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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen vor dem Hundeeinzug....



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Luna1967
07.10.2012, 10:58
Hallo ihr Lieben,

also bis gestern Abend war ich mir 100% sicher ein Retriever würde zu mir passen..... ich dürchstöberte viele Züchterseiten und informierte mich, was so die Zuchtziele einzelner Züchter sind und was sie von ihren Welpenkäufern erwarten. War alles schön und gut, bis ich folgendes las: " Ein Labrador-Retriever passt nicht zu ihnen, wenn sie alleinstehend und berufstätig sind, auch wenn der Hund mit zur Arbeit kann" *hö*
Das verstehe ich nicht so ganz, denn genau so wird es bei mir sein: ich bin alleinerziehend mit zwei Töchtern im Alter von 6 und 8 Jahren und einem 18 jährigen Sohn. Ich bin gerade dabei mir eine Selbständigkeit aufzubauen und möchte als Heilpraktikerin im Bereich der Psychotherapie tiergestützte Therapie anbieten. Also mein zukünftiger Wegbegleiter wird mit zur Arbeit kommen, ja sogar teil meiner Arbeit sein..... Spricht irgendwas dagegen? Klar kann ich nicht beides gleichzeitig: mich selbst ausbilden und dann noch den Hund -womöglich einen Welpen, den man zu Anfang wie ein Baby umsorgen muss- aber alles hübsch der Reihe nach würde ich schon hinkriegen: erst meine Ausbildung und dann der Hund, wenn beruflich bei mir ein einigermaßen solides Fundament steht.....
Oder mache ich da Gedankenfehler?

Ich würde mich freuen zu erfahren was ihr darüber denkt. Ich bin nun echt etwas stutzig, nachdem ich las, alleinstehend und berufstätig und Hund mitnehmen sei nüscht für einen Retriever.....

Liebe Grüße,
Esther

sweet-golden
07.10.2012, 11:38
Wo hast du den Satz denn gelesen?
Ich nehme an du hast dir gründlich gedanken darüber gemacht ob ein Hund in dein Leben passt.
Es gibt einen haufen alleinstehender Leute die Arbeiten gehen und Hund haben, auch Labbis. Wieso sollte also ausgerechnet ein Labbi nicht passen und z.b ein Pudel schon.

Streich den Satz, grade wenn du den Hund mit auf die Arbeit nehmen kannst ist es doch ideal.

Luna1967
07.10.2012, 12:20
Hallo sweet-golden,

ach das war eine Züchterseite von jemand der Labbis im LCD züchtet und da der Kennel auch im MTK ist, also quasi bei mir um die Ecke war ich drauf und dran dort mal anzurufen und zu fragen, ob ich die Hunde mal kennenlernen darf...... Bis ich eben auf diesen Satz gestossen bin *ne*da hab ich meinen Stift grad fallen lassen und bin nochmal ganz tief in mich gegangen.

Ja, die Frage ob ein Hund überhaupt in mein Leben passt habe ich sehr gründlich überlegt. Und bin zu einem fetten JA gekommen. Ich bin bereit die Verantwortung zu übernehmen. Meine Urlaubsziele mussten schon immer kinder- und tierfreundlich sein..... Kinder und Tiere machen Arbeit und Sorgen, geben aber unheimlich viel zurück!
Und überhaupt, alle Fragen die bei den meisten Züchtern unter der Rubrik "Passt ein xy-Retriever zu mir?" standen konnte ich mit JA beantworten. Ich bin mir also bewusst auf was ich mich da einlasse, wenn ein Hund ins Haus kommt......

Vielleicht hast du recht und ich sollte den Satz einfach streichen, wenn sonst alles passt, dann kommt ein Retriever! Nich sofort, aber später, wenn meine eigene Ausbildung abgeschlossen ist und ich offiziell als Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeiten darf.

Lieben Gruß,
Esther

Scout&Simone
07.10.2012, 12:21
Hast Du das auf einer Züchterseite gelesen??

Dann würde ich genau da mal anrufen und fragen, warum und wieso der Züchter sich das nicht für seine Hunde wünscht bzw. vorstellen kann. Es ist bestimmt auch interessant für Dich! Und fragen kostet ja nix :grin:

Ansonsten sind die Voraussetzungen doch super, wenn Du den Hund mit zu Arbeit nehmen kannst. :bravo:

Edit: jetzt hast Du gerade geantwortet :grin: - rufe da auf jeden Fall mal an!!!

