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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rüde im Zuchtrecht



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Petra
02.07.2016, 09:38
Ihr Lieben, ich möchte gerne mal ein paar Meinungen zu diesem Thema hören.

Gestern rief mich unsere Züchterin an und sagte, dass unser "He" of Blossomcroft geboren ist.
Gleichzeitig bat sie mich, darüber nachzudenken, ob wir unseren Rüden im Zuchtrecht übernehmen würden.

Sie hat mir ein paar Details erklärt, habe es auch verstanden, aber noch ein paar offene Fragen an sie.

Dennoch wollte ich msl von euch hören, ob jemand von euch auch so einen Rüden hat bzw. was ihr davon haltet?

Danke schon jetzt für euer Feedback[emoji4]


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Luise2
02.07.2016, 11:31
Die "Züchterin" hat dir doch ein lukratives Geschäft vorgeschlagen und das kann - wie mir bekannt ist, bereits ab dem 12. Lebensmonat deines Rüden beginnen. So ist es jedenfalls in der Dissidenz, bei mir leben alte ausrangierte Dissidenzler und deshalb ist mir dies bekannt.

Ich denke mal, dass auch dein Rüde ab dem 12 Monat (?) "einsatzfähig" wäre, wenn die gesundheitlichen Grundvoraussetzungen alle erfüllt sind und er zuchttauglich geschrieben wird. Alles wird sicher im Vorfeld "vertraglich" festgelegt, davon ist auszugehen, eine gewisse Co-Ownerschaft auf bestimmte Zeit?
Allerdings solltest du auch, wenn das für dich zum tragen kommt, die Gegenseite an allen Kosten der Gesundheitskosten deines Rüden bis zum Vertragsende mit einbeziehen, denn das wird oftmals gern übersehen.

Da soll es bestimmte Geschäftsmodelle geben, z. B., kostenloses Decken für den Co-Owner, dann beim 1. Wurf = Teilung des Kaufpreises, beim Fremdecken bekommt er halben Anteil des Deckgeldes..... oh.... da gibt es so viele Modalitäten.... höre dich bei mehreren Züchtern an der Front um, wenn das für dich überhaupt in Frage kommt.

Aber denke auch an deinen Hund, nicht alle Rüden sind einfach "alltagsgebräuchlich", auch darüber erkundige dich, wenn du diese Richtung für deinen Hund einschlagen möchtest.

Ich wünsche dir und deinem Rüden alles Gute und die richtige Entscheidung.

joschi †
02.07.2016, 11:52
Huhu Petra, erstmal Glückwunsch zum neuen "Baby"!!!

Diese Co-Ownerschaft findest du immer mal wieder, oft allerdings bei Züchtern mit sehr vielen Hunden. Sie sichern sich damit das Anrecht auf Decken mit einer eigenen Hündin oder auch das Fremddecken gegen Entgeld. Oft hast Du dann aber kein Mitspracherecht und kannst nicht entscheiden ob Dir das Mädel gefällt was Dein Rüde decken soll.
Bringt er dann noch schlechte Gesundheitsergebnisse, naja......

Ich habe bei unserem letzten Wurf auch darüber nachgedacht bei einer Hündin eine Co-Ownerschaft anzustreben. Aber dann habe ich überlegt, würde ich das bei meinen gekauften Hündinnen gewollt haben? Nein hätte ich nicht!

Meine Meinung, ich würds nicht machen! Denn man kann auch vertraglich nicht alles fest machen und steht dann hinterher da und will das Ganze eigentlich nicht!°

biko
02.07.2016, 12:01
Hallo Petra, ich würde das auf keinen Fall machen.

Kontakt mit den Züchtern ist toll, aber bestimmen über meinen Hund möchte ich.
Was ja nicht heisst, dass du nicht selbst diese ganze Deckrüdensache machen kannst.
Aber dann machst du das und bestimmst wann und wo und nicht der Züchter.

Herzlichen Glückwunsch übrigens.

Petra
02.07.2016, 12:05
Danke für eure Infos und Meinungen!

Sie hat drei eigene Hunde und sagte, in ihrem Alter einen 4.ten zu haben fände sie selbst unvernünftig. Daher die Idee.
Sie achtet sehr auf die Verpaarungen, ob es auch genetisch passt ect. Ihr eigener Zuchtrüde hat noch nicht allzuoft gedeckt, da sie eben sehr wählerisch ist....
Hach ich weiss es nicht. Wir diskutieren hier seit gestern....


