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Thema: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

  1. #21
    Labbi-Fan Avatar von goertzie
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Ich hatte mit Happy einen völlig hyperaktiven Hund, der teilweise auch noch Angstzustände hatte. Was geholfen hat, war der TTOUCH von Linda Tellington Jones in Verbindung mit "der Hund bekommt keine Sonderstellung, er ist einfach da und lebt bei uns". Allerdings hatten wir es leichter, weil wir einen sehr souveränen Ersthund im Haus hatten. Anfangs haben wir Happy abends manchmal Rescue-Tropfen gegeben, weil sie nicht runterkam. Ist aber keine Dauerlösung.
    Lieben Gruß
    Petra mit Happy und Matti - Tilda und Adar immer in meinem Herzen

  2. #22
    Team- Mitglied Avatar von schrecker82
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Liest sich für mich schon noch recht viel "Pipi" (wenn ich das jetzt mal so mit meinen dreien vergleiche, kann aber auch Zufall sein).

    Einfach nur um nichts zu übersehen würde ich wohl tatsächlich mal beim TA den Urin checken lassen. Sollte da was auffällig sein, wir der TA sicher Blut einschicken (sollte wissen, was er dann vor sich hat).


    Wirklich nur, damit man sicher sein kann: "Organisch ist alles ok, er muss halt einfach noch die Welt kennenlernen, wir brauchen noch ein wenig mehr Geduld"

  3. #23
    Erfahrener Benutzer Avatar von Finn16
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Ich würde auch mit dem Tierarzt meines Vertrauens über die Sache sprechen und wenn da alles okay ist einen anderen Trainer mal schauen lassen. Ich will nicht sagen das deine jetzige schlecht ist ,mein Cooper war auch nicht so ganz einfach und meine Trainerin hat damals von sich aus jemanden mit zu Rate gezogen. Gebt nicht auf ich weiß das es anstrengend ist und man auch verzweifelt ist aber es wird, und schlechte Tage einfach abhaken. Wir drücken euch die Daumen.

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    Viele Grüße Kerstin mit Cooper und Finn

  4. #24
    Dummy-Werfer Avatar von Golden Attention
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Hi,

    das klingt alles sehr anstrengend.
    Box finde ich gut, damit ihr auch mal durchatmen könnt.
    Das Anbellen würde ich ignorieren, aber zwicken lassen würde ich mich nicht!

    Zusätzlich würde ich die Schilddrüsenwerte testen lassen und evtl. das Futter komplett umstellen.

  5. #25
    vermisst Max Avatar von Chrissie
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Durchchecken vom TA würde ich auf jeden Fall zuerst machen.

    Wie schaut es denn draußen aus? Du schreibst, er hat beim Züchter nichts kennen gelernt. Machst Du draußen "Abschalttraining" mit ihm? Zum Beispiel einfach irgendwo auf eine Bank setzen und den Hund schauen lassen. Weiter gehen erst dann, wenn er eine Weile ruhig neben Dir gelegen hat. Vielleicht braucht er einfach mehr Zeit, um Neues in Ruhe zu erfassen und zu begreifen. Lass ihm diese Zeit. Strahl selber viel Ruhe aus und gib ihm dadurch Sicherheit. Überfordere ihn nicht, indem Du zu schnell zu viel willst.

    Wenn er nach Euch schnappt, dann knuff ihn ruhig mal so, dass er es auch merkt. Er muss verstehen, dass er das nicht darf; das hat seine Mutter auch mit ihm gemacht oder seine Geschwister, wenn er zu heftig war. Hunde müssen erst verstehen lernen, dass Menschenhaut empfindlicher ist als Hundefell.


  6. #26
    Super-Moderator Avatar von fine
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Christiane hat Recht, Abschalttraining ist ganz wichtig für so einen Hund.

    Natürlich sollte er vieles kennenlernen, aber ich würde da jetzt nichts mit der Brechstange machen - ganz vorsichtig. Der Schuss geht sonst nach hinten los.

    Du hast was von einer Trainerin geschrieben, unterstützt die euch? Ferndiagnosen sind tatsächlich schwierig und manchmal auch gefährlich.

