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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : An die Züchter: Welche Kriterien sind euch wichtig?



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Ricachen
19.12.2011, 15:12
Wir wollen wenn die Zwillinge 1 Jahr alt sind unsere Familie mit einem Hund bereichern...

Nun da wir hier ja mehere Züchter haben... wollte ich mal wissen welche Kriterien ihr an den neuen Besitzern habt..

Linus1
19.12.2011, 15:29
Ich bin zwar kein Züchter, aber mich würde interessieren, was ihr mit dem Hund machen wollt.
Und ob ihr euch das wirklich gut überlegt habt, wenn die Kinder gerade anfangen zu laufen, einen Welpen dazuzuholen.

Ricachen
19.12.2011, 16:53
Also wir haben es uns sehr gut überlegt..

Was meinst du mit was wir mit ihm machen möchten??


Ich habe ja nicht gesagt das es ein 'Welpe sein soll... wir würden auch einen ältern Hund nehmen...

Cheeseburger
19.12.2011, 17:17
Also wir haben es uns sehr gut überlegt..

Was meinst du mit was wir mit ihm machen möchten??


Ich habe ja nicht gesagt das es ein 'Welpe sein soll... wir würden auch einen ältern Hund nehmen...


sie meint bestimmt arbeitsmäßig,dummy,fährte,mantrailing sowas halt......

Ricachen
19.12.2011, 17:32
achso ..

ich werde unserem neuen Familienmitglied mit dem was ihm am meisten Spaß macht auslasten... entweder Dummy.. Fährten .. Agility(falls Gelenke und alles in Ordnung sind..)

Ich kann jetzt nicht sagen ich will jetzt unbedingt Dummy machen und dem Hund liegt es 100%.

Ich habe eine gute Hundeschule hier wo ich mit dem Hund meiner Eltern. (Anton) auch hingegangen bin.. die auch viele Angebote haben wie Fährtentraining... Agility... Obedience ..Dogdancing.. usw..

Goldenlucy
19.12.2011, 17:40
Meine persönliche Meinung ist - bitte nicht böse sein - dass man sich mit 1jährigen Zwillingen gar keinen Hund zulegen sollte.

Wir haben das hier zweimal durch, mit den Kindern meines Bruders, wären es meine eigenen gewesen, nochdazu zwei auf einmal, hätte ich dem Hund mit all seinen Bedürfnissen nicht gerecht werden können.

Scout&Simone
19.12.2011, 17:49
mit der Meinung stehst Du nicht alleine da, Heike.....

aber ich kann auch verstehen, dass man sich einen Hund von Herzen wünscht.

Ricarda, ich denke Du wirst sehen, wenn die Zwillinge mal da sind, ob Du Dir die Verantwortung für einen Wuffel noch zutraust.:bravo:

sunshine
19.12.2011, 18:03
Heike, ich drücke mal den Danke-Button, denn ich sehe es auch so.

Ich habe mir Zeit meines Lebens einen Hund gewünscht.
Aber ich konnte es erst verwirklichen, als meine Kinder 12 und 7 Jahre alt waren.
Und das war genau richtig so.

Ricachen
19.12.2011, 18:04
Wer schließt mir hier den Thread!!!

sunshine
19.12.2011, 18:06
Wer schließt mir hier den Thread!!!


Ricarda, sei nicht böse.
Du hast nach einer Meinung gefragt und sie bekommen.
Das heißt doch nicht, daß wir dir hier den Hund ausreden wollen. Vielleicht solltest du nir den Zeitpunkt überdenken.

Bitte, nicht sauer sein und gleich nach Schließung rufen.

Ricachen
19.12.2011, 18:11
Ich wollte ganz alleine wissen was Züchter für Kriterien haben wenn es darum geht wem sie einen Hund geben würden... Da ging es Keinesfalls darum wegen den Zwillingen!

Und ob ich damit überfordert sein werde ist dann ganz alleine meine Sache!

