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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zweithund?! Pro und Contra



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Wendy
11.04.2012, 14:09
Immer wieder und öfter spiele ich mit dem Gedanken, einen Zweithund anzuschaffen! Aber auch immer wieder frage ich mich, ob das die richtige Entscheidung wäre! Vielleicht könnt Ihr mir helfen?! Ich stelle mir das so vor:

Wir ziehen um, idealerweise ins Grüne in ein Haus mit Garten, so dass ich auch einmal die Möglichkeit habe, einfach einmal die Tür zum Garten zu öffnen, um Wendy hinaus zu lassen.

Ich denke bei der Anschaffung eines Zweithundes an einen Welpen. Ich möchte gerne dabei sein, wenn er aufwächst und ihn selbst erziehen. Allerdings frage ich mich, ob das nicht zu viel für mich ist, denn schließlich ist Jürgen unter der Woche in Köln und nur am Wochenende wirklich zuhause.

Mir ist vollkommen klar, dass ich dann nicht mehr ständig unterwegs bin (Fußball, Sauna usw.). Man kann eben nicht alles haben.

Ein paar Erfahrungsberichte wären vielleicht nicht schlecht!

Achso, kann ich irgendwo nach Züchtern suchen?! Ganz gezielt in meiner Umgebung?

Michaela_S
11.04.2012, 14:25
Hallo Dani,

zum Pro und Contra kann ich dir nichts sagen - aber z. B. beim DRC kannst du die Wurfmeldungen per Postleitzahl durchsuchen. Da gibt es meines Wissens nach auch eine Züchterliste. Allerdings ist es vielleicht geschickter, wenn du nicht nach Entfernung, sondern nach deinen Wünschen, was und wie dein Hund sein soll, den Züchter auswählst...

Ach so, und DRC hilft dir natürlich nur, wenn du einen Retriever suchst :kicher:

schrecker82
11.04.2012, 14:37
http://www.retriever-pfotenfreunde.de/showthread.php?1111-Diskussion-Was-spricht-für-oder-gegen-einen-Zweithund&p=777021&viewfull=1#post777021

Ich kopier hier grad mal meinen Text rein, den ich in obigen "link" geschrieben habe ;)

"Zweithund, was sricht dafür, was dagegen?" War die Ausgangsfrage...

"Hm, was spricht dafür, was dagegen?

Ich kann nur sagen,dass es wunderschön ist mit zwei Hunden. Sie zusammen zu sehen, sie zu beobahten wie sie miteinander umgehen.

Was sich da Teams bilden u.U.

Bei uns ist es zB so,dass der "kleine" auf den "großen" unheimlich aufpasst. Einerseits - andererseits auch zurechtweist (Gordon ist eindeutig nicht der "Boss" *g*).

Sie sind nicht alleine zu Hause, sondern gemeinsan (wobei es auch Hunde gibt, die nebenher alleine sind...).


Es ist einfach schön, ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll.

Was dagegen spricht?

Man weiß nicht wie es klappt mit den beiden, es ist teurer (jaaa, denn hat einer ne ansteckende Krankheit, bekommt sie der andere sicher auch, doppelt Steuer, doppelt Impfungen, doppeltes Risiko von Ops...).

Zeitlich ist es, wenn es eingespielt ist, kein großer Unterschied (ich ergänze mal eben: bei mir! Da Gordon ein kleiner Selbstläufer ist. Wäre er so fordernd wie Conor, würde es schon mehr Zeit in Ansruch nehmen, da ich getrennt mit ihnen trainieren würde - mit den beiden kann man aber idR gleichzeitig arbeiten *g*). Aber holt man sich einen Welpen dazu, muss man öfter mit dem kleinen zusätzlich raus, mit dem großen extra Touren (oder man trägt den kleinen).

Bei mir gerade der Fall (leider schon öfter): einer wird operiert, darf sich nicht viel bewegen. Problem: haltet mal einen Hund ruhig, wenn sein Kumpel im gleichen Haushalt lebt ;) Und Extragassitouren sind auch wieder angesagt..

Gordon ist sehr unkompliziert, dachte das sei bei Connor auch so. Nee...erstens ist er ein Arbeitstier, will am liebsten ständig beschäftigtsein, zudem ist er lange nicht so verträglich mit andereren Hunden wie Gordon (jendenfalls an der Leine). Dafür ist Connor besser auf mich fixiert.

