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Cauda equina, anabolikum

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Angela

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Hallo,
ich bin immer noch in Sorge um Paddy der seit Jahren Auffällig läuft.
Viele Tierärzte Haben sich ihn angeschaut, es gab viele Diagnosen und Therapien, aber so richtig geholfen hat alles nichts.
Paddy ist voller Panik im Auto und im letzten Sommer hat er sich bei einer Fahrt zum TA zu hochgerutscht das er über 40 Grad hatte und gekühlt werden musste und Infusionen bekam vor dem CT.
Das war in Lüneburg zur Verblockung.
Davor hatte er Gold bekommen.....auch an seinen Spondylosen und Pfoten, dann eine Laminektomie, nach der er nach 8Wochen einen schlimme Verschlechterung hatte da sein Kreuzbein schräg steht und die Nerven gedrückt hat.............die Behandlung konnte gar nichts bringen.....
Dann 4 Monate später Lüneburg.
Die OP war mit Abstand die. Schlimmste. Es konnte zwei Tage gar nicht geht und schrie manchmal beim Aufstehen. Es ging nur langsam besser. Er bekam nur Cimalgex und ein AB und Keltican.
Da wir mit ihm seitdem nur wenig Auto gefahren sind und er sich dabei. Verkrampft und sich alles nur verschlechtert, wollen wir eine Fahrt daher vermeiden.
Paddy geht seitdem sehr steif und sieht müde aus. Mehr als 30 Minuten geht gar nicht.
Er trägt immer einen Mantel und wird massiert. UWLB geht nicht wegen Panik vor Wasser.
Seit einem Jahr bekommt er nun schon Cimalgex, überwiegend eine halbe 80er.
Die letzten Wochen geht es wieder schlechter. er will aufstehen und rutscht mit den Beinen weg, auch auf dickem Teppich. Die ersten Schritte überkötet er hinten, Reflexe sind vorhanden, aber er ist schwach hinten.
unsere beiden TÄe die wir erreichen können sind absolut oldschool........nichts machen, ist alles nicht so schlimm. Sie wollen kein Anabolikum geben und kennen nur Rimadyl, was Paddy nicht verträgt.
Physios gibt es auch nur wenige und die machen nur wenig.......so Wochenendkurs....
ich denke wenn Paddy keine Schmerzen hat, würde er auch länger gehen und besser Muskel aufbauen, mit Hilfe eines Anabolikums besser ?

mich nimmt das so mit das ich seit Monaten Angst vor jeden Tag habe und Antidepressiva habe......auch habe ich Angst vor jedem Spaziergang. Mir ist nur noch schlecht und mein Herz rast. Ich hoffe so sehr das er im Moment nur eine schlechte Phase hat und sich wieder alles verbessert.

Hat jemand Tipps für mich ? Ich kann mit keinem darüber sprechen und mein Mann will nichts mehr hören .

Ganz liebe Grüße von Angela mit Paddy und Nelly
 

Angela

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Ich habe vergessen zu erwähnen das hier die TÄE kein Anabolikum geben wollen weil sie meinen dafür müsste Paddy mind. 30min am Rad traben...........nur gehen reicht nicht aus.....
Wie war das bei Euch ?
LG von Angela
 

vovve

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Ui, das liest sich sehr düster. Ich kann dazu leider medizinisch gar nichts beitragen, nur euch die Daumen ganz fest drücken! Ich stimme dir auf jeden Fall zu 100 Prozent zu, dass es für Paddy ein weit besseres Schmerzmanagement geben muss. Zu blöd, dass deine beiden TÄ da so gar nichts tun wollen/können. - Es tut mir leid, dass dich dein Mann da nicht wirklich unterstützt.
 

Lakritzschnute

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Oh je, das liest sich wirklich furchtbar - für alle Seiten.

dass es für Paddy ein weit besseres Schmerzmanagement geben muss

Das sehe ich absolut genauso. Eine 1/2 Cimalgex für einen Golden, das ist nach meinen Erfahrungen völlig unterdosiert.
Meine Anka (Labi, 29kg, 12,5j) bekommt 1 Cimalgex und darf gern an schlimmen Tagen 1,5 Tbl erhalten. Und sie hat nicht Paddys schweres Erkrankungsbild.

Für meine Emma wurde ich von meinem "Haus"tierarzt nach Hofheim überwiesen, um ein adäquates Schmerzmanagement ausarbeiten zu lassen. Sie wurde auf Tramadol eingestellt plus zusätzlich Cimalgex.

Cimalgex kann auch mit anderen Schmerzmitteln, wie zB Novalgin kombiniert werden etc. - allerdings musst du bzw. Paddy dafür vorstellig werden, d.h. eine Autofahrt.

Ich denke ich würde ihm die Fahrt zumuten (gut vorausgeplant), denn lieber einmal eine für ihn furchtbare Fahrt und danach die Schmerzen in Griff haben, als unter Dauerschmerz zu leiden!

Ich wünsche euch alles Gute.

