Ausritte mit Hund und Pferd – so klappt es

Kaum etwas macht so viel Freude, wie ein Ausritt zusammen mit Pferd und Hund. Der Hund hat genug Möglichkeiten, sich frei zu bewegen, auch wenn Pferd und Reiter eine Einheit bilden. Dennoch sollten hier einige wichtige Punkte beachtet werden.

Unterschiede zwischen Pferd und Hund berücksichtigen!
Damit der Ausritt gelingt, ist zu beachten, dass Pferd und Hund durchaus unterschiedlich sind. So ist ein Pferd ein Fluchttier und besonders schreckhaft. Wenn ein aktiver Hund, der gerne auch einmal bellt, um das Pferd herumrennt, kann dies möglicherweise von dem Pferd als unangenehm empfunden werden. Daher sollten die beiden Tiere immer erst einmal aneinander gewöhnt werden. Zum Schutz des Reiters darf bei einem Ausflug auch nie die Reitbekleidung fehlen. Bis es jedoch zum ersten Ausritt kommt, ist ein wenig Übung notwendig. Hier steht die Konsequenz gegenüber den Tieren im Vordergrund. Die Gewöhnung aneinander sollte langsam durchgeführt werden. Dabei ist wichtig, dass der Hund bereits eine Grundgehorsam hat, bevor es in den Stall geht. Zudem sollte er immer an der Leine geführt werden. Dadurch hat der Halter den Hund besser unter Kontrolle und kann reagieren, wenn es zu Problemen kommt. Auch das Pferd braucht eine Grundausbildung und Sicherheit.

Den Ausritt vorbereiten – sich Zeit nehmen
Zu Beginn sollten nur kurze Ausritte eingeplant werden. Dabei ist es wichtig, sich Zeit zu lassen. Der Hund muss sich erst einmal daran gewöhnen, dass der Halter auf dem Pferd sitzt und nicht mehr neben ihm läuft. Auf dem Reitplatz sollte daher das Auf- und Absteigen im Beisein des Hundes durchgeführt werden. Sobald der Vierbeiner sich hiermit sicher fühlt, können die ersten kurzen Ausflüge durchgeführt werden. Auch hier ist noch auf eine sichere Umgebung zu achten. Der Hund muss auch dann auf Kommandos hören, wenn der Halter sich auf dem Pferd befindet. Dies sollte in einem geschlossenen Bereich geübt werden, wie auf dem Reiterhof. Gerade bei den ersten Ausflügen kann es eine bessere Lösung sein, noch eine Person mitzunehmen, die den Hund an der Schleppleine hält und so zu prüfen, ob es harmonisch funktioniert, mit Hund und Pferd gemeinsam in das Gelände zu gehen.