  7. #27
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Auf keinen Fall die Box abschaffen!!! Sie ist ein gutes Mittel und ihr habt ja auch schon gute Erfolge gehabt; immer wieder neu postiv bestärken. Ich würden den Hund beim TA checken lassen, Blutbild ist sicher nützlich.

    Versucht darauf zu achten, den Hund nicht unbeabsichtigt falsch zu bestätigen. So schwer das auch ist, so lange er unerwünschtes Verhalten zeigt, nicht reagieren. Aber das wisst Ihr sicher... Ich wünsche Euch gute Nerven!

    Viele Grüße
    Martina

  8. #28
    Labbi-Fan Avatar von goertzie
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Happys Trainerin hat uns geraten, sie nicht körperlich auszulasten, da das oft das Hibbeln verstärkt. Schilddrüse abklären wurde ja schon gesagt, würde ich unbedingt machen.
    Lieben Gruß
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  9. #29
    Kampflabi-Mix-Bespaßerin Avatar von Bonny und Frieda
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Zitat Zitat von goertzie Beitrag anzeigen
    Happys Trainerin hat uns geraten, sie nicht körperlich auszulasten, da das oft das Hibbeln verstärkt. Schilddrüse abklären wurde ja schon gesagt, würde ich unbedingt machen.
    Das mit dem Auslastung ist absolut richtig. Statt dessen solltest du Such-und Denkspiel mit ihr machen. Hier findest du ganz viele Anregungen:

    www.spaß-mit-Hund.de
    Liebe Grüße
    Jutta


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  10. #30
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Ideen und seelische Unterstützung.
    Es tut erstmal gut zu lesen, dass es andere HH mit ähnlichen Situation gibt.
    Das macht mir Mut, am Ball zu bleiben.

    Wir werden jetzt nach und nach di Sache angehen bzw. weitermachen. TA, Box, Such/ Schnüffel& Denkspiele, keine Überforderung etc.

    Ihr habt mir das soviel Anregungen gegeben.🙏

    Ich berichte gern, wie es weiter geht.

  11. #31
    Doodledidööö Avatar von elashawn
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Bela ist auch so ein Hibbel. Er kommt ja aus dem Tierschutz und ist wohl auch ähnlich reizarm aufgewachsen.
    Er ist Anfangs nur mit Körperkontakt zur Ruhe gekommen. Ich habe ja mein Büro hier zu Hause und habe ihn dann einfach an die Leine genommen, ihn auf die Decke unter meinem Schreibtisch geschickt, den Fuss auf die Leine gestellt und dann ignoriert. Da ist er nach kurzer Zeit (kurz)eingeschlafen. Die Leine konnten wir dann nach einiger Zeit auch weglassen.
    Er hat allerdings immer viel weniger geschlafen als mein Golden.

    Ich habe auch sehr viel Abschaltraining mit ihm gemacht, da er quasi nichts kannte und dann besonders bestimmte Personen oder Situationen/ Orte ihm Angst gemacht haben oder er dann aufgedreht hat.
    Allerdings war er auch endlos neugierig und das hilft enorm da Defizite aufzuarbeiten.

    Das erste Mal das er richtig kaputt war und Abends nur noch Ruhe wollte, war nach dem ersten Mantrailung-Training mit ca 12Monaten.
    Er liebt es zwar auch zu Apportieren, allerdings pusht ihn das fürchterlich, wir machen viel mehr Such- oder Steadinessaufgaben.
    Denn ihm das ganz zu nehmen bringe ich nicht übers Herz, er ist allerdings ein Ball-Suchti und daher muss man da sehr kontrolliert vorgehen.
    Körperlich bekommt man ihn quasi nur kurz kaputt, richtige und bessere Auslastung ist für ihn mit dem Kopf zu arbeiten.
    Daher würde ich mich auch nach Such- oder Schnüffelspielen umsehen oder so was wie eine Mantrailinggruppe finden.

    Das knippern oder nach Handschuhen, Händen oder Ärmeln schnappen oder auch heftiges hochspringen haben wir durch eine deutliche Körpersprache unterbunden. Also wegdrehen, eventuell den Hund mit dem Bein wegschieben, sagen muss man dann gar nichts. Anfangs muss man da bisschen an seinem Timing arbeiten, die sind ja so flink. Da mussten wir ein paar mal deutlicher körperlich werden, aber ein deutliches Signal versteht der Hund meist sehr schnell.
    Wie gesagt so macht die Hundemama es ja auch. Bela hüpft auch heute noch bei Freude zum Begrüßen usw. wie ein Flummi vor einem rum, statt anzuspringen. Er kann halt nicht anders, aber das ist ja auch OK.