PS: mit Anabolika habe ich noch keinerlei eigene Erfahrungen
 

Angela

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Hallo, ich danke Euch für Eure Tipps und entschuldige mich mal dafür was das iPad aus meinem Text macht.....ich kann deutsch....

nun zu Padchen. Niemand kann wirklich sagen ob und wie groß seine Schmerzen sind. Seine Krallen sind nicht abgeschliffen. Draußen Überköten er nicht , nur wenn er lange geschlafen hat und dann aufsteht.
Er freut sich und bringt mir Spielsachen.......die Situation wechselt dauernd, mal geht er langsam hinter mir her.....er war aber auch nie der Langstreckenläufer und an anderen Tagen trabt und galoppiert er viel.
Paddy neigt auch dazu Dinge absolut und konsequent für alle Zeiten zu vermeiden die ihm einmal weh getan haben.
Wie er sich im Auto benimmt birgt die Gefahr von Verletzungen......hin und her, an der Wand hoch, dabei massives Hecheln, winseln, sabbern.......
mir ist jetzt eingefallen das Paddy vor 2 Wochen beim TA hier in Ort war und die Analdrüsen ausgedrückt wurden.......wir wollten auch die SD Werte und das Blutbild kontrollieren.....alles top, aber der TA drückte die Rute extrem hoch und das tut CE Hunden weh.
jetzt geht es wieder besser. Er rutscht nicht mehr weg und Geht fester.
Als Versuch hatte ich jetzt seit ein paar Tagen das Cimalgex weggelassen und ich sehe keine Veränderung.....vielleicht weil es zuwenig war ?
Wir machen täglich unsere Übungen und gehen 4 x täglich je 20 min. Gehe ich länger verschlechtert sich auch nichts.
Paddy hat einen ganz starken Willen.......versucht die Physio die Reflexe auszulösen.....fast keine Reaktion.....mache ich es reagiert er sehr gut, er korrigiert auch die Pfote wenn ich sie auf der Oberseite hinstelle, beim TA oder Physio nichts........das macht es nicht leicht.
Mein Mann will auf keinen Fall nochmal weit fahren........meist war hinterher alles schlechter als vorher.
Auch die Physiotherapeuten haben mich alle nicht überzeugt. Keiner wusste wie die Lage ist.......die letzte von letzter Woche hat ihm gleich Inkontinenz angedichtet......dabei hat er nie Urin oder Kot verloren und hat auch keine Probleme es draußen zu machen. Keine Macht einen ordentlichen Plan, alle sprechen mal dies mal jenes an und beim nächsten Termin ist alles wieder anders.
ich werde ihn noch etwas beobachten und es dann wohl mit einer ganzen Cimalgex versuchen.
fällt Euch noch etwas ein ?
Viele liebe Grüße von Angela mit Paddy und Nelly.
 

Lakritzschnute

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Hi

Bewegungstherapie zum Muskelerhalt ist sicher wichtig. Unterwasserlaufband fällt bei dir ja weg.
Vielleicht findest du eine mobile Physio, die deinen Hund Zuhause behandeln kann
, vielleicht ist er dann kooperationsbereiter wegen des vertrauten Umfelds?

An Cortison wäre ggf. auch zu denken (Phen-Pred?). Ne Gold-Akupunktur hat er ja schon...

Melde dich doch mal im Gesunde-Hunde-Forum an. Da kannst du viele Erfahrungsberichte nachlesen
 

Moni mit Hund

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Das ist heftig, was deine Fellnase mitmachen muss und damit auch du.

Vielleicht kannst du mit Hilfe eines kleinen Trampolins passiv Muskeln aufbauen. Einfach mit dem Hund zusammen auf das Trampolin stehen und ganz langsam und vorischtig das Gewicht verlagern, so dass durch Muskelanspannen und Lockern eine Kräftigung stattfindet.

Auch gut ein größeres Brett auf ein zusammengefaltetes Handtuch legen so dass eine Art Wippe entsteht und auch da das Gewicht mal zur einen, mal zur anderen Seite verlagern.

Das fällt mir spontan als Möglichkeit ein.
 

Alf-Män

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Alf hat zum Muskelaufbau öfter Anabolika bekommen. Unser TA hat damit auch keine Probleme. Schmerzmittel etc. liefen dann auch normal weiter.
Wenn einer meiner Hunde aus welchem Grund auch immer, einen Muskelabbau hat und Anabolika gegeben werden können, werde ich sie spritzen lassen, um den Muskelaufbau zu unterstützen. bei Alf hat es immer gut und schnell geholfen. Er konnte wesentlich besser aufstehen, laufen etc. Die einzige Auflage von unserem TA war: Alf nicht zu überanstrengen, weiter nur kurze Gänge wie vorher auch.
Und Schmerzmittel gebe ich am Anfang immer in der für das Gewicht angegebenen Dosierung und reduziere dann evtl. Warum soll ich bei meinem Hund an Schmerzmitteln sparen? das mache ich bei mir je nachdem auch nicht. Und Hunde zeigen leider nicht immer Schmerzen an, sie neigen eher dazu, Schmerzen stoisch zu ertragen.
Habt Ihr für Paddy schon einmal eine Box im Auto ausprobiert? Es gibt Hunde, die kommen mit den schnell vorbeirasenden Bildern während der Fahrt nicht klar und werden hypernervös. Oder, wenn der Hund Schmerzen hat: Bei jeder Kurve und wird sie noch so langsam gefahren, versucht der Körper automatisch auszugleichen, was auch wieder mehr Schmerzen bedeutet.Deshalb habe ich für Alf immer die "Kuhle" bei umgeklappter Rückbank reserviert, da war er dann an den Seiten begrenzt und stabilisiert.
Ich wünsche Euch alles Gute
 
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