Goldiebine
07.10.2012, 12:53
Ich würde auch mal nachfragen.
Vieleicht hat der Züchter schon mal schlechte Erfahrungen gemacht mit Leuten, die das als kein Problem angesehen haben und dann nicht klar kamen als der Hund dann da war und ihn wieder zurückgebracht haben.
Man wundert sich manchmal, aus welchen Gründen Hunde wieder zurückgegeben werden,z.B. weil ein Welpe ins Auto gekotzt hat*hö*

sweet-golden
07.10.2012, 12:55
Ich denke das einzige "Problem" was es bei alleinstehenden zu klären gibt. "Wer kümmert sich um den Hund wenn ich mal ins Krankenhaus muss oder ähnliches."

GoldenBen
07.10.2012, 12:59
Ach quatsch, denjenigen soll der Züchter mir mal zeigen der für seinen Hund rund um die Uhr zur Verfügung steht und keine Brötchen verdienen muß. Wenn dem so wäre, dürfte wahrscheinlich kaum jemand hier aus dem Forum einen Hund halten. Was besseres als den Hund mit zur Arbeit nehmen zu können gibt es doch gar nicht.

Luna1967
07.10.2012, 13:20
Nee ehrlich? Hat das wirklich schon mal jemand erlebt, das ein Welpi zurückgegeben wurde, weil er ins Auto gekötzert hat? Wie doof ist das denn? *wand* Meine Güte ein Tier ist ein Lebewesen, da kommt sowas vor....

Ja die Frage, was ist, wenn ich ins KKH muss oder sonstwas ist muss geklärt werden! Die Frage muss ich aber auch für meine Kinder klären..... Und da der Vater meiner Kinder, also mein Ex ebenso tierlieb ist, wie ich, übernimmt er in diesem Fall nicht nur die Kids sondern auch den Hund..... Auch an die Frage habe ich also gedacht....
Und ja, das mit meiner Selbständigkeit KANN schief gehen MUSS aber nicht und auch dann wird eine Lösung gefunden, die für alle machbar ist..... Wenn ich, als Hundehalter die Einstellung habe, das ein Hund ein vollwertiges Familiemitglied ist, dannn gilt für ihn genau das gleiche, wie für meine Kinder, es wird sich drum gekümmert -Punkt!

Liebe Grüße,
Esther

schrecker82
07.10.2012, 13:21
Also ich bin alleinstehend und arbeite Vollzeit (Schicht + Bereitschaft).

Und die Hunde passen da wunderbar (behaupte mal,die beiden sind hier nicht unglücklich - und Gordon wars auch nicht, als er alleine war) :)


OK, meine Ma geht mit den Kerls Gassi, wenn ich arbeiten bin.

Habe ich Nachtdienst oder muss am WE mal rein um einige Arbeiten zu erledigen,kommen die Hunde mit. Und für sie ist das ein Fest :) Können bei mir sein, können sich frei bewegen und auh ne Mütze voll schlaf nehmen, wenn sie müde sind. Tagsdrauf seh ich die beiden fast gar nicht, weil sie schön müde sind,von der "Dauerbespaßung".


Sicher findest du einen guten Züchter, wo man keine Probleme damit hat, dass dein Hund mit dir gemeinsam arbeiten wird und du nicht 24 Std. am Tag "nur" für den Hund da bist (das meiste vom Tag verschlafen sie, bei gescheiter Auslastung, ja eh).

Scout&Simone
07.10.2012, 14:33
So ein Hinweis auf der Seite kann ja auch verschiedene Gründe haben *denk*
Schlechte Erfahrung, vielleicht ist es ja auch eine Zucht der Arbeitslinie und der Züchter möchte dass seine Hunde in eine spezielle Richtung ausgebildet werden.....

das kannst Du nur rausfinden, wenn Du anrufst.

Generell, hast Du Dir ja super viele Gedanken gemacht und das finde ich gut und ich denke auf jeden Fall, dass Du einen Züchter findest, der Dir gefällt, dem Du gefällst und Ihr zusammen den richtigen Welpen aussuchen könnt! :bravo:

Gast
07.10.2012, 17:57
Alleinerziehend (und finanziell abgesichert) und berufstätig
und Hund passt schon zusammen.

Den Hund mit zur Arbeit nehmen zu können ist auch schonmal
sehr gut. Nicht gut wäre es, wenn der Hund auf der Arbeit acht
Stunden im Büro in seinem Körbchen liegen müsste.