    Alleinebleiben ist bei uns nochmal eine Baustelle für sich. Das hatten wir nach langer langer Zeit des übens ganz gut im Griff, bis im Juli unser alter Hund gestorben ist. Das ging anfangs gar nicht und inzwischen nähern wir uns wieder an, das er es wie vorher leidlich aktzeptiert.

    Bela ist ein Hund den man einfach nicht pushen oder motivieren muss, er dreht immer noch schnell auf und neigt dazu zu übertreiben.
    Aber das ist einfach auch seine Art, die ja auch liebenswert ist.
    Besonders im Umgang mit anderen Menschen muss man auch heute gucken das die ihn nicht zu sehr anstacheln und er dann nicht mehr runterkommt.
    Es gibt ja immer so Scherzkekse, die das ganz witzig finden wenn der Hund so aufdreht.
    Wir beschränken auch das unkontrollierte apportieren extrem, zu 100% schaffen wir das leider nicht, da ja immer ein Stein/ Stock oder Apfel etc. rumliegt.
    Aber die Nachbarn und Freunde wissen es, ist für einige nur scheinbar sehr schwer dem Hund zu widerstehen, wenn wir nicht gerade danebenstehen.
    Dann müsste man ihn immer an der Leine haben und so leben wir halt damit.

    Er kann aber auch Ruhe geben oder geht auf seinen Platz wenn man ihn schickt.
    Also es wird besser.
    Meine Flummi ist jetzt schon 8Jahre und so ein schlauer/ aktiver Hund macht auch viel Spass, wenn man die Energie in die richtigen Bahnen bekommt.
    Ela mit Shawn und Bela


  12. #32
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Hier gibt es wunderschöne Intelligenzspiele. Die machen dem Luggi ganz viel Spaß und Power ihn aus. Denken strengt halt an!

    www.nina-ottosson.com
    Liebe Grüße
    Jutta


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  13. #33
    Erfahrener Benutzer Avatar von Miri
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Ich finde gut, dass Du hier nach Hilfe schaust und etwas ändern willst.

    Schade, dass Du soweit weg wohnst, ich hätte Dich mi Deinem Hund gern mal gesehen.
    Erstmal finde ich die Pipi Abstände zu kurz, gerade nachts.
    Dann bekommt er viel zu viel Aufmerksamkeit, schon allein dadurch, dass Du durch Dein Haus "schleichst" um ihn nicht zu stören.

    So wie Du es beschreibst maßregelt Dich Dein Hund sehr stark und das wird im älter werden nicht besser.
    Er wird bald geschlechtsreif sein und im Moment hat er das Gefühl alles selbst regeln zu müssen, was den Kleinen stark stresst.

    Dein Hund braucht Ruhe und Deine Führung. Du musst ihm zeigen, dass Du Dich um alles kümmerst.
    Dazu brauchst Du keine Leckerlie und auch keine Strafen.
    Seinen Pausenplatz, wie auch immer er aussieht, solltest Du nochmal neu aufbauen. Das scheint noch nicht in Ordnung zu sein.

    Wie lange arbeitest Du mit Deiner Trainerin schon zusammen?
    Ist es durch ihr Konzept schon besser geworden?

    Durch die Arbeit im Tierschutz hatte ich auch schon so zwei Kandidaten.. Einer mit Unruhe und Zwicken und einer der nichts kannte und vor allem Angst hatte.
    Ein Ändern des Verhaltens Deinerseits kann ganz schnell zu verändertem Verhalten bei Deinem Hund führen.
    Das solltest schon nach kurzer Zeit merken, ansonsten ist es der falsche Ansatz für Dich und Deinen Hund.

    Ich denke nicht, dass Dein Hund Auslastung und Denkspiele im Moment braucht, sondern er muss die Welt kennen lernen, gerade wenn er vorher nicht viel davon gesehen haben mag.
    Eure Bindung muss gestärkt werden und Du musst ihm die Sicherheit geben entspannt schlafen zu können.
    Wenn Du magst können wir auch gern mal telefonieren.