Auch gibt es leider viele Leute die einen mit einem Hund gerne einladen, mit zweien schon nicht mehr (auf die kann ich allerdings verzichten *g*). Auch bekommt man einen im Notfall leichter unter als zwei zusammen.

Manchmal (selten, aber es kam schon vor) denke ich schon "Boah, mit einem wäre es einfacher" (geht man mit zwei jungen wilden bei Glatteis Gassi und trefft auf den Erzfeind eines der Jungs *g*). Aber wenn man sie dann wieder anschaut - nein, dann weiß man, genauso soll es sein :) Ich mags nicht mehr missen und bin super happy, das meine Familie voll hinter mir steht (ohne meine Ma, die Gassi geht wenn ich arbeite, Gordon seine Tabletten gibt und die beiden bespaßt, wäre es nicht so möglich)


http://a8.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/231078_200925263275919_100000753407945_463380_791465_n.jpg"



Zühter findest du u.a unter www.drc.de (http://www.drc.de) oder www.labrador.de (http://www.labrador.de)

SanShi
11.04.2012, 14:43
Julia, wenn ich deine Beitrag so lese und Shiva anschaue.. dann würde sie sicher jetzt sage : JAA Frauchen,hör auf Herrchen und Julia und hol nen Kumpel für mich ins Haus :kicher:

Ich lese hier mal interessiert weiterhin mit... **rot**

aeneas
11.04.2012, 16:11
Ich würde mir erstmal die Frage stellen, ob es wieder ein so großer Hund sein muss? Als zweites wäre für mich (an deiner Stelle) interessant, inwieweit kommt Wendy damit klar? Wird sie zu sehr abgelenkt? Wendy hat schließlich eine Aufgabe mit dir zu erfüllen...

Bei uns kommt als Zweithund nur was kleines in Frage, denn ich muss auch mal mit 2 Hunden gleichzeitig an der Leine Gassie gehen können.

Gast
11.04.2012, 16:23
Hallo Dani,

einfach die Tür aufmachen und in den Garten lassen, funktioniert bei uns nicht! Unsere Hündin geht nur mit uns raus.
Denn was macht ein Hund alleine im Garten?
Entweder auch langweilen oder Dummheiten!
Alleine im Garten ist kein Ersatz für Beschäftigung und ein halbwegs intelligenter Hund "beschäftigt" sich dann selbst!
( Aber nicht im Sinne des Hundehalters)

Ich verfolge das mal weiter, denn auch habe irgendwann den Wunsch nach einem Zweithund.

Liebe Grüße Karen

Klara&Major
11.04.2012, 16:30
Wenn man die Vernunft mal bei Seite schiebt, ist es nur wunderschön... ;)

Dagegen sprechen wirklich nur die Kosten und das Umfeld, ich gehe jetzt mal von Verträglichkeit und eigenem Willen aus... Also sicher sind die Reaktionen bei einem Hund anders als bei mehreren.

Hmm, ich habe ja auch mal nur einen Hund gehabt, und das war schön. Man unternimmt viel mit dem Hund, konzentriert sich voll auf den einen... Irgendwann kam dann ein Zweithund dazu und das ist einfach nur wunderschön. Sie geben sich soviel und man kann es nicht ersetzen. In den wenigen Zeiten mit nur einem Hund, mal ein Jahr, mal ein Monat, da hat mir immer was gefehlt... Auf einem Bein kann man nicht stehen. Ich gebe zu, drei sind viel und das war nicht geplant und ich würde es auch so nicht planen. Nur ein Hund ist allerdings irgendwie mittlerweile unvorstellbar. ;) Ist der Ruf erst ruiniert...

Menschen die mich und meine Hunde kennen, haben damit in der Regel kein Problem, wir haben durchaus auch schon Familienfeiern gehabt, bei denen ich alle Hunde dabei hatte. Meine Nachbarn haben sich an den Anblick gewöhnt und spekulieren manchmal, wie viele Hunde wohl habe... Aber das ist ja alles bei einem Zweithund noch kein Problem.

Aus persönlichen Gründen würde ich wohl aber immer wieder zu einem erwachsenen (Tierschutz)Hund tendieren, Welpen sind toll und süß, aber ich mag die fertigen Persönlichkeiten mit ihren Ecken und Kanten. Klara, Major und auch Wonda waren schon erwachsen und haben sich noch toll entwickelt. Miteinander sind sie sehr lieb und sehr entspannt. Sie geben sich viel und mögen sich sehr.

