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Stephanie
20.02.2013, 17:09
Eine Bekannte gab mir diese zwei Adressen, da ich mich ja schon mal umschauen mag und hier immer wieder betont wird, auf gute Züchter zu achten, um ja nicht auf ein Billigwelpenverkauf reinzufallen. Zwar sind die Züchter wie meine Freundin auch im Süden, aber das sollte kein Problem sein.

Ich bin ja immernoch eher für ein Tierschutzhund, weiß aber nicht, ob ich so ein älteren Hund als Therapiehund einsetzen könnte.

Also es wäre arg lieb, wenn wer mal hier auf den Seiten reinschauen könnte oder evtl. die Züchter kennt, um mir zusagen, ob sie ok sind.

Züchter I:
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Züchter II:
http://www.challeys-doghouse.de/index.html

shary
20.02.2013, 17:13
Eine Bekannte gab mir diese zwei Adressen, da ich mich ja schon mal umschauen mag und hier immer wieder betont wird, auf gute Züchter zu achten, um ja nicht auf ein Billigwelpenverkauf reinzufallen. Zwar sind die Züchter wie meine Freundin auch im Süden, aber das sollte kein Problem sein.

Ich bin ja immernoch eher für ein Tierschutzhund, weiß aber nicht, ob ich so ein älteren Hund als Therapiehund einsetzen könnte.

Also es wäre arg lieb, wenn wer mal hier auf den Seiten reinschauen könnte oder evtl. die Züchter kennt, um mir zusagen, ob sie ok sind.

Züchter I:
XXXXXXXXX

Züchter II:
http://www.challeys-doghouse.de/index.html

Der erste Züchter ist nicht der FCI angeschlossen und daher in meinen Augen kein seriöser Züchter.
Der zweite Züchter ist der FCI angeschlossen und daher ein seriöser Züchter.

Stephanie
20.02.2013, 17:16
Na so weit habe ich das schon herausgefunden, nur steht bei dem, den du für nicht seriös hälst, das:

Wir züchten innerhalb der EKU (Europäischen Kynologischen Union) im DHZ (Deutschen Hundezuchtverband) Ingolstadt.
Der DHZ untersteht der EKU und nicht dem VDH. Trotz häufig gegenteiliger Äußerungen ist der VDH nicht der einzige Dachverband unter dem Hunde seriös gezüchtet werden dürfen!
Eine strenge, aber faire Zuchtordnung der EKU bildet die Basis für züchterische Qualität und Seriosität.

Dennoch unseriös? Bedeutet das, dass er evtl. mit Billigwelpen handelt oder was genau kann da paßieren? Kranke Hunde oder wie? Sorry, wenn ich so blöd frage. Preise weiß ich bei beiden auch nicht.

Daniela
20.02.2013, 17:17
Hallöle!

Ich würde den zweiten Züchter favorisieren! Warum? Hat nur zwei Hündinnen und wenig Würfe. Schau mal auf die Link-Liste, denn die ist seriös. Die ganze Seite ist seriös, klein und fein!

Nummer eins hat mir entschieden zu viele Hunde und züchtet "silber", was alles, aber kein anerkannter Standart ist und (sorry) ich kenne wirklich k e i n e n silbernen Labbi, der gesund ist. Sie haben durchgängig Hautprobleme, die nicht in den Griff zu bekommen sind. Ein wirklich "seriöser" Züchter würde davon die Finger lassen.

Ist aber nun wirklich nur meine ganz private Meinung und ich möchte wirklich niemandem zu nahe treten, der vielleicht eine gute Zucht hat. Ich verlasse mich da auf viele Jahre Erfahrung und ein fast untrügliches Bauchgefühl!

Liebe grüße
Daniela mit Kara, Shari und Arthur in den Startlöchern, sowie Nori und Abby immer in unseren Herzen

nicki
20.02.2013, 17:20
Dissizüchter verkaufen in der Regel keine Billigwelpen, sondern nehmen die gleichen Preise wie VDH Züchter. Wie heisst denn die Datenbank dort wo man wie beim LCD oder GRC nachgucken kann wie gesund die die Vorfahren waren?

Stephanie
20.02.2013, 17:20
Du trittst mir nicht zu Nahe, kenne ja keinen.

Mir fiel auch auf, dass der eine viele Hündinnen hat.
Traue mich aber gar nicht zu fragen, was die Hunde bei beiden kosten. Außerdem sollte dies ja auch nicht die erste Frage sein, denke ich. Interessiert mich nur.

goertzie
20.02.2013, 17:23
Ein Retriever kostet um die 1200 Euro + /- der Preis sollte aber nicht das Kriterium sein.
Außerhalb FCI? NEVER.
Und dass Dissivereine großblumige Umschreibungen von ach so tollen Verbänden machen - das ist bekannt. Finger weg!

shary
20.02.2013, 17:25
Na so weit habe ich das schon herausgefunden, nur steht bei dem, den du für nicht seriös hälst, das:

Wir züchten innerhalb der EKU (Europäischen Kynologischen Union) im DHZ (Deutschen Hundezuchtverband) Ingolstadt.
Der DHZ untersteht der EKU und nicht dem VDH. Trotz häufig gegenteiliger Äußerungen ist der VDH nicht der einzige Dachverband unter dem Hunde seriös gezüchtet werden dürfen!
Eine strenge, aber faire Zuchtordnung der EKU bildet die Basis für züchterische Qualität und Seriosität.

Dennoch unseriös? Bedeutet das, dass er evtl. mit Billigwelpen handelt oder was genau kann da paßieren? Kranke Hunde oder wie? Sorry, wenn ich so blöd frage. Preise weiß ich bei beiden auch nicht.


Ich hab da eben eine etwas krassere Meinung. Alles was nicht der FCI angeschlossen ist, ist in meinen Augen nicht seriös.*tüte*

sina
20.02.2013, 17:37
Hallo Stephanie,

ich kann dir gerne von meinen Erfahrungen berichten. Ich habe unsere 1,5-jährige Labradorhündin Sina auch von der EKU, weil wir vorher schlichtweg noch nie etwas vom VHD usw. gehört hatten. Sie ist total lieb und bislang gesund, wir haben einen guten Kontakt zur Züchterin und wir sind dennoch zufrieden. Dennoch würde ich künftig nur noch einen Hund auswählen, der dem VHD unterstellt ist. 1. Weil es deutlich strengere Auflagen für die Zuchthündinnen gibt und auch die Gesundheit der Welpen (müssen im Alter von ca. 1 Jahr geröntgt werden auf HD oder ED). Das ist in der EKU nicht der Fall, wir müssen unsere Hündin nicht, laut Vertrag, röntgen, ich wusste bis vor kurzem gar nicht, dass man das überhaupt machen sollte. 2. Ich kann mit einem "EKU-Hund" nicht an Workingtests usw. teilnehmen. Die Dummyarbeit habe ich erst entdeckt, als Sina da war und sie hat so großen Spaß daran. Daher habe ich mich vorher auch nicht damit auseinandergesetzt. Der VDH (und dem angeschlossenen Verbände) bieten tolle Ausbildungsmöglichkeiten für die Hunde an, eben eine artgerechte Beschäftigung. Ich mache mit Sina trotzdem Dummy, würde aber gerne mehr machen, auch in einer Gruppe und das ist ohne "VDH" Zugehörigkeit in meiner Gegend nicht möglich. Das bietet eben nicht jeder an.

Wenn ich also nochmal die Wahl hätte, ich würde einen "VDH-Hund" auswählen. Mein idealer Züchter hätte auch nur wenig Hunde und nicht jedes Jahr einen Wurf, sondern Pausen für die Zuchthündinnen.

Ich wünsch dir viel Erfolg bei der Züchterauswahl und einen hoffentlich tollen, gesunden Welpen. (Ach ja, und gute Nerven bei der Welpenaufzucht _drück:_

Herzliche Grüße
Nadine mit Sina

Brummel
20.02.2013, 17:41
Ich finde es schoen, dass Du eigentlich darueber nachdenkst einem Hund aus dem Tierschutz ein zuhause zu geben. Auch dort gibt es immer wieder Junghunde oder auch Welpen, die sich bestimmt auch zum Therapiehund ausbilden lassen koennten.

Stephanie
20.02.2013, 17:49
Was sind Dissvereine?

Aber sollen die immer alle krank sein? Meine Freundin reitet und sagt immer, auf Papieren kann man nicht reiten.
Billigwelpen verstehe ich ja, aber wenn die Hunde hier auf Zuchtshows vorgestellt wurden, sollten sie doch etwas vorweisen können oder?

Danke für eure Meinung. Ja also wenn es beim Tierschutz auch Junghunde gibt, wäre das ja evtl. eher was. Aber hier können sie ja von überall her stammen. Ist dann wohl Risikosache.

goertzie
20.02.2013, 17:53
Auch bei Pferden sind Papiere nicht unwichtig, da es in einigen Linien vermehrt zu Beinproblemen oder Sommerekzem oder oder oder kommt
Und da jeder Verein sich seine Papiere und Zuchtstatuten selber klöppeln darf, sollte man eben zu dem Verband gehen, der die höchsten Chancen auf einen gesunden Hund bietet. FCI / VDH.

Stephanie
20.02.2013, 18:31
Darf ich meine Meinung frei äußern, ohne das mir wer sagt "Dann kauf halt kein Rassehund"?

Ich habe verstanden, dass die Summe eines Hundes aus der VDH-Zucht um die 1000€ die Kosten der laufenden Untersuchungen (HD etc.) abdeckt und bestimmt gerechtfertigt sind. Dennoch habe ich ein Kopfproblem, mir einen so "teuren" Hund zu kaufen, wo es doch zig tolle Seelen, sag ich mal für 200€, im Tierheim gibt. Leider mag ich aber unbedingt einen Labrador, da er mir optisch und von der Rassebeschreibung her sehr gefällt und auch als Therapiehund geeignet sein soll.

Aber ich komme vom Thema ab, denn ich hatte ja keine direkte Geldfrage und ihr habt mir meine Frage ja größtenteils beantwortet, wen ihr seriös findet und wen nicht. Danke dafür.

Das Team
20.02.2013, 18:40
********************************************************************** **********************

Liebes Forumsmitglied,

auch hier nochmals Herzlich Willkommen in unserem Forum!
Wir freuen uns mit Dir über den (zukünftigen) Einzug eines vierbeiniges Familienmitgliedes.

Wir haben den von Dir eingestellten Link Deines Züchters gelöscht - dies hat nichts mit diesem Züchter persönlich zu tun, sondern hängt mit unserer Einstellung zur Hundezucht zusammen. Wir sind übereingekommen, dass wir nur Links von Züchtern einstellen möchten, die sich an die strengen und transparenten Zuchtauflagen des VDHs halten.

Natürlich gibt es neben den VDH-zugehörigen Züchtern auch viele andere gute Züchter in anderen Verbänden - jedoch können wir als Team nicht von jedem eingestellten Link erst die Verbandszugehörigkeit und die dazugehörende Zuchtordnung überprüfen und dann entscheiden, ob diese alle für uns wichtigen Kriterien erfüllt.

Daher haben wir uns entschlossen, nur Links zu VDH-Züchtern stehen zu lassen, da uns dort die Zuchtauflagen bekannt sind.

Wie oben gesagt, bitte bewerte dies nicht als persönlichen Angriff auf die Wahl Deines Züchters.

Wir freuen uns auf die weiteren Geschichten und Fotos Deines vierbeinigen Freundes.

********************************************************************** **************************

biko
20.02.2013, 18:48
Ich schreibe dir mal eine PN, weil meine Kollegin gerade Pflegestelle für eine junge Labbi-Mix-Hündin ist. Vielleicht wäre das was für dich.

goertzie
20.02.2013, 19:36
Bitte lies Dir das durch:

http://retriever-pfotenfreunde.de/showthread.php/10952-Welpen-günstig-und-gesund

Gast
20.02.2013, 21:15
Bei Hunden, die nicht von VDH oder DRC Züchtern sind, ist es eben nicht möglich später Dummy Prüfungen abzulegen .

Das wird dann ein Problem, wenn Du durch Deinen Hund Lust an dieser Beschäftigung bekommst und Du dann durch Deinen NICHT VDH Hund ausgebremst wirst.

LIebe Grüße Karen

Daniela
21.02.2013, 11:46
@ Karen

Muss Dich da korrigieren! Du kannst beim DRC auch mit einem Hund ohne VDH Papiere arbeiten und Prüfungen ablegen. Es liegt an der jeweiligen Ortsgruppe!

Wir haben mit Shari ja einen Vermehrerwelpen (aus dem Tierschutz). Mit ihr arbeite ich ganz normal. Sie macht derzeit eine Ausbildung als Therapiehündin und alle damit vorgeschriebenen Prüfungen wie BGH und FBGH. Alles kein problem!

