ist. Bei meiner Flat-Hündin war es so: hurra. Ein echtes Geschenk. Mein Labi-Mix hat eine exzellente Standruhe - von Welpenbeinen weg antrainiert. Meine Labi-Hündin ist nervös, Training hin oder her.
 

joschi †

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Grob und sehr vereinfachend: Golden sind am gemütlichsten. Die Arbeitslinien-Golden (schlank und dunkel) entsprechen vom Temperament her einem Labi. Arbeitslinien-Labis entsprechen einem Flat. Hier gibt's shcon mehrere Threads zu diesem Thema: HIER sind recht interessante Beiträge zu den Unterschieden zwischen Show- und Arbeits-Golden. HIER geht's um die Unterschiede der verschiedenen Retrievertrassen.

Natürlich gibt's Rassen, denen Steadiness im genetischen Code liegt. Aber das bedeutet nicht, dass diese Standruhe ohne jede Förderung immer quasi automatisch da ist. Bei meiner Flat-Hündin war es so: hurra. Ein echtes Geschenk. Mein Labi-Mix hat eine exzellente Standruhe - von Welpenbeinen weg antrainiert. Meine Labi-Hündin ist nervös, Training hin oder her.

Wenn Golden am gemütlichsten sind, frage ich mich, ob ich vielleicht verkleidete Flats hier habe:i73:.
Jule ist ein dunkler Golden und kommt nicht aus reiner Arbeitslinie, in den Ahnen stecken aber Arbeitshunde. Sie ist im Haus ruhig, aber nur dann wenn sie ausgelastet ist. Ansonsten sucht sie sich Beschäftigung und das tut sehr selten gut. Steadiness hat sie aber von Welpenbeinen an und sie hat mir schon mit 9 Wochen den Dummy gesucht und in die Hand gebracht.
 

k.m.

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Danke für den Link! :) Das wäre der Typ Golden, der mir sehr gut gefällt. Die Beschreibung von Twice liest sich super! Hast du persönliche Erfahrungen mit der Zucht?

Hanni, das könnte sein. Zwar habe ich schon von einigen Vizsla Welpen ähnliches gehört, aber das was ich mit meiner Maus mitgemacht hab war schon besonders. Ohne den Kennel hätten wir die Welpenzeit wohl nicht unbeschadet überstanden. Das kann sich wirklich kaum jemand vorstellen. Wie gesagt, selbst der ÖRC Trainer, der selbst eine Labbi Leistungszucht hat, war relativ ratlos, als sich die Maus nach 20 Minuten durchdrehen immer noch nicht beruhigt hatte (trotz anbinden und komplett ignorieren, seine Empfehlung).

Ich habe wirklich an allen Fronten "gekämpft". Nur alle 2 Tage einen Arbeitsspaziergang, nur 2 oder 3 verschiedene Gassigebiete, soviel Routine wie möglich, Steadiness Übungen ohne Ende, Futter komplett auf getreidefrei mit Teil-BARF umgestellt (da sie auf Getreide reagiert hat), Stunden mit einer Trainerin... mit 3 Jahren war sie händelbar, aber wirklich nur mit ganz viel Aufwand meinerseits. Ich war Hundeanfängerin und trotz 3jähriger Vorbereitung auf das "Projekt Vizsla" bin ich im ersten Jahr wirklich fast verzweifelt. Sie kam übrigens aus einer Linie, die eher für Showhunde denn für jagdliche Leistungen bekannt war, danach habe ich extra gesucht.
 
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