Unterwegs sind alle Drei unproblematisch zu händeln für mich, ich bin mir aber sicher, dass das ein Segen ist und unter Umständen viel Erziehungsarbeit notwendig ist.

Was mir Angst macht, ist das Alter. Sie ergänzen sich zwar prima, weil sich ihre Bedürfnisse sehr ähneln, aber sie bekommen auch alle gleichzeitig verschiedene Alterswehwehchen und daran zu denken, wie es einmal wird, wenn sie gehen will ich noch gar nicht. Das würde natürlich für einen Welpen sprechen. ;)

Der Zeitfaktor ist allerdings nicht zu unterschätzen, seit dem es Drei sind, ist jeder Tag zu kurz... ;)

schrecker82
11.04.2012, 16:30
Na ich will hoffen dass das klar ist, dass ein Garten keine Gassigänge und Beschäftigung ersetzt.

Aber es ist doch schon schön, wenn man im Notfall einfach nur die Tür öffnen muss und schon steht man auf ner Wiese (gerade wenn man nen Wepen anschaffen möchte - ich musste vom zweiten Stock runter an die Straße rennen...hat das Stubenreinwerden nicht gerade erleichtert*g*).


Aber es stimmt, es muss mit den Hunden passen.

Wenns nach Gordon ginge würden bei mir gaube ich noch ein paar Hunde leben. Connor ist da anders. Der will mich am liebsten gar nicht teilen (mit Gordon gehts gut, aber da war auch einiges an Erziehung nötig, bis das von seiner Seite so gut kappte. Nicht dass er böse wurde oder so, nein, er hat sich nur immer wieder vorgerängelt, bis Gordon irgendwann gar nicht mehr versuchte meine Nähe zu suchen).

Und wenn ich Connor nen Welpen vor die Nase setzen würde *autsch* Also da hätte ich schon sehr viel zu tun (denn Connor mag Welpen nicht sooo sehr, sie nerven ihn). Gordon: gib ihm 8 Welpen und er fragt, wo der 9. und 10. ist *lach*

Rusty93
11.04.2012, 16:34
Wieso Zweithund - wir arbeiten gerade am Fünfthund!

Caro u. Tahoe
11.04.2012, 16:36
Wieso Zweithund - wir arbeiten gerade am Fünfthund!

:kicher::bravo:

Wenn ich mehr Zeit hätte, würde hier bald ein 3. Hund resp. 2. Golden einziehen*love*

schrecker82
11.04.2012, 16:39
Wenn ich nicht arbeiten gehen müsste für mein Geld und der Platz es zulassen würde, hätte ich sicher auch noch einen mehr *g* Oder zwei...


Aber als arbeitende alleinstehende Person :/ Jo, noch ein Gordon würde gehen (wenn Platz und Geld vorhanden wäre) noch ein Connor? Never...soviel Zeit hat ein Arbeitstag nicht *lach*

Rusty93
11.04.2012, 16:46
:kicher::bravo:

Wenn ich mehr Zeit hätte, würde hier bald ein 3. Hund resp. 2. Golden einziehen*love*

Zeit ist relativ. Meine Frau ist zuhause - aber wir haben da noch zwei Kinder (12 und 15). Da wir Zeit schnell zum Engpass. Wichtig ist, sehr gut organisiert zu sein und - sehr entscheident ist - die Kinder ziehen mit. Unser Jüngster freut sich jedes Mal, wenn er mit den Hunden arbeiten darf. Daher lässt sich das auf mehrere SChultern verteilen. Es macht ausserdem keinen Unterschied mehr, ob man mit 2 oder 4 (resp. 5) Hunden auf Spaziergänge geht.

