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Allgemeine und Eingehende Tae-Untersuchung....

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Luise2

Hundis sind mein Leben
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Allgemeine und Eingehende Untersuchung, Teil 1: Der Haken, an dem die ganze Tiermedizin aufgehängt ist​

Von Ralph Rückert, Tierarzt, und Johanne Bernick, Tierärztin

Aus den Sozialen Medien:
"Freitag musste ich direkt wegen Impfung zum Tierarzt. Gestern Abend hab ich mir erstmals die Rechnung angeschaut und bin irgendwie stutzig geworden: Zunächst ist dort "Allgemeine Untersuchung mit Beratung" aufgeführt. Ist ja auch okay. Ich denke, dass es üblich und auch positiv ist, dass sich der Tierarzt vor der Impfung ein Bild vom Gesundheitszustand des Hundes macht (Kontrolle der Zähne, Augen, Ohren). Weiter unten steht allerdings noch mal "eingehende Untersuchung einzelner Organe" - was soll das bitte sein? Das Abhören des Hundes oder wie? Hätte jetzt gedacht, dass das auch zur allgemeinen Untersuchung gehört, wenn er das Hundchen mal kurz an Herz und Lunge abhört. Und damit meine ich wirklich kurz (so 10 - 20 Sekunden) und das ist für mich auch nicht "eingehend"! Und dafür berechnet der xy Euro netto extra?"
Nichts, wirklich nichts, ist als erster Schritt auf dem Weg zur korrekten Diagnose so wichtig wie die Allgemeine (AU) und die Eingehende Untersuchung (EU). Und nichts, wirklich nichts, wird von vielen Kunden geringer geschätzt als diese beiden Leistungen. Und nichts, wirklich nichts, könnte falscher sein!

Aus der eigenen Praxis, mehr als einmal gehört:
"Waaas, die Spritze kostet xy Euro?"
.....

Quelle:



Allgemeine und Eingehende Untersuchung, Teil 2: Medical Training - auf dem Weg zu einem entspannten Tierarztbesuch​

12.06.2021
Von Johanne Bernick, Tierärztin, und Ralph Rückert, Tierarzt

Was wir uns für Ihr Tier und natürlich auch für Sie wünschen ist, dass der Besuch in unserer Praxis möglichst stressfrei ablaufen kann! Dabei tun wir alles in unserer Macht stehende, um Ihnen und Ihrem Tier Ängste zu nehmen. Wir können uns aber buchstäblich Arme und Beine ausreißen und werden trotzdem erfolglos bleiben, wenn Sie nicht auch zu Hause und in gewohnter Umgebung ein paar einfache Übungen in den Alltag einbauen und Ihrem Tier vermitteln, dass gewisse Berührungen und Maßnahmen kein Grund zu Aufregung oder gar Panik sind.
Ob jung oder alt, von klein auf bei Ihnen oder aus dem Tierschutz - es ist möglich, mit einem Mindestmaß an Vertrauen auch "schwierige" Tiere auf den Tierarztbesuch vorzubereiten. Immer wieder hören wir Sätze wie "Ich kann wirklich alles mit ihm machen, aber bei anderen versucht er zu schnappen!" oder "Am Maul berührt werden mag sie einfach nicht!". Sie können sich natürlich auf solchen Aussagen ausruhen, aber denken sie unbedingt an den worst case, der Ihnen beziehungsweise Ihrem Tier widerfahren kann: Es kommt zu einem Notfall, der Besuch einer Ihnen und Ihrem Tier unbekannten Praxis oder Klinik wird unausweichlich. Ihr Tier wird von Menschen in einer völlig fremden Umgebung und unter eventuell von der Sachlage diktiertem Zeitdruck angefasst und untersucht, ohne dass Sie überhaupt dabei sein können. (Abwehr-)Aggressions- oder Panikverhalten jeglicher Art kann in solchen Fällen eine Zeitverzögerung mit sich bringen, die sich - wenn es dumm läuft - sogar lebensbedrohlich auswirken kann.
.....

Quelle:
 
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