Scout&Simone
19.12.2011, 18:41
Natürlich ist das ganz alleine Deine Sache - es war aber auch nicht böse gemeint *peace1*
Nimm es doch auch als Anregung. Ein Züchter wird Dich das ganz bestimmt fragen, wie Du Dir das vorstellst mit 2 Einjährigen Knöpfen, dem Hund gerecht zu werden.

so kannst Du Dir das doch schon überlegen *peace1*

Ricachen
19.12.2011, 19:12
Diese Frage werde ich aber erst beantworten können wenn es wirklich so weit ist...

Welche Kriterien gibt es den noch??

Isimo
19.12.2011, 19:16
Hallo Ricarda,
ich glaube, hier wollte dich niemand bevormunden oder belehren..

Für mich ließt es sich eher so (berichtigt mich, falls ich falsch liege), dass sich die Mütter zu Wort gemeldet haben, und ihre persönlichen Erfahrungen mitteilen wollten..
Ich bin auch so eine Mutter, die mit Kind in dem Alter, Hund und Job nicht die Nerven für einen Welpen hatte.
Das kann bei dir durchaus anders sein und insofern werdet ihr eh erst die Entscheidung treffen, wenn ihr in der Situation seid.

So, nun aber zu deiner eigentlichen Frage:

Ich kann dir sagen, welche Kriterien mir genannt worden sind, als wir unsere beiden letzten Hunde vom Züchter geholt haben.

Bei Holly war es der Züchterin wichtig, dass wir über die Rasse informiert sind, dass der Hund im Haus lebt, dass wir Hundeerfahrung hatten.
Sie hat sich unsere beiden Großen angesehen. Sie hatte wohl auch Haus mit Garten bevorzugt.
Bei Isimo war die Frage, da er ja jagdl. Leistungszucht ist, wie wir ihn auslasten (Dummyarbeit, Jagd, etc.), für den Züchter war das Rasseverständnis und die Kenntnis deren Bedürfnisse selbstverständlich.

Wie die Bedingungen bei den Tierschutzhunden aussehen, weißt du sicher, oder? Ansonsten kann ich diese, soweit sie mir bekannt sind, auch nochmal erläutern..

Ich glaube, es kommt darauf an, was für einen Hund ihr haben möchtet, und danach richten sich sicher dann auch die Anforderungen der Züchter oder ggf des TSVs..

Ricachen
19.12.2011, 19:22
Danke für die Antworten...

Kirschblüte
19.12.2011, 19:30
Fenjas Züchterin war es wichtig:
-wie wir die Anfangszeit regeln
-wie das mit dem Alleinebleiben ausschaut
-die Beschäftigung/Auslastung, dabei mussten wir uns aber nicht für etwas spezielles entscheiden, ihr war es eher wichtig, dass mit dem Hund etwas gearbeitet wird. In welcher Form war ihr eig egal, wobei Dummy natürlich bevorzugt wird. ;)
-dass wir uns mit der Rasse und allem was dazu gehört auseinander gesetzt haben

Ich muss es aber leider auch nochmal sagen:
Wäre ICH Züchter, wäre die Sache mit 1-jährigen Zwillingen das wichtigste Kriterium für mich.
Ich arbeite in einer Krippe in einer Gruppe mit 10 Kindern, 5 davon sind vor wenigen Monaten erst ein Jahr geworden, sind also alle ziemlich gleich alt.
Durch diese Erfahrung weiß ich einfach, wie schwierig es zum Teil ist, gleichaltrige zu haben.
Ganz ehrlich, das ist schon nicht zu verachten.
Aber da würde ich dir einfach raten, das alles auf eure Situation und Verhältnisse anzupassen.
Vllt habt ihr ja super Zwillinge, die total pflegeleicht sind.
Aber wenn ich mir vorstelle, hinter einem Welpen herzurennen, der alles anstellt und auf der anderen Seite mir das eine Kind abhaut, weil es total stolz ist gerade laufen zu können und das andere mir die Küchengeräte ausräumt... *umfall*

ABER wir meinen das nicht böse, wirklich nicht.
Es ist eher ein kleiner Denkanstoß. ;)
Die Entscheidung dafür oder dagegen bleibt ja bei euch. :)