Aber: Im Zweifel nur einen Welpen aus einem Fachverband! Shari hat uns in 1,5 Lebensjahren nunmehr über 2000 Euro Tierarztkosten gekostet. Macht nichts - wir lieben sie! Aber das ist schon eine Hausnummer und... gesund wird Shari niemals sein!

Liebe Grüße
Daniela mit Kara und Shari, sowie Arthur in den Startlöchern und Nori und Abby immer in unseren Herzen

Nadine-Amy
21.02.2013, 12:09
Bei Hunden, die nicht von VDH oder DRC Züchtern sind, ist es eben nicht möglich später Dummy Prüfungen abzulegen .

Das wird dann ein Problem, wenn Du durch Deinen Hund Lust an dieser Beschäftigung bekommst und Du dann durch Deinen NICHT VDH Hund ausgebremst wirst.

LIebe Grüße Karen
Eigentlich ist das sehr traurig! Denn es gibt genug ausrangierte Zuchthunde oder welche die abgegeben wurden weil sie keiner mehr wollte,diese werden ohne Papiere von Tierschutzorgas vermittelt! Habe selber so ein Exemplar aber leider darf dieser keinen artgerechten Sport dort machen weil er nicht die passenden Papiere hat!

joschi †
21.02.2013, 12:31
@ Karen

Muss Dich da korrigieren! Du kannst beim DRC auch mit einem Hund ohne VDH Papiere arbeiten und Prüfungen ablegen. Es liegt an der jeweiligen Ortsgruppe!

Wir haben mit Shari ja einen Vermehrerwelpen (aus dem Tierschutz). Mit ihr arbeite ich ganz normal. Sie macht derzeit eine Ausbildung als Therapiehündin und alle damit vorgeschriebenen Prüfungen wie BGH und FBGH. Alles kein problem!

Aber: Im Zweifel nur einen Welpen aus einem Fachverband! Shari hat uns in 1,5 Lebensjahren nunmehr über 2000 Euro Tierarztkosten gekostet. Macht nichts - wir lieben sie! Aber das ist schon eine Hausnummer und... gesund wird Shari niemals sein!

Liebe Grüße
Daniela mit Kara und Shari, sowie Arthur in den Startlöchern und Nori und Abby immer in unseren Herzen


Mit trainieren ja, aber Prüfungen ablegen ist nicht. Das liegt aber nicht an der Bezirksgruppe.



Eigentlich ist das sehr traurig! Denn es gibt genug ausrangierte Zuchthunde oder welche die abgegeben wurden weil sie keiner mehr wollte,diese werden ohne Papiere von Tierschutzorgas vermittelt! Habe selber so ein Exemplar aber leider darf dieser keinen artgerechten Sport dort machen weil er nicht die passenden Papiere hat!


Du kannst in jedem normalen Hundeverein mit Deinem Hund arbeiten und auch Prüfungen machen, nur der DRC bleibt Dir verschlossen. Wie oben schon geschrieben, trainieren ja, aber keine Prüfungen.

Nicole
21.02.2013, 12:53
Du kannst in jedem normalen Hundeverein mit Deinem Hund arbeiten und auch Prüfungen machen, nur der DRC bleibt Dir verschlossen. Wie oben schon geschrieben, trainieren ja, aber keine Prüfungen.

Warum ist das so Uli ?

Gast
21.02.2013, 12:56
Ich lasse mich gerne korrigieren, aber wir mußten angefangen vom Wesenstest über Dummy A oder Workingtests immer Ahnentafel mitschicken.

Schade finde ich das auch.
Unserem Golden (ehemaliger Zuchthund aus dem Tierschutz) war dieser Weg auch verbaut.

Liebe Grüße Karen

goertzie
21.02.2013, 13:02
Naja, Dummyarbeit mitzunachen sollte nicht das einzige Argument pro FCI/VDH sein, aber andererseits ist das doch klar: wenn ich mich für den HSV entscheide, darf ich auch nicht bei Werder Bremen trainieren.
Das Leid der Zuchthunde sollte man nicht vergessen bei Hunden aus dubiosen Zuchtvereinen. Das sollte der größte Punkt sein.

Gast
21.02.2013, 13:13
Petra,

Du hast Recht, das Wohl des Tieres sollte im Mittelpunkt stehen.

Aber andererseits habe ich schon mehrere Hundeführer kennengelernt, die jetzt eben nicht weitermachen können und sich vorher nicht darüber im Klaren waren.

Liebe Grüße Karen

joschi †
21.02.2013, 13:43
Warum ist das so Uli ?


Nicole, wenn ich einen nicht VDH-Hund habe, war ja unser Joschi auch, dann gehe ich halt auf einen ganz normalen Hundeplatz. Diese Plätze gehören in der Regel auch zum VDH, aber dort ist es egal, ob der Hund Papiere (oder auch was für welche) hat. Dort kann man eine ordentliche Ausbildung und auch Prüfungen laufen.
Im DRC war es früher überhaupt nicht möglich auch nur mit zu trainieren, das hat sich geändert. Aber alle Prüfungen sind ja DRC-Prüfungen und werden in der Ahnentafel und der Datenbank eingetragen.
Im GRC ist das meines Wissens nach anders, aber da können bestimmt Christina und Jan (Avalon) was zu sagen.

Und eigentlich, warum sollen wir als DRC-Ausbilder uns auch um mal eben so gekaufte Hunde anderer Vereine kümmern?? Diese anderen Vereine sollten halt genauso Möglichkeiten zur Ausbildung schaffen wie der DRC.
Der IRJGV schafft das ja auch (auch wenn es kein VDH-Verein ist). Wir haben hier in der Nähe einen wirklich tollen Hundeplatz vom IRJGV, die Hunde werden super ausgebildet und gefördert. Der Leiter hat viel Hundewissen und bringt das auch gut rüber.

JKM + Joschi
21.02.2013, 13:53
Viele Trainer im DRC/LDC/GRC trainieren und arbeiten mit den Hunden in ihrer Freizeit und meist sind die Gruppen klein. Andere rassespezifische Vereine machen es auch, ist slo keine reine "DRC/LDC/GRC"-Maßnahme.
So jedenfalls haben wir es erlebt und hören es immer wieder. Verstehen kann ich es.

Was aber nicht heißt, dass es keine andere Hundeschulen und -trainer gibt, die jedem offen stehen.
Nur bieten nicht alle "retrieverspezifische" Trainings und Arbeit an. Ich denke, da fehlt auch der Zulauf und evtl. sogar die Erfahrung. Man muss dann halt für sich bzw. für den Hund eine andere Möglichkeit suchen und sich mit den Mehr-Rassen-Gruppen arrangieren.

Nadine-Amy
21.02.2013, 14:19
Nicole, wenn ich einen nicht VDH-Hund habe, war ja unser Joschi auch, dann gehe ich halt auf einen ganz normalen Hundeplatz. Diese Plätze gehören in der Regel auch zum VDH, aber dort ist es egal, ob der Hund Papiere (oder auch was für welche) hat. Dort kann man eine ordentliche Ausbildung und auch Prüfungen laufen.
Im DRC war es früher überhaupt nicht möglich auch nur mit zu trainieren, das hat sich geändert. Aber alle Prüfungen sind ja DRC-Prüfungen und werden in der Ahnentafel und der Datenbank eingetragen.
Im GRC ist das meines Wissens nach anders, aber da können bestimmt Christina und Jan (Avalon) was zu sagen.

Und eigentlich, warum sollen wir als DRC-Ausbilder uns auch um mal eben so gekaufte Hunde anderer Vereine kümmern?? Diese anderen Vereine sollten halt genauso Möglichkeiten zur Ausbildung schaffen wie der DRC.
Der IRJGV schafft das ja auch (auch wenn es kein VDH-Verein ist). Wir haben hier in der Nähe einen wirklich tollen Hundeplatz vom IRJGV, die Hunde werden super ausgebildet und gefördert. Der Leiter hat viel Hundewissen und bringt das auch gut rüber.

Wir arbeiten mit unseren Hunden auch beim IRJGV und sind dort auch echt zufrieden!Aber ehrlich gesagt finde ich es auch sehr verwirrend mit dem VDH es gibt finde ich leider zu wenig Infos! Ich kenne hier bei uns auch keine HuSchu die zum VDH gehört! Ich kenne auch einen DRC Platz da habe ich mal angerufen und die waren sowas von unfreundlich selbst Mut denen DRC Hund würde ich dort nicht mehr aufschlagen! Eine Bekannte Züchterin meint auch seit sie da hin geht ist Sie was besseres nur leider können ihre Hunde auch nicht mehr,das fängt schon mit an der Leine laufen an! Bevor sie dort hinging durften unsere Hunde oft spielen wenn wir uns trafen und neuerdings kommen die dann an die Leine und dürfen nix mehr! Sind halt was besseres!

joschi †
21.02.2013, 15:05
Wir arbeiten mit unseren Hunden auch beim IRJGV und sind dort auch echt zufrieden!Aber ehrlich gesagt finde ich es auch sehr verwirrend mit dem VDH es gibt finde ich leider zu wenig Infos! Ich kenne hier bei uns auch keine HuSchu die zum VDH gehört! Ich kenne auch einen DRC Platz da habe ich mal angerufen und die waren sowas von unfreundlich selbst Mut denen DRC Hund würde ich dort nicht mehr aufschlagen! Eine Bekannte Züchterin meint auch seit sie da hin geht ist Sie was besseres nur leider können ihre Hunde auch nicht mehr,das fängt schon mit an der Leine laufen an! Bevor sie dort hinging durften unsere Hunde oft spielen wenn wir uns trafen und neuerdings kommen die dann an die Leine und dürfen nix mehr! Sind halt was besseres!

Ach Nadine, für was Besseres halten wir uns ganz bestimmt nicht.....meine Kötis spielen hier mit so vielen Nicht-VDH-Hunden und Mischlingen, alles kein Problem!
Du darfst nicht nach Hundeschulen schauen, sondern nach Hundeplätzen. Schulen sind in der Regel kommerziell, auf Hundeplätzen sind Hundevereine, wie z.B. der SV (Schäferhundverein) oder DD (Deutsche Doggen) usw.. Da wird man Mitglied und kann dann auch alles mitmachen ohne große Kosten zu haben.
Schau mal, alles bei Dir
psk-castrop.de
bk-dortmund.de
schweizer-sennenhundfreunde-dortmund.de
dvg-luenen-sued.de
hsv-dortmund-brackel.de
Das ist nur mal eine kleine Auswahl........und auch in den Schäferhundvereinen wird nicht nur VPG, also Gebrauchshundesport gemacht. Dort bekommt man in der Regel eine gute Ausbildung in Unterordnung, Begleithundeprüfung und evtl. Fährtenarbeit. Manche dieser Vereine bieten eben auch Agility oder Breitensport an.

Daniela
21.02.2013, 15:38
Ich gehe mal zurück zum Thema von Stephanie!

Ich kan an der ganzen Sache etwas nicht verstehen *denk*.
Einserseits msoll es ein Labrador sein. Teuer soll er auch nicht sein. Stephanie hat gehört, dass sich Labbis "ganz gut" zur Ausbildung als Therapiehunf eignen "sollen" *wand*!

Sorry - da springt mir etwas der Draht aus der Mütze.
Der Hund soll nicht teuer sein. Die Ausbildung zum Therapiehund kostet allerdings rund 3000 Euro ( inkl.der menschlichen Ausbildung). Ich mache diese Ausbildung gerade mit Shari und möchte vor allen darauf verweisen, dass auch der Halter eine komplette Ausbildung durchläuft, also nicht nur der Hund.

"Eignen" tut sich jeder Hund, der ein ruhiges und sehr anpassungsfähiges Wesen hat und dessen Reizschwelle sehr hoch gelagert sein muss. Bei uns in der Ausbildung sind also auch "spitzgedackelte Windhunde", mit einem tollen Wesen und hoher Führigkeit, die ungeheuer wichtig ist.

Die Ausbildung ist äußerst anspruchsvoll sowohl für den Hund, als auch für den Menschen. Eine Begleithundeprüfung ist verpflichtend, bei uns in NRW zusätzlich die Familienbegleithundeprüfung. Allerdings ist der Drops damit noch nicht gelutscht, denn der Hund wird auf Herz und nieren geprüft und hat einen Eignungstest, ob er überhaupt als Therapiehund geeignet ist.

Wenn man sowas machen möchte, würde ich erstrecht nach einem Hund aus erstklassiger Zucht schauen. Ich sehe schon bei Shari, dass sie Defizite hat, die bedingt durch eine unkontrollierte Zucht auftreten und an denen ich wirklich arbeiten muss.
Dazu sollte ein Therpiehund nicht rein schwarz sein, also kein schwarzer Labbi, sondern allenfals chocolat, besser gelb. Patienten haben Angst vor schwarzen Hunden. Wenn schwarz, dann immer mit einer hellen Maske, wie z.B. Bernersennen, die in dieser Ausbildung Vollprofis sind. Viele Einrichtungen lehnen die Arbeit mit rein schwarzen Hunden ab!

Ich möchte also raten:
Überlege Dir, ob Du die Zeit und die finanziellen Mittel für diese Ausbidung hast.
Schau nach einem geeigneten Hund aus einer sehr guten Zucht mit ruhigen Linien.
Es darf absolut ein Hund aus dem Tierschutz sein, den solltest Du aber vom Wesen her sehr gut kennen, um einschätzen zu können, ob Du eine Chance hast, dass der Hund den Eignungstest schafft.
Besorge Dir im Vorfeld ein paar Fachbücher zum Thema "Therapie mit Tieren" und zur Ausbildung.
Überlege Dir, ob DU geeignet bist als Teil des Therapie-Teams, denn auch an Dich sind die Anforderungen sehr hoch in der Ausbildung.

http://lernzentrum-mensch-hund.com/
Hier mal eine ganz informative Seite zum Thema.

Viele Grüße

Daniela

NEVIA_Pam
21.02.2013, 16:09
Daniela, klasse Post! :bravo:

Nadine-Amy
21.02.2013, 16:11
Ach Nadine, für was Besseres halten wir uns ganz bestimmt nicht.....meine Kötis spielen hier mit so vielen Nicht-VDH-Hunden und Mischlingen, alles kein Problem!Du darfst nicht nach Hundeschulen schauen, sondern nach Hundeplätzen. Schulen sind in der Regel kommerziell, auf Hundeplätzen sind Hundevereine, wie z.B. der SV (Schäferhundverein) oder DD (Deutsche Doggen) usw.. Da wird man Mitglied und kann dann auch alles mitmachen ohne große Kosten zu haben. Schau mal, alles bei Dirpsk-castrop.de bk-dortmund.deschweizer-sennenhundfreunde-dortmund.dedvg-luenen-sued.dehsv-dortmund-brackel.deDas ist nur mal eine kleine Auswahl........und auch in den Schäferhundvereinen wird nicht nur VPG, also Gebrauchshundesport gemacht. Dort bekommt man in der Regel eine gute Ausbildung in Unterordnung, Begleithundeprüfung und evtl. Fährtenarbeit. Manche dieser Vereine bieten eben auch Agility oder Breitensport an.@Uli, um gotteswillen,ich wollte hier niemanden angreifen,ich habe das mit dem meinen etwas besseres zu sein nur auf die Bekannte zurückgefuert! Seit sie dort mitmachen dürfen ihre Hunde nichts mehr die sind auch immer sauber weil sie nur noch an dereibe an anderen vorbei geführt werden und Besitzer werden von oben bis unten von denen gemustert! Ich finde es gut das ihr nicht so seit! Hast du die Plätze auf der Seite vom vdH gefunden?

Gast
21.02.2013, 16:33
Daniela hat ja schon super geschrieben, auf was man beim Therapiehund achten muß.

Sogar Züchter , die mit Therapiehunden züchten, stellen dann bei den Welpentests fest, dass sich nicht alle Nachkommen für diese Aufgabe eignen.
Es ist wichtig, dass die Auswahl des Welpen oder eines älteren Hundes von Fachleuten, erfahrenen Therapiehundehaltern gefällt wird.

Als Laie oder Neuling ist es sehr schwer das Potential der Welpen zu erkennen...

Liebe Grüße Karen

joschi †
21.02.2013, 17:43
@Uli, um gotteswillen,ich wollte hier niemanden angreifen,ich habe das mit dem meinen etwas besseres zu sein nur auf die Bekannte zurückgefuert! Seit sie dort mitmachen dürfen ihre Hunde nichts mehr die sind auch immer sauber weil sie nur noch an dereibe an anderen vorbei geführt werden und Besitzer werden von oben bis unten von denen gemustert! Ich finde es gut das ihr nicht so seit! Hast du die Plätze auf der Seite vom vdH gefunden?


Keine Panik Nadine, ich hab mich absolut nicht angegriffen gefühlt, hab ja selber so einen Dissihund gehabt. Und er war der allerallerbeste Köti den man sich nur vorstellen kann!!!!! Ich weine immer noch, wenn ich an ihn denken muss........:wein:

Ich finds nur schade, dass immer auf den DRC geschimpft wird, weil er keine Dissihunde prüft. Aber egal....

Nee nix auf den Seiten vom VDH, sondern einfach Hundeplätze oder Hundevereine in der Wohnregion über Google abfragen. Da wird immer ne ganze Menge aufgelistet.



Daniela super geschrieben.......mal eben mit irgendeinem Hund eine Therapiehunde-Ausbildung machen, dass hört sich schon etwas naiv an!
Ich musste mit meine Jungs auch etliches hinter uns bringen, bis wir in Alten-,Kinder- und Behinderteneinrichtungen zum Besuchsdienst durften.

kalli
21.02.2013, 17:51
Daniela, klasse Post! :bravo:


Ich schließ mich mal an, habe aber auch eine Frage. Unser Hund wird jetzt 4 hat die BHP I +II als Bester absolviert und mein Mann hat über Therapiehundausbildung nachgedacht, da Louis ein absolut ausgeglichener Rüde ist. Kann man so etwas auch nur am WE absolvieren?

Lakritzschnute
21.02.2013, 19:39
Meine Freundin reitet und sagt immer, auf Papieren kann man nicht reiten.


ganz ehrlich wenn ich das höre, schwanke ich zwischen Raserei und Resignation

immer wieder hört man: Papiere? Brauch ich nciht, ich will nciht ausstellen...oder ähnliches

Papiere sind nicht nur für den Welpen dar, sondern Papiere sichern auch z.B. der Mutterhündin (und auch dem Zuchtrüden) ein artgerechtes Leben!
Wenn dein Welpe Papiere vom VDH hat, so kannst du sicher sein, dass die Mutterhündin nicht als Gebärmaschine missbraucht wurde, denn der VDH schreibt vor, dass die Mutterhündin eine Läufigkeit pausieren muss, ehe sie wieder gedeckt werden darf (außer der Wurf war sehr klein). Der VDH schreibt ein Mindestalter für die Mutterhündin vor, bevor sie das erste mal Junge bekommen darf - damit "Kinder nicht Kinder kriegen", damit die Mutterhündin die geistige UND körperliche Reife hat einen Wurf gut zu versorgen und die Welpen gut zu prägen (damit du dann einen wesensstarken Welpen bekommst, mit dem du ggf eine Therapiehundeausbildung beginnen kannst.
GERADE wenn du eine Therapiehundeausbildung anstrebst, brauchst du einen wesensstarken Hund. Papiere sichern dir, dass dein Hund nicht nur äußerlich wie ein Labrador aussieht, sondern auch seine Eigenschaften mitbringt, denn die Elterntiere dürfen nur zur Zucht zugelassen werden, wenn sie den Wesenstest des VDHs bestanden haben.


Diese Liste ist noch ewig auszubauen - aber kurz und gut: Papiere sind kein Schnickschnack den man nicht braucht und spart so noch Geld. Papiere des VDH 's sichern dir einen gut geprägten, möglichst gesunden Labrador zu bekommen und den Elterntieren ein gutes Leben. Und das sollte einem viel Geld wert sein!

(wenn ich mir vorstelle 400€ für einen Vermhererhund bezahlt zu haben und hinterher nur Stress habe - 15 Jahre lang - wenn er denn so alt wird, dann doch lieber 1x tiefer in die Tasche greifen und alle Seiten werden glücklich - Hund wie Mensch wie Zuchttier)

Nadine-Amy
21.02.2013, 20:02
Ach Nadine, für was Besseres halten wir uns ganz bestimmt nicht.....meine Kötis spielen hier mit so vielen Nicht-VDH-Hunden und Mischlingen, alles kein Problem!
Du darfst nicht nach Hundeschulen schauen, sondern nach Hundeplätzen. Schulen sind in der Regel kommerziell, auf Hundeplätzen sind Hundevereine, wie z.B. der SV (Schäferhundverein) oder DD (Deutsche Doggen) usw.. Da wird man Mitglied und kann dann auch alles mitmachen ohne große Kosten zu haben.
Schau mal, alles bei Dir
psk-castrop.de
bk-dortmund.de
schweizer-sennenhundfreunde-dortmund.de
dvg-luenen-sued.de
hsv-dortmund-brackel.de
Das ist nur mal eine kleine Auswahl........und auch in den Schäferhundvereinen wird nicht nur VPG, also Gebrauchshundesport gemacht. Dort bekommt man in der Regel eine gute Ausbildung in Unterordnung, Begleithundeprüfung und evtl. Fährtenarbeit. Manche dieser Vereine bieten eben auch Agility oder Breitensport an.
Uli,ich habe da noch eine Frage ,woran erkenne ich das die Vereine zum VDH gehören??
Den psk-Castrop.de kenne ich! Aber auch auf der HP steht nix von VDH!

sunshine
21.02.2013, 20:02
Danke Yvonne, das hast du gut geschrieben...

Nicole
21.02.2013, 21:07
ganz ehrlich wenn ich das höre, schwanke ich zwischen Raserei und Resignation

immer wieder hört man: Papiere? Brauch ich nciht, ich will nciht ausstellen...oder ähnliches

Papiere sind nicht nur für den Welpen dar, sondern Papiere sichern auch z.B. der Mutterhündin (und auch dem Zuchtrüden) ein artgerechtes Leben!
Wenn dein Welpe Papiere vom VDH hat, so kannst du sicher sein, dass die Mutterhündin nicht als Gebärmaschine missbraucht wurde, denn der VDH schreibt vor, dass die Mutterhündin eine Läufigkeit pausieren muss, ehe sie wieder gedeckt werden darf (außer der Wurf war sehr klein). Der VDH schreibt ein Mindestalter für die Mutterhündin vor, bevor sie das erste mal Junge bekommen darf - damit "Kinder nicht Kinder kriegen", damit die Mutterhündin die geistige UND körperliche Reife hat einen Wurf gut zu versorgen und die Welpen gut zu prägen (damit du dann einen wesensstarken Welpen bekommst, mit dem du ggf eine Therapiehundeausbildung beginnen kannst.
GERADE wenn du eine Therapiehundeausbildung anstrebst, brauchst du einen wesensstarken Hund. Papiere sichern dir, dass dein Hund nicht nur äußerlich wie ein Labrador aussieht, sondern auch seine Eigenschaften mitbringt, denn die Elterntiere dürfen nur zur Zucht zugelassen werden, wenn sie den Wesenstest des VDHs bestanden haben.


Diese Liste ist noch ewig auszubauen - aber kurz und gut: Papiere sind kein Schnickschnack den man nicht braucht und spart so noch Geld. Papiere des VDH 's sichern dir einen gut geprägten, möglichst gesunden Labrador zu bekommen und den Elterntieren ein gutes Leben. Und das sollte einem viel Geld wert sein!

(wenn ich mir vorstelle 400€ für einen Vermhererhund bezahlt zu haben und hinterher nur Stress habe - 15 Jahre lang - wenn er denn so alt wird, dann doch lieber 1x tiefer in die Tasche greifen und alle Seiten werden glücklich - Hund wie Mensch wie Zuchttier)

Woher soll man das als Laie denn wissen???
Wenn ich vor 10 Jahren so schlau gewesen wäre, hätte ich jetzt auch einen gesunden Hund

sunshine
21.02.2013, 21:15
Vor nicht allzu langer Zeit war auch ich ein Laie. Trotzdem hatte ich die Möglichkeit, mich übers Internet zu informieren. Und das tue ich, bevor ich mir ein Lebewesen anvertraue. So wusste ich über VDH und nicht VDH Bescheid.
Daß es dann ein Hund aus dem Tierschutz war, war voll beabsichtigt.

vovve
21.02.2013, 22:02
ganz ehrlich wenn ich das höre, schwanke ich zwischen Raserei und Resignation

immer wieder hört man: Papiere? Brauch ich nciht, ich will nciht ausstellen...oder ähnliches


Woher soll man das als Laie denn wissen???

Es ist genau so, wie Nicole es hier sagt. Dazu als typische Illustration ein Bild, das heute auf Facebook herumgereicht wird. Lest den Text - das ist die Einstellung von einer riesigen Zahl an Hundebesitzern und solchen, die es noch werden wollen!

http://www.abload.de/img/hundcwr35.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=hundcwr35.jpg)

Quelle (http://Hundenasen & andere Felle/Facebook)

Und es ist auch nicht so leicht, nachzuvollziehen, waurm man zwar einen Welpen aus VDH-Zucht kaufen soll, andererseits es aber positiv ist, einen Tierschutz-Welpen aus einer Labradoodle-"Zucht" oder von sonst einem Vermehrer zu nehmen.

Pro FCI/VDH/ÖKV muss man viel, viel mehr aufklären. Drum wäre es sehr toll, wenn "unsere" Züchter hier einen Text in diese Richtung mit all den Positiva eines Welpen aus VDH-Zucht erstellen könnten.

Scout&Simone
21.02.2013, 22:08
Vor nicht allzu langer Zeit war auch ich ein Laie. Trotzdem hatte ich die Möglichkeit, mich übers Internet zu informieren. Und das tue ich, bevor ich mir ein Lebewesen anvertraue. So wusste ich über VDH und nicht VDH Bescheid.
Daß es dann ein Hund aus dem Tierschutz war, war voll beabsichtigt.

ging mir absolut genauso - aber die Realität sieht leider anders aus....
wir haben uns informiert, wollten bestmöglich vorbereitet sein und haben uns Gedanken gemacht...... und dann stößt man automatisch im Netz auf Tierschutzvereine und den VDH.
Leider machen das die wenigsten... die wollen einen Hund, einen süßen Welpen und los gehts.... das große Aha setzt erst später ein, wenn überhaupt. *blau*

JKM + Joschi
22.02.2013, 00:12
Und es ist auch nicht so leicht, nachzuvollziehen, waurm man zwar einen Welpen aus VDH-Zucht kaufen soll, andererseits es aber positiv ist, einen Tierschutz-Welpen aus einer Labradoodle-"Zucht" oder von sonst einem Vermehrer zu nehmen.

Pro FCI/VDH/ÖKV muss man viel, viel mehr aufklären. Drum wäre es sehr toll, wenn "unsere" Züchter hier einen Text in diese Richtung mit all den Positiva eines Welpen aus VDH-Zucht erstellen könnten.

Es ist so manches nicht nachvollziehbar.

Was ist der Unterschied zwischen einem Vermehrerwelpen für € 400,00 und einem Welpen aus dem Tierschutz, ebenfalls für € 400,00 und sehr oft noch mehr, von Vermehrern übernommen?

Wie soll man das in einem Gespräch, und ich führe viele solcher Gespräche, einem potentiellen Welpenkäufer erklären?

Das von den FCI/VDH/ÖKV Züchter mehr aufgeklärt werden muss, keine Frage. Leider machen es immer noch zu wenige, aber es werden ganz langsam mehr. :bravo:

Wir klären auf aus Überzeugung, pro VDH, und aus Verantwortung und Mitleid gegenüber den unzähligen Vermehrerzuchthündinnen und Rüden, aber, liebe Imma, glaube bitte nicht, dass von diesen o.g. Züchtern Unterstützung kommt. Oft denke ich, warum mache ich das, bin ich :kopfklatsch:? Die Züchter verkaufen doch ihre Welpen und ...*denk*

Einige wenige haben uns verlinkt zum Thema Welpenkauf, gut, dass es langsam mehr werden.
Aber auch bei den Tierschützern und Tierfreunden, die in der Regel selber vermitteln, wird die Aufklärung oft noch klein geschrieben. Ein paar Absätze, eine Seite und mehr ...
Wir machen es für die Zuchthunde, für die Zuchthündinnen die als Produktionsmaschinen und Erzeuger mißbraucht werden, die keine Lobby haben.
Nicht für irgendwelchen Züchter, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite.

Man braucht keine Papiere? Vielen ist gar nicht klar, was in diesen Papieren steht, warum sie doch wichtig sein könnten. Für die Gebrauchsanweisung einer Waschmachine wird Tante Google bemüht, für Kochrezepte auch. Aber wozu Informationen vor dem Kauf eines Welpen? Traurig!

Tonileo
22.02.2013, 06:13
Man braucht keine Papiere? Vielen ist gar nicht klar, was in diesen Papieren steht, warum sie doch wichtig sein könnten. Für die Gebrauchsanweisung einer Waschmachine wird Tante Google bemüht, für Kochrezepte auch. Aber wozu Informationen vor dem Kauf eines Welpen? Traurig!

Bei Waschmaschinen und TV Geräten werden sich im Internet erst Testergebnisse geschaut, denn es muss ja einen Unterschied geben zwischen einem Gerät für
für 299 Euro und einem für 899 Euro. Das Billige kann ja nix sein - bei Welpen ist es aber so: Hund ist Hund, haben alle vier Beine und eine Schnauze -
warum dann 1200 Euro ausgeben - wenn man auch die gleiche "Rasse" für
400 Euro kriegen kann...Leider!

sunshine
22.02.2013, 07:52
ging mir absolut genauso - aber die Realität sieht leider anders aus....
wir haben uns informiert, wollten bestmöglich vorbereitet sein und haben uns Gedanken gemacht...... und dann stößt man automatisch im Netz auf Tierschutzvereine und den VDH.
Leider machen das die wenigsten... die wollen einen Hund, einen süßen Welpen und los gehts.... das große Aha setzt erst später ein, wenn überhaupt. *blau*

Ich wollte von vornherein KEINEN Welpen, sondern einen erwachsenen Hund. Einen Rüden und einen Golden noch dazu. Damals war ich auch in dem grünen Forum, hatte eine Vorkontrolle von diesem "Verein", der angebelich nur Gutes möchte für die Retriever. Schon zu damaliger Zet war mir das sehr suspekt.
Und so kam ich zu einer jungen Frau, die eine private Auffangstation für Tiere in Not hat. Dort fuhr ich hin, besah mir den Hund und naja, das war´s dann!
Hund ließ mich nicht mehr alleine wegfahren.

Einige Jahre später aber, als klar war, daß ein Welpe bei uns einzieht, stand für mich fest, nur mit den Papieren und zwar mit den richtigen.
Daß mich meine hartnäckige Fragerei einige Sympathien bei einer "Züchterin" des DRC Soltau kostete, kann ich gut verschmerzen. Aber meine Nachbohren verhinderte, daß ich zwar mit einem DRC-Hund dastand, aber trotzdem mit falschen Papieren...

Deshalb immer fragen, fragen, fragen!!! Kein anständiger Züchter ist böse darum. In jedem Hundeforum wird auf solche Fragen gerne geantwortet und nun kommt auch noch Facebook dazu, wo wirklich viele Leute sind, die sich die Zeit nehmen!

sunshine
22.02.2013, 07:54
Es ist so manches nicht nachvollziehbar.

Was ist der Unterschied zwischen einem Vermehrerwelpen für € 400,00 und einem Welpen aus dem Tierschutz, ebenfalls für € 400,00 und sehr oft noch mehr, von Vermehrern übernommen?

Wie soll man das in einem Gespräch, und ich führe viele solcher Gespräche, einem potentiellen Welpenkäufer erklären?

Das von den FCI/VDH/ÖKV Züchter mehr aufgeklärt werden muss, keine Frage. Leider machen es immer noch zu wenige, aber es werden ganz langsam mehr. :bravo:

Wir klären auf aus Überzeugung, pro VDH, und aus Verantwortung und Mitleid gegenüber den unzähligen Vermehrerzuchthündinnen und Rüden, aber, liebe Imma, glaube bitte nicht, dass von diesen o.g. Züchtern Unterstützung kommt. Oft denke ich, warum mache ich das, bin ich :kopfklatsch:? Die Züchter verkaufen doch ihre Welpen und ...*denk*

Einige wenige haben uns verlinkt zum Thema Welpenkauf, gut, dass es langsam mehr werden.
Aber auch bei den Tierschützern und Tierfreunden, die in der Regel selber vermitteln, wird die Aufklärung oft noch klein geschrieben. Ein paar Absätze, eine Seite und mehr ...
Wir machen es für die Zuchthunde, für die Zuchthündinnen die als Produktionsmaschinen und Erzeuger mißbraucht werden, die keine Lobby haben.
Nicht für irgendwelchen Züchter, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite.

Man braucht keine Papiere? Vielen ist gar nicht klar, was in diesen Papieren steht, warum sie doch wichtig sein könnten. Für die Gebrauchsanweisung einer Waschmachine wird Tante Google bemüht, für Kochrezepte auch. Aber wozu Informationen vor dem Kauf eines Welpen? Traurig!


Liebe Käthe,

ich denke noch oft an unser Treffen zurück. Damals war der Benny zwei Jahre alt, nun wird er in diesem Jahr schon acht. Drück dich mal aus der Ferne...

vovve
22.02.2013, 09:54
Wir klären auf aus Überzeugung, pro VDH, und aus Verantwortung und Mitleid gegenüber den unzähligen Vermehrerzuchthündinnen und Rüden, aber, liebe Imma, glaube bitte nicht, dass von diesen o.g. Züchtern Unterstützung kommt.
Ich meinte mit "unsere Züchter" diejenigen, die hier bei den Pfotenfreunden aktiv sind :grin:.

Stephanie
22.02.2013, 11:01
Woher soll man das als Laie denn wissen???
Wenn ich vor 10 Jahren so schlau gewesen wäre, hätte ich jetzt auch einen gesunden Hund

Danke schön.

Ich habe nun länger nichts geschrieben, da ich etwas verletzt war. ich bin doch genau hier um mich zu informieren. Man liest heraus, dass nur Zuchthunde toll sind und Tierschutzhunde nicht. Das ist mein Eindruck. Macht mich doch bitte nicht für Aussagen meiner Freundin verantwortlich zwecks Pferd, Papiere, nicht darauf reiten können etc.? *tüte*

Ich habe herausgelesen, dass diese Papiere die Zuchmutter schützen. Das verstehe ich sehr gut und dafür lässt es sich in meinen Augen leichter für zahlen.

Nicht jeder Hund wird für die Therapiehundeausbildung gut sein, auch dessen bin ich mir bewusst. Man sieht nur ständig Retrieverrassen im TV, die für so was ausgebildet werden und scheinbar geeigneter sind als andere Rassen. Lediglich darauf bezog sich meine Aussage. Entschuldigt, wenn ich mich falsch ausgedrückt und alle Hunde überm kamm geschorren habe.

Ihr scheint viel negative Erfahrung gemacht zu haben, viel Elend gesehen zu haben und wollt Aufklärung leisten.
Lasst euch dennoch gesagt sein, dass ihr Laien damit verschreckt und eher davon jagt.
8 von 10 Post sind purer Angriff. Dabei bin ich doch hier um mich schlau zu machen.

Schönen Tag euch noch!

P.S. Die Seite über den Billigwelpenkauf las ich zuerst, daher mache ich mir ja so viele Gedanken. Denn so was will ich bestimmt nicht unterstützen.

Daniela
22.02.2013, 11:18
Auch wenn ich als Team-Mitglied in einem Retriever-Verein sitze (oder vielleicht gerade darum) halte ich es für absolut wichtig, Menschen aufzuklären, die einen Hund anschaffen möchten, gerade, was die Papiere betrifft.

Ja: Es ist traurig, dass im Tierschutz für Vermehrer-Welpen locker mal 400 Euronen verlangt werde. Es ist nicht traurig - es ist schändlich! Und wie soll man dann einem Interessenten erklären, dass er einen Hund nicht beim Vermehrer kaufen soll, wohl aber das Geld im Tierschutzverein auf den Tisch legen soll! (Genetisch "besser) wird der Hund im Tierschutz ja auch nicht...)

Früher habe ich auch gedacht: Schiet auf Papiere. Ich habe einen Hund an der Leine und nicht die Papiere. Heute weiß ich es besser und es gibt für mich persönlich nur zwei Alternativen: Ich kaufe einen Welpen vom VDH-Züchter, oder ich hole mir einen Hund und zwar einen Mischling aus dem Tierschutz. Ich bin schon lange nicht mehr so naiv zu glauben, dass ein Labbi aus dem Tierschutz fit, gesund und wesensfest ist.

Unsere Shari ist eine tolle Hündin. Dennoch erkenne ich an jedem Tag mit ihr die Mängel, die die unkontrollierte Zucht hervorgebracht hat. Wir hatten immer tolle Zuchtmama´s bei uns. Wundervolle Hunde und von uns sehr geliebt. Wenn hier aber jemand die Frage aufwirft (und das auch ein wenig naiv) soll ich Züchter a) oder Züchter b) nehmen und überhaupt ich möchte einen Begleithund ausbilden, dann werde ich doch ein wenig schnappatmig.

Für mich persönlich wird das Thema schon schwierig, wenn jemand sagt, er möchte einen Labrador haben, weil er den "so hübsch" findet. Schön wäre es, wenn sich jemand mal fragen würde: Passe ICH zu einem Labrador. Werde ich seinen Wünschen gerecht und seiner Art zu leben. Will ich einen Hund der Bewegung, geistige Auslastung dringend braucht. Will ich Kadavergehorsam, oder eben einen Labbi, der mit mir sozus. Tisch und Bett teilt. Habe ich Bock darauf bei Wind, Wetter, Sturm und Hagel fröhliche Runden von 1-2 Stunden draußen mit dem Hund zu laufen und zwar fröhlich zu laufen?

Ich schaffe mir einen Hund an und das ist ein lebendiges Wesen mit einer Seele, mit Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen. Werde ich dem gerecht, oder möchte ich nur eine Modelaune befriedigen?

NEIN! Im VDH ist auch nicht immer alles ganz toll - ganz sicher nicht! aber die Papiere meines Hundes zeigen mir, dass das Bestmögliche getan wurde, damit ich ein gesundes und wesensfestes Tier, einen Begleiter für lange Jahre bekomme. Ich bin damit auf einer recht sicheren Seite.

Ein Hund aus dem Tierschutz ist großartig. Immer dann, wenn ich keine starren Erwartungen an Wesen, Aussehen und Gesundheit an das Tier habe. Wenn ich die Zeit und auch die finanziellen Möglichkeiten habe, um Defizite adäquat auszugleichen. Ich liebte meine alten Zuchtmütter. Sie waren an Geist und Seele einzigartig und ganz besonders zauberhaft. Sie boten etwas, was ein VDH-Hund niemals bieten kann.Aber: Ich hatte auch niemals eine Erwartungshaltung an diese Hündinnen.

Wenn ich mit meinem Hund arbeiten möchte. Wenn mein Tier gesund und wesensfest sein soll. Wenn mein Tier ein langes Hundeleben an meiner Seite verbingen soll. DANN: Kaufe ich einen Welpen aus VDH-Zucht. Ich breche auch gern mal eine Lanze für gute Dissidenten-Züchter. Man darf nie schwarz oder nur weiß sehen. Es gibt sie und sie haben wundervolle Hunde. Aber für Otto-Normal-Kunde ist der Dissidentenzüchter schwer zu erkennen.

In meinem Verein beraten wir gern auch Menschen, die einen Welpen suchen. Dazu nehmen wir uns Zeit und arbeiten sorgfältig und... wir schauen uns die Interessenten genau an. Es geht also auch so im Tierschutz.

Ich wünsche mir, dass sich die Menschen besser informieren und nicht völlig naiv an den Hundekauf herangehen. Die "ach-ist-der-süß" -Mentalität bedeutet letztlich nur Qualen in der Zucht und Ausbeutung von Tieren und... Nachzuchten, die vor Krankheiten nur so strotzen. Ich wünsche mir, dass Menschen darüber nachdenken, zu welchen Hund sie passen und nicht darüber, welcher Hund gerade für sie chic wäre.
Ein Hund ist keine Waschmaschine, die ich im Discounter für 150 Euro kaufe und wo es mir sch...-egal ist, wenn das Teil nach 2 Jahren fertig mit der Welt ist!
Ein Hund ist ein denkendes, fühlendes und lebendes Wesen und er darf den Anspruch erheben, dass wir Menschen ihn achten, behüten und bewahren.

Entschuldigt bitte! Manchmal geht der Frust mit mir durch. So viele Jahre Arbeit im Tierschutz und noch so viel Uneinsichtigkeit und Naivität! Manchmal mag ich nimmer...

Liebe Grüße
Daniela mit Kara, Shari und Arthur, sowie Nori und Abby immer in unseren Herzen

Stephanie
22.02.2013, 11:48
Entschuldigt bitte! Manchmal geht der Frust mit mir durch. So viele Jahre Arbeit im Tierschutz und noch so viel Uneinsichtigkeit und Naivität! Manchmal mag ich nimmer...



Aber als Neuling/Anfänger sollte man noch naiv sein dürfen. Ich höre ja immernoch zu.

Was anderes, was wenn ich ein gesunden Hund mag, aber kein Welpen? Ca. 6-15 Monate alt. Wo suche ich dann?
Was wenn jemand aus wirklich, echten Gründen (Zeit, Geld, Allergie) sein Hund abgibt und ihn in privat der Zeitung inseriert. Ist er es dann auch nicht wert?

sunshine
22.02.2013, 11:56
Liebe Stephanie, dann suchst du ebenfalles in den Vereinen GRC und DRC oder LCD.
Dort gibt es Listen, wo auch ältere Hunde drinstehen, die ein Zuhause suchen.

Auch eine Art Tierschutz, nämlich die der Züchter, wenn ein Hund wieder zurückkommt (aus welchen Gründen auch immer). Dann sucht der Züchter eine neue Bleibe. Daß diese Listen nicht ständig prallgefüllt sind, spricht doch eigentlich für sich...


Hier z.B.

http://www.drc.de/zucht/welpen/vermittlung.html

Stephanie
22.02.2013, 11:59
Ok also auch ältere Hunde findet man beim Züchter. Schon mal gut zu wissen. Wobei wohl eher Glücksache.

Danke.

Habe auf der HP schon gesucht. Nur ist diese Dame sehr unübersichtlich und laut ihrern Bildern, erkenne ich nicht, um welche Hündin es sich handelt. Wobei ich eher zum Rüden tendiere (ist aber kein muss). Und aktuell ist es eh nicht, ich informiere mich lediglich vorab.

sunshine
22.02.2013, 12:03
Was wenn jemand aus wirklich, echten Gründen (Zeit, Geld, Allergie) sein Hund abgibt und ihn in privat der Zeitung inseriert. Ist er es dann auch nicht wert?

Dazu noch eines:

Ein guter, seriöser Züchter nimmt seinen Hund auch zurück. Steht so im Kaufvertrag drin. Und er kümmert sich um die Weitervermittlung.
Somit hat sich das Ding mit der Anzeige in der Zeitung erledigt.

Ich habe lange nach einem Hund gesucht, vor vielen Jahren. Ich habe bei solchen Anzeigen angerufen und nie, niemals, waren es Hunde mit den richtigen Papieren. Warum nicht? Siehe oben.


Ich habe dann einen Tierschutzhund bei mir aufgenommen und habe es nie bereut. Er hat seine Macken, wie jeder von uns, aber er ist ein herzensguter Kerl. Ich möchte ihn nie mehr missen. Er gehört einfach an meine Seite.

sunshine
22.02.2013, 12:06
Immer wieder nachschauen auf diesen Listen. Auch beim GRC gibt es eine solche Liste und beim LCD mit Sicherheit auch.

Ich wüsste aktuell einen Golden-Rüden (fast 5), der ein Zuhause braucht. Zurzeit ist er bei seiner Züchterin und muss dort erst mal aufgepäppelt werden. Dieser Hund kennt das Zusammenleben mit einem Autisten.

Sollte er bis September keine neue Bleibe finden, wird er zu mir kommen, obwohl meine Pläne bezgl. Dritthund völlig anders aussahen.

Stephanie
22.02.2013, 12:11
Ja manchmal läuft das Leben anderes als geplant.

Wenn ich aktuell suche, werde ich zuerst hier nachfragen. Allerdings ist mir für mein Vorhaben ein 5j. leider zu alt. So hart dies klingen mag. Ich möchte ihn zum Therapiehund ausbilden lassen, mit zum reiten nehmen und Agilitysport betreiben. Dazu sollte er schon etwas jünger sein.
Aber schön, dass du dich so engagierst.

JKM + Joschi
22.02.2013, 12:20
Nicht grundsätzlich muss ein Welpe aus VDH/FCI-Zucht „besser“ sein als ein Welpe aus einer Nicht-VDH-Zucht oder Tierschutz. Sie alle sind Lebewesen und jedes für sich ist individuell. Welcher Hund als Welpe gesund ist und es ein Leben lang bleibt, welcher Hund irgendwann verhaltensauffällig wird, das kann kein Züchter dieser Welt vorhersagen.


Es sollte allerdings nachvollziehbar sein, dass ein Züchter, der die Eltern seiner Welpen kennt, wo es von den Groß-, Urgroßeltern in den Zuchtbücher chronologische Angaben über Gesundheit und Wesen gibt, seine Welpen anders einschätzen und Aussagen treffen kann, als „Züchter“ die zwar Welpen produzieren, aber keine der o. Angaben von den Zuchttieren zuverlässig einschätzen und weitergeben können.


Schwarze Schafe gibt es hier wir dort, das dürfte auch bekannt sein. Dass Hunde aus dem Tierschutz Wundertüten sind, muss nicht erklärt werden. Wir haben zwei von ihnen im Haus und setzen uns seit vielen Jahren genau für diese Hunde ein.


Pers. bin ich der Meinung, dass ich nur einen Hund als „Therapiehund“ einsetzen kann, der absolut wesensfest und gesund ist. Schließlich kommt auf den Hundeführer eine große Verantwortung zu, für seine Mitmenschen und auch für seinen Hund zu.
Gerade hier sollte auf die Auswahl eines Züchters und Welpen besonders geachtet werden. Ich behaupte mal, dass ich das einschätzen kann, denn wir hatten einen solchen (ausgebildeten) Hund, mit acht Jahren Dienstzeit, fast 14 Jahre in der Familie.

Für welche "Therapie", soll dieser Hund augebildet werden?

Klara&Major
22.02.2013, 12:22
Ich muss dir leider widersprechen. Major stammt aus einer Anzeige, aus einer Privatabgabe und er hat FCI-Papiere. ;) Das heißt nicht, dass ich denke, dass dieser Weg richtig ist.

Wenn ich einen Tierschutzhund aufnehmen will, dann muss mir vorher bewußt sein, dass es Probleme geben kann, gesundheitlich oder vom Wesen her.


Wenn du einen Hund zum Therapiehund ausbilden möchtest, dann hat der Hund später eine anspruchsvolle Aufgabe. In diesem Fall würde ich dir wirklich zu einem Welpen aus einer guten Zucht raten. Das ist aber nur meine persönliche Einstellung.

Stephanie
22.02.2013, 12:33
Danke euch zweien für eure Meinung.

Also ich möchte den Hund mit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mitnehmen (Kindergarten). Soll aber auch evtl. später mal mit in eine behinderten Einrichtung, dies steht aber in den Sternen.

Ein älteren, evtl. Tierschutzhund zu bekommen, der geeignet ist, wäre wahrlich ein Glücksgriff. Aber momenatn würde ein Welpe einfach nicht gehen. Wobei er so auch direkt mit in die Arbeit eingebunden werden könnte, ich so einem kleinen Zwerg, so viel nicht zumuten wollen würde. Dazu müsste ich mich völlig neu informieren. Hätten ja auch Nebenräume und ein Büro, wo er seine Ruhezeiten einhalten könnte, im Kennel z.B.
Für mein Ziel wäre ein Welpe schon optimal, und mit Wesenstest vom Züchter bestimmt allemale.

Aber es steht ja alles noch in den Sternen. Hab mich wie gesagt eher auf ein ab 6 Monate und bis zu 2 Jahren konzentriert, wo man evtl. auch schon ein wenig mehr über dem Hund weiß. Egal ob jetzt Züchter oder Tierschutz.

goertzie
22.02.2013, 12:45
Wenn es eh jetzt nicht akut ist, dann kannst Du ja für den kaufpreis eine Hundes aus vernünftiger Zucht jeden Monat Geld zurücklegen. Gerade bei Arbeit mit Kindern MUSS der Hund aus wesensfesten Eltern kommen.

JKM + Joschi
22.02.2013, 12:46
Danke euch zweien für eure Meinung.

Also ich möchte den Hund mit in einer sozialpädagogischen Einrichtung mitnehmen (Kindergarten). Soll aber auch evtl. später mal mit in eine behinderten Einrichtung, dies steht aber in den Sternen.

Ein älteren, evtl. Tierschutzhund zu bekommen, der geeignet ist, wäre wahrlich ein Glücksgriff. Aber momenatn würde ein Welpe einfach nicht gehen. Wobei er so auch direkt mit in die Arbeit eingebunden werden könnte, ich so einem kleinen Zwerg, so viel nicht zumuten wollen würde. Dazu müsste ich mich völlig neu informieren. Hätten ja auch Nebenräume und ein Büro, wo er seine Ruhezeiten einhalten könnte, im Kennel z.B.
Für mein Ziel wäre ein Welpe schon optimal, und mit Wesenstest vom Züchter bestimmt allemale.

Aber es steht ja alles noch in den Sternen. Hab mich wie gesagt eher auf ein ab 6 Monate und bis zu 2 Jahren konzentriert, wo man evtl. auch schon ein wenig mehr über dem Hund weiß. Egal ob jetzt Züchter oder Tierschutz.

Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Abgabehunde, im Gegenteil.

Nur sei Dir bewusst, dass Du bei einen solchen Hund möglicherweise einiges "umerziehen" musst, was die Vorbesitzer evtl. versaut haben. Muss nicht, kann aber.
Empfehlen würde ich für Deine Pläne einen Welpen aus einer verantwortungsvollen Zucht. Es ist meine Meinung und Erfahrung.

Labbi-Wotan
22.02.2013, 12:46
Ich muss dir leider widersprechen. Major stammt aus einer Anzeige, aus einer Privatabgabe und er hat FCI-Papiere. ;) Das heißt nicht, dass ich denke, dass dieser Weg richtig ist.

Wenn ich einen Tierschutzhund aufnehmen will, dann muss mir vorher bewußt sein, dass es Probleme geben kann, gesundheitlich oder vom Wesen her.


Wenn du einen Hund zum Therapiehund ausbilden möchtest, dann hat der Hund später eine anspruchsvolle Aufgabe. In diesem Fall würde ich dir wirklich zu einem Welpen aus einer guten Zucht raten. Das ist aber nur meine persönliche Einstellung.


Da stimme ich dir voll zu. Paul ist ja auch, mit VDH-Papieren, über Ebay-Kleinanzeigen zu uns gekommen.
Trotz verantwortungsvoller Züchterin, die ja nicht mal wusste, das er schon mehrfach weiter verkauft wurde.
Aber auch unser Zusammenleben war nicht von Anfang an so toll, wie man sich das vorstellt.
Aber die Geschichte kennen ja viele hier.
Er wa ja auch etwas über ein Jahr, als er zu uns kam, aber seine kleine Seele war schon so kaputt.
Deswegen ist es gerade bei einem Hund in diesem Alter sehr wichtig zu wissen, wie er die erste Zeit behandelt und
erzogen wurde. Aber da hätte ich vorher auch nie mit gerechnet.

Ich hoffe für dich, das du den richtigen Hund für dich und dein Vorhaben findest. Auch Paul´s Züchterin hat manchmal ältere
Hunde abzugeben. Ich würde sehr viel Wert auf sein Zuhause geben, je besser er es hatte, um so einfacher wird es für dich.
Viel Glück bei der Suche...

Stephanie
22.02.2013, 12:54
Ich arbeite und ein Welpe kann einfach nicht mehrere Stunden alleine zu Hause bleiben. Dies ist mein Problem. Mit zur Arbeit kann ich ihn nehmen, doch wie bringe ich ihm das Alleine bleiben bei?

Ein bissel "fertiger" Hund, daher auch etwas älter, wäre denke ich optimaler. Oder habe ich da ein Fehlgedanke? Ich mag nur nicht, dass er alleine bleiben muss während des Stubenreins werden, der Prägungsphase etc. Ich will nicht das der Fehlgedanke aufkommt, dass ich keine Lust habe den HUnd erziehen zu müssen. Ich denke, da hab ich noch genug damit zu tun. Auch in der Ausbildung später.

Das mit dem sparen ist eine super Idee. Bei mir ist es auch noch nicht sicher, weil ich Mutter werden will. Bekomme ich den Hund vorher, gleichzeitig, danach oder evtl. gar nicht. Es steht noch vieles offen.

Anfängerfrage: Habe nun bei einigen Züchter "bevorzugt an Jäger" gelesen, da es ausgebilderte Jagdhunde sind. Heißt das, für meine therapie - und sportlichen Zwecke wäre so ein Hund nichts und ich sollte auf andere Züchter schauen?

Eine weitere Frage: Seriöse Züchter haben wenig Würfe. Manche nicht mal in naher Zukunft. Wie plane ich so etwas dann? Kann ja nicht jetzt für in 1 Jahr reservieren und bin selbst noch nicht sicher.

Klara&Major
22.02.2013, 13:03
Auch ein erwachsener Hund wird nicht von Anfang an allein bleiben, gibt ja nicht nur solche Ausnahmetalente wie meinen Major. In der Regel muss man hier auch bei Null anfangen.

Wenn der Hund mit zur Arbeit kann, wunderbar, wenn nicht, dann ist es wie bei anderen arbeitenden Hundehaltern auch. Meine Hunde können nach langem Kraftaufwand einen halben Tag allein sein. Diese Variante würde ich nicht durchziehen, hätte ich nur einen Hund. Dann käme für mich nur ein Hundesitter oder eben der Hund auf Arbeit in Frage. Ich weiß, dass es klappen kann, aber mein Gewissen würde es mir nicht erlauben.

Zu dem Rest kann ich nichts sagen, ich fand Welpen und Krabbelkind easy, aber da ist jeder anders.

Auch bei jagdlich geführten Hunden gibt es solche und solche, da ist kaum eine Pauschalantwort möglich, vielleicht wäre es sinnvoll, das Gespräch zu den Züchtern zu suchen.

Stephanie
22.02.2013, 13:08
Es geht mir ja auch um die Kosten (Windelkind + Welpen gleichzeitig). Das muss durchdacht sein.

Una natürlich muss man das Alleinebleiben üben. Hab auch viel gelesen, über Kennel, Kongspielzeug etc. Will niemals, dass der Hund niemals alleine bleiben kann, wie der Dackel meiner Mutter.

Danke, ein Gespräch mit einem Züchter wäre echt mal gut.

Klara&Major
22.02.2013, 13:30
Ich wüsste jetzt nicht, wo sich die Kosten des Welpen großartig von den Welpen des erwachsenen Hundes unterscheiden. Kann immer plötzlich teuer werden. ;)

JKM + Joschi
22.02.2013, 13:31
Es geht mir ja auch um die Kosten (Windelkind + Welpen gleichzeitig). Das muss durchdacht sein.

Una natürlich muss man das Alleinebleiben üben. Hab auch viel gelesen, über Kennel, Kongspielzeug etc. Will niemals, dass der Hund niemals alleine bleiben kann, wie der Dackel meiner Mutter.

Danke, ein Gespräch mit einem Züchter wäre echt mal gut.

Sorry, ich möchte nicht unhöflich sein aber
Welpe, Baby, "Therapie"hundeausbildung (vielleicht noch berufsbegleitend?)

oder Baby, Welpe, "Therapie"hundeausbildung (vielleicht noch berufsbegleitend?)
ist das nicht ein paar Nummern zu hoch?

Zum Welpenpreis, zu den Kosten für die Welpen- und Junghundestunden bei einem erfahrenen Trainer kommen noch die Kosten für eine gute Ausbildung hinzu. Ich weiß aus Erfahrung, dass die sich in der Größenordnung eines Kleinwagens (neu) vor einigen Jahren beliefen.
Auch habe ich noch von keiner Kostenübernahme durch einen Arbeitgeber gehört (es mag sie ja geben). Allerdings kann man die Ausbildungskosten unter gg. Voraussetzungen von der Steuer absetzen.

Gast
22.02.2013, 13:42
Wir haben unseren Golden mit ca 1,5 Jahren aus dem Tierschutz geholt.
Wir haben bis ins hohe Alter immer wieder Überraschungen erlebt.

Erfahrungen, gerade im frühen Prägwelpenealter, haben Auswirkungen, die immer wieder hochkommen können.

Gerade bei einem Therapiehund sollte man aber sicher sein, dass keine Altlasten vorhanden sind.

Auch wenn ein Züchter einen Hund zurücknimmt ( und das finde ich im DRC super) und wieder vermittelt, kann er nicht garantieren ( wissen), was dem Junghund in dieser Zeit wiederfahren ist....

Liebe Grüße Karen

vovve
22.02.2013, 13:51
Bei uns in Österreich gibt es Schulhunde, die nach einer Ausbildung mit ihrem Menschen gemeinsam in Schulklassen gehen, um dort Kindern den richtigen Umgang mit Hunden beizubringen, Ängste abzubauen und eine positive Stimmung zu schaffen. HIER (http://www.schulhund.at/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=53&Itemid=60)kannst du nachlesen, welches Anforderungsprofil an den Hund und an den Menschen es dabei gibt.

Stephanie
22.02.2013, 13:52
Sorry, ich möchte nicht unhöflich sein aber
Welpe, Baby, "Therapie"hundeausbildung (vielleicht noch berufsbegleitend?)

oder Baby, Welpe, "Therapie"hundeausbildung (vielleicht noch berufsbegleitend?)
ist das nicht ein paar Nummern zu hoch?



Natürlich ist das ne Nr. zu hoch, daher muss das überlegt werden, was zuerst, was davon gar nicht oder wann und vorallem wie.
Davon rede ich doch.

Stephanie
22.02.2013, 13:52
Bei uns in Österreich gibt es Schulhunde, die nach einer Ausbildung mit ihrem Menschen gemeinsam in Schulklassen gehen, um dort Kindern den richtigen Umgang mit Hunden beizubringen, Ängste abzubauen und eine positive Stimmung zu schaffen. HIER (http://www.schulhund.at/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=53&Itemid=60)kannst du nachlesen, welches Anforderungsprofil an den Hund und an den Menschen es dabei gibt.

Danke, das ist interessant.

Ach ja und kennt evtl. einer Züchter, die direkt selbst Therapiehunde haben und damit arbeiten?

sunshine
22.02.2013, 13:57
Ich habe nicht behauptet, daß es zu 100% immer so ist, daß die Hunde aus den Zeitungs- und Ebayanzeigen keine Papiere haben.
Ich habe lediglich gesagt, ich habe diese Erfahrung gemacht.

Was ist eigentlich mit Hunden, die nur FCI-Papiere haben, aber nicht vom VDH sind?
Ich denke da so an unsere östlichen Nachbarn.
Können diese Hunde einfach so in den DRC oder GRC / LCD überschrieben werden?

NEVIA_Pam
22.02.2013, 13:58
Hallo Stephanie,

bitte lass dich durch die vielen unterschiedlichen Kommentare nicht abschrecken!
Sieh es als Chance viele Seiten zu beleuchten und daraus deine Entscheidung zu fällen.
Lass dir Zeit… Ich finde, du bist auf dem richtigen Weg!!

Ich habe zwar kein Kind und Hund zusammen, glaube aber, dass es vllt einfacher ist, wenn der Hund schon "grunderzogen" ist und das Kind dann dazu kommt?!
Beide brauchen in der ersten Zeit viel Aufmerksamkeit und man muss ich selbst an die neue Situation gewöhnen. Da ist es sicher einfacher, wenn man sich auf den Hund schon "verlassen" kann…

Alles Gute!

EDIT:


Ach ja und kennt evtl. einer Züchter, die direkt selbst Therapiehunde haben und damit arbeiten?
Das finde ich einen guten Ansatz! Oder aber Rücksprache mit anderen Besitzern von Therapiehunden?

Klara&Major
22.02.2013, 14:03
Ich habe nicht behauptet, daß es zu 100% immer so ist, daß die Hunde aus den Zeitungs- und Ebayanzeigen keine Papiere haben.
Ich habe lediglich gesagt, ich habe diese Erfahrung gemacht.

Was ist eigentlich mit Hunden, die nur FCI-Papiere haben, aber nicht vom VDH sind?
Ich denke da so an unsere östlichen Nachbarn.
Können diese Hunde einfach so in den DRC oder GRC / LCD überschrieben werden?

Mein Beitrag sollte kein Angriff sein.

Das weiß ich nicht, ich bin nicht im DRC o. LCD, da aber nahe Verwandte von Major in den Stammbäumen deutscher Züchter zu finden sind und einige auch in der Datenbank zu finden sind, denke ich nicht, dass das ein Problem gewesen wäre, wenn er die Voraussetzungen erfüllen sollte. Major kommt allerdings nicht von östlichen Nachbarn. ;)

Was ich sagen kann, ich hatte ja ansonsten bisher nur Dissilabs, ist, dass Major ein sehr viel besseres Wesen hat und sehr viel leichter zu führen ist, als die Tierschutz- o. Klaralabbis, die mir die grauen Haare basteln.

Daniela
22.02.2013, 17:16
Liebe Stephanie!

Leider finde ich Deine Beiträge und Vorstellungen etwas "unausgegoren".

Du möchtest einen Hund zum Therapiehund "ausbilden lassen", er soll Dich beim Reiten begleiten und Agility soll er auch noch machen *wand*! Du suchst offenbar eine "Eier legende Wollmilchsau" - sorry!

Erstmal "lässt" Du den Hund nicht als Therapiehund ausbilden, sondern DU und zwar nur DU bildest ihn aus und zwar mit der Hilfe eines qualifizierten und speziellen Trainers! Ihr werdet als Team arbeiten und nicht ein fremder Mensch mit Deinem Hund! Ein Therapieteam arbeitet immer zusammen und erarbeitet alles zusammen!

Gib Dich keinen Illusionen hin: Mit dem Therapiehund verdienst Du kein Geld! Die Tiere werden sehr sorgfältig geschont und nur sparsam eingesetzt. Bitte halte Dir vor Augen, welch immens hohe Belastung diese Arbeit für den Hund ist. Unkontrollierte Berührungen, Gerüche die das Tier regelrecht "plagen" und eine äußerst hohe Konzentration.
Davon abgesehen: Du kannst nicht im voraus sagen, wo Du mit dem Hund in der Therapie arbeiten wirst, denn das hängt davon ab, wofür der Hund sich eignet. Nicht jeder Therapiehund arbeitet toll mit Kindern und nicht jeder kann in ein Hospiz gehen. Nicht jeder passt in eine JVA und nicht jeder ins Altenheim, oder zu schwerstbehinderten Menschen.

Sorry! Hier geht es um ein sehr, sehr verantwortungsvolles Thema und das siehst Du mir eindeutig zu lasch. Für (d)einen Hund ist das Schwerstarbeit. Unsere Tierschutzgesetze sehen für Therapiehunde besondere Maßnahmen und besonderen Schutz vor.
Die Ausbildung, die ihr zusammen macht, dauert im Minimum 2-3 Jahre. Außerdem kann ein Hund diese Ausbildung bis zum 6. Lebensjahr machen. Ich fange mit Arthur (5 Jahre) auch erst im Sommer an.
Hast Du einen Sachkundenachweis, der bundeswseit gültig ist? Der will auch noch gemacht werden. Ebenso der Erste-Hilfe-Schein für Hunde und Menschen, diverse kynologische Ausbildungsgänge und dann natürlich die therapeutische Ausbildung für Dich.

Dass Dein Hund Dich beim Reiten begleiten soll, ist noch okay, denn das Tier benötigt auch Ausgleich.

Das arme "Vieh" aber auch noch zum Agility zu schleppen würde bedeuten, dass Du den Hund vollständig überlastet. Das ist für mich mehr als grenzwertig, sorry.

Dann noch Kleinkinder und Familie! Du scheinst echt Langeweile zu haben. Ich würde mich erstmal um die Familie kümmern und vielleicht einen netten Hund suchen, der nicht zu aufwändig von der Beschäftigung ist.

Das, was Du planst, ist ein Schuss, der einfach nur nach hinten losgeht. Entweder für die Familie, für den Hund, oder für Dich allgemein, im "Idealfall" für alle Beteiligten.

Während der Therapiehundeausbildung stehst Du pro Woche locker 6-8 Stunden auf dem Platz, eher aber mehr. Dazu kommt Deine Ausbildung, die viele, viele Stunden in Anspruch nimmt. Nicht zu vergessen, dass der Hund noch alle Prüfungen "nebenbei" schaffen muss und Du einen Sachkundenachweis ablegen musst, der nett haarig sein kann.

Bei all den geplanten Aktivitäten wirst Du niemals einen Hund haben, der so ausgeglichen und relaxt ist, dass er als Therapiehund einsetzbar ist. Vergiss es besser gleich!

Ich werde immer wütend und bin total fassungslos, wenn ich solch eine Grütze lese. Information ist toll, die hat aber offenbar noch nicht stattgefunden.
Hattest Du schon mal einen HUnd? Ich schätze, eher nicht! Ich will es Dir auch nicht madig machen, wundere mich aber doch sehr, dass Du bei Deinem hier an den Tag gelegten Informationsbedürfnis offenbar noch keinen Schritt unternommen hast, um Deine Vorstellungen mal zu sortieren und zu optimieren.
Da ist ist Frage, woher der Hund eigentlich kommen sollte, schon fast nachrangig. Hier wird das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt.

Sei mir bitte nicht böse, aber es musste jetzt raus. Bei solchen verantwortungsvollen Themen werde ich arg grantelig, wenn ich solche Vorstellungen lese.

Das ist, als wenn ich mir einen Welpen kaufen will, weil ich ausstellen will. Ich sehe ihn schon auf der Siegertreppe, wo er noch im Mutterleib ist. Innerlich züchte ich aber mit dem Tier schon und natürlich habe ich auch alle Leistungsprüfungen geschafft. Alles so nebenbei und ohne zu wissen, ob "mein" Welpe vielleicht gar nicht ausstellungs- und zuchttauglich ist, weil er eine Knickrute hat, oder ihm drei Zähne fehlen, oder er sich beim Schuss in die Büx macht *puh*.

Liebe Grüße
Daniela mit Kara, Shari und Arthur, sowie Nori und Abby immer in unseren Herzen

Stephanie
22.02.2013, 17:18
Auf den ersten Seiten fühlte ich mich angegriffen, hier empfinde ich das jetzte als vernünftige Diskussion.

Es ist nur manchmal schwer meine Einstellung, mein Nichtwissen, meine Noch-Naivität mit euren negativen Erfahrungen zu mischen. Da kommt es wohl zwangsläufig zu Missverstädnissen. Hab hier manchmal das Gefühl, egal was ich schreibe, immer versteht mich einer falsch oder verdreht meine Worte. Z.B. schrieb ich nirgends, das ich Kind, Hund/Welpe und Ausbildung inkl. Arbeit unter einem Hut bekommen mag. Ich mache mir nur Gedanken, da HUnd und KInd meine Ziele sind (irgendwann).

Und das Finanzielle (Hund kostet auch ausgewachsen Geld) damit meinte ich, wenn ich in der Elternzeit wäre und eben nicht so viel Geld habe. Ein Kind kostet das ganze Leben. Aber die Windelzeit geht eben auch ins Geld. Das habe ich gemeint, wenn ich sag, Welpe + Baby zusammen muss gut überlegt sein.

Stephanie
22.02.2013, 17:25
1.
Du möchtest einen Hund zum Therapiehund "ausbilden lassen", er soll Dich beim Reiten begleiten und Agility soll er auch noch machen *wand*! Du suchst offenbar eine "Eier legende Wollmilchsau" - sorry!

2.

Erstmal "lässt" Du den Hund nicht als Therapiehund ausbilden, sondern DU und zwar nur DU bildest ihn aus und zwar mit der Hilfe eines qualifizierten und speziellen Trainers! Ihr werdet als Team arbeiten und nicht ein fremder Mensch mit Deinem Hund! Ein Therapieteam arbeitet immer zusammen und erarbeitet alles zusammen!



Du bist der beste Beweis dafür, dass du dir schon ein Bild gemacht hast, bevor du mich verstehen willst.

Zu 1. Man kann auch das verstehen, was man will oder? Wo steht das ich alles will?
Vielleicht reicht es mir auch ein Therapiehund zu haben, der ab und an mit ausreiten geht. Oder aber ich habe ein Reitbegleithund, mit dem ich Agillitysport betreibe, aber keine Therapiehundeausbildung dazu. Wo steht das ich den perfekten Hund will, am besten noch billig vom Tierschutz?
Wenn ich Glück habe, Babysittet er ja noch, wenn ich einkaufen gehe.

Zu 2. Wo schreibe ich, dass ich den Hund in Ausbildung gebe? Es ist mir durchaus bekannt, dass der Hund und ich ausgebildet werden und ich sowohl Ahnung von dieser Ausbildung habe und wen schon zum Unterricht begleitet habe.

Sei wütend wie du willst, aber wenn du erst urteilst, statt zu fragen oder wohlmöglich besser zu lesen/verstehen, dann lasse bitte deinen Frust nicht an Falsche aus. Ich kann nix für deine negativen Erfahrungen. Wie schon zuvor erwähnt. Du kansnt doch froh sein, wenn ich mich erkundige, statt das du mich mit deiner Art, deinem Ton gleich wieder verjagst.

Dann meide den Thread doch einfach, wenn er dich so wütend macht. Scheinbar bin ich ja engstirnig, völlig uneinsichtig und bleibe naiv, wenn es nach dir geht.

Ich werde deine Antworten ab sofort meiden. Da habe ich hier bereits mehr Hilfe bekommen. Sorry, aber die Art und Weise ist mir zu wider.

goertzie
22.02.2013, 17:30
Stephanie, Daniela war nicht böse. Sie war ehrlich. Und Deine Abwehrreaktion finde ich wie bei einem Kind. Trotzig.

Stephanie
22.02.2013, 17:35
Es ist wohl ganz klar, dass ihr, die euch kennt wohl zusammenhaltet.

Wirklich schade. Ihr wollt Aufklärung leisten? Aber mit was für einer Art denn bitteschön?

Ich bin trotzig. Ich fand bisher einiges unverschämt.

*ironiean*Ich müsste längst los in der Zeitung suchen, wo ich den Nächstbesten Labrador herbekomme, um es euch zu zeigen *ironieaus*

Gott sei Dank können einige hier netter Diskutieren. Da höre ich gerne zu, da lerne ich gerne dazu.

Ihr habt noch nie angefangen oder Fehler gemacht was? dabei bin ich noch in der Vorabinformation, habe nichts ausgeführt und nichts geplant.

Ihr geht zum Teil mit mir um, als würde ich eine Billigwelpenzucht betreiben.

Adieu.

goertzie
22.02.2013, 17:39
Genau das meine ich. Anstatt in Dich hineinzuhören,ob vielleicht Deine Beiträge die Antworten von uns hervorrufen, schlägst Du hier wild um Dich.
Wenn Du jetzt meinst, einen "Billigwelpen" holen zu müssen - bitte. Es ist Deine Entscheidung. DU musst damit leben. Und der Hund. DU musst damit leben, im schlimmsten Fall grauenhafte Vermehrer zu unterstützen. Du musst damit Leben, wenn der Hund krank ist oder nicht wesensfest.

Nicht wir.

Anstatt hier bockig zu sein, solltest Du vielleicht mal darüber nachdenlen, wie Deine Beiträge ankommen.

Und nochwas: Ich kenne Daniela nicht einmal...

GoldenBen
22.02.2013, 17:45
Liebe Stephanie!

Leider finde ich Deine Beiträge und Vorstellungen etwas "unausgegoren".

Du möchtest einen Hund zum Therapiehund "ausbilden lassen", er soll Dich beim Reiten begleiten und Agility soll er auch noch machen *wand*! Du suchst offenbar eine "Eier legende Wollmilchsau" - sorry!

Erstmal "lässt" Du den Hund nicht als Therapiehund ausbilden, sondern DU und zwar nur DU bildest ihn aus und zwar mit der Hilfe eines qualifizierten und speziellen Trainers! Ihr werdet als Team arbeiten und nicht ein fremder Mensch mit Deinem Hund! Ein Therapieteam arbeitet immer zusammen und erarbeitet alles zusammen!

Gib Dich keinen Illusionen hin: Mit dem Therapiehund verdienst Du kein Geld! Die Tiere werden sehr sorgfältig geschont und nur sparsam eingesetzt. Bitte halte Dir vor Augen, welch immens hohe Belastung diese Arbeit für den Hund ist. Unkontrollierte Berührungen, Gerüche die das Tier regelrecht "plagen" und eine äußerst hohe Konzentration.
Davon abgesehen: Du kannst nicht im voraus sagen, wo Du mit dem Hund in der Therapie arbeiten wirst, denn das hängt davon ab, wofür der Hund sich eignet. Nicht jeder Therapiehund arbeitet toll mit Kindern und nicht jeder kann in ein Hospiz gehen. Nicht jeder passt in eine JVA und nicht jeder ins Altenheim, oder zu schwerstbehinderten Menschen.

Sorry! Hier geht es um ein sehr, sehr verantwortungsvolles Thema und das siehst Du mir eindeutig zu lasch. Für (d)einen Hund ist das Schwerstarbeit. Unsere Tierschutzgesetze sehen für Therapiehunde besondere Maßnahmen und besonderen Schutz vor.
Die Ausbildung, die ihr zusammen macht, dauert im Minimum 2-3 Jahre. Außerdem kann ein Hund diese Ausbildung bis zum 6. Lebensjahr machen. Ich fange mit Arthur (5 Jahre) auch erst im Sommer an.
Hast Du einen Sachkundenachweis, der bundeswseit gültig ist? Der will auch noch gemacht werden. Ebenso der Erste-Hilfe-Schein für Hunde und Menschen, diverse kynologische Ausbildungsgänge und dann natürlich die therapeutische Ausbildung für Dich.

Dass Dein Hund Dich beim Reiten begleiten soll, ist noch okay, denn das Tier benötigt auch Ausgleich.

Das arme "Vieh" aber auch noch zum Agility zu schleppen würde bedeuten, dass Du den Hund vollständig überlastet. Das ist für mich mehr als grenzwertig, sorry.

Dann noch Kleinkinder und Familie! Du scheinst echt Langeweile zu haben. Ich würde mich erstmal um die Familie kümmern und vielleicht einen netten Hund suchen, der nicht zu aufwändig von der Beschäftigung ist.

Das, was Du planst, ist ein Schuss, der einfach nur nach hinten losgeht. Entweder für die Familie, für den Hund, oder für Dich allgemein, im "Idealfall" für alle Beteiligten.

Während der Therapiehundeausbildung stehst Du pro Woche locker 6-8 Stunden auf dem Platz, eher aber mehr. Dazu kommt Deine Ausbildung, die viele, viele Stunden in Anspruch nimmt. Nicht zu vergessen, dass der Hund noch alle Prüfungen "nebenbei" schaffen muss und Du einen Sachkundenachweis ablegen musst, der nett haarig sein kann.

Bei all den geplanten Aktivitäten wirst Du niemals einen Hund haben, der so ausgeglichen und relaxt ist, dass er als Therapiehund einsetzbar ist. Vergiss es besser gleich!

Ich werde immer wütend und bin total fassungslos, wenn ich solch eine Grütze lese. Information ist toll, die hat aber offenbar noch nicht stattgefunden.
Hattest Du schon mal einen HUnd? Ich schätze, eher nicht! Ich will es Dir auch nicht madig machen, wundere mich aber doch sehr, dass Du bei Deinem hier an den Tag gelegten Informationsbedürfnis offenbar noch keinen Schritt unternommen hast, um Deine Vorstellungen mal zu sortieren und zu optimieren.
Da ist ist Frage, woher der Hund eigentlich kommen sollte, schon fast nachrangig. Hier wird das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt.

Sei mir bitte nicht böse, aber es musste jetzt raus. Bei solchen verantwortungsvollen Themen werde ich arg grantelig, wenn ich solche Vorstellungen lese.

Das ist, als wenn ich mir einen Welpen kaufen will, weil ich ausstellen will. Ich sehe ihn schon auf der Siegertreppe, wo er noch im Mutterleib ist. Innerlich züchte ich aber mit dem Tier schon und natürlich habe ich auch alle Leistungsprüfungen geschafft. Alles so nebenbei und ohne zu wissen, ob "mein" Welpe vielleicht gar nicht ausstellungs- und zuchttauglich ist, weil er eine Knickrute hat, oder ihm drei Zähne fehlen, oder er sich beim Schuss in die Büx macht *puh*.

Liebe Grüße
Daniela mit Kara, Shari und Arthur, sowie Nori und Abby immer in unseren Herzen

Sehr gute Erklärung!:bravo:


Stephanie, Daniela war nicht böse. Sie war ehrlich. Und Deine Abwehrreaktion finde ich wie bei einem Kind. Trotzig.

Stimmt! :bravo:

goertzie
22.02.2013, 17:52
So langsam glaube ich eher an einen Troll. Hier http://retriever-pfotenfreunde.de/showthread.php/20714-Gesundheit-allgemein wurde auch bereits nachgefragt, was ein Retriever kostet. Und ob unbedingt VDH.
Und auch der Thread mit Bezahlung der Ausbildung durch den Arbeitgeber - irgendwie drängt sich der Verdacht auf einen Troll auf oder auf jemanden, der jemanden sucht, der ihm den Kuchen abnimmt, um die Rosinen zu nehmen.

Stephanie
22.02.2013, 17:55
Natürlich sobald man nicht Meinung des Clans ist, ist man ein Troll.

Ihr könnt den Thread gerne löschen, den Troll auch und ich mache mich Züchtern und der Therapiehundeausbildern schlau.

Danke an die, die mich ernst genommen und die mit mir sachlich diskutiert haben und auch höflich. Auch den Link mit der Ausbildung und Voraussetzungen im Ausland werde ich mir gut durchlesen. Vielen Dank!

JKM + Joschi
22.02.2013, 18:27
Natürlich sobald man nicht Meinung des Clans ist, ist man ein Troll.

Ihr könnt den Thread gerne löschen, den Troll auch und ich mache mich Züchtern und der Therapiehundeausbildern schlau.

Danke an die, die mich ernst genommen und die mit mir sachlich diskutiert haben und auch höflich. Auch den Link mit der Ausbildung und Voraussetzungen im Ausland werde ich mir gut durchlesen. Vielen Dank!

Ein unverständliche Reaktion, welche Dich in Deinen Entscheidungen wohl kaum weiter bringen wird.
Stephanie, wenn Du nur Deine Beiträge in Ruhe durchliest, müsstest Du ähnliche Gedanken haben.

Empfehlen kann ich Dir nur, setzte einen Fuß vor den anderen. Sich verzetteln und trotzen bringt Dich nicht wirklich weiter und ob das förderlich ist, bei dem was Du Dir alles vorgenommen hast, bezweifel ich auch.


Einen Welpen aufnehmen und ihm eine gute Basis geben ist eine Aufgabe.
Einem Baby eine gute Basis geben ist eine weitere Aufgabe.
Sich eine berufliche Perspektive mit einem Hund schaffen ist die dritte Aufgabe.
Alle drei zusammen sind mMn eine verdammt hohe Hürde, denn es liest sich für Außenstehende so, als würdest Du das am liebsten zusammen in Angriff nehmen.
Wenn nicht, dann schreibe es auch anders, so dass man es auch nicht als Hoppla-Hopp-Aktion oder als Troll-Beitrag verstehen kann.
Schließlich geht es um Lebewesen!

sunshine
22.02.2013, 19:03
Mein Beitrag sollte kein Angriff sein.

Das weiß ich nicht, ich bin nicht im DRC o. LCD, da aber nahe Verwandte von Major in den Stammbäumen deutscher Züchter zu finden sind und einige auch in der Datenbank zu finden sind, denke ich nicht, dass das ein Problem gewesen wäre, wenn er die Voraussetzungen erfüllen sollte. Major kommt allerdings nicht von östlichen Nachbarn. ;)

Was ich sagen kann, ich hatte ja ansonsten bisher nur Dissilabs, ist, dass Major ein sehr viel besseres Wesen hat und sehr viel leichter zu führen ist, als die Tierschutz- o. Klaralabbis, die mir die grauen Haare basteln.

Nicole, ich hatte das nicht als Angriff aufgefasst... ;)

nebbuccadnezar
22.02.2013, 20:41
Stephanie,
google doch nach Therapiehunde-Teams oder Tiergestützter Therapie und setz dich mit den Fachleuten vor Ort auseinander. Diese können dir sicherlich viele Fragen beantworten, Tipps geben usw.

Als Beispiel hier ein Link http://www.friendlyanimals.de/ oder http://www.tierealstherapie.org/

Ich denke ein Themenabend oder Infoveranstaltung zum Thema zu besuchen, wäre sicherlich eine gute Idee. Gleichzeitig könntest du vielleicht ein Mensch-Hund-Team live erleben. Persönlicher Kontakt ist immer sehr hilfreich, ob vor Ort oder am Telefon.

Daniela
22.02.2013, 22:04
@ Stephanie

Ich habe keinerlei schlechte Erfahrungen, die Du oder jemand sonst hier ausbaden sollte. Das möchte ich entkräften.

Mir geht es darum, Dir verständlich zu machen, dass der Weg das Ziel ist. Du bist auf der Suche, aber eben noch nicht so informiert, dass Du vielleicht Entscheidungen treffen solltest.

Ich habe auch nicht gesagt, dass Du einen Hund aus dem Tierschutz nehmen solltest. Ich arbeite zwar sehr aktiv für meinen Verein, forciere aber absolut nicht die Übernahme aus dem Tierschutz. Dass überlasse ich den Menschen, die dafür Interesse haben und mit einem solchen Tier umzugehen vermögen, denn es sind nicht immer Lämmchen, die man dort bekommt und sie sind selten gesundheitlich fit.

Das, wozu ich Dich animieren möchte ist einfach nur: Setze Prioritäten! Es war übigens DEIN Ausdruck zu sagen, dass Du einen Hund als Therapiehund ausbilden "lassen" möchtest. Bitte schaue Dir Deine Beiträge mal genau an!

Ein Hund ist eine wunderbare Sache, wenn man sich darauf einlassen kann. Ich warne und mahne nur dazu, sich sehr genau zu überlegen, dass man für ein zusätzliches Lebewesen Verantwortung übernimmt und das u.U. für eine lange,lange Zeit! Diese Verantwortung umfasst nicht nur Fürsorge für Futter, Gesundheit und angemessene Beschäftigung. Diese Verantwortung umfasst auch, dass man selbst zu dem Tier passt (nicht umgekehrt), damit man ein fröhliches Miteinander auch genießen kann.

Du möchtest Rat und bekommst ihn. Du möchtest ihn nicht annehmen, okay! Mir ist es ziemlich egal, wenn Du in einer Situation nicht glücklich wirst. Ich habe nur in meinem Verein dann vielleicht wieder mal einen Abgabehund, der so ganz plötzlich nicht mehr in seine Familie "passt". DAS TUT MIT WEH und zwar für das Tier, welches sich gegen die Ignoranz seiner Menschennicht zu wehren vermag.

Lies meine Beiträge, oder lass es einfach. Ich wollte Dir nur helfen. Warum sollte ich Dir was Böses? Ich kenne Dich nicht und kann Dich nicht persönlich beurteilen. Könnte ich das, würdest Du vielleicht eine ganz andere Meinung von mir hören und die wäre dann vielleicht nicht freundlich?

Schönen Abned noch!

Daniela mit Kara, Shari und Arthur, sowie Nori und Abby immer im Herzen

fynnage
23.02.2013, 11:49
Ich arbeite und ein Welpe kann einfach nicht mehrere Stunden alleine zu Hause bleiben. Dies ist mein Problem. Mit zur Arbeit kann ich ihn nehmen, doch wie bringe ich ihm das Alleine bleiben bei?

Ein bissel "fertiger" Hund, daher auch etwas älter, wäre denke ich optimaler. Oder habe ich da ein Fehlgedanke? Ich mag nur nicht, dass er alleine bleiben muss während des Stubenreins werden, der Prägungsphase etc. Ich will nicht das der Fehlgedanke aufkommt, dass ich keine Lust habe den HUnd erziehen zu müssen. Ich denke, da hab ich noch genug damit zu tun. Auch in der Ausbildung später.

Das mit dem sparen ist eine super Idee. Bei mir ist es auch noch nicht sicher, weil ich Mutter werden will. Bekomme ich den Hund vorher, gleichzeitig, danach oder evtl. gar nicht. Es steht noch vieles offen.

Anfängerfrage: Habe nun bei einigen Züchter "bevorzugt an Jäger" gelesen, da es ausgebilderte Jagdhunde sind. Heißt das, für meine therapie - und sportlichen Zwecke wäre so ein Hund nichts und ich sollte auf andere Züchter schauen?

Eine weitere Frage: Seriöse Züchter haben wenig Würfe. Manche nicht mal in naher Zukunft. Wie plane ich so etwas dann? Kann ja nicht jetzt für in 1 Jahr reservieren und bin selbst noch nicht sicher.


Wie lange sollte der Hund den alleine bleiben wenn Du arbeitest?

Denke nicht wenn Du einen Abgabehund nimmst er ist schon erzogen und er zieht nur bei Dir ein. Unsere Josie war so ein Abgabehund und wußte mit 13 Monaten als wir sie aus dem Tierschutz übernommen haben nicht einmal ihren Namen . Wir mußten sie wie ein Welpe erziehen. Heute ist sie eine wunderbare Hündin, aber es dauerte einige Monate bis sie richtig bei uns ankam.

Daniela kann ich nur Recht geben was sie schreibt wie vielen anderen hier auch.

Stephanie
24.02.2013, 16:40
Hallo zusammen,

ich habe mich ein wenig zurückgehalten und eure Beiträge aber aufmerksam verfolgt.

Heute habe ich lange mit Daniela telefoniert und sie kann euch bestätigen, dass ich kein Troll bin. Es war mir wichtig die Anschuldigen und Missverstädnisse zu beseitigen.

Zu einem Entschluss bin ich noch nicht gekommen, hat ja alles noch Zeit. Wir sind aber schon zu der Ekenntnis gekommen, dass ein Abgabehund überm Tierschutz, der 1-2 Jahre als ist, wohl besser als ein Welpe für mein Vorhaben sei. Privat wie auch Beruflich. Denn Dank einigee hier, weiß ich nun, dass es die Besuchshundeausbildung gibt und die würde mir langen, statt die komplette Therapiehundeausbilung.

Ich hoffe somit wieder Ruhe in den Thread zu bringen und wünsche allen Hundefreunden noch ein schönen Restsonntag!

JKM + Joschi
24.02.2013, 16:52
Stephanie, das freut mich.
Mir ist bei solchen Themen und Diskussionen wichtig, dass keine Entscheidung pro Vermehrerwelpe getroffen wird.
Auch würde es mich freuen, wenn es kein Welpe (Junghund) aus Überproduktionen sein wird, der liebevoll und artgerecht in ein neues Leben begleitet werden soll.
Sieh Dich in aller Ruhe um, der passende Hund wird meist zur passenden Zeit Dich finden.
Wie heißt es doch: Pott findet Deckel oder Deckel findet Pott.

Stephanie
24.02.2013, 17:00
Das war ja auch eine ironische Aussage in Wut gewesen. Also nix für ungut.
Solche will und werde ich bestimmt nicht unterstützen.

Wenn, wird es ein Tierschutzhund, der geeignet sein wird. Über die Pflegestelle wird man so was herausfinden können. Ja ich werde genau hinschauen, wenn es so weit ist.