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Avarona
23.12.2009, 10:03
Hallo,

meine Eltern mussten ja leider vor Kurzem nach 13 Jahren unsere liebe Rica einschläfern.

Nun möchten sie sicher gern einen neuen Hund in die Famlie holen. Gesterm hat meine Mutti mir eröffnet, sie möchte einen Labradoodel. Sie hat schon im Internet gesucht, aber nicht wirklich viele Adressen gefunden und von denen die sie angerufen hat, waren schon ein paar merkwürdige Kontakte dabei.... *ne*

Kennt jemand von euch einen guten Züchter? Ich habe mich mit der Rasse noch gar nicht beschäftigt, ist es denn überhaupt eine "Rasse" die im Verband gezüchtet wird?

Über Erfahrungen und Tipps wäre ich dankbar, und über Adressen vertrauensvoller Züchter (natürlich per PN) auch.

Meine Eltern wohnen in der Nähe von Leipzig. Sie wären auch bereit länger zu fahren, dann würde sich aber die Sache mit den Besuchen im Vorfeld schwierig gestalten.

fine
23.12.2009, 10:07
Das ist meines Wissens keine anerkannte Rasse in der FCI, also wird der Labradoodle im VDH nicht gezüchtet.

Wir hatten übrigens einen in der Welpenschule, der war schrecklich. *blau* Total überdreht (sagt eine, die lebhafte Hunde mag) und auch sehr übergriffig und schwer unterzuordnen.

Ich weiß nicht, der quirlige Pudel und der lebhafte Labbi, ob das die ideale Kombi ist? *denk*

Aber ich kenne nur das eine Beispiel, ist also nicht allgemeingültig.

Tonileo
23.12.2009, 10:07
Der Labradoodle ist - meiner Meinung nach - ja eine Erfindung von gewieften Geschäftemachern.

In einem Verband wird dieser nicht gezüchtet und "Züchter" gibt es wohl auch nur "Selbsternannte". Für mich hätte sich das Thema "seriös" damit schon von vornerein erledigt - für mich ist es einfach nur ein Mix aus zwei Rassen und ob die Elterntiere jeweils Papiere haben oder bunt gewürfelt werden, nun ja... Und wie Du schon schreibst, im Internet ist mittlerweile jeder Vermehrer auf diesen Zug aufgesprüngen.. und es gibt noch weitere neue Hunde"rassen" wie GOLDENDOODLE (gibst wirklich schon) und ich bin bald umgefallen auch schon BERNERDOODLE.....

Für mich hat das so den Touch "Och wir haben nen Labbi und der Nachbar hat einen Pudel - dann lassen wir die beiden doch mal zusammen..."

Ist nicht böse Dir gegenüber gemeint - also bitte nicht falsch verstehen...

Dido
23.12.2009, 10:10
Bin ja auch kein Freund von diesen "neuen Rassen ", kannst Du Deine Eltern nicht zu anderem Hund überreden ??

tomtetum
23.12.2009, 10:28
Ich sehe das mit der Entstehung dieser neuen Rasse wie Ihr.
Denke, da habe ein paar Geschäftemacher gedacht, wir erschaffen den allergikerfreundlichen Hund...

Ich habe mal einen LD-Rüden kennen gelernt. Wirklich nettes Kerlchen, gut sozialisiert und geprägt, charmanter Hund mit Witz. Leichtfüßig wie ein Pudel, will to please wie ein Retriever.

Da man hier bei der Auswahl nicht nach dem VDH gehen kann, ist es wirklich nicht einfach einen verantwortungsbewussten Züchter zu finden.

Nicole
23.12.2009, 14:28
Ich kenne einige Labradoodle aus Amerika.

Die sind wirklich alle so überdreht. Ich weiß auch nicht warum sowas gezüchtet wird.

Jule, leider kann ich dir nicht weiter helfen

fine
23.12.2009, 16:38
Ich kenne einige Labradoodle aus Amerika.

Die sind wirklich alle so überdreht. Ich weiß auch nicht warum sowas gezüchtet wird.