Scout&Simone
19.12.2011, 19:37
genauso ist es Lisa....

wir hatten auch einige VDH-Züchter besucht, bevor Scouti aus dem TS zu uns kam

bei uns wurde folgendes gefragt:
- familiäre Situation (alle Familienmitglieder sollten immer dabei sein), wer arbeitet, wieviel Zeit zur Verfügung steht, wie man wohnt etc.., wie man sich Urlaube vorstellt...
- ob wir Hundeerfahrung haben (hatten wir damals keine - war kein Problem)
- ob wir uns über die Rasse informiert haben - und warum wir genau diese Rasse suchen (wir wollten einen Golden)
- Hündin oder Rüde - und warum
- wie wir mit dem Hund arbeiten möchten? Ob wir zu Züchterin in die Ausbildung kommen würden (war vielen wichtig)
- und was in einem Notfall wäre, wer dann für den Hund da wäre

- ansonsten waren es einfach immer total nette Gespräche - außer bei einer Züchterin - die unseren Junior (damals 6 - für hundeuntauglich empfunden hat :i380:)

und letztendlich hat eigentlich nur die Sympathie gezählt - einfach ob die Chemie stimmt.......

warum wir keinen Golden-Welpen genommen haben? Wir hätten bei 3 Züchtern jeweils einen kleinen Buben bekommen - wir wollten aber unbedingt eine Hündin :i380:, die waren aber alle versprochen...

und dann kam Scouti :grin:

GoldenGL
19.12.2011, 19:39
Bei Rikas Züchter hatte folgende Fragen (aus der Erinnerung):

1. Warum und wozu möchte ich einen Hund?

2. Weiss ich etwas über die Rasse?

3. Habe ich Hundeerfahrung bzw. ist mir klar, was es heisst einen Hund verantwortungsvoll zu halten?

4. Wie sind die Wohnverhältnisse? Haus mit Garten sicherlich bevorzugt. Zwingerhaltung oder Haltung im Freien laut Vertrag verboten. Wer lebt alles im Haushalt.

5. Habe ich genug Zeit für den Hund oder muss er sehr viel allein sein?

6. Wie sind die finanziellen Verhältnisse (Kaufpreis, Futter, TA, Versicherung usw.)?

7. Urlaub und Hund war ein Thema.

Mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein. Wir hatten beim ersten Kontakt eine recht langes Telefonat und später habe ich ihm dann ein Mail mit Fotos von Haus und Garten, Infos über unsere Jobs, unsere Art Urlaub zu machen, meine Hundeerfahrung usw. geschickt. Danach bekam ich dann einen Anruf mit einer vorläufigen Zusage und einer Einladung zu einem persönlichen Kennenlernen.

Linus1
19.12.2011, 21:03
Ich weiß von einigen Züchtern, dass sie nicht gerne ihre Hunde an Familien mit kleinen Kindern abgeben.
Meine Freundin hat ihren Welpen von einer DRC Züchterin bekommen, als ihre erste Tochter ich glaub so ein halbes Jahr alt war. Heute sagt sie, sie war total überfordert und würde das nie nicht mehr machen wollen. Wenn das Kind geschlafen hat, musste sie zusehen, das der Hund Ruhe gab und das war meist nicht der Fall. . . . . Sie sagt, nie wieder hätte sie das gemacht.
Es kann auch andere Fälle geben, wo es besser läuft, Wissen tut man es nie.
Ich merke nur, (hab selbst keine Kinder) wenn ich mit meinen 3 Nichten und meinen beiden Jungs unterwegs bin, eine davon ist 1,5 Jahre alt geht das zwar ganz gut, aber gerecht werden könnte ich keinem wirklich *blau*

Was ich mir gut vorstellen könnte, in der Schangerschaft einen Hund zu holen, da hat man noch die Zeit und die Nerven, den Hund auch zu erziehen und auszulasten, zusammenzuwachsen und sich gegenseitig kennen zu lernen. Das alles würde mit zwei einjährigen, mit ziemlich großer Sicherheit auf der Strecke bleiben.

anjap
20.12.2011, 08:46
Ich kenne ja nun beide Seiten, sowohl als Welpenkäufer, als auch als Züchter.