  14. #34
    Doodledidööö Avatar von elashawn
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Jupp, das was Miri sagt war auch bei uns so.
    Auslastung in Form vom trailen etc. kam erst später, zunächst ist der Wauz völlig damit ausgelastet anzukommen und die Welt und die Regeln kennenzulernen.
    Entspannen kann dann wirklich erstmal Schwerstarbeit für den Hund sein.

    Gerade das Abschalttraining würde ich dir nochmal ans Herz legen, da der Hund dabei ja lernt Ruhe zu finden, trotz das die Welt sich um ihn rum bewegt.

    Bela ist definitiv auch ein kleiner Kontrolletti, da muss man einfach schauen das man sich nicht manipulieren lässt. Da sind die Hunde nunmal 50mal besser uns zu lesen.

    Zum pieseln, muss Marlo denn wirklich raus, also meldet er sich. Du sagst er ist drinnen sauber? Oder gehst du auf Verdacht sooft raus, damit eben nichts passiert? Also auch nachts? Geht es raus weil er sich meldet oder weil du das entscheidest?

    Die Haufen sollten eigentlich ungefähr paralell zu den Mahlzeiten kommen. Also wenn es z.B. 2 Mahlzeiten gibt, aber 4-6 Haufen dann passt das Futter nicht. Egal wie hochwertig das Futter ist, dann ist es einfach nicht das richtige.

    Ich weiß von meiner Fellnase, das eine Kindheit im Stall oder Ähnlichem, also nicht in einem Wohnhaus nicht unbedingt von Vorteil für die problemslose Sauberkeitserziehung ist.

    Bela meldet sich bis heute erst in höchster Not, was uns schon viel "Spaß" gebracht hat.
    Ela mit Shawn und Bela


  15. #35
    Erfahrener Benutzer Avatar von Carlo2015
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Hast du inzwischen Ergebnisse vom Tierarzt?

    Ist er ganz gesund?
    Viele Grüße
    von Thea und Carlo mit Clara und Nero im Herzen

  16. #36
    Erfahrener Benutzer Avatar von Miri
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Hier kommt die Antwort von Dagmar Fauster-Brunner auf die Frage "WIE VIEL STUNDEN SCHLAF BRAUCHT EIN HUND PRO TAG?" im Rahmen unserer aktuellen HAPPY DOG Insider Expertinnen-Runde!


    Das Schlafverhalten des Hundes unterscheidet sich sehr vom Schlaf des Menschen. Der Hund ist von seiner Abstammung her ein Tagdöser. Das Schlafverhalten des Hundes wechselt zwischen Dösen und Tiefschlaf-Phasen.


    In wenigen Sekunden können Hunde in den Schlaf fallen, sind aber bei ungewohnter Annäherung sofort hellwach. Auch Hunde verarbeiten ihre Erlebnisse des Tages im Schlaf. Deshalb braucht der Hund mehr Schlaf als der Mensch.


    Im Schnitt benötigt ein ausgewachsener Hund 17 bis 20 Stunden Schlaf und Ruhephasen am Tag. Welpen, Senioren und kranke Hunde benötigen sogar 20 bis 22 Stunden.


    Wissenschaftliche Experimente haben bewiesen, dass für Hunde Schlaf wichtiger ist als Nahrung. Durch akustische Mittel wurden Hunde vom Schlaf abgehalten. In kurzer Zeit wurden ihre ganzen Lebensfunktionen gestört. Bei Schlafentzug haben sich 5 Phasen heraus kristallisiert:


    Phase 1: die Hunde sind überdreht
    Phase 2: die Hunde sind unkonzentriert und fahrig
    Phase 3: die Hunde sind nervös und schnell reizbar
    Phase 4: die Hunde sind kränklich und aggressiv
    Phase 5: die Hunde erleiden schwere und chronische Erkrankungen.


    Längerer Schlafentzug kann sogar bis zum Tod führen!
    In den Studien hat sich auch gezeigt, dass die Phasen bei den verschiedenen Rassen unterschiedlich ausgeprägt sind. Retriever Rassen werden schneller chronisch krank, während Terrier Rassen eher aggressives Verhalten zeigen.