Finde ich jetzt interessant, dass du das auch sagst. Ist also anscheinend wirklich keine optimale Kombi.

JKM + Joschi
23.12.2009, 16:39
Das ist meines Wissens keine anerkannte Rasse in der FCI, also wird der Labradoodle im VDH nicht gezüchtet.

So ist es, alle Doodle-Mischlinge oder Mixe werde außerhalb des VDH gezüchtet, ist dort und in der FCI keine anerkannte Rasse.

Jule, warum möchten Deine Eltern denn einen Labradoodle, welchen Grund führen Sie an?

Goldenlucy
23.12.2009, 17:32
Bei uns standen letze Woche Goldendoodels zum Verkauf in der Zeitung.

Cheeseburger
23.12.2009, 17:39
der labradoodle ist dadurch entstanden damit auch allergiker einen hund halten können ansonsten würde das nicht gehen,und das finde ich schon sinnvoll,es gab mal einen bericht in hund,katze,maus vielleicht solltet ihr euch mal an den sender wenden*denk*

Nicole
23.12.2009, 17:46
der labradoodle ist dadurch entstanden damit auch allergiker einen hund halten können ansonsten würde das nicht gehen,und das finde ich schon sinnvoll,es gab mal einen bericht in hund,katze,maus vielleicht solltet ihr euch mal an den sender wenden*denk*

Warum kaufen sich die Leute, die eine Allergie haben nicht gleich einen Pudel?

Cheeseburger
23.12.2009, 18:04
keine ahnung nicole,pudel ist nicht unbedingt die rasse die ich gern hätte,vielleicht die größe,mein ding ist sowas nicht....

ich hab festgestellt das viele menschen sich eigentlich wenig bis garnicht auf die rasse oder mix vorbereiten....

Tonileo
23.12.2009, 18:21
der labradoodle ist dadurch entstanden damit auch allergiker einen hund halten können ansonsten würde das nicht gehen,und das finde ich schon sinnvoll,es gab mal einen bericht in hund,katze,maus vielleicht solltet ihr euch mal an den sender wenden*denk*

Für Allergiker ist der Pudel an sich die geeigneteste Rasse und die werden auch im VDH gezüchtet.

Wenn ich Allergiker wäre, würde ich trotzdem niemals auf die Idee kommen, mir irgendeinen Doodle-Mischling zu holen......

Cheeseburger
23.12.2009, 18:31
für mich würde so ein labradoodle auch nicht in frage kommen,der muß doch auch geschoren werden,soweit ich mich erinnere hat der pudel doch längeres fell als der labbi,den labradoodle kenn ich von fotos oder aus dem bericht von hund,katze,maus in natura hab ich noch keinen gesehen....

mir gefällt er nicht der muß mehrmals gebürstet werden bei diesem fell

Inse
23.12.2009, 18:32
Ein Labradoodlezüchter aus dem hannoveraner Raum hat vor einiger Zeit einen eigenen Rassehundeverband für seine 'Rasse'hunde gegründet. So können auch für diese Hunde Papiere ausgestellt werden. Diese Rasse ist aber nicht vom VDH oder FCI anerkannt.

Inzwischen sind mehrere 'Rasse'hunde jeweils aus der Pudel+X Mischung zu haben. Die Nachfrage ist groß. Man möchte ja schließlich etwas einzigartiges haben:kopfklatsch:. Dadurch erschließt sich natürlich auch ein neuer profitabler Markt für diese neuen Mischungen. Vermehrerfarm und Hinterhofzüchter sei dank; der Markt muss ja befriedigt werden.

Ich würde ganz ehrlich auch im Hinblick auf den blühenden Vermehrermarkt grundsätzlich vom Kauf dieser Mischlingen abraten.

Wenn man sich dann schon bewusst für einen Mischling entscheidet, dann bitte aus dem Tierheim. Die sind voll von wunderschönen Mischlingen, die ein neues Zuhause verdient haben!

Übrigens, die Informationen über diese neue 'Rasse' im Internet sind natürlich von den Züchtern heraus gegeben und somit sicher nicht immer objektiv. Schließlich will man ja die Ware Hund an den potenziellen Kunden bringen.