Mir war bei meinen Welpenkäufern wichtig:

- Haben sie sich mit der Rasse beschäftigt?
- Wissen sie, was auf sie zukommt?
- Hundeerfahrung?
- Was wollen sie mit dem Hund machen?
- Wie wird der Hund zukünftig leben?
- Wer ist Hauptansprechpartner?
- Wenn Familie mit Kindern, wie soll der Ablauf mit Hund funktionieren?

Wichtigste Bedingung für mich war, dass der Hund artgerecht beschäftigt wird. Und hier kam für mich nur Dummy oder Jagd in Frage. Als reine Familienhunde wollte ich keinen Hund abgeben.

Ob Haus oder Wohnung war mit völlig egal.

Einigen Welpenkäufern habe ich völlig vom Flat abgeraten. Da passten die Anforderungen an den Hund nicht mit der Rasse zusammen.

Jeder Welpenkäufer findet seinen Züchter. Man muss nur ein wenig schauen. Nicht jeder hat die selben Anforderungen an seine zukünftigen Welpenkäufer.

Viel Erfolg bei der Züchtersuche :bravo:

Amy
20.12.2011, 11:11
Meine persönliche Meinung ist - bitte nicht böse sein - dass man sich mit 1jährigen Zwillingen gar keinen Hund zulegen sollte.

Wir haben das hier zweimal durch, mit den Kindern meines Bruders, wären es meine eigenen gewesen, nochdazu zwei auf einmal, hätte ich dem Hund mit all seinen Bedürfnissen nicht gerecht werden können.


*post*

und du weißt doch noch gar nicht wies wird mit den Zwillingen!!!

Ricachen
20.12.2011, 11:40
Ein bisschen falsch verstanden wird man hier wirklich....

Ich wollte nur wissen wie ja jetzt viele geschrieben haben was für Kriterien für z.B. die Züchter ausschlaggebend waren.

Ob meine beiden mit einem Hund kompatibel sind werde ich vorher schon mal mit dem Hund meiner Eltern probieren... der ja schon 8 Jahre alt ist und ich ihn größtenteils Ausgebildet habe. Wenn ich das hinbekomme dann wage ich mich an einen eigenen dran.

Gast
20.12.2011, 11:44
ich werde unserem neuen Familienmitglied mit dem was ihm am meisten Spaß macht auslasten.....

Dazu wirst Du wohl nicht kommen, bei der Arbeit mit Zwillingen. Ist mir ein Rätsel, wie man das unter einen Hut bringen will. Ich habe auch 2 Hunde und die händel ich ohne Kind. Als unser Kind noch zu Hause wohnte, hatten wir einen Hund und ich hätte im Leben nie 2 gehabt zu der Zeit. Irgendwas bleibt da auf der Strecke, entweder die Kinder oder die Hunde. Und dass, was Du mit dem Hund vorhast - willste dann die Kinder mitnehmen, oder wie? Zumindest solch einen Hund mit solchen Anforderungen halte ich für ungeeignet für Familie mit 2 Kindern. Ich kenne auch zwei Familien, die meinten, sie schaffen dass - 2 Kinder und 2 bzw. einen Hund .... der eine Hund ist jetzt im Tierheim und der andere ging nach 6 Wochen zum Züchter zurück. Das ist sicher nicht im Sinne des Erfinders.

Außerdem ist es gerade mit Kindern besonders wichtig, den "lieben Kleinen" zu zeigen, dass ein Hund eben KEIN Spielzeug ist, dem man ständig in die Augen und Ohren puhlen darf. Das wird schwer und absolute Konsequenz, gerade gegenüber den Kindern, ist absolut wichtig. Das schafft nicht jeder und dann ist irgendwann Chaos angesagt und nicht jeder Hund nimmt alles auf Dauer so gutmütig hin.

Ist meine Meinung.

shary
20.12.2011, 11:46
Ich glaube auch, dass du leider Probleme bei einigen Züchtern bekommen wirst, eben weil du Zwillinge hast und das mein ich jetzt absolut nicht böse!!!

