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Fieber bei Hunden

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Betta

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Fieber bei Hunden

Fieber ist häufiges Symptom einer Viruserkrankung, tritt jedoch auch bei gefährlichen Erkrankungen wie beispielsweise Lungenentzündung oder Leberentzündung auf. Fieber ist eine heilsame Abwehrreaktion des Körpers!

Während dem Fieber kämpft das komplette System gegen die Krankheit an. Durch die Erhöhung der Körpertemperatur beschleunigen sich die biochemischen Abläufe und unterstützen so das Immunsystem. Solange Fieber nicht im gefährlichen Bereich liegt, sollte man es daher nicht bekämpfen sondern die Immunabwehr mit zusätzlichen Nährstoffen unterstützen. Häufig tritt Fieber während einer Erkältung oder Bronchitis auf.




Symptome
  • Teilnahmslosigkeit
  • Hautkontakt fühlt sich warm an
  • Verweigerung der Nahrungsaufnahme
  • Warme, trockene Nase - Achtung! Die Schleimhäute halten die Nase kühl und feucht; oft trotz Fieber, sicherheitshalber lieber Fieber messen!
Fieber messen
Fieber gemessen wird bei einem Hund im Po (rektal). Am besten wird ein mit Vaseline eingecremtes elektronisches Thermometer verwendet (Keinesfalls eins aus Glas benutzen!). Es ist wichtig auf eine ausreichend lange Messung von ein bis zwei Minuten zu achten. Die Spitze des Thermometers sollte tief genug, jedoch nicht zu tief in den Po eingeführt werden. 2 bis 3 cm sind perfekt. Und bitte! Keine Gewalt anwenden beim Einführen!
Die Normalwerte liegen bei 37,5 bis 39,0 Grad Celsius. Junge Hunde haben höhere Werte als ältere, das selbe gilt für kleinere. Wirklich gefährlich für den Hund wird es bei Temperaturen von weniger als 36,5 oder mehr als 40,5 Grad.
Es gibt für Kinder entwickelte Fieberthermometer (nicht die für die Ohren), welche innerhalb von Sekunden die Temperatur messen können. Für nervöse Hunde lohnt sich die Anschaffung garantiert!

Fieberthermometer



Das ideale Fieberthermometer hat verschiedene Funktionen:
  • Sehr hochwertige Verarbeitung, stabiles Gehäuse
  • Schnelle Messung
  • Flexible Spitze (Die Spitze ist aus Gummi und passt sich individuell an, so können sehr gefährliche Situationen verhindert werden.)
  • Rückholbändchen für den Notfall (haben leider die wenigsten Thermometer)
Hilfe
  • Waschung: In einer Schüssel zimmerwarmes Wasser mit einem Schuss Essig vorbereiten. Ein Gästehandtuch (kleiner als ein normales Handtuch) in das Wasser tauchen, leicht auswringen und in Herzrichtung den Hund abreiben. Es wird empfohlen, den Hund nicht abzutrocknen, sondern ihn nur mit einer Decke zuzudecken. Anschließend muss sich der Hund ausruhen.
  • “Wadenwickel”: Wie beim Menschen helfen feuchte, kalte Tücher welche um die Beine geschlungen und in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Die meisten Hunde lassen sich dies jedoch nur ungerne gefallen. Bauchkompressen: Einen in kaltes Wasser getauchten Waschlappen auswringen und dem Hund auf den Bauch legen
  • Baden: Ein kühles Bad kann Linderung verschaffen. Dazu den Hund für max. 10 Minuten bis zum Bauch in eine Wanne mit kühlem Wasser stellen. (Achtung! Kein Eiswasser verwenden!)
  • Isopropyl-Alkohol: Es soll auf dem Bauch aufgetupft Kühlung verschaffen. Der Alkohol verdunstet. (Wir sehen diesen Tipp sehr kritisch, wollten ihn aber dennoch mit aufnehmen.)
  • Energie zuführen und viel trinken! Der Hund braucht viel Flüssigkeit, idealer Weise stilles Mineralwasser trinken lassen. Dadurch wird eine Austrocknung verhindert und zusätzlich dringend benötigte Nährstoffe zugefügt
  • Eiswürfel: Ein Hund, der nicht trinken möchte, lutscht vielleicht an einem Eis. Dazu entweder Eiswürfel anbieten (wenn sie nicht als ganzes verschluckt werden) oder etwas Wasser mit Gemüsebrühe oder anderen Leckereien in einer flachen Schüssel einfrieren und anbieten.
Quelle
 
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