Cheeseburger
23.12.2009, 18:39
ich war eben bei wikipedia und da steht das es nicht hundertprozentig sicher ist das er nicht doch allergische reaktionen auslösen kann....

Avarona
23.12.2009, 19:54
Jule, warum möchten Deine Eltern denn einen Labradoodle, welchen Grund führen Sie an?

Meine Eltern haben ihre eigenen Ansichten zum Thema Hundehaltung und Welpenkauf. Rica hat ausschließlich im Garten mit Zutritt zum Zwinger gelebt. Meine Eltern möchten einen Hund auf dem Grundstück mit dem sie ab und an mal spazieren gehen. An Hundesport z.B. haben sie kein Interesse. Wenn sie im Urlaub sind kümmert sich die Famlie um den Hund, d.h. sie nehmen ihren Hund in der Regel auch nirgens mit hin.
Was ich davon halte muss ich wohl nicht schreiben.... wir haben regelmäßig Streitgespräche zu dem Thema da Finn ja nun komplett anders gehalten wird.... er hat keinen Garten aber 100 Prozent Anschluss und darf überall mit hin. Meine Eltern finden nämlich ich bin der schlechtere Hundehlater, weil mein Hund den ganzen Tag in meiner 24qm Wohnung ist.... Ich bin aber der Meinung, er ist lieber auf engen Raum (mit 6h allein bleiben) die restlichen 18h mit mir zusammen (beim Pferd, im Park, oder eben auch mal drinnen) als in einem 1000qm Garten mit 1h täglich Gesellschaft.

Wenn es nach mir ginge sollten sie grundlegend ihre Einstellung ändern oder sich gar keinen Hund holen. Aber da beiße ich auf Granit, dann wird es richtig zum Streit. Daher habe ich mir vorgenommen, sie wenigsten so weit zu Unterstützen, dass sie sich keinen Vermehrerhund zulegen. Ich habe auch schon einen Tierschutzhund empfohlen, aber sie bekommen sicher keinen Hund aus dem Tierschutz der im Zwinger schlafen soll..... Die "Züchter" von Rica waren Bruder und Schwester, er Züchtet Riesenschnauzer, sie Airdaleterrier und bei der ersten Läufigkeit der Hündin kam es zum Unfall.... Beide halten die Zuchthunde im Zwinger am Haus. Daher waren sich Züchter und Eltern sofort in allen Fragen einig....

Der neue Hund soll dann auch ab und an mal mit ins Haus dürfen (da haben sie sich doch mal mein enges Verhältnis zu Finn zum Vorbild genommen).... ich hoffe ja, dass sich das nach und nach zur Normalität einbürgert und der kleine Kerl dann echten Familienanschluss hat. Ihr wisst ja wie das ist, wenn er einmal mit drin ist... :kicher:

Meine Mutter hat nun im Internet diese Rasse entdeckt und sie findet sie süß und es ist ja auch toll, dass sie nicht so doll haaren.... weil der Hund ja mit ins Haus dürfen soll..... Was soll ich dazu sagen? Ich werde sie sicher nicht überzeugt bekommen, sich einen 1000 Euro-Welpen vom Züchter zu holen. Rica war ne Mischung und Finn ist ja auch ein Mix.... Ich finde ehrlich gesagt auch nicht unbedingt etwas verwerfliches dabei, aber das ist ein anderes Thema.... Und mit Rassehundebesitzer haben sie viele schlechte Erfahrungen gesammelt. Die Schwester meines Vaters hat einen Golden der Dauerkrank ist, seine Kollegin hat auch wahnisinnig viel gezahlt und einen überempfindlichen Hund bekommen.... Ich weiß, dass muss nicht so sein, aber erklärt da mal was meinen Eltern.... *ne*


Bei uns standen letze Woche Goldendoodels zum Verkauf in der Zeitung.

