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„Nehmt auf jeden Fall ´nen Rüden“

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4Pfoten

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Hallo zusammen,

bald geht es bei uns los und ein Welpe zieht ein. Darüber habe ich letztens mit einer Freundin, die auch Hunde hat, gesprochen.

Zu unserer Familie gehört auch ein Kind. Als diese Freundin nun erfuhr, dass demnächst ein Hund einziehen wird, sagte sie, wir sollen auf jeden Fall einen Rüden bei uns aufnehmen, denn die wären im Umgang mit Kindern viel nachsichtiger und nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen wie Hündinnen.

Ist an dieser Behauptung tatsächlich was dran?

Ich würde mich freuen, wenn ihr ein bisschen etwas erzählt, ob es im Hinblick auf den Umgang mit Kindern tatsächlich Unterschiede gibt zwischen Rüden und Hündinnen.
 

Miri

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Hallo. Wir hatten wechselnd Hündinnen und Rüden.
Es kommt dabei nicht auf das Geschlecht an,
sondern auf den einzelnen Hund und wie man mit ihm umgeht.
 

Ellen

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Wir haben auch beides gehabt es kommt nicht auf dem Gechlecht
des Hundes an also las dich nicht verunsichern.
 

fine

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Nein, da ist nichts dran meiner Meinung nach.

Wichtig ist, Welpe und Kind von Anfang an gut zu beobachten und Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen. Der Hund ist kein Spielzeug und braucht ganz viel Ruhe und Schlaf. Zudem erschrecken viele Kinder vor den spitzen Welpenzähnchen und dem Überschwang, die sind ja nicht nur süß und lieb.

Es hängt also auch viel von dir ab, wie es mit Hund und Kind läuft.
 

Moni mit Hund

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Ob ein Hund oder eine Hündin entspannt im Umgang mit Kindern ist, hängt nicht vom Geschlecht aber, sondern davon, wie ihr das handelt.

Klare Regeln für Kind und Hund sind wichtig. Ruhe und Rückzug für beide.

Viel Spaß mit dem Familienzuwachs.
 

Janice

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Also ich kann mich nur anschließen, es kommt immer auf den Hund an. Die Hündin von meiner Mama ist genauso geduldig mit unseren Kindern (3 Jahre, 3 Monate) wie unser Welpe der ein Rüde ist. Und unser Sohn ist ein wirklicher Wirbelwind.
 

JKM + Joschi

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Ob ein Hund oder eine Hündin entspannt im Umgang mit Kindern ist, hängt nicht vom Geschlecht aber, sondern davon, wie ihr das handelt.

Klare Regeln für Kind und Hund sind wichtig. Ruhe und Rückzug für beide.

Viel Spaß mit dem Familienzuwachs.

Das sind auch unsere Erfahrungen der vergangenen Jahre, mit eigenen und auch bekannten Hunden.
 

GoldenGL

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Unser Sohn ist die ersten Jahre mit 3 Hündinnen aufgewachsen.

Jetzt mit 8 Jahren umgeben ihn dauerhaft leider nur noch 2 Hündinnen und wechselweise Gasthunde. Ich stelle im Geschlecht keinen Unterschied fest.

Klare Regeln für alle Beteiligten sind für mich der GRundstein, damit es klappt.
 

4Pfoten

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Vielen Dank für eure Antworten. Das beruhigt mich doch sehr, dass da die Erfahrungen anders sind, als meine Bekannte meinte.

Bezüglich Ruhe ist es so, dass der Morgen komplett dem Hund und mir gehört. Ab Nachmittag gehts dann hier etwas wilder zu, wenn alle wieder im Haus sind :kicher:

Wir haben im ganzen Haus Kindergitter, so dass man notfalls Kind und Hund kurz trennen könnte und trotzdem in Sichtweite ist.

Passt jetzt nicht so ganz zum ursprünglichen Thema, aber habt ihr vielleicht Tipps, wie man Kinder miteinbeziehen kann, ohne dass Hund oder Kind überdreht?
Also z.B. würdet ihr empfehlen auf Renn –oder Zergelspiele komplett zu verzichten etc? Mein Kind freut sich immer, wenn es bei irgendwas helfen darf (sehr gern wird hier Wäsche aufgehangen, praktisch :grin:), vielleicht könnte der Nachwuchs die Abendfütterung übernehmen und den Napf füllen etc. Da würde ich mich sehr über Tipps freuen, wie man den Alltag noch weiter gestalten kann.
 

Moni mit Hund

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Macht lieber ruhige Sachen mit Hund und Kind.

Z. B. kannst du den Hund halten und dein Nachwuchs legt einige Meter weiter einen Futterdummy ab. Wenn das Kind wieder bei dir ist, lasst ihr den Hund zum Dummy und ihn euch bringen. Die Belohnung aus dem Dummy könnt ihr dann gemeinsam geben.

Dazu müsst ihr natürlich den Futterdummy erst einmal auftrainieren. Und es wäre für beide eine gute Konzentrationsübungen.
Beim Futter richten musst du darauf achten, dass der Hund ruhig auf seinem Platz bleibt und erst an den Napf geht, wenn er frei gegeben wird.
 

fine

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Keine Renn- und Zerrspiele, das siehst du richtig. Das mit den Gittern ist gut! :bravo:

Ansonsten kannst du euer Kind ja in den Alltagsgehorsam mit einbeziehen, heranrufen und sitz machen und solche Sachen.
 

YnisAvalach

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Justus wollte schon immer die Hunde führen, wenn Mal einer an der Leine ging. Schon als er selber noch im Kinderwagen saß.
Für uns war das wichtigste das Hunde und Kind(er) im selben Zimmer sein können ohne das sie sich ständig hoch pushen. Justus musste also lernen, dass Hunde da sind und man sie in Ruhe lässt und Hunde mussten akzeptieren, dass Justus auch mit Spielzeug spielt aber sie das nichts angeht.
Mittlerweile klappt das super was natürlich nicht heißt das Justus nicht manchmal mit den Hunden spielt, aber Hunde bekommen ihee Ruhe auch wenn Justus da ist und er kann mit seien Sachen spielen auch wenn Hunde daneben liegen.
Matilda ist ja noch klein, aber bei ihr wird es darum gehen sie in das ruhige miteinander zu integrieren.

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Hundeliebe84

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@4Pfoten: Das Rüden sanfter sein sollen mit Kindern, habe ich noch nie gehört und auch selbst noch nicht erlebt. Es liegt einfach an der Erziehung des Hundes selbst.
 
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