    Deswegen ist es besonders wichtig auf genügende Schlaf- und Ruhephasen seines Hundes zu achten. Oft finden die Hunde von selber nicht zur Ruhe und man muss ihnen dabei helfen.


    Das Um und Auf ist, dass der Hund einen Ruheplatz hat wo er nicht ständig gestört wird. Ich empfehle hierfür den Hund an eine Box zu gewöhnen. Diese Box soll seine Komfortzone und Höhle werden, wo er in aller Ruhe schlafen kann.


    Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Verhaltensauffälligkeiten von zu wenig Ruhe- und Schlafphasen kommen und oft mit Unterbeschäftigung verwechselt werden. Der Hund fordert ständig Aufmerksamkeit und man versucht mit noch mehr Aktivitäten dem Hund gerecht zu werden. Die
    Teufelsspirale dreht sich somit in eine reine Katastrophe.


    Wissenschaftliche Untersuchungen haben auch gezeigt, dass das Stresshormon Cortisol einige Tage braucht um im Körper abgebaut zu werden. Das heißt mit einmal Schlafen wird ein chronisch gestresster Hund nicht seine Ruhe finden. Hier muss man gezielt an einem regelmäßigen Ruhetraining für den Hund
    arbeiten!

  17. #37
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Hallo Miriam!
    Entschuldige dass ich mich so spät erst melde...aber es ist noch nichts besser geworden und ich bin zu 100 und eigentlich mehr % gerade ausgelastet. Das was du schreibst scheint mir inzwischen ganz plausibel und macht mir aber auch etwas Angst. Ich würde es sehr gern in Anspruch nehmen, mal zu telefonieren. Ich bin einfach nicht die " Schreiberin"
    Liebe Grüße
    Sandra

  18. #38
    Erfahrener Benutzer Avatar von Carlo2015
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Wie oft bekommt er Futter, wie viele Mahlzeiten pro Tag?
    Danach ist auf jeden Fall Box angesagt und Ruhe...
    Viele Grüße
    von Thea und Carlo mit Clara und Nero im Herzen

  19. #39
    Erfahrener Benutzer Avatar von Daima
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt

    Zitat Zitat von Carlo2015 Beitrag anzeigen
    Wie oft bekommt er Futter, wie viele Mahlzeiten pro Tag?
    Danach ist auf jeden Fall Box angesagt und Ruhe...
    Gerade nach dem Fressen spielen Welpen.....genau da würde ICH das nicht einfordern. Erst so nach 15 bis 20 min. Beobachte mal Welpen beim Züchter. Die trinken/fressen, erledigen fast sofort alle nötigen Geschäfte, toben und fallen dann um. Die fallen niemals direkt nach dem säugen um und schlafen.

    Spuren im Sand verwehen,
    Spuren im Herzen bleiben!

  20. #40
    Erfahrener Benutzer Avatar von Luise2
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    Standard AW: Unser Labrador kommt nicht zur Ruhe und ist ständig überreizt


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    Zitat Zitat von Miri Beitrag anzeigen
    Hier kommt die Antwort von Dagmar Fauster-Brunner auf die Frage "WIE VIEL STUNDEN SCHLAF BRAUCHT EIN HUND PRO TAG?" im Rahmen unserer aktuellen HAPPY DOG Insider Expertinnen-Runde!


    Das Schlafverhalten des Hundes unterscheidet sich sehr vom Schlaf des Menschen. Der Hund ist von seiner Abstammung her ein Tagdöser. Das Schlafverhalten des Hundes wechselt zwischen Dösen und Tiefschlaf-Phasen.


    In wenigen Sekunden können Hunde in den Schlaf fallen, sind aber bei ungewohnter Annäherung sofort hellwach. Auch Hunde verarbeiten ihre Erlebnisse des Tages im Schlaf. Deshalb braucht der Hund mehr Schlaf als der Mensch.


    Im Schnitt benötigt ein ausgewachsener Hund 17 bis 20 Stunden Schlaf und Ruhephasen am Tag. Welpen, Senioren und kranke Hunde benötigen sogar 20 bis 22 Stunden.


