Bericht zum Thema Vermehrer in Deutschland

Retriever Pfotenfreunde

Help Support Retriever Pfotenfreunde:

Nicole

Well-known member
Mitglied seit
5 September 2008
Beiträge
14.905
Bewertungen
0
Standort
Bad Emstal
Auch mein Ben ist von einem üblen Vermehrer. Allerdings kann ich mich raus reden, da ich ihn geschenkt bekommen hab.

Ich wußte damals auch nichts von VDH usw.

Ich finde es mutig von Bine sich vor die Kamera zu stellen.

Das wichtigste, finde ich, ist die Aufklärung!Und das dort nie wieder ein Hund gekauft wird, und das hat Bine mit ihrem Vortrag gemacht.
 

JKM + Joschi

Well-known member
Mitglied seit
4 November 2008
Beiträge
4.617
Bewertungen
6
...aber ich dachte auch, warum soll ich mehr für einen Hund mit Papieren bezahlen, wenn ich doch keine Papiere brauche .
So habe ich damals halt gedacht, eben weil ich keine Ahnung hatte.
Jepp, schon oft gehört, man kann ja u.U. viel Geld 'sparen'.

... ich brauche keine Papiere

Vor den späten anfallenden TA-Kosten wird ja nicht gewarnt, vielleicht hat man ja auch Glück (gibt es auch ;) ).
Jeder Hund (Lebewesen) ist eine Wundertüte, nur mit manchen hat man halt mehr Glück und Freude.

Deswegen müssen wir aufklären, aufklären und nochmals aufklären.
So sehe ich es auch, aber es ist auch die undankbarste Aufgabe im Tierschutz weil,

  • sie ist nicht spektakulär genug
  • es gibt dafür selten den Tierschutz-Lorbeerkranz
  • und man holt sich nicht selten eine blutige Nase
 

sublimieren

Well-known member
Mitglied seit
7 September 2008
Beiträge
15.766
Bewertungen
20
Standort
Deutschland
Ich denke es gibt da solche und solche Käufer.

Es gibt wirklich Leute, die tatsächlich aus Geiz in solchen Vermehreranstalten Hunde kaufen (denen ist es hinterher auch egal, woher der Hund kam - solange er gesund bleibt).

Und es gibt viele, die es einfach nicht besser wussten/wissen und die im Nachhinein schmerzlich einsehen müssen, dass sie einen Fehler gemacht haben.

Vielleicht sind auch Mitleidskäufer dabei - das könnte ich wirklich nachvollziehen. Man ist dort, sieht das Elend und möchte einen Welpen "retten". Mit Sicherheit auch ein Fehler, aber sehr menschlich.

Nicht alle über einen Kamm scheren, ich hab das eine Zeitlang auch gemacht, weil ich hier im Umfeld nur die "Geizigen" kannte. Leute, die eigentlich Geld haben, die aber nie bereit wären, mehr für einen Hund auszugeben.
 
G

Gast

Guest
Nicht nur jeder Hund kann eine "Wundertüte" sein sondern bei den Zweibeinern kann es ebenso zutreffen.

Ich stimme da zu, dass Aufklärung gut tut und zwar in jeglicher Form, auch in punkto Tierschutz"Verein"/"Organisation" sollte es so sein, denn hier steht das Spektakuläre und die Profilierung der Personen meistens im Vorgergrund. Wer zertifiziert hier die Organisationen? Jeder vermeintliche Tierschützer sich selbst?
 
G

Gast

Guest
Ich denke es gibt da solche und solche Käufer.

Es gibt wirklich Leute, die tatsächlich aus Geiz in solchen Vermehreranstalten Hunde kaufen (denen ist es hinterher auch egal, woher der Hund kam - solange er gesund bleibt).

Und es gibt viele, die es einfach nicht besser wussten/wissen und die im Nachhinein schmerzlich einsehen müssen, dass sie einen Fehler gemacht haben.

Vielleicht sind auch Mitleidskäufer dabei - das könnte ich wirklich nachvollziehen. Man ist dort, sieht das Elend und möchte einen Welpen "retten". Mit Sicherheit auch ein Fehler, aber sehr menschlich.

Nicht alle über einen Kamm scheren, ich hab das eine Zeitlang auch gemacht, weil ich hier im Umfeld nur die "Geizigen" kannte. Leute, die eigentlich Geld haben, die aber nie bereit wären, mehr für einen Hund auszugeben.

Dem stimme ich vor allem zu.
 

sublimieren

Well-known member
Mitglied seit
7 September 2008
Beiträge
15.766
Bewertungen
20
Standort
Deutschland
Mich ärgert auch zunehmend, dass alle Verantwortung auf die potentiellen Käufer abgewälzt wird. Natürlich wäre das Problem gelöst, wenn es keine Nachfrage gäbe, aber viele Dinge hier in Deutschland werden über Gesetze geregelt und nicht einfach dem Markt überlassen - warum nicht auch das?

Ich finde, die Behörden machen es sich da sehr einfach.
 

JKM + Joschi

Well-known member
Mitglied seit
4 November 2008
Beiträge
4.617
Bewertungen
6
Mich ärgert auch zunehmend, dass alle Verantwortung auf die potentiellen Käufer abgewälzt wird. Natürlich wäre das Problem gelöst, wenn es keine Nachfrage gäbe, aber viele Dinge hier in Deutschland werden über Gesetze geregelt und nicht einfach dem Markt überlassen - warum nicht auch das?

Ich finde, die Behörden machen es sich da sehr einfach.

Sorry, jeder ist für sich verantwortlich, für sein Handeln usw. Alles auf die Behörden und Gesetze schieben, kann nicht der Weg sein.

Zudem, wer sucht, der findet die Schlupflöcher in den Gesetzen schneller als die Druckerschwärze trocken ist.

Das Retriever-Netzwerk hat die Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz, auch wenn diese Vorschrift mittlerweile vom VGericht per Urteil aufgehoben ist. ;)
"Unsere Behörde", d.h. das zust. Veterinäramt überprüft regelmäßig uns und die ihm bekannten 'Zuchtstätten' und sie schenken ganz viel Aufmerksam div. TiSchutzorganisationen und -vereinen, ;), sie kennen auch ihre Pappenheimer.

Nicht alle Tierschutzorganisationen und -vereine und die ungezählten Hobbyzüchter, Hinterhofzüchter, Ups-Züchter, etc. können sie auch nicht prüfen, weil sie sich nicht alle bei den Behörden anmelden bzw. nur selten bekannt werden.
 
Oben