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Stinktier
02.07.2016, 12:44
Ich würde es glaube ich auch nicht machen. Ein Rüde ist jetzt nochmal was anderes als eine Hündin, das wäre bei mir ein no-go.
Du musst dir bei jeder Entscheidung, die euch und den Hund betrifft, das OK von eurer Züchterin einholen. Mal so als Beispiel: bei euch soll in 3 Jahren noch ein kleines Hundemädchen einziehen - kastrieren des Rüden ist dann zB nicht möglich...

joschi †
02.07.2016, 12:57
Noch mal eine Frage.....wer würde denn die Kosten für Untersuchungen und Prüfungenn, die ein Deckrüde ja haben muß, tragen?

Luise2
02.07.2016, 13:03
Möchte noch einen Nachsatz anfügen:
Ich würde das Angebot NICHT für meinem Rüden oder auch Hündin annehmen!:nö:


Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass das nur eine finanziell ausgerichtete Sache sein könnte, die u. U. auch Ärger einbringen könnte.

Petra
02.07.2016, 13:07
Wir kennen die Züchterin seit mehr als10 Jahren. Unsere Pearl stammt aus ihrer Zucht. Und wenn ich eins sagen kann, dann dass es ihr nicht um finanzielle Geschichten geht.

Die ganzen Kosten trägt sie. Sie würde ihn auch mit zu Ausstellungen nehmen. Wobei mich das sowieso selber reizt...


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fine
02.07.2016, 13:11
Du kannst das doch auch alles selbst machen, wenn es dich packt und du das Gefühl hast, du hast einen zuchttauglichen Hund.

Ich würde ihr das vorschlagen. Ihr könnt ja in Kontakt bleiben, und solltest du einen Deckrüden aus ihm machen, dann kann sie dir ja helfen, wenn Anfragen kommen.

Aber mir persönlich wäre es lieber, der Hund gehört ganz mir.

Luise2
02.07.2016, 13:11
Noch mal eine Frage.....wer würde denn die Kosten für Untersuchungen und Prüfungenn, die ein Deckrüde ja haben muß, tragen?

Uli, darauf habe ich schon hingewiesen.... denn meistens, wird das auch nicht berücksichtigt und was ich so kenne.... und gehört habe.... endet das meistens.... im Desaster.... aber ich höre immer gerne, wenn dann doch was ruhig und friedlich abläuft.

Wenn das auf mehrere Jahre vertraglich festgelegt wird, tragen normalerweise die Kosten des Hundes beide Parteien je zur Hälfte also auch die Anschaffungskosten. So würde ich das festlegen im Vorfeld, wenn ich das dann tun würde!

Dinje
02.07.2016, 13:13
Bei einer Hündin würde ich mich defintiv dagegen entscheiden. Bei einem Rüden ist es eine andere Sache.
Er wäre nicht über Wochen weg, wie das bei der Hündin der Fall wäre.
Ich hatte da auch mal mit meiner Züchterin drüber gesprochen.
Du wirst in alle Entscheidungen mit einbezogen und darfst natürlich auch eine Hündin als Deckpartnerin ablehnen.
Es gibt allerdings einige Dinge, die da auf dich zukommen; Untersuchungen, diverse Prüfungen, Ausstellungen, da muss man schon großes Interesse dran haben.
Dein Hund muss kerngesund sein. Er muss sich jährlich diversen Untersuchungen unterziehen.

Mir war damals im Endeffekt wichtiger, dass ich einen Familienhund habe und keinen prämierten Star [emoji6]


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Luise2
02.07.2016, 13:20
Wir kennen die Züchterin seit mehr als10 Jahren. Unsere Pearl stammt aus ihrer Zucht. Und wenn ich eins sagen kann, dann dass es ihr nicht um finanzielle Geschichten geht.

Die ganzen Kosten trägt sie. Sie würde ihn auch mit zu Ausstellungen nehmen. Wobei mich das sowieso selber reizt...


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Sorry... habe deinen Beitrag zu spät gelesen...
Dann läuft doch alles friedlich ab. Du wirst schon den richtigen Weg für deinen Rüden wählen._drück:_

Petra
02.07.2016, 13:21
Kein Problem. Ich möchte ja gerne eure Meinungen und Gedanken zu dem Thema[emoji1303][emoji4]


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joschi †
02.07.2016, 13:26
Danke für eure Infos und Meinungen!

