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Fehlstellung des Vorderbein/ Pfote

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Molly

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Hallo zusammen, würde gerne meine Labradorhündin Molly operieren lassen, da Sie sich als Welpe die Wachstumsfuge verletzt hatte und der damalige Tierarzt das viel zu spät festgestellt hatte, hat Sie jetzt eine Fehlstellung des Vorderbeins/ Pfote. Das heißt wenn Sie steht,dreht Sie das Bein /Pfote nach außen . Sie ist jetzt 2 1/2 Jahre alt und kommt auch soweit gut damit zu Recht. Habe schon Tierärzte um Rat gefragt und leider unterschiedliche Meinungen erhalten. Da an dem Bein noch kein ED oder sonstige Arthrose festgestellt wurde, meinen die einen ,wir sollten noch warte und die anderen raten zur Operation. Und da es eine komplizierte OP wäre, wüsste man auch nicht ob Sie später wieder ganz normal laufen und toben kann. Da Sie noch jung ist, möchte ich auch nicht warten, bis Sie Schmerzen bekommt oder anfängt zu humpeln oder zu lahmen. Vielleicht ist jemand im Forum der einen mir helfen kann, sei es mit eigener Erfahrung oder gute Adressen von Tierärzten oder Tierkliniken.
 

schrecker82

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Das ist immer ein schwieriges Thema...

Die Ärzte, denen ich blind vertraue, die haben bei anderen (in deren Augen) auch schon Fehler gemacht (sind ja nur Menschen) und somit wird man bei jedem, den jemand toll findet, auch die andere Meinung hören.

So kenne ich auch Kliniken, die Deutschlandweit genannt werden...und ich hab schlechte Erfahrungen gemacht, steckt in mir drin - wenn ich nicht hin muss, geh ich nicht. War nur ein Fall, ich kenne die hunderfache Menge von absoluten Erfolgsgeschichten (rein Berufsbedingt) - aber es ist halt meine persönliche Erfahrung.

Genauso wichtig wie die fachliche Kompetenz finde ich nämlich auch: wie fühle ich mich da, wie fühlt sich mein Hund da?

Beispiel: Connor wurde mit 5 Monaten am Ellenbogen operiert. Er (eigentlich kein Schisser gewesen) verkroch sich unter dem Stuhl, rausziehen war nicht machbar, wir haben den Stuhl wegheben müssen und dann da dieses Häufchen Elend gehabt. Ich dachte schlimmstes (wie soll dieser Hund nur gescheit behandelt werden, wenn er so ne Angst hier hat?) -> der Arzt warf sich auf den Boden, ging auf Connor ein, knuddelte ihn durch, sprach so nebenher mit mir ;) Tja, von da an ging er schwanzwedelnd und in der Leine hängend in die Klinik und ich wusste: hier fühlen wir uns wohl.

Vielleicht wird auch das "schiefe Bein" nie Probleme machen - aber die Fehlstellung sorgt ja zu Fehlbelastungen - die sich auf den ganzen Körper auswirken können (so hatte zB mein Gordon tolle Ellenbogen - durch die Überbelastung dank seiner kaputten Hüfte hat er vorne jetzt auch die Arthrosen drin). Soll heißen: ich würde mir vorallem einen Arzt suchen, der auch eng mit einer Physio zusammenarbeitet. Bei Gordon haben wir das immer so gehandhabt, dass die Physio ihn "durchgearbeitet" hat und wenn die fertig war, gings zum Arzt "Schau mal da und da" - oder auch umgekehrt, wenn akut was war ab zum Arzt und der hat nach der Untersuchung nochmal zur Physio geschickt.
 

Janice

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Ich würde dir auch raten zu einem Orthopäden zu gehen. Vielleicht ist die Tierklinik am Sandpfad in deiner Nähe, da könnte ich Dr. Siemers empfehlen.
Frodo war ja auch gehbehindert und ich bin immer noch ganz begeistert wie gut er das gemacht hat und eigentlich nicht wirklich Einschränkungen hatte. Manchmal tun wir Menschen uns schwerer als die Hunde.
Und ja jede OP im Gelenk zieht unweigerlich eine Arthrose im Gelenk nach sich.
 
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