Ja aber ein Goldendoodle soll es nicht sein.... auch wenn ich noch gar keinen richtigen Unterschied erkennen konnte.... *hö*



Wenn man sich dann schon bewusst für einen Mischling entscheidet, dann bitte aus dem Tierheim. Die sind voll von wunderschönen Mischlingen, die ein neues Zuhause verdient haben!

Übrigens, die Informationen über diese neue 'Rasse' im Internet sind natürlich von den Züchtern heraus gegeben und somit sicher nicht immer objektiv. Schließlich will man ja die Ware Hund an den potenziellen Kunden bringen.

Es muss ein Welpe sein.... warum auch immer.....


ich war eben bei wikipedia und da steht das es nicht hundertprozentig sicher ist das er nicht doch allergische reaktionen auslösen kann....

Darauf kommt es auch nicht an... bei uns ist keiner allergisch.

Ich bitte euch nicht mich für die Entscheidung meiner Eltern zu verantworten. Aber bitte gebt mir ruhig eure Bedenken bekannt, wenn die Argumente gut sind kann ich sie meinen Eltern über Weihnachten präsentieren.

Wie gesagt, ich bin noch völlig uninformiert und stehe der Sache auch eher skeptisch gegenüber. Ich kenne hier niemanden mit so einem Húnd und habe daher auch in Bezug auf den Charakter keine eigenen Erfahrungen....

nebbuccadnezar
23.12.2009, 19:58
Ich kenne einige Labradoodle aus Amerika.

Die sind wirklich alle so überdreht. Ich weiß auch nicht warum sowas gezüchtet wird.

Jule, leider kann ich dir nicht weiter helfen
Ich kenne eine Labradoodle Hündin und einen Goldendoodle Rüden - beide die allerliebsten Hunde und total verschmust und auf den Menschen fixiert. Sie lernen auch beide total schnell.

Es muss halt auf die Verpaarung geachtet werden und um welche Generation es sich handelt. Die beiden, die ich kenne, sind beide F1-Generationen.

Avarona
23.12.2009, 20:01
Ich kenne eine Labradoodle Hündin und einen Goldendoodle Rüden - beide die allerliebsten Hunde und total verschmust und auf den Menschen fixiert. Sie lernen auch beide total schnell.

Es muss halt auf die Verpaarung geachtet werden und um welche Generation es sich handelt. Die beiden, die ich kenne, sind beide F1-Generationen.

Kannst du mir sagen, woher sie kommen? Ich hoffe ja auch immer noch, dass meine Eltern an einen geduldigen Züchter geraten, der Ihnen die Sache mit dem Zwinger nochmal ausredet... es kommt immer besser, wennein Dritter belehrt, als ich als neunmalkluge Tochter....

Cheeseburger
23.12.2009, 20:03
um gottes willen jule,daß macht doch keiner nur ob der labradoodle wirklich sp preiswert ist wie deine eltern glauben das bezweifel ich stark,ich hab da schon von 750-1000 euro gehört,ob es stimmt weiss ich natürlich nicht,du darfst nicht vergessen es ist ein designer hund

nebbuccadnezar
23.12.2009, 20:13
Kannst du mir sagen, woher sie kommen? Ich hoffe ja auch immer noch, dass meine Eltern an einen geduldigen Züchter geraten, der Ihnen die Sache mit dem Zwinger nochmal ausredet... es kommt immer besser, wennein Dritter belehrt, als ich als neunmalkluge Tochter....
Die sind in den USA, dort sind die so bekannt, wie Labradore hierzulande.

fine
23.12.2009, 20:16
Ich weiß nicht ob so eine aktive Rasse das Richtige ist, wäre nicht ein ruhigerer Vertreter besser, da deine Eltern ja keinen Wert auf Hundesport oder so legen?

Avarona
23.12.2009, 20:27
Ich weiß nicht ob so eine aktive Rasse das Richtige ist, wäre nicht ein ruhigerer Vertreter besser, da deine Eltern ja keinen Wert auf Hundesport oder so legen?