Wir haben doch hier den einen oder anderen Züchter im Forum, vielleicht schubbst du sie mal vorsichtig auf diesen Thread? Die können dir sicher ihre Kriterien nennen die sie verlangen und auch welche Bedenken sie hätten/haben.

Kleiner Tipp an dich und auch den meine ich nicht böse. Bekomm doch erstmal deine beiden Kiddies. Dann schau wie du mit der neuen Situation zurecht kommst und finde dich erstmal in deine /eure Situation ein. Und DANN entscheide, ob du dir einen Welpen zutraust, oder nicht.
Es kann doch in 1,5 Jahren noch soooo wahnsinnig viel passieren. Stell dir vor, du bist plötzlich alleinerziehen, was ich dir von Herzen NICHT wünsche und schon wirst du mit Sicherheit anderes über deine jetzt hier geschriebenen Posting denken.

Ricachen
20.12.2011, 11:54
Könntet ihr bitte auch mal meine Sachen lesen......!!!

Wenn ich mit den beiden überfordert wäre dann würde ich mir nicht noch nen Hund holen!

Goldenlucy
20.12.2011, 11:58
Ein bisschen falsch verstanden wird man hier wirklich....

Ich wollte nur wissen wie ja jetzt viele geschrieben haben was für Kriterien für z.B. die Züchter ausschlaggebend waren.

Ob meine beiden mit einem Hund kompatibel sind werde ich vorher schon mal mit dem Hund meiner Eltern probieren... der ja schon 8 Jahre alt ist und ich ihn größtenteils Ausgebildet habe. Wenn ich das hinbekomme dann wage ich mich an einen eigenen dran.

Wenn du bzw. deine Eltern einen Hund haben, müßtest du doch eigentlich schon wissen welche Kriterien ein Züchter im Allgemeinen hat.




Ich kenne auch zwei Familien, die meinten, sie schaffen dass - 2 Kinder und 2 bzw. einen Hund .... der eine Hund ist jetzt im Tierheim und der andere ging nach 6 Wochen zum Züchter zurück. Das ist sicher nicht im Sinne des Erfinders.

Ist meine Meinung.

Ich leider auch... spitze Welpenzähnchen und zarte Babyhaut passen einfach nicht zusammen - schon heißt es der Hund hat "gebissen" und weg ist er...

Rusty93
20.12.2011, 12:04
Könntet ihr bitte auch mal meine Sachen lesen......!!!

Wenn ich mit den beiden überfordert wäre dann würde ich mir nicht noch nen Hund holen!

Auf der einen Seite hast Du vollkommen Recht, dass es Deine eigene Entscheidung ist, was Du Dir zumutest. Auf der anderen Seite musst Du Dir schon gefallen lassen, dass der Züchter oder Besitzer danach fragt, wie Du Dir Deinen Tagesablauf vorstellst. Damit möchter der Züchter oder Besitzer doch nur sicherstellen, dass der Hund nicht einfach "in die Ecke gestellt " wird.

Du kannst es drehen und wenden, wie Du möchtest. Das Thema Kinder und Hund wird ein Kernthema bei allen Anfragen sein und darauf solltest Du vorbereitet sein. Du solltest plausibel vermitteln können, dass Du das leisten kannst.

Ricachen
20.12.2011, 12:05
Ich habe auch mit keinem Wort gesagt das es ein Welpe wird... mein Freund und ich würden uns auch ein älteren Hund holen...Und ob es wirklich ein Retriever wird wissen wir auch noch nicht... wir finden die Rasse super.

Von wo wir Anton haben das waren Bekannte von uns die 1 mal ihre Hündin decken lassen haben. Den Vater kennen wir auch ... Weil wir sie kennen haben wir ihn bekommen.

shary
20.12.2011, 12:07
Könntet ihr bitte auch mal meine Sachen lesen......!!!

Wenn ich mit den beiden überfordert wäre dann würde ich mir nicht noch nen Hund holen!
Sag mal Ricarda, warum reagierst du denn so komisch? Weil hier einige Bedenken äußern?