Allerdings wird die Unterkunftsuche für den Urlaub schon problematisch. Wenn ich mitteile, mit wie vielen Hunden wir anreisen, dann muss ich schon öfter nachfragen, ob der "Gegenüber" noch lebt.

shary
11.04.2012, 17:01
Was man wirklich nicht unterschätzen darf, gerade wenn man einen erwachsen Hund und einen Welpen hat, ist der Zeitaufwand. Natürlich kosten 2 Hunde auch wesentlich mehr Geld als einer. Ist der Partner auch damit einverstanden? Man sollte auch an die Zukunft denken. So blöd wie es sich anhört, aber was passiert, wenn ihr euch mal trennt? Schaffst du das alles alleine mit 2 Hunden? Das wünsche ich wirklich keinem, aber für mich war es damals eine Lehre und es war eine verdammt harte Zeit. Man sollte wirklich die rosa-rote Brille einmal abnehmen und sich wirklich Gedanken machen, ob es auch alles machbar ist, schließlich handelt es sich um ein Lebewese.
Bei mir wird es immer wieder 2 Hunde geben, obwohl auch ich mal eine ganze Zeit lang anders gedacht habe.
Ich weiß noch, als ich damals nach Yannoschs Tod gesagt habe:" Ich bekomm keinen zweiten Hund mehr". Die Antwort meines Gegenübers war damals :"Ja, warten wir mal ab" 3 Jahre wurde nun abgewartet und in 16 Tagen ist es wieder soweit.:D

Linus1
11.04.2012, 17:13
Ich bin ja auch alleinstehend und habe zwei Hund und ich würde auch nicht mehr nur einen Hund haben wollen. Ja, es ist eine Geld und auch eine Organisationsfrage. Da Fijeles nicht arbeiten mag, Akito dagegen aber sehr, muss ich halt für jedes Seminar und jede Prüfung, den Hundesitter für Fijeles bezahlen. Ich weiß nicht, ob ich mir einen zweiten Hund dazugeholt hätte, wenn Fijeles die Anlagen von Akito gehabt hätte und ich mit ihm hätte so arbeiten können, wie ich es mit Akito gerade tue . . . . . . Manche Dinge im Leben kommen so wie sie kommen und ich denke das dies auch seinen Sinn hat.
Jetzt, mit zwei Hunden, kann ich eigentlich nur sagen, nie wieder nur einen Hund!

nicki
11.04.2012, 17:39
Wir haben ja gerade die Konstellation: Erwachsener Hund und Welpe dazu. Es ist supertoll für uns auch auch für die Hunde, denn sie spielen stänidg, sie sonnen sich zusammen, sie knabbern sich und sie schlafen in einem Bett. Hannes lernt sehr viel von Georg und Georg nimmt auch viel Blödsinn von Hannes an.

Was nicht schönzureden ist und fakt ist, dass es, gerade zu Anfang schon ne Menge an Mehrzeit und Mehrarbeit bedeutet. Wir gehen mit Hannes in die Hundeschule, Georg macht aber einen Fährtenkurs woanders. Georg fährt täglich Fahrrad, Hannes darf noch nicht usw.......
Es wird zeitlich entspannter wenn Hannes erwachsen ist und sie den gleichen Hundekurs besuchen und beide Rad fahren.....
Aber es trotzdem absolut klasse*01*

Miri
11.04.2012, 18:19
Wir überlegen auch schon hin und wieder, ob es einen zweiten geben soll. Im Moment haben wir ja 1 1/2 Hunde, quasi.
Ich hätte schon gerne einen zweiten.

Aber die Besitzerin von Fraser nimmt unseren immer, wenn wir mal nicht können. Sie würde aber nicht noch einen mehr nehmen. Somit würde sie dann als Betreuung wegfallen.

Und dann ist halt die Frage, ob wir die Betreuung immer gewährleisten können. Was ist, wenn man mal krank ist, oder was auch immer?

Tja. Dabei ist es bis auf weiteres geblieben *01*...

Minchen76
11.04.2012, 18:32
Habe auch zwei Schätze, die vom Alter her weit auseinander liegen ( Jerry ist 13 Jahre und Barcley 1 Jahr alt). Man muss sich schon sehr nach den Bedürfnissen beider richten und es ist nicht immer leicht. Barcley hat Power und will immer arbeiten, Jerry dagegen genießt sein Rentnerdasein mit gemütlichen Bummeltouren. Dafür hat mir Jerry anfangs so einiges an Erziehungsarbeit abgenommen, was das Verhalten hier im Haus anbetrifft. Mittlerweile passt Barcley auf Jerry auf, da er altersbedingt etwas taub/ schwerhörig geworden ist. Auf Spaziergängen ohne Leine holt Barcley Jerry ab, wenn ich rufe und er es nicht hört und auf mich nicht achtet. Das finde ich super. Schön bei zwei Hunden ist, daß sie sich einander haben. Auch wenn man mal für einige Stunden weg muss, so habe ich ein weniger schlechtes Gewissen, als wenn einer alleine daheim wäre ( Trotzdem hab ich ein schlechtes Gewissen, aber es ist dann nicht so groß). Ein negativer Punkt bei der Mehrhundehaltung ist für mich, daß ich sie nicht überall hin mitnehmen kann. Ein Hund alleine wird da meist eher akzeptiert. Auch was Urlaub anbetrifft, ist es schwieriger jemanden zu finden, als nur für einen.Alles hat so seine Vor- und Nachteile. Es kommt auf die eigenen Lebensbedingungen an, die man so hat, ob man besser nur einen Hund hat oder mehrere. Trotzdem bin ich der Meinung, daß Hunde die Gesellschaft mit anderen vorziehen würden, statt alleine bei seinem Menschen zu leben, wenn man sie nach ihrer Meinun fragen würde.

Labbi-Wotan
11.04.2012, 19:45
Mmmmhhh... da bin ich wohl anders. Ich hatte noch nie das Bedürfnis nach einem Zweithund. Ich habe für Paul gerade genug Zeit, um ihn richtig auszulasten. So das wir beide Spass daran haben. Wotan war eh immer ein Einzelgänger. War schön, wenn mal jemand zu Besuch war, aber dann hat es auch gereicht. Ich hatte nie das Gefühl, das er einen Kumpel vermisst. Wir haben allerdings ganz viele Labbis im Bekanntenkreis mit denen wir regelmässig Kontakt haben. Zum Toben, Spielen oder einfach nur zusammen Spazierengehen.
Ich bin mit einem Hund total glücklich und zufrieden. Und ich hoffe, meinem Hund geht es genauso.

momoline
11.04.2012, 21:35
Ich hatte nie das Gefühl, das er einen Kumpel vermisst. Wir haben allerdings ganz viele Labbis im Bekanntenkreis mit denen wir regelmässig Kontakt haben. Zum Toben, Spielen oder einfach nur zusammen Spazierengehen.

Das ist es ja, vielleicht möchte Momo ja gar keinen Kumpel an ihrer Seite haben. Auch wenn ich es mir so sehr für sie wünsche.........Und mir natürlich auch, ich hätte gern einen 2. Hund! Vielleicht ist man da manchmal etwas egoistisch.........
Wir haben hier ja oft Pflegehunde, Urlaubshunde........
Z.Zt. ist Higgins da, (ein Blindenführhund, hatte ja schonmal berichtet) schwarzer Labbi, ein Traum!
Momo und er verstehen sich prima, trotz allem habe ich das Gefühl, dass Momo auch ohne 2. Hund sehr glücklich ist und keinen festen Partner haben möchte!

heidrun
11.04.2012, 23:43
Wir hatten von einen Tag auf den anderen drei Hunde hier im Haus. Die beiden Hunde unserer Tochter waren beide "Leinenrüpel"*puh* und das im Winter bei Eis und Schneematsch *blau* Da habe ich so manches Mal geflucht. Ich mußte konsequent durchgreifen. Unser Yukon ist ein "Sensibelchen" und litt in der Zeit, weil er so manchen Anpfiff auf sich bezog.

Der kleine Anton von unserer Tochter versuchte über Yukon zu dominieren, er wollte der Boß sein. Auch da habe ich von Anfang an durchgegriffen weil ich nicht wollte das Yukon von seinem Schlafplatz verdrängt wurde.

Inzwischen sind die Spaziergänge so entspannt wie ich es mir vorstellen auch im Haus hat sich alles eingerängt.
Unsere Tochter hat jetzt nach einem Jahr eine eigene Wohnung gefunden (als allein erziehende Mutter mit zwei Hunden nicht so einfach) und Paul und Anton sind nur noch manchmal hier wenn unsere Tochter die Hunde nicht mitnehmen kann.

Yukon vermißt die beiden nicht und ich bin ganz ehrlich, so gerne ich die beiden mag ich genieße aber auch die Zeit wo ich nur mit meinem Yukon unterwegs bin.

Ein Zweithund muß sehr gut überlegt sein. Es muß einfach passen - die Mehrkosten - der Urlaub - das Wesen der Hunde (Yukon ist eher ein Einzelgänger und sehr personenbezogen) - ja und auch mehr Dreck im Haus (gerade bei Regen und wenn die Hunde haaren)

Amy
12.04.2012, 09:01
Diese Frage stelle ich mir auch regelmäßig. Bei mir ist es leider ganz klar ein "pro zum Einzelhund" Grund: Alle Kosten mal 2. Futterkosten, Tierarztkosten, Versicherung, Steuer..... Dann noch: wohin mit 2 Hunden wenn man mal ohne Hund etwas unternehmen will / muß? Einfach die Alltagssituationen bedenken und vll eine Pro & Contra-Liste anlegen damit man es vor Augen hat. Aber bei mir sinds leider "nur" die Kosten die mich davon abhalten.

Ich habe ab und zu einen Freund für Amy zu Besuch, das genieße ich dann schon.

Warum versuchst du es nicht erstmal mit einer PS? Vielleicht kommt das ja in Frage.



Wieso Zweithund - wir arbeiten gerade am Fünfthund!

:bravo:

Scout&Simone
12.04.2012, 09:23
Gab es nicht schonmal einen Fred - Pro & Contra Zweithund?

Ich habe es auch erstmal als PS (Pflegestelle) ausprobiert...
der 4. Pflegie ist geblieben :kicher:....... da war dann René soweit :kicher:

Ich finde es absolut toll mit meinen beiden, aber es gibt auch Tage, an denen ich denke - mit einem wäre vieles leichter **rot**....

... und ich hatte nie das Gefühl, dass Scouti alleine etwas gefehlt hat..........

Wendy
12.04.2012, 10:07
Ich würde mir erstmal die Frage stellen, ob es wieder ein so großer Hund sein muss? Als zweites wäre für mich (an deiner Stelle) interessant, inwieweit kommt Wendy damit klar? Wird sie zu sehr abgelenkt? Wendy hat schließlich eine Aufgabe mit dir zu erfüllen...

Bei uns kommt als Zweithund nur was kleines in Frage, denn ich muss auch mal mit 2 Hunden gleichzeitig an der Leine Gassie gehen können.

Wenn Wendy "arbeitet" dann kann der zweite Hunde gar nicht dabei sein, zumindest nicht, wenn ich alleine unterwegs bin. Für Wendy wäre das sicher (zwischendurch) ein gutes Training, denn sie soll sich von anderen Hunden nicht ablenken lassen...

Das ist jetzt kein Problem...

Wendy
12.04.2012, 10:10
Hallo Dani,

einfach die Tür aufmachen und in den Garten lassen, funktioniert bei uns nicht! Unsere Hündin geht nur mit uns raus.
Denn was macht ein Hund alleine im Garten?
Entweder auch langweilen oder Dummheiten!
Alleine im Garten ist kein Ersatz für Beschäftigung und ein halbwegs intelligenter Hund "beschäftigt" sich dann selbst!
( Aber nicht im Sinne des Hundehalters)

Ich verfolge das mal weiter, denn auch habe irgendwann den Wunsch nach einem Zweithund.

Liebe Grüße Karen

Ich dachte an den Garten, wenn es spät ist! Dann muss ich im Dunkeln nicht mehr durch die Gegend "stolpern". Im Dunkeln sehe ich nämlich nahezu gar nichts mehr. So können sie zum "lösen" in den Garten. Natürlich ist das kein Ersatz für das Gassi-Gehen, spielen usw.

Wendy
12.04.2012, 10:39
Bei mir wäre die Zeit weniger ein Problem, da ich nicht arbeite. Allerdings bin ich die Woche über alleine zuhause, es sei denn, Jürgen hat Urlaub.

Die Pflegestellen-Idee spricht mich sehr an! Denn so kann ich auch noch Hunden helfen. Und ich merke wie es mit der Mehrbelastung klappt. Wie ist es denn, wenn ich einen Hund bekomme, den ich gerne behalten wollen würde, weil es so gut passt?! Dann muss ich mich genauso bewerben wie ein "Interessent" oder wie funktioniert das?! Kann mir mal Jemand kurz erklären wie der Ablauf ist? Wo melde ich mich als Pflegestelle? Wie sind überhaupt die Voraussetzungen? Kann ich das irgendwo nachlesen?

Eine Trennung ist aber dennoch ein Punkt, den man nicht aus den Augen verlierren sollte! Wobei ich ja sowieso die meiste Zeit alleine wäre. Wahrscheinlich regelt sich das von ganz alleine. Durch die Kontakte zum Tierheim entwickelt sich vielleicht etwas.

Erst einmal suchen wir unser neues, gemeinsames Heim und dann sehen wir weiter. Ich werde auf jeden Fall regelmäßig im Tierschutz vorbei schauen. Ich denke, dafür habe ich mich bereits jetzt entschlossen. Und Jürgen spricht auch immer davon, dass er gerne einem Hund helfen möchte.

SanShi
12.04.2012, 10:42
Ich dachte an den Garten, wenn es spät ist! Dann muss ich im Dunkeln nicht mehr durch die Gegend "stolpern". Im Dunkeln sehe ich nämlich nahezu gar nichts mehr. So können sie zum "lösen" in den Garten. Natürlich ist das kein Ersatz für das Gassi-Gehen, spielen usw.

DAS kenne ich allerdings..bin auch absolut Nachtblind. Ich gehe wenn es dunkel ist mit Shiva nur ganz ungern - versuche das immer noch im hellen zu schaffen :) Und Shiva ist Nachts beleuchtet wie n Weihnachtsbaum..damit ich sie sehe..:kicher:
Daher verstehe ich deinen Gedanken da - ich lasse Shiva spät Abends auch nur nochmal kurz in Garten zum lösen und erledige die große Gassirunden tagsüber :)

Mein Freund möchte auch gerne einen 2.Hund ins Haus holen, am liebsten nächstes Frühjahr sagt er. Und am liebsten von einer Pflegestelle. Ich binda eher die "Bremse" die sich eben auch Gedanken macht, ob ich das schaffe mit 2 Hunden.. irgendwann kommt ja dann da noch die Kinderplanung ins Spiel - irgendwann die nächsten 3Jahre eventuell.. und dann 2 Hunde plus Kind + Kinderwagen? Puuhh...
Platz in der Wohnung ginge schon.. haben auch nen schönen Garten.. aber ich mach mir eben Gedanken ob ich wirklich 2 Hunden absolut gerecht werden könnte.. und tendiere gerade eher innerlich zum nein, gerade was die Zukunftsplanung angeht. Später mal, wenn das Kind dann da und bissl älter is.. denke das is der bessere Zeitpunkt für und einen 2. Hund zu holen..
Und Shiva hat viel Kontakt zu ihrem Brüderchen der 2 Straßen weiter bei meiner Schwägerin in Spee lebt.. sie is absolut eine Hündin die es liebt andere Hunde um sich zu haben, aber ich denke auch nicht dass es ihr "fehlt" da sie ja viel Kontakt zu anderen Hunden hat..

Puh, so ein Roman sollte es garnicht werden.. :kicher:
*weiterhin interessiert mitlese*

Scout&Simone
12.04.2012, 11:59
wie das als PS abläuft kommt immer auf den TS-Verein an. Da gibt es ja auch verschiedene Möglichkeiten. Wenn Du genau weisst, dass Du einen 2. Hund möchtest, aber einen bestimmten - kannst Du z.B. auch Pflegestelle mit Bleibeoption machen.

Ich fand es unglaublich toll Pflegestelle zu sein, auch wenn es fürs Herz total 'schlimm' ist, den Pflegie nachher in seine Familie ziehen zu lassen...... ich hätte sie am liebsten alle behalten **rot**...... aber genauso freut man sich, dass man einem Wuffel den Start in ein tolles Leben geben konnte.....

Ich kenne es nur so: wenn Du feststellst, dass Du Deinen Pflegie behalten möchtest, besprichst Du das mit dem Verein und ich habe noch nie gehört, dass jemand dann den Hund nicht behalten konnte......... blöde ist es nur, wenn Du schon Besuch von Bewerbern hattest und dann sagst, ich möchte ihn behalten......

fine
12.04.2012, 11:59
Ich finde es absolut toll mit meinen beiden, aber es gibt auch Tage, an denen ich denke - mit einem wäre vieles leichter **rot**....

... und ich hatte nie das Gefühl, dass Scouti alleine etwas gefehlt hat..........

Das geht mir ganz genauso. Es ist toll mit zwei Hunden, ich schaue den beiden auch gerne zu, wenn sie so miteinander zugange sind. Ich finde, man lernt auch echt viel. Aber: Es ist viel mehr Erziehungsarbeit und man darf auch die Kosten nicht vergessen.
Hat alles sein Für und Wider.