Da geb ich dir recht, ich bring das auch an. Andererseits ist das immer so eine Sache. Zu Finn sagt auch jeder, der wäre "hyperaktiv", wer ihn draußen erlebt.... aber zu Hause ist dafür ganz anders. Und unsere Rica war auch nicht "tyisch" Riesenschnauzer. *hö* Aber man merkte, dass die Züchter Ahnung hatten, es waren 3 Welpen, die Brüder sind als Schutzhunde weggegangen und wir hätten auch nur Rica bekommen von denen. Das verstehe ich unter seriös. Ich suche eben nach jemanden der Ahnung hat und der dann auch im Falle eines Falles sagt, nein, den Welpen bekommen sie von mir nicht.

nebbuccadnezar
23.12.2009, 20:29
Verweise sie doch mal an Pudel-in-Not (http://www.sos-pudel-in-not.de/?c=sorgenkind), vielleicht wüssten die von einem passenden Pudel-Mix?
Oder unter Tierheim-Tiere (http://www.tierheim-tiere.de/Tiere_suchen_ein_Zuhause.htm)?
Kucken kostet nix und wer weiß, vielleicht fällt ihnen doch ein toller Hund ins Auge?

Nicole
23.12.2009, 20:41
Ich kenne eine Labradoodle Hündin und einen Goldendoodle Rüden - beide die allerliebsten Hunde und total verschmust und auf den Menschen fixiert. Sie lernen auch beide total schnell.

Es muss halt auf die Verpaarung geachtet werden und um welche Generation es sich handelt. Die beiden, die ich kenne, sind beide F1-Generationen.

Dann waren die 8 Stück, die ich kennengelernt habe , aus schlechten Verpaarungen.
Die waren nämlich alle samt hyperaktiv.
Für jemanden der sportlich ist und viel unterwegs, bestimmt ein Klassehund, aber nicht geeignet für Zwingerhaltung und ohne Familienanschluß

fine
23.12.2009, 20:42
Dann waren die 8 Stück, die ich kennengelernt habe , aus schlechten Verpaarungen.
Die waren nämlich alle samt hyperaktiv.
Für jemanden der sportlich ist und viel unterwegs, bestimmt ein Klassehund, aber nicht geeignet für Zwingerhaltung und ohne Familienanschluß

Da ist es sicher noch schwerer durchzublicken was eine gute Verpaarung ist und was nicht - auch für die Züchter, es fehlt ja an Erfahrungswerten.

nebbuccadnezar
23.12.2009, 20:57
Für jemanden der sportlich ist und viel unterwegs, bestimmt ein Klassehund, aber nicht geeignet für Zwingerhaltung und ohne Familienanschluß
Na das auf jeden Fall. Aber das sagt ja schon die Verpaarung aus: weder Pudel noch Labrador sind dafür geeignet im Zwinger hausen zu müssen. Und aktiv sind beide und gefordert wollen beide.
Was mir nicht so gefallen hat war die Tatsache, dass Pudel sehr wachsam sind, das wurde bei den Hunden, die ich kenne aber auch nicht abtrainiert sondern gewollt. Also wurde, wenn Postbote o.Ä. kamen für meine Verhältnisse viel zu viel gebellt - ich mag kurzes Anschlagen und dann Ruhe, und so macht es Toga auch. Aber das kann man diesen schlauen Tieren sicherlich auch beibringen.

Tonileo
23.12.2009, 22:41
Also wenn der Hund draußen gehalten wird, wäre mit Sicherheit (wenn überhaupt ein Hund sein muss) eine Rasse wie ein Herdenschutzhund doch angebrachter - diese Hunde wollen doch draußen sein und eine Aufgabe zum Bewachen haben.

Aber ein Labrador und ein Pudel - das sind beides ausgesprochene Familienhunde..!!!!

Mehr möche ich zum Thema Hund nur im Garten mit Zwinger nicht sagen...aber hätten meine Eltern solch eine Einstellung zum Thema Hundehaltung, würde ich ihnen garantiert nicht helfen, sich so einen armen Wicht in den Garten/Zwinger zu holen....