Aber zu deiner Frage:
Meine Züchterin hätte mir definitv keinen Hund gegeben, wenn ich Zwillinge gehabt oder erwartet hätte.
Meine Züchterin verlangt:
Ob ich mir das gut überlegt habe, weil der Labi schließlich ein Jagdhund ist.
Ob ich die nächsten 10-12 Jahre auch für den Hund sorgen kann.
Ob ich überhaupt die Zeit für einen Hund habe und ihn nicht ständig 9 Std. alleine lasse.
Ob ich meinen Hund auch artgerecht beschäftige.
Ob ich auch finanziell die Mittel habe, ggf. einen teure OP bezahlen zukönnen.
Wie ich mir das Zusammenlebe vorstelle.
Ob alle Familienmitglieder damit einverstanden sind, dass ein Welpe/Hund einzieht.
Das ich zum HD und ED Röntgen gehe und diese dann über den Verein auswerten lasse.
Was ich tun würde, wenn sie meine Privatsituation plötzlich ändern würde.Trennung, arbeitslos usw. (Das aber auch nur, weil meine Züchterin eine gute Freundin von mir ist.)
Und zum guten Schluss, das ich IMMER ehrlich zu meinem Züchter bin.

Linus1
20.12.2011, 12:40
Also bei einem muss ich Ricarda recht geben, klar ist es ihre Sache! Und es wird auch meist kein Theater gemacht, wenn jemand ein oder zwei Hunde hat und dann Zwillinge bekommt.
Aber da war der Hund eben schon da! Es gibt eine Beziehung und Erziehung. Wenn ich weiß dass ich schwanger bin, dann sehe ich zu, dass ich den Grundgehorsam festige, dass ich vor allem das Fußlaufen am Kinderwagen trainiere! Damit, wenn das oder die Kinder da sind, ich kein Streß damit habe. Mit einem neuen Hund, stelle ich mir das echt schwierig vor.
Ich weiß nicht, ob du im Retriever Freunde Forum drinnen bist ? Dort gibt es eine Userin (Taschi), die Zwillinge bekommen hat, aber ihre beiden Hunde schon da waren. Schreib sie doch mal an und frag sie mal, ob sie sich mit Zwillingen, einen Hund zugelegt hätte. Ich meine ihre beiden müssten jetzt auch bald in dem Alter sein, in dem du dir überlegst einen Hund zuzulegen *peace1*

Linus1
20.12.2011, 12:47
Sag mal Ricarda, habt ihr einen Bus?

Ricachen
20.12.2011, 12:50
Du meinst ob wir ein großes Auto haben??

Bis jetzt noch nicht sind aber am gucken uns ein größeres Auto zu kaufen...

Wieso fragst du?

shary
20.12.2011, 12:50
Ich weiß nicht, ob du im Retriever Freunde Forum drinnen bist ? Dort gibt es eine Userin (Taschi), die Zwillinge bekommen hat, aber ihre beiden Hunde schon da waren. Schreib sie doch mal an und frag sie mal, ob sie sich mit Zwillingen, einen Hund zugelegt hätte. Ich meine ihre beiden müssten jetzt auch bald in dem Alter sein, in dem du dir überlegst einen Hund zuzulegen *peace1*

Taschi hat doch jetzt noch Birdie.:jo85:
Aber wiederum finde ich, dass man Ricarda und Taschi nicht wirklich miteinander vergleichen kann.

Linus1
20.12.2011, 12:57
Du meinst ob wir ein großes Auto haben??

Bis jetzt noch nicht sind aber am gucken uns ein größeres Auto zu kaufen...

Wieso fragst du?

Weil wir bei meiner Schwester immer stehen und überlegen, wie wir Kinderwagen und Hund in einem Auto unterbringen. :jo85:
Meine Freundin, von der ich dir in einem anderen Post geschrieben habe, die hat einen Bus, damit sie Kinderwagen, zwei Kinder und Hunde unterbekommt.


Taschi hat doch jetzt noