Alleine bleiben üben - diverse Fragen

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Steffilein

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Hallo ihr lieben,

wir würden ganz gerne anfangen Frieda langsam an das alleine bleiben zu gewöhnen. Dazu habe ich ein paar Fragen und würde mich über ein paar Tipps und Erfahrungwerte freuen.

Zum einen die Frage: Macht es Sinn, ihr eine ganze Etage zu lassen? Unser EG ist ziemlich groß. (Große Diele, Gäste WC, Küche, großes Wohn/Esszimmer und mein Büro) Wir hatten überlegt ihr evtl. nur den Flur zu lassen. Der ist in etwa 10m² groß. Ist das zu wenig? *hö*
Ansonsten könnten wir auch noch die Küche mit dazu nehmen... Im Wohnzimmer könnte sie theoretisch viel anfressen (Möbel, Blumen, Kabel...) BISHER (3x auf Holz geklopft...) hat sie das allerdings noch nicht getan. Wobei man natürlich nicht weiß was sie aus langeweile machen würde...

Jetzt gerade arbeite ich eigentlich, Lars ist unterwegs und sie liegt eigentlich die meiste Zeit ruhig irgendwo rum.

Dann weiter zum Zeitraum. Mit welcher Zeit sollte man anfangen. Sind 10 Min. für das erste mal in Ordnung? Wie soll ich mich verhalten wenn wir wiederkommen? Direkt "große Party" oder erst in Ruhe "ankommen", alles ablegen usw. und DANN den Kund knuddeln? Ist tägliches Steigern um 5-10 Minuten in Ordnung? Macht es Sinn den Hund zu loben / zu belohnen wenn man wiederkommt? Oder wartet sie dann nur darauf DAS eine Belohnung kommt?

Fragen über Fragen... *hö**denk**tüte*
 

Andrea

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Der Frage schließe ich mich doch gleich mal an, wir müssen das auch so langsam mal anfangen.
 

_Thomas

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Hi,
fünf bis zehn Minuten halte ich für zu lange! Geübt habe ich das nicht. Ich hab es einfach von Anfang an mit in den Alltag eingebaut. Mülleimer rausbringen, im Garten was erledigen, im Keller was machen, draußen mit Nachbarn unterhalten, das Alles wurde mit der Zeit dann immer mehr, mittlerweile bleibt er auch ohne mich zwei Std. allein, ohne irgendwas anzustellen, :bravo:
Beim "Abschied" kein besonderes Verhalten beim zurückkehren ebenso. Ich hab mich relativ gleichgültig verhalten und bin einfach gegangen oder wieder gekommen. Anfangen würde ich mit zwei drei Minuten zwei dreimal am Tag und das alle paar Tage verlängern.

Viel Erfolg
Thomas
 

Avalon

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Ich würde die Türen nicht schließen, wenn sie auch sonst wenn ihr da seid, sich überall frei bewegen kann.
10 Minuten sind zuviel zu Beginn.
Laste sie vor dem Alleinsein etwas aus, Spiel mit ihr oder drehte eine kleine Abenteuerrunde.
Dann legst Du einen Karton hin mit Leckerchen hinein, machst diesen etwas interessant und sagst ihr, ich komme gleich zurück, gehst zur Tür hinaus und wartest kurz.
Bleibt sie ruhig, gehst Du wieder hinein und freut Dich, lobst und spielst etwas mit ihr,vielleicht mit einem besonderen Leckerchen ...sie war ja brav :)
Falls sie etwas weint oder bellt, passe den Moment ab hineinzugehen, wenn es kurz still ist, sonst verknüpft sie es falsch...mach ich Krach kommt jemand.

Ich bin bisher immer gut mit einem Abschiedsritual gefahren und ein Karton zum zerrupfen hat etwas abgelenkt und die evtl Zerstörungswut auf den Karton umgelenkt. Es geht natürlich auch ein großer Kauknochen, da hat der Zwerg lange was zu tun :)
 

Amy08

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Wir haben uns bei Amy viel Zeit gelassen, um mit dem "Alleine bleiben üben" anzufangen und es gab nie ein Problem. Ich würde erstmal damit beginnen, kurz in einen anderen Raum zu gehen, dann mal vors Haus usw., immer nur einige Minuten, dann langsam steigern. Sie muss nicht unbedingt die ganze Etage für sich haben denke ich. Wichtig ist, dass sie in ihr Bett und an ihren Wassernapf kann (bei uns hat Amy Flur, Küche und Wohnzimmer zur Verfügung, weil zwischen Wohnzimmer und Küche keine Tür ist. Sie hat aber nie irgendeinen Blödsinn gemacht bzw. was zerstört). Auf keinen Fall vorm Weggehen großartig verabschieden, und beim Zurückkommen keine große Begrüßung mit Leckerchen veranstalten. Das Gehen und Zurückkommen sollte ganz normal und unspektakulär sein für den Hund.
 

Amy08

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Ich würde die Türen nicht schließen, wenn sie auch sonst wenn ihr da seid, sich überall frei bewegen kann.
10 Minuten sind zuviel zu Beginn.
Laste sie vor dem Alleinsein etwas aus, Spiel mit ihr oder drehte eine kleine Abenteuerrunde.
Dann legst Du einen Karton hin mit Leckerchen hinein, machst diesen etwas interessant und sagst ihr, ich komme gleich zurück, gehst zur Tür hinaus und wartest kurz.
Bleibt sie ruhig, gehst Du wieder hinein und freut Dich, lobst und spielst etwas mit ihr,vielleicht mit einem besonderen Leckerchen ...sie war ja brav :)
Falls sie etwas weint oder bellt, passe den Moment ab hineinzugehen, wenn es kurz still ist, sonst verknüpft sie es falsch...mach ich Krach kommt jemand.

Ich bin bisher immer gut mit einem Abschiedsritual gefahren und ein Karton zum zerrupfen hat etwas abgelenkt und die evtl Zerstörungswut auf den Karton umgelenkt. Es geht natürlich auch ein großer Kauknochen, da hat der Zwerg lange was zu tun :)

Wir haben uns bei Amy viel Zeit gelassen, um mit dem "Alleine bleiben üben" anzufangen und es gab nie ein Problem. Ich würde erstmal damit beginnen, kurz in einen anderen Raum zu gehen, dann mal vors Haus usw., immer nur einige Minuten, dann langsam steigern. Sie muss nicht unbedingt die ganze Etage für sich haben denke ich. Wichtig ist, dass sie in ihr Bett und an ihren Wassernapf kann (bei uns hat Amy Flur, Küche und Wohnzimmer zur Verfügung, weil zwischen Wohnzimmer und Küche keine Tür ist. Sie hat aber nie irgendeinen Blödsinn gemacht bzw. was zerstört). Auf keinen Fall vorm Weggehen großartig verabschieden, und beim Zurückkommen keine große Begrüßung mit Leckerchen veranstalten. Das Gehen und Zurückkommen sollte ganz normal und unspektakulär sein für den Hund.
Wie du siehst, bekommst du hier ganz unterschiedliche Ratschläge :i73:, jeder macht's auf seine Art und es funktioniert ja offenbar. Für mich z.B. würde Karton zerreißen bzw. Kauknochen niemals in Frage kommen während meiner Abwesenheit. Amy's Vorgängerin hat sich mal ganz heftig an einem großen Stück Büffelhautknochen verschluckt und ich war heilfroh, dass ich ihr das Ding aus dem Hals ziehen konnte. Seitdem ist jegliches Fressen in unserer Abwesenheit tabu bei uns. Es kann hundertmal nichts passieren, aber wie sagt man immer: "Wie's der Teufel will...."
 

Moni mit Hund

auf der Suche
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So nun auch noch meine Version, wie es bei uns funktionierte.

Zu Anfang war bei uns nur die Toilettentür geschlossen. Alle anderen Räume, auch das Bad, waren zugänglich. So musste die Maus draußen bleiben, wenn es auf Toilette ging. Dann ging es ohne sie an den Briefkasten, in die Waschküche, den Keller, usw. Die Zeit wurde von einer Minute kontinuierlich verlängert.
Als meine Maus ca. 4/5 Monate war konnte sie problemlos ca. 20/30 Minuten alleine bleiben. Dabei habe ich es längere Zeit gelassen. Mit 9 Monaten war es dann kein Thema eine Stunde oder länger wegzubleiben.

Was ich nie gemacht habe, war, Party feiern, wenn ich zurück war. Immer wurden zuerst die Jacke und die Schuhe ausgezogen, die Tasche weggestellt. Danach gab es dann eine freundliche, aber ruhige Begrüßung und ging im "Alltagsmodus" weiter. Schließlich sollte mein Weggehen und Wiederkommen etwas selbstverständliches sein.
 

Steffilein

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Ich merk schon, da hat jeder seine eigene Methode :bravo:

Wir werden nachher mal überlegen und dann auch direkt was ausprobieren. Ich werde berichten.

(Wobei mit bisher die Variante mit dem Spielkarton am besten gefällt :bravo:)
 

gundelhund

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Lollar
Ist ja wirklich bei jedem anders.
Wir haben auch angefangen, mit in den Keller gehen, mal vors Haus usw., ohne Verabschiedung ohne tam tam. Auch beim wieder reinkommen, keine Begrüßung oder so.
Unserem Aaron war es aber auch immer so, das er ihn weder gekümmert hat, das wir gehen, noch wenn wir wieder kommen. Er lag dann ihn seinem Körbchen und hat mit dem Schwanz gewedelt. Er verhielt sich von Anfang an so, als wäre es für ihn sowieso klar gewesen, das wir ja wiederkommen.
Die ersten Wochen hatte er nur den unteren Flur und das Büro zur Verfügung und später dann die komplette untere Etage, also einschl. Küche und Wohn-Eßzimmer. Mit gut 4 Monaten blieb er problemlos gute 3,5 Stunden alleine.
Kaputt hat er uns noch nie etwas gemacht.
 
G

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Ich merk schon, da hat jeder seine eigene Methode :bravo:

Wir werden nachher mal überlegen und dann auch direkt was ausprobieren. Ich werde berichten.

(Wobei mit bisher die Variante mit dem Spielkarton am besten gefällt :bravo:)

Du kannst ihr später auch mal einen gefüllten Kong anbieten. (Kann man eigentlich
Kongs Welpen auch schon geben, dumme Frage, ich weiß es wirklich nicht).

Kauknochen würde ich nicht geben, wenn sie unbeaufsichtigt ist.
Und keinesfalls um´s Weggehen und Wiederkommen ein großes "Bohai"
machen. Der Hund versteht das nicht, wenn man z.Bsp. sagt: "...sei
schön lieb, die Mama kommt gleich wieder..." (hab ich im Bekanntenkreis).

Wenn Du rausgehst und zurückkommst, sei völlig unaufgeregt.

Liebe Grüße Cornelia
 

Steffilein

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Kongs gibts für alle Größen. den finde ich glaub ich auch sicherer als Knochen.

Ich hab auch schon so einen Kong-Ball gesehen, da kann man Leckerchen reinstecken und dann muss Friedi das Ding drehen bis die aus der Öffnung rauskommen. Da würde ich fast behaupten DEN kriegt sie noch nicht kaputt... *denk*
 

Tara

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Ich habe relativ früh angefangen, dass Alleine bleiben zu üben. Jeden Tag 5 Minuten und das langsam gesteigert. Ich habe es aber auch ganz entspannt in den Alltag mit eingebaut und zwar ohne Verabschiedungs und Begrüßungstheater. Es soll ja etwas ganz Normales sein und nichts Besonderes. Tara hat nie etwas kaputt gemacht, vielleicht hatte ich aber auch einfach Glück. Ich habe sie allerdings immer alleine gelassen, wenn sie eh müde war. Also direkt nach dem Gassi gehen oder spielen.
 

Avalon

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Der Welpe wird Anfangs für alles und jedes, was er prima macht belohnt...mir erschließt sich absolut nicht, warum nicht auch beim Üben des Alleinbleibens??

Hier geht es um den Anfang....Hinausgehen und kurz darauf wieder hineingehen, nicht um das lange alleinlassen.

Und ich verabschiede mich auch heute noch von unseren Hunden, sie legen sich in den Flur und warten dösend auf meine Rückkehr, da sie dann genau wissen, das sie mich nicht begleiten werden.
 

elashawn

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Ja, bei uns gibt es auch ein tschüss wenn wir das Haus verlassen und auch wenn ich zurückkomme dann begrüße ich die Hunde.*tüte*
Ruhig und nicht sie noch anfeuernd wenn z.B Bela anspringen und in die Ärmel beissen will.:nö: Das wird nicht toleriert, da drehe ich mich weg, das haben wir auch relativ gut abgewöhnt. Aber ein: na Ihr... und Ohrkrauler gibt es bei uns schon.

Beim Shawn hat das alleinebleiben ganz problemlos geklappt, wir hatten ja keine Zeitdruck weil ich ja im Haus arbeite. Nach und nach gesteigert, er schläft dann meist und wenn man wieder kam war er noch ganz verschlafen. Auch den Knabberkarton haben wir damals im Wohnzimmer stehen gehabt:bravo:
Denn Shawn war ein großer Papierschrederer und der Karton hat verhindert das er Zeitschriften oder Kataloge gefressen hat, die ja doch mal rumliegen*tüte*

Bela war da ein anderes Kaliber, der wollte gar nicht alleine und nicht mal ohne mich sein. Da hatten alle Spass*bla* wenn ich mal weg war.
Er hat dann die ganze Zeit gejammert und die Tür fixiert*blau*.
Dazu kam das er wirklich ein großer Zerstörer war, er musste wirklich alles anknatzern*blau* Daher haben wir anfangs kurz einen Kennel genutzt, mit dem jedoch weder ich noch Bela sich anfreunden konnten*tüte* Dann haben wir die Hunde anfangs auf den Flur beschränkt, das klappte ganz gut.
Man muss nur die Schuhe wegräumenlästern**
Von Vorteil war auch da, das wir ja keinen Zeitdruck hatten und Anfangs bin ich wirklich nur kurz raus und wieder rein.
Bei Shawn konnten wir die Zeit damals relativ schnell ausgedehnen. Bei Bela blieb das lange bei kurzen Übungs- Einheiten, aber es hat sich ausgezahlt.
Am längsten hat es teilweise gedauert zu warten das er aufhört zu bellen und dann schnell wieder das Haus zu betreten.*01*
Heute bleibt er alleine und bellt höchstens mal wenn es an der Tür schellt.:grin:

Noch mal zum verabschieden, wenn ich ...und tschüss sage dann wissen meine Hunde jetzt gehen sie für eine Zeit weg und wir bleiben hier. Dann verkrümeln sich meine und legen sich zum schlafen hin. Sogar Springfloh Bela guckt ganz bedrömmelt um die Ecke wenn man nochmal rein muss weil was vergessen wurde.:bravo:
 
G

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Man muss nur die Schuhe wegräumenlästern**(Zitat)


Das kenne ich...bei uns sind etliche Paare hinüber gegangen...
Und ein paarmal habe ich den Kumpels meiner Söhne einen
50.-Euro-Schein zugesteckt, als Zugabe für ein neues Paar.

Ich würde bei einem unbeaufsichtigten Welpen jetzt immer die
Schuhe auf den Schrank stellen.

Liebe Grüße Cornelia
 

Nicole

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Wir hatten bei Ben auch einen großen Überraschungskarton, den fand er super.. Ich hatte manchmal das Gefühl , er wollte sagen " Geht endlich damit ich zu diesem Karton kann" :i73:

Ich habe mich immer verabschiedet, und mache es heute auch noch so. Wenn ich heute sage " ich komme gleich wieder" gehen beide Hunde automatisch an ihren Platz und legen sich hin.

Und ja ich begrüße meine Hunde auch wenn ich nachhause komme. Den Großen überschwenglich , den Kleinen eher ruhig, weil der sonst gleich aufdreht .
 

Freddl

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Wir hatten bei Amy auch recht früh mit dem alleinebleiben angefangen.

Am Anfang nur mal die Korridortür raus und direkt wieder rein. Dann mal zum Briefkasten oder in die Waschküche. Bis zu 20 min haben wir das ganz langsam gesteigert.

Anfangs fand sie das doof und hat gebellt oder gewinselt. Das haben wir ignoriert. Haben nicht viel Aufhebens drum gemacht. Wenn sie dann ruhig war wenn wir zurück waren, dann wurde sie begrüsst.

Mittlerweile kriegt sie dann ihren Kongball mit Leckerchen oder was zum knabbern. Sie schafft schon vier Stunden. Sie schläft in der Zeit und ist ganz ruhig wenn wir zurückkommen.
 

Bonny und Frieda

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Ich erzähle mal, wie wir es bei Frieda gemacht haben. Das Alleinbleiben bewusst trainiert haben wir ganz am Schluß, als sie den Grundgehorsam beherrschte. Wir haben angefangen mit zwei, drei Minuten...mal in den keller gehen, mal in ein Zimmer gehen und die Tür kurz schließen, mal kurz zum Briefkasten gehen. Dann haben wir die Wohnung für zehn Minuten verlassen. Allerdings hatten wir alle Fenster gekippt, damit wir sie hören, falls sie wimmert. Dann haben wir es mit einer halben Stunde versucht, es klappte. Und jetzt bleiben beide auch mehrere Stunden alleine.

Das Alleinbleiben ist ein ganz sensibler Punkt in der Hundeerziehung. Denn Hunde sind Rudeltiere und kriegen Verlassensängste, wenn sie das Alleinbleiben nicht richtig gelernt haben. Angst macht Stress, und aus Stress könnten sie Möbel annagen, die Wohnung umdekorieren, zerstören oder Dauerbellen und -winseln. Nagen, knabbern löst die Angst und mindert den Stress.

Wenn Frieda alleinbleiben muß, ist es ganz wichtig, daß ihr ein Ritual habt. Dazu gehört, alle Vorbereitungen zum Weggehen werden in Ruhe getroffen (Schuhe anziehen, Tasche nehmen, Schlüssel holen). Wenn ihr geht, könnt ihr Frieda einen Kauknochen geben, das wird ihr helfen, die Spannung abzubauen. Dann sagt ihr ihr einen Satz oder ein Wort. Bei uns ist es *Bin gleich wieder da*. Dann wissen die Hunde bescheid und bleiben ruhig.
 
G

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Guest
@Bonny und Frieda: hättest Du bei einem Kauknochen und einem
unbeaufsichtigten Welpen keine Angst, dass "was im Hals stecken
bleiben könnte"?

Ich frage deshalb, weil es bei uns bis heute vorkommt, dass Teile
von Kauknochen im Hals festkleben und ich sie dann rausholen muss.

Liebe Grüße Cornelia
 

Bonny und Frieda

...und Schmuser Luggi
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Nein, ich hatte keine Angst. So etwas ist bei uns auch noch nie passiert. Allerdings gab es immer große Kauknochen...wir haben dann ganz oft das vorgefunden, was sie nicht mehr geknabbert haben.
 
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