Dodo
23.12.2009, 22:49
Wenn deine Eltern nicht so viel Geld ausgeben wollen und keiner allergisch ist, dann verstehe ich nicht, warum es unbedingt ein Labradoodle sein muss.
Es sind Designerhunde, deren F1-Abkömmlinge eigentlich Mixe sind, und eine eigenständige Rasse gibt es ja noch gar nicht, da noch fleißig eingekreuzt wird.
Also warum suchen sich deine Eltern nicht einfach einen anderen Mix, der ihnen gefällt? Ist wesentlich preiswerter, weil's kein Designerhund ist, und charakterlich würde man wahrscheinlich auch einen Hund finden, der besser zu den Anforderungen deiner Eltern passt. Nur bei einem seriösen Tierschutzverein werden sie wohl in der Tat keinen Hund bekommen. Aber es gibt ja genug "Ups"-Würfe auf dem Markt. Das einzige, was du dann natürlich nicht hättest, wäre ein Züchter, der noch versucht ein bisschen Aufklärungsarbeit zu leisten.

JKM + Joschi
23.12.2009, 22:55
...Wenn es nach mir ginge sollten sie grundlegend ihre Einstellung ändern oder sich gar keinen Hund holen.

Das wäre auch meine Meinung ...


Daher habe ich mir vorgenommen, sie wenigsten so weit zu Unterstützen, dass sie sich keinen Vermehrerhund zulegen. Was ist den der Unterschied zwischen einem Mixzüchter, in diesem Fall Labradoodle und Vermehrer? Sorry, ich sehen da keinen.


Ich habe auch schon einen Tierschutzhund empfohlen, aber sie bekommen sicher keinen Hund aus dem Tierschutz der im Zwinger schlafen soll.....Hier würde ich, wenn die Gegebenheiten bekannt sind/werden, sofort zustimmen.

Wer dieses Edel-Mixe produziert strickt es sich so, wie er es braucht.
Um eine neue Rasse zu "kreieren" braucht schon man etwas mehr und länger als mal eben eine F1-Verpaarung zwischen einem Pudel und einer x-beliebigen Rasse.

Der erste Prominente, der sich für einen Pudel als Familienhund entscheidet, wird diese Doodle-Euphorie plätten, aber Pudel sind ja nicht IN.
Hoffentlich findet sich bald ein Promi, der es umsetzt. :grin:

Setzt man sich mit der Rasse Pudel auseinander, wird man sehr überrascht sein. :bravo:

Inse
26.12.2009, 16:09
Ehrlich gesagt würde ich meinen Eltern mit so einer Einstellung zur Hundehaltung nicht dabei helfen, ihren Zwinger wieder neu zu befüllen.

Vielleicht hilft hier schon ein Plüschhund weiter, wenn es nur darum geht, dass der vorhandene Zwinger wieder besetzt sein muss.

Inse
26.12.2009, 16:19
Ich habe hier noch einen interessanten Artikel gefunden. Zwar schon von vor 2 Jahren, aber leider immer noch aktuell:


Mein neuer „Labradoodle“...
Für die so genannten Designer-Dogs werden unterschiedliche Rassen gezielt miteinander verpaart: Für einen Labradoodle werden Labrador und Pudel gekreuzt. Doch was ist dran an den teuren Hundehybriden?

Dortmund/Bonn - Sie heißen Rassmos, Puggles oder Labradoodles - die Mischlingshunde mit den originellen Namen sind derzeit groß in Mode. Für die so genannten Designer-Dogs werden Vierbeiner unterschiedlicher Rassen gezielt miteinander verpaart: In einem Puggle stecken demnach Mops und Beagle, für einen Labradoodle werden Labrador und Pudel gekreuzt und um einen Cockerpoo zu bekommen, müssen sich Cockerspaniel und Zwergpudel paaren. Doch was ist wirklich dran an diesen Hundehybriden, die oft für satte 1200 Euro oder mehr vom Züchter verkauft werden?


bitte hier den gesamten Artikel weiterlesen:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1184217766270.shtml

Waltraud
26.12.2009, 17:31
Setzt man sich mit der Rasse Pudel auseinander, wird man sehr überrascht sein.:bravo:
Ich hatte schon einen Pudel - eine tolle Rasse :zustimmt:. Irgendwann wird wieder einer einziehen.