Sie hat drei eigene Hunde und sagte, in ihrem Alter einen 4.ten zu haben fände sie selbst unvernünftig. Daher die Idee.
Sie achtet sehr auf die Verpaarungen, ob es auch genetisch passt ect. Ihr eigener Zuchtrüde hat noch nicht allzuoft gedeckt, da sie eben sehr wählerisch ist....
Hach ich weiss es nicht. Wir diskutieren hier seit gestern....


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Genau das Alter...........das ist ja auch ein Grund, warum wir sagen, hier bleibt kein Welpe mehr. Man will ja schließlich nicht, das alle Hunde einen überleben. Vor allem wenn man nicht weiß, wo die Hunde dann hingehen würden. Da kann ich Deine Züchterin schon verstehen.


Wir kennen die Züchterin seit mehr als10 Jahren. Unsere Pearl stammt aus ihrer Zucht. Und wenn ich eins sagen kann, dann dass es ihr nicht um finanzielle Geschichten geht.

Die ganzen Kosten trägt sie. Sie würde ihn auch mit zu Ausstellungen nehmen. Wobei mich das sowieso selber reizt...


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Das habe ich auch nicht vermutet, das es der Züchterin um finanzielle Sahen geht. Es war einfach nur die Frage. Und wenn Ihr das macht, klärt die finanziellen Dinge wirklich vorher ab. Nicht das da dann doch noch Differenzen aufkommen.


Bei einer Hündin würde ich mich defintiv dagegen entscheiden. Bei einem Rüden ist es eine andere Sache.
Er wäre nicht über Wochen weg, wie das bei der Hündin der Fall wäre.
Ich hatte da auch mal mit meiner Züchterin drüber gesprochen.
Du wirst in alle Entscheidungen mit einbezogen und darfst natürlich auch eine Hündin als Deckpartnerin ablehnen.
Es gibt allerdings einige Dinge, die da auf dich zukommen; Untersuchungen, diverse Prüfungen, Ausstellungen, da muss man schon großes Interesse dran haben.
Dein Hund muss kerngesund sein. Er muss sich jährlich diversen Untersuchungen unterziehen.

Mir war damals im Endeffekt wichtiger, dass ich einen Familienhund habe und keinen prämierten Star [emoji6]


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Die Untersuchungen läßt man eigentlich ja sowieso machen. Prüfungen macht man bei einem eigenen Hund nur wenn man Lust dazu hat. Ausstellungen braucht kein Zuchthund, GsD, sonst hätten wir keine Zuchthündinnen! Das ist in der Schweiz auch nicht anders. Und jährliche Untersuchungen sind auch nicht notwendig. Die Augenuntersuchungen sind jetzt auch zwei Jahre gültig und alles andere sind einmalige Untersuchungen.

Petra
02.07.2016, 17:44
Danke Uli, das machen wir auf jeden Fall. Ich möchte auch vor der Entscheidung nochmals ein genaues Gespräch. Ich hab mir ein paar Fragen notiert....


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Senta
02.07.2016, 20:49
Huhu

Ich bin ja gerade dabei einen Co-Owner Vertrag für Jogi aufzuetzen, wobei unser Vertrag ein bissi was anderes ist, da wir beide Züchter sind.
Folgende Punkte sind im Vertrag verankert:
-Kastration: beide müssen zustimmen
- Verkauf: Vorkaufsrecht des jeweilig anderen, wenn beide dem Verkauf zustimmen, dann wird der Kaufpreis geteilt
- Kosten für ZZL: werden geteilt
- Kosten für TA: werden geteilt
-Kosten für Futter: trage ich
- DEckeinsatz: in beiden Zwingern darf er untentgeltlich decken, bei Fremddeckung braucht man die Zustimmung des Vertragpartners und die Decktaxe wird geteilt.

Ich finde Co-Ownerschaft jetzt gar nicht so schlecht, und würd das durchaus auch mit einer Hündin machen, aber nur wenn im vorhinein alles via Vertrag geregelt ist und ich überall Mitspracherecht habe.

Alf-Män
02.07.2016, 22:58
Wenn der Kontakt zu den Züchtern gut ist und ihr Euch vertraglich einigen könnt, ist der Vorschlag doch ein Überlegen wert.
Wenn Dougys Züchter mir so einen Vorschlag machen würde, würde ich bei passendem Vertrag wahrscheinlich zustimmen.

Hat sie vielleicht schon einen Rüden aus ihrer Nachzucht als Co-Owner? Dann gibt es sicherlich Erfahrungsberichte und es könnte für Gespräche ein Kontakt hergestellt werden.

Daima
02.07.2016, 23:13
Meins wäre das nicht.
Wenn Deckrüde, dann als meiner mit allen Konsequenzen.
Wobei es schon verlockend ist, dass die Züchter gewisse Kosten der ZZL übernehmen.
Aber, ich würde gerne "Frau über meinen eigenen Hund sein" wollen.

Daima
02.07.2016, 23:18
Ich konnte in meinem vorherigen Beitrag nicht mehr ergänzen.

Meines wäre es auch nicht, meinen Hund für einige Zeit, durchaus Wochen an Züchter xy zu verleihen, damit er decken kann.
Das habe ich nun schon mehrmals gesehen/gelesen, dass Rüde xy bei Züchter xy zu Gast ist. Ich könnte das nicht und würde meinem Hund ein immer gleich bleibendes Umfeld wünschen.

Alf-Män
03.07.2016, 11:17
Ich sehe einen Mitbesitz nicht so negativ besetzt.
Es heisst doch nicht automatisch, daß ich jemand anders über meinen Hund bestimmen lasse.
Es kommt auf den Vertrag an.
Ich finde es gut, daß es diese Möglichkeit gibt und auch Menschen,die sie wahrnehmen.

Shawnee
03.07.2016, 12:41
Wie ist das eigentlich beim Decken - kommt da der Rüde zur Hündin oder die Hündin zum Rüden? Ich mein, nicht dass Ihr dann mit ihm dauernd quer durch die Republik reisen müsstet...

joschi †
03.07.2016, 12:46
Wie ist das eigentlich beim Decken - kommt da der Rüde zur Hündin oder die Hündin zum Rüden? Ich mein, nicht dass Ihr dann mit ihm dauernd quer durch die Republik reisen müsstet...


Die Hündin kommt normalerweise immer zum Rüden, deshalb kennen wir jetzt so viele Gebiete im In- und Ausland*puh*:i73:

Petra
03.07.2016, 15:38
Wir werden nochmals ein genaues Gespräch führen und dann entscheiden. [emoji4]


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Petra
03.07.2016, 15:39
Ich kenne es von der Züchterin auch nur, dass sie mit ihren Hündinnen zum Rüden fährt.


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JKM + Joschi
06.07.2016, 00:51
Zum Thema hätte ich noch einige Fragen:

Dieser Rüde kann doch nur extern decken, oder?
Warum möchte dann die Züchterin das Zuchtrecht mit in Anspruch nehmen?

Wird jeder Welpenkäufer gefragt, ob der Rüde bzw. die Hündin mit Zuchtrecht belegt (nennt man das so?) wird
und wird ggf der Welpenkauf davon abhängig gemacht?

Petra
06.07.2016, 08:08
Wie gesagt möchte sie eigentlich gerne selber noch einen behalten, kann aber nicht, da sie drei Hunde hat und denen gerecht werden möchte.

Sie wird einen Rüden für uns aussuchen, der ihr zum einen am geeignetsten erscheint für unsere Familie, aber auch um evtl. als Zuchtrüde zugelassen zu werden. Es werden also nicht alle 7 Welpen für die Zucht in Anspruch genommen.
Ob unserer dann überhaupt zugelassen würde steht ja auch in den Sternen.

Alle 7 Welpen haben eine Familie.

Was meinst du damit, ob der Welpenkauf davon abhängig gemacht wird?


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Petra
06.07.2016, 08:09
Ach so, natürlich deckt der Rüde dann nur extern[emoji15] Das tut ihr eigener ja auch. [emoji6]


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Senta
06.07.2016, 10:21
Naja es gibt auch die Möglichkeit dass der Rüde im eigenen Zwinger deckt, wenn der Züchter bzw. die Züchterin noch eine andere Hündin aus einer fremden Linie hat :)

JKM + Joschi
06.07.2016, 10:33
Was meinst du damit, ob der Welpenkauf davon abhängig gemacht wird?

Dass die Züchter die Welpen für die Interessenten aussuchen ist ja normal.
Wer kann das besser einschätzen als der Züchter?

Würdest Du zum Zuchtrecht nein sagen, ein anderer Interessent wäre jedoch einverstanden, würde dann der Rüde bei Euch einziehen oder ...? Das war meine Frage.

Ich muss gestehen, dass ich mich mit dem 'Zuchtrecht', ob Rüde oder Hündin, nicht wirklich auseinander gesetzt habe. Habe es wohl 'verdrängt', weil es auch nicht zu meinen Gedanken und Vorstellungen von Zucht passt.
Augenscheinlich gehört ein solcher Vorgang mittlerweile zum normalen Zuchtgeschen.*denk*
Vor einiger Zeit habe ich mich über die Äußerungen eines Hundehalters (Rüde aus VDH-Zucht) aufgeregt.
"Unser xyz hat jetzt die Zuchtzulassung, jetzt kann er mit p***** seine Kosten selber verdienen".:nö:
Die Vorstellung, der Rüde mag ja noch so toll sein, dass das normales 'Züchterdenken' sein soll fällt mir sehr schwer.



Christoph Jung:
"Jede Salatgurke beim Discounter um die Ecke hat ein besseres Qualitätsmanagement,
hat mehr echte Kontrollen hinter sich, als der Welpe eines Rassehundes."
(Schwarzbuch Hund - Die Menschen und ihr bester Freund)
Quelle (http://petwatch.blogspot.de/2011/01/hunde-unterm-hammer-tierschutz-mitten.html) und weitere Informationen von Christoph Jung

shary
06.07.2016, 10:34
Ich persönlich würde das nicht wollen. Das liegt aber daran, dass ich bei 2 Freunden von uns eben mitbekomme, was es auch heißen kann, wenn eben eine Co Ownerschaft besteht.
Wir haben ja zur Zeit auch Zuwachs und gsd bestand auch die Frage gar nicht, ob unsere Züchterin bei Lumen eine Co Ownerschaft anstrebt. Selbst wenn, hätte ich es abgelehnt.

Senta
06.07.2016, 10:43
Naja der ganz große Vorteil bei der Co-Ownerschaft ist ja, dass man als Züchter seine Linie weiterführen kann, auch wenn man ein paar Jahre keinen Platz hat einen jungen Hund zu halten.
Wie z.B bei uns, aus unserem C-Wurf konnte ich nichts behalten, das war Antia's letzten Wurf, würde ich keine Hündin mit Zuchtrecht haben, würde diese Linie "aussterben". Mit dieser Möglichkeit einer Co-Ownerschaft, halte ich mir ein Türchen offen, meine Linie weiterzuführen und mir in 3-5 Jahren einen Welpen aus eben dieser Hündin zu behalten.
Ich versteh nicht warum Züchter, die sowas machen sofort in ein schlechtes Licht gerückt werden....wenn die Züchter ihre Hunde abgeben wird auch sofort geschrien und es heißt man ist ein schlechter Mensch, behält man seine "ausgedienten" Zuchthunde und geht eine Co-Ownerschaft ein, ist es auch nicht Recht.
Züchten bedeutet halt "Denken über Generationen" und nicht von "Wurf zu Wurf"......

LUNA
06.07.2016, 11:12
Ach so, natürlich deckt der Rüde dann nur extern[emoji15] Das tut ihr eigener ja auch. [emoji6]


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Ich weiß von einem Züchter, dass es besser ist, wenn der Rüde in seiner gewohnten Umgebung deckt. Es ist für den Rüden einfacher.
Deshalb reisen ja Züchter mit ihren Hündinnen teilweise sehr weit.

Petra
06.07.2016, 11:20
Ich hatte extern so verstanden, dass nur Hündinnen aus anderen Linien zu ihm kommen[emoji6]

Das Zuchtrecht würde nur in Zusammenhang mit unsrem Rüden und uns zustande kommen. Sie möchte uns als Besitzer dieses Hundes und keine anderen Interessenten.

Das ist eine unmögliche Aussage, das der Rüde die Kosten decken kann. Gehts noch?

Aber wie gesagt, ob er überhaupt zugelassen würde, würde sich dann zeigen und wenn dem nicht so wäre, würde es für niemanden einen Weltuntergang bedeuten[emoji6]


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Dinje
06.07.2016, 13:56
Musst du dann eigentlich auch das Züchterseminar besuchen?
Ich hab das jetzt nicht alles verfolgen können, aber mich würde interessieren, warum du dich gerade für diesen Kennel entschieden hast


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Petra
06.07.2016, 14:24
Nein ich hätte mit dem Decken/Zucht etc. nichts zu tun.

Ich kenne Floriana seit 10 Jahren, unsere Pearl war von ihr. Und es war seit dem mein Traum/Wunsch einen Hund von ihr zu haben. Sie hat einen Wurf pro Jahr und ist in meinen Augen eine sehr verantwortungsvolle Züchterin.
Ich kenne alle ihre Hunde seit klein auf. Für mich/ uns stimmt es dort einfach.


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LUNA
07.07.2016, 17:45
OT Beiträge ---> http://retriever-pfotenfreunde.de/showthread.php/25761-Verkaufsanzeige-VDH-Hunde