    Wissenschaftliche Experimente haben bewiesen, dass für Hunde Schlaf wichtiger ist als Nahrung. Durch akustische Mittel wurden Hunde vom Schlaf abgehalten. In kurzer Zeit wurden ihre ganzen Lebensfunktionen gestört. Bei Schlafentzug haben sich 5 Phasen heraus kristallisiert:


    Phase 1: die Hunde sind überdreht
    Phase 2: die Hunde sind unkonzentriert und fahrig
    Phase 3: die Hunde sind nervös und schnell reizbar
    Phase 4: die Hunde sind kränklich und aggressiv
    Phase 5: die Hunde erleiden schwere und chronische Erkrankungen.


    Längerer Schlafentzug kann sogar bis zum Tod führen!
    In den Studien hat sich auch gezeigt, dass die Phasen bei den verschiedenen Rassen unterschiedlich ausgeprägt sind. Retriever Rassen werden schneller chronisch krank, während Terrier Rassen eher aggressives Verhalten zeigen.


    Deswegen ist es besonders wichtig auf genügende Schlaf- und Ruhephasen seines Hundes zu achten. Oft finden die Hunde von selber nicht zur Ruhe und man muss ihnen dabei helfen.


    Das Um und Auf ist, dass der Hund einen Ruheplatz hat wo er nicht ständig gestört wird. Ich empfehle hierfür den Hund an eine Box zu gewöhnen. Diese Box soll seine Komfortzone und Höhle werden, wo er in aller Ruhe schlafen kann.


    Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Verhaltensauffälligkeiten von zu wenig Ruhe- und Schlafphasen kommen und oft mit Unterbeschäftigung verwechselt werden. Der Hund fordert ständig Aufmerksamkeit und man versucht mit noch mehr Aktivitäten dem Hund gerecht zu werden. Die
    Teufelsspirale dreht sich somit in eine reine Katastrophe.


    Wissenschaftliche Untersuchungen haben auch gezeigt, dass das Stresshormon Cortisol einige Tage braucht um im Körper abgebaut zu werden. Das heißt mit einmal Schlafen wird ein chronisch gestresster Hund nicht seine Ruhe finden. Hier muss man gezielt an einem regelmäßigen Ruhetraining für den Hund
    arbeiten!
    Folter für die Wissenschaft?
    Es werden unglaubliche Grausamkeiten an Hunden durchgeführt, um festzustellen, wie viel Schlaf/Ruhe ein Hund benötigt?
    Das hat die "Expertinnen-Runde" so hingenommen?
    Mich erinnert das an Folterungen, an Menschen auf Guantanamo oder auch in Deutschlands dunkelster Zeit.
    Wissenschaftliche Experimente haben bewiesen, dass für Hunde Schlaf wichtiger ist als Nahrung. Durch akustische Mittel wurden Hunde vom Schlaf abgehalten. In kurzer Zeit wurden ihre ganzen Lebensfunktionen gestört
    Versuche, oberhalb der Belastungsgrenze an Tieren durchzuführen und sogar bis zur Phase 6, den Tod derer in kauf zu nehmen? Das gehört m.M. unter schwerstbelastende Tierversuche.
    Den Tod und chronische Leiden für ein solches Experiment, nur um den Ruhe/Schlaf-Rhythmus herauszufinden?
    Die überlebenden Tiere sind womöglich ein Leben lang geschädigt?

    Sind nicht Tiere so zu behandeln, dass ihnen weder Schäden, Schmerzen/Leiden zugefügt werden sollten?
    Es ist doch erwiesen, dass Hunde zu ähnlichen Gefühlen fähig sind, wie wir Menschen.
    Sie zeigen ihre Trauer, Schmerz, Angst und auch Wut, Freude und schenken uns Zuneigung. Diese Tatsache zeigt doch, dass man mit ihnen respektvoll umzugehen hat.
    Und... lt. TschG sind diesen Hunden unberechtigt Schmerzen/Leiden/Schäden zugefügt worden und sollte zur Anzeige gebracht werden.
    Welche Expertinnen setzen sich denn für diese geschädigten Hunde ein? Die KRANK dieses Experiment überstanden haben?

    Ein Hoch... auf diese Expertinnen-Runde.
    Liebe Grüße
    Edeltrud und die Fellnasen

    .

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