Avarona
26.12.2009, 23:47
Was ist den der Unterschied zwischen einem Mixzüchter, in diesem Fall Labradoodle und Vermehrer? Sorry, ich sehen da keinen.


Oh doch, für mich gibt es den schon. Mein Finn ist ein Mix. Ob das nun richtig ist oder nicht, dass sei dahingestellt. Aber seine Mutter lebt in die Familie integriert. Die Besitzer lassen sie als Familienmitglied dam Leben teilhaben. DIe Welpen sind in der Wohnung aufgewachsen. Unter diesen Umständen finde ich nicht, dass man solche Menschen mit Leuten über einen Kamm scheren kann, die nur auf Geld aus sind und Hunde in Verschlägen halten, die Hündinnen dauerbelegen und die Welpen nach 6 Wochen von der Mutter trennen. Meine Meinung.



Vielleicht hilft hier schon ein Plüschhund weiter, wenn es nur darum geht, dass der vorhandene Zwinger wieder besetzt sein muss.

Entschuldige bitte, aber meinen Eltern geht es nicht nur darum, ihren Zwinger zu "befüllen". Meiner Meinung nach sollte ein HUnd vollwertig in die Familie intergriert sein. Aber das unsere Hündin draußen gelebt hat, heißt nicht dass sie dort vor sich hinvegitiert hat. Sie hat täglich ihre Zuwendung und Streicheleinheiten erhalten. Und sie hatte im Laufe ihres Lebens diverse OP´s bei denen meine Eltern keine Kosten und Mühen gescheut haben, bis zuletzt. Die letzten beiden Winter hat sie auch mit im Haus geschlafen. Ich will jetzt nicht schreiben Keller.... dann heißt es wieder der arme Hund im dunklen Kohlenkeller. Nein bei uns gehört der Keller zum Wohnbereich und sie hatte dort im beheizten Raum ihr Hundebett. Meine Familie hing sehr an ihr, auch wenn meine Eltern in verschiedenen Dingen andere Ansichten haben als ihr oder ich.


Wenn deine Eltern nicht so viel Geld ausgeben wollen und keiner allergisch ist, dann verstehe ich nicht, warum es unbedingt ein Labradoodle sein muss.


Ich habe nirgens geschrieben, dass es meinen Eltern ums Geld an sich geht, es geht lediglich darum, dass sie bisher keinen guten Erfahrungen mit teuren Rassehunden gemacht haben. Wenn es so wäre, dass diese gesünder sind und hauptsächlich Mixe Krankheiten haben, dann wäre es gar kein Thema... Leider nimmt es sich eher die Waage. Daher denke ich werde ich sie mit diesem Argument nicht überzeugen können.


Für jemanden der sportlich ist und viel unterwegs, bestimmt ein Klassehund, aber nicht geeignet für Zwingerhaltung und ohne Familienanschluß

Nur weil ich persönlich finde, dass der Hund für meinen Geschmack nicht genug Familienanschluss haben wird, heißt es wie oben geschrieben nicht, dass er gar keinen haben wird. Ich schrieb ja bereits, dass der neue Hund dann auch mit ins Haus dürfen soll.
Für mich klang das bisher so, als darf er ab und an mal mit rein.
D. h. in die Küche und in den Flur, ins Arbeitszimmer, also ins kompletter Untergeschoss, außer ins Wohnzimmer.
Aber offenbar soll er nur raus, wenn meine Eltern arbeiten sind. Was nachts sein wird, wissen sie auch noch nicht genau. Aber nachdem Finn nun die kompletten Feiertage mit mir hier verbracht hat und sie es erstaunlicherweise mit Fassung tragen, das der Hund so viele Haare lässt, denke ich darf er auch drinnen schlafen.

goertzie
27.12.2009, 11:55
Ich hatte schon einen Pudel - eine tolle Rasse :zustimmt:. Irgendwann wird wieder einer einziehen.

Ich liebe Pudel und hätte gern einen als Zweithund gehabt. Wollte Heiko aber nicht *böse.