Und bei "Tiergestützter Therapie" ist der Hund ja auch ausreichend
beschäftigt, er hat dann ja sozusagen einen eigenen "Beruf".

Liebe Grüße Cornelia

Luna1967
07.10.2012, 19:13
Nicht gut wäre es, wenn der Hund auf der Arbeit acht
Stunden im Büro in seinem Körbchen liegen müsste.

Nein, das ist mir schon klar..... Das würde ich keinem Hund zumuten wollen! :grin:



Und bei "Tiergestützter Therapie" ist der Hund ja auch ausreichend
beschäftigt, er hat dann ja sozusagen einen eigenen "Beruf".
Liebe Grüße Cornelia

Ja genau so dachte ich mir das..... mein Hund wär mein Kollege *jo*.... Wenn er dann noch ein "Hobby" braucht, mach ich mit ihm Dummyarbeit :grin:

Liebe Grüße,
Esther

Dido
07.10.2012, 23:08
ich bin allein mit 2 Goldies und die gehen mit zur Arbeit (Altenpflege) und uns allen dreien macht das Spaß und den Senioren noch dazu !

Hunde sind eine tolle Therapie und bieten sich für Deinen zukünftigen Job doch an ! Und der Retriever mit seinem "will to please" u. freundlichen Wesen passt doch prima dorthin !

Und selbst wenn der Hund auf Arbeit viel unterm Schreibtisch liegen müßte , sie sind bei ihren Menschen und zuhause ruhen sie auch viel !

Gast
08.10.2012, 09:07
ich bin allein mit 2 Goldies und die gehen mit zur Arbeit (Altenpflege) und uns allen dreien macht das Spaß und den Senioren noch dazu !

Hunde sind eine tolle Therapie und bieten sich für Deinen zukünftigen Job doch an ! Und der Retriever mit seinem "will to please" u. freundlichen Wesen passt doch prima dorthin !

Und selbst wenn der Hund auf Arbeit viel unterm Schreibtisch liegen müßte , sie sind bei ihren Menschen und zuhause ruhen sie auch viel !

Ich selber gehe mit meinen Hunden zweimal monatlich zur Hundebesuchsgruppe
in´s Altenheim, Therapiehunde sind sie zwar nicht, aber dort durchaus
"nützlich".

Die dortige Organisatorin der Gruppe ist fest angestellt und hat auch eine
Goldenhündin, die immer mit auf der Arbeit ist. Eine andere Pflegerin hat
immer ihre kleine Mischlingshündin mit. Das geht gut, zumal die Hunde
zwischendurch immer zur Entspannung in den Park dürfen. Allerdings musste den
Hunden beigebracht werden, nicht von Servierwagen Essensreste zu stehlen.

Liebe Grüße Cornelia

Luna1967
08.10.2012, 10:45
ich bin allein mit 2 Goldies und die gehen mit zur Arbeit (Altenpflege) und uns allen dreien macht das Spaß und den Senioren noch dazu !

Hunde sind eine tolle Therapie und bieten sich für Deinen zukünftigen Job doch an ! Und der Retriever mit seinem "will to please" u. freundlichen Wesen passt doch prima dorthin !

Und selbst wenn der Hund auf Arbeit viel unterm Schreibtisch liegen müßte , sie sind bei ihren Menschen und zuhause ruhen sie auch viel !
Ja, Dido, so sehe ich das auch! Ich denke auch zu Anfang reicht es, wenn der Hund einfach nur "da" ist und durch seine Anwesenheit auf meine Klienten einwirkt...... Für eine Ausbildung zum Therapiehund ist er ja erstmal eh zu jung. Überall, wo ich mich erkundigt habe hiess es frühestens wenn der Hund 18 Monate ist und seine Begleithundeprüfung hat.


Ich selber gehe mit meinen Hunden zweimal monatlich zur Hundebesuchsgruppe
in´s Altenheim, Therapiehunde sind sie zwar nicht, aber dort durchaus
"nützlich".

Die dortige Organisatorin der Gruppe ist fest angestellt und hat auch eine
Goldenhündin, die immer mit auf der Arbeit ist. Eine andere Pflegerin hat
immer ihre kleine Mischlingshündin mit. Das geht gut, zumal die Hunde
zwischendurch immer zur Entspannung in den Park dürfen. Allerdings musste den
Hunden beigebracht werden, nicht von Servierwagen Essensreste zu stehlen.

Liebe Grüße Cornelia

Genau das ist mein Ansinnen, Cornelia. Erstmal soll der Hund nur "da" sein. Allein das wirkt schon sehr beruhigend auf Klienten aus, die sonst Schwierigkeiten haben sich Therapeuten zu öffnen. Und: ja das mit den Essensresten kann ich mir bei einem Retriever sehr lebhaft vorstellen..... die schnappen sich doch alles, was nicht niet und nagelfest ist :111:....

Liebe Grüße,
Esther

RockinGirl
08.10.2012, 12:17
Also, ich muss sagen - viel Arbeit macht ein kleiner Hund schon.
Stell dir einfach mal ein Kleinkind vor....

Ich arbeite vormittags und nehme Luna auch mit ins Büro.
Das klappt prima, sie ist nicht allein und hat schnell gelernt, in dieser Zeit ruhig zu sein.

Allerdings ist der Rest des Tages schon sehr voll - mit Spazierengehen, Kinder versorgen und rumkutschieren, etc. Manchmal frag ich mich, wann ich den Haushalt erledigen soll, ohne den Rest zu vernachlässigen ;-)

Luna1967
08.10.2012, 13:04
Also, ich muss sagen - viel Arbeit macht ein kleiner Hund schon.
Stell dir einfach mal ein Kleinkind vor....

Ich arbeite vormittags und nehme Luna auch mit ins Büro.
Das klappt prima, sie ist nicht allein und hat schnell gelernt, in dieser Zeit ruhig zu sein.

Allerdings ist der Rest des Tages schon sehr voll - mit Spazierengehen, Kinder versorgen und rumkutschieren, etc. Manchmal frag ich mich, wann ich den Haushalt erledigen soll, ohne den Rest zu vernachlässigen ;-)

Ja, da hast du völlig recht! Zu Anfang, wenn er noch Welpie ist, habe ich quasi ein Baby, das immer umsorgt werden muss und erstmal mit der großen weiten Welt bekannt gemacht werden muß, da muß dann *nägel* erstmal hintanstehen *jo* keine Frage. Aber mit Tieren ist es wie mit kleinen Kindern: sie geben einem sooooo viel zurück :bravo:.....

Liebe Grüße,
Esther

Luna1967
08.10.2012, 18:31
Hallo zusammen,

so nu hab ich mal den betreffenden Züchter angerufen.....
Also, die sind tatsächlich der Ansicht, es müsse immer jemand für den Hund da sein...... und das wäre bei alleinstehenden, berufstätigen ja nicht machbar *umfall*....... und vom mitnehmen wär ein Labbi ja keinesfalls ausgelastet usw. usw. auf mein Argument auch alleinstehende berufstätige Hundemenschen können ihren Wuffel nach Feierabend auslasten und schliesslich würde ich ja dem Hund eine Aufgabe bei meiner Arbeit geben wollen sind sie gar nicht eingegangen :113:...... ich wollte mit denen keine weitere Dikussionen anfangen, aber scheinbar haben die wirklich schlechte Erfahrungen gemacht..... tja, dann fällt dieser Kennel wohl weg wegen is nich ..... wat soll´s et gibt ja noch Andere :pfeif: Von euren Schilderungen hier sehe ich ja das es sehr wohl geht *ätsch*.....

Liebe Grüße,
Esther

RockinGirl
08.10.2012, 20:31
Mir wollte eine Züchterin damals keinen Hund geben, weil unsere Tochter "erst" 5 Jahre alt war.
Das wäre ihrer Ansicht nach zu früh für einen Welpen....
Naja, solche gibts halt auch.

Aber auch wir haben unseren Herzenshund irgendwann gefunden und gekriegt :-)

Und wie so oft zählt bei Hunden bzgl. Beschäftigung nicht die Quantität, sondern die QUALITÄT!

Luna1967
08.10.2012, 20:49
Mir wollte eine Züchterin damals keinen Hund geben, weil unsere Tochter "erst" 5 Jahre alt war.
Das wäre ihrer Ansicht nach zu früh für einen Welpen....
Naja, solche gibts halt auch.

Aber auch wir haben unseren Herzenshund irgendwann gefunden und gekriegt :-)

Und wie so oft zählt bei Hunden bzgl. Beschäftigung nicht die Quantität, sondern die QUALITÄT!



:staun: wie bitte?
Na Gott sei Dank habt ihr euren Herzenshund bekommen....

Und ich denke wir finden den auch. Ich hab ja noch ein bissl Zeit *ja* vor Mai 2013 kann eh kein Welpi einziehen, weil ich da noch zuviel mit Schulungen beschäftigt bin, die mich Wochenendweise fordern..... Bis dahin zieht noch viel Wasser den Rhein runter! Und ich werde sicher noch fündig....

Lieben Gruß,
Esther

Luna1967
11.10.2012, 08:20
Guten Morgen zusammen,

so, gestern Abend habe ich mich nochmals lange mit dem Thema Hund beschäftigt. Dabei sind weitere Fragen aufgetaucht und ich denke mal ich hänge die einfach so hier dran -muß ja nicht für jede Frage einen neuen Thread aufmachen :grin:

Also da hier im Forum einige mit Hund alleine und berufstätig sind, weiss ich ja es geht! Nun die Fragen:
Sind die Hunde als Welpis bei euch eingezogen?
Und wenn ja, wie habt ihr das bewerkstelligt?
So ein Lütter braucht ja zu anfang viel Ruhe aber auch Aufmerksamkeit..... allein schon weil man ihn nicht alleine lassen sollte.
Ich weiss von Bekannten, das sie am Anfang alle Nasen lang mit dem kleinen Welpen draußen waren für ne Pippirunde und die übrige Zeit hat er sich im heimischen Körbchen ausgeruht.
Sind eure Fellnasen direkt vom ersten Tag an mit euch mit zur Arbeit oder wie habt ihr das bewerkstelligt?
Wenn der Wautz am Anfang noch nicht mit mir mit kann, weil zu hektisch, zu stressig oder sonst was nicht passt, dann wollte ich mir Urlaub nehme -Frage nur wie lange?
Und ab welchem Alter kann ich versuchen ihn langsam ans alleine sein zu gewöhnen? Ich meine Hund ist Familienmitglied und Rudeltier, das ist klar, aber Hunde die nie nicht eine Minute allein sein können sind auch nix *denk*

Naja, je mehr ich über diese Dinge nachdachdachte, desto mehr habe ich auch in Erwägung gezogen einen Hund zu nehmen, der den Welpenbeinen schon entwachsen ist...... Also einen Vierbeiner, den ich schon etwas belasten kann..... Andererseits, wenn der "Kollege" dann mal wirklich zum Therapiehund ausgebildet werden soll, dann fordern viele Ausbildungsstellen, das der Hund schon als Welpe zu mir kam.....
Vielleicht kommt ja etwas Licht ins Dunkel, wenn die obigen Fragen geklärt sind....

Vielen Dank schonmal und sonnige Grüße,
Esther :jo85:

Michaela_S
11.10.2012, 10:50
Unser Hund kam im Alter von fast 6 Monaten zu uns - auch teils aus den von dir erwähnten Gründen (allerdings geht er nicht mit ins Büro).

Die ersten 2-3 Monate war er vormittags bei einer "Betreuung", das haben wir dann langsam tageweise abgebaut und heute ist er die Vormittage zuhause. Urlaub hatten wir damals eine Woche. Beim Welpen würde ich für mich 6 Wochen einplanen (bzw. jeder 3) - ABER - ich würde den ja auch nicht mit ins Büro nehmen.

Wegen dem Züchter - ärger dich nicht, jeder hat andere Wünsche an seine Welpenkäufer. Und nicht bei jedem stimmt die "Chemie" zwischen euch. Und grad Labbizüchter gibt es ja schier wie Sand am Meer im LCD und DRC _drück:_

RockinGirl
11.10.2012, 11:07
Luna ist mit 8 Wochen zu uns gekommen.
Erst hatte ich 1 Woche frei, dann hatte mein Mann 2 Wochen Urlaub.

Und DANN musste ich sie vormittags mit ins Büro nehmen. Anfangs bin ich noch jede Stunde mit ihr rausgegangen, denn 100%-ig stubenrein war sie da noch nicht. Aber der Büroteppich ist verschont geblieben ;-)

Sonst war's kein Problem - sie lernte schnell, dass sie die 4 Stunden keine Aufmerksamkeit bekommt, verschlief die meiste Zeit und die restliche Stunde beschäftigte sie sich alleine mit Kuscheltier oder Ball. Sie hat hier eine Box, die offen steht und in die sie sich zurückziehen kann (in die ich sie aber auch mal einsperren kann, wenn sie gerade meint fordern zu müssen).

Klar ist es anstrengend mit einem "Baby", aber ich denk mir, dann kann ich mir einfach sicher sein, dass der Hund von Anfang an so aufgewachsen ist, wie ICH es wollte.... und nicht von jemand anderem versaut wurde oder so.

Nadine-Amy
11.10.2012, 11:51
Amy kam mit 8 Wochen zu uns,wir hatten leider nur 3 Tage frei und danach musste Amy alleine bleiben meine Eltern wohnen mit im Haus und haben sie alle 2 Stunden raus gelassen! Also 5 Stunden war Sie 4 Tage die Woche allein! Sie hat sich schnell dran gewöhnt !

Luna1967
11.10.2012, 13:35
Hallo ihr Lieben,

erstmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen.....
Nun habe ich einen ungefähren Anhaltspunkt, wie das gehen könnte mit Welpi und Arbeit am Anfang :grin:
Ich denke das wird schon gehen. Wenn ich im April/Mai meine Heilpraktikerprüfung ablege und in die Selbständigkeit starte, dann werden mir ja nicht gleich reihenweise Klienten die Bude stürmen und bevor ich dann *nägel* kümmere ich mich um meinen neuen Kumpel *01*......

Zum Thema älteren Hund, da denke ich nicht, das der unbedingt versaut ist, wie Katrin schrieb. Ich denke, wenn er vom VDH/DRC/LCD Züchter kommt, dann kennt er höchstens andere Regeln, als ich ihm beibringen würde, aber als versaut würde ich das nicht bezeichnen :nö: und ich kann das ja ändern, wenn ich will -Hund lernt ja nicht nur im Welpenalter ..... Das wäre also nicht das Problem.

Über weitere Erfahrungsberichte/Rückmeldungen würde ich mich riesig freuen.

Liebe Grüße,
Esther

RockinGirl
11.10.2012, 14:09
Naja, ich denke halt, wenn man einen älteren Hund nimmt, weiß man nie, welche Erfahrungen der schon gemacht hat - evtl ja auch schlechte. Nachprüfen kann man das ja nicht.
Wir haben lange über einen Tierheim-Hund nachgedacht, aber mit kleinen Kindern war mir das doch zu heiß.
Und einer, der ein paar Monate alt ist? - Da ist's ja dann fast schade, dass man die erste Zeit nicht miterlebt hat... und trotzdem einen frechen kleinen Hund zu Hause hat, der noch relativ anstrengend ist ;-)

Michaela_S
11.10.2012, 14:29
Noch kurz zum Thema älterer Hund (wobei ein halbes Jahr ja noch nicht alt ist) - unserer hat bis dahin bei seiner Züchterin gelebt - Rüden waren einfach nicht gefragt und viele dabei im Wurf. Er wurde also quasi bestens sozialisiert und hat im Rudel dort mit der Familie gelebt. Auf der DRC Homepage gibt es ja die Rubrik ältere Hunde - kannst ja immer mal rein schauen - vielleicht findest du einen, der dir auf Anhieb gefällt... Möglich ist alles *nägel*

Luna1967
11.10.2012, 14:47
Hallo Michaela,

danke für den Tipp ! :dank:
Da werde ich doch gleich mal schaun ob mein Herzhund zufällig irgendwo auf mich wartet :grin:
Bin ja leider momentan noch recht wählerisch: wenn Labbi, dann schwarz und wenn Golden, dann wirklich golden und nicht creme oder gar weiss.... :i380:

Aber ich hab ja hier schon alles gelesen und wenn mein Herzerl mich dann ganz treubrav anschaut, wird mir wahrscheinlich das Aussehen schnuppe sein -wie ich mich kenne *01*

Liebe Grüße,
Esther :jo85:

Michaela_S
11.10.2012, 15:40
Aber ich hab ja hier schon alles gelesen und wenn mein Herzerl mich dann ganz treubrav anschaut, wird mir wahrscheinlich das Aussehen schnuppe sein -wie ich mich kenne *01*

Liebe Grüße,
Esther :jo85:

Deshalb gaaanz wichtig, wenn Welpe: Vor der Geburt Zuchtstätte und Elterntiere anschauen. Nach dem Wurftag ist man eh nicht mehr objektiv (meistens :grin:)

PS die Listen für Ältere gibt es in allen 3 Vereinen :)