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Thema: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

  1. #41
    Erfahrener Benutzer Avatar von Miri
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Genau Edeltrud,
    und deswegen ist es so wichtig, dass man auch gerade zu Hause erkennt,
    was dem eigenen Vierbeiner gut tut und wo vielleicht schon zu viel passiert.

    Man braucht nicht jeden Tag 6 Stunden spazieren gehen, nicht 4 Hundetrainingsgruppen die Woche,
    Agility, Obedience und was weiß ich.

    Der Hund braucht viel Schlaf, und das ganz besonders der junge Hund.
    Ein Junghund muss nicht sofort Sitz, Platz und Bleib lernen, sondern an erster Stelle Ruhe.

    Ich habe mit meinen Pflegehunden nie irgendwelche Sitz, Platz, Bleib Trainings gemacht,
    sondern ihnen beigebracht, dass 1. ich alles regele und 2. Ruhe angesagt ist.
    Und so wurde aus den "Hyperaktiven" Abgabehunden, der herzliche Familienhund, der schnell vermittelbar war.

    Ich hatte auch Familien, die meinten, dass diese Ruhephasen Quatsch wären..
    Genau zu dem Punkt, bis der Hund wieder total überdreht und fahrig wurde
    und dann kam die Rücksprache und die erneute Einführung von Pausen- und Ruhephasen und schwups war es wieder der liebste Hund.

  2. #42
    Momo fehlt! Avatar von momoline
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Oh ja ich glaube das allerallerbeste Beispiel ist meine Frau Lina. Sowas habe ich noch nie erlebt. Das hat sehr lange sehr sehr viele Nerven gekostet.
    Und auch heute noch, nach fast 5 Jahren braucht Lina Ruhe und einen strukturierten Tagesablauf.
    Ich kann da echt ein Lied von singen.

    .....mit'm Smartphone ins Forum geschubbst

    .....und unvergessen Engel Momo

  3. #43
    Erfahrener Benutzer Avatar von Luise2
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Zitat Zitat von Miri Beitrag anzeigen
    Genau ...


    Abartige Studie...
    Schlimm auch, dass angebliche Hunde Expertinnen, diese Studie noch erwähnen...

    Nochmal:
    Es wird in Kauf genommen, dass Hunde sterben, chronische Erkrankungen bekommen oder zu Psychos gemacht werden, um zu diesem Ergebnis zu kommen????
    Wissenschaftliche Experimente haben bewiesen, dass für Hunde Schlaf wichtiger ist als Nahrung. Durch akustische Mittel wurden Hunde vom Schlaf abgehalten. In kurzer Zeit wurden ihre ganzen Lebensfunktionen gestört. Bei Schlafentzug haben sich 5 Phasen heraus kristallisiert:


    Phase 1: die Hunde sind überdreht
    Phase 2: die Hunde sind unkonzentriert und fahrig
    Phase 3: die Hunde sind nervös und schnell reizbar
    Phase 4: die Hunde sind kränklich und aggressiv
    Phase 5: die Hunde erleiden schwere und chronische Erkrankungen.


    Längerer Schlafentzug kann sogar bis zum Tod führen!
    In den Studien hat sich auch gezeigt, dass die Phasen bei den verschiedenen Rassen unterschiedlich ausgeprägt sind. Retriever Rassen werden schneller chronisch krank, während Terrier Rassen eher aggressives Verhalten zeigen.
    Ich bin der Meinung, dass jeder gute Hundebesitzer, der mit seinem Tier "lebt" zu diesem Ergebnis gelangt.
    Die Ruhe im Umgang (Mensch und Tier) mit einander, muss man schon lernen.

    Unterm Strich allerdings, muss jedes Gespann seinen Weg finden.
    Liebe Grüße
    Edeltrud und die Fellnasen

    .

  4. #44
    Erfahrener Benutzer Avatar von Miri
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Edeltrud, darum geht es hier doch gar nicht.


    Und nein, nicht jeder erkennt, wie gestresst der eigene Hund ist,
    weil Überforderung oft mit Langeweile verwechselt wird.

    Außerdem wird einem überall erzählt, wer wieviel Stunden am Tag, was mit dem Hund macht.
    Da bekommt man schnell die Vorstellung, dass das für einen Hund"normal" ist und das er das braucht.

    Dann schaue ich aber in den Tierschutz, in die Tierheime und sehe die vielen "Opfer" dieses Hypes.

  5. #45
    Erfahrener Benutzer Avatar von Salvia
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt


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    Wir werden sogar sehr oft doof angeschaut, wenn wir erwähnen das unsere Hunde bis zu 20 Stunden ruhen/schlafen.
    Da wird uns dann erklärt was es für Möglichkeiten gibt und wir eigendlich mehr machen müssten, oder es wird „wissend“ eine Augenbraue hochgezogen.
    Ich sag auch nichts mehr, das hab ich mir schon vorgenommen, ich kann das Thema Hund und Beschäftigung nicht mehr hören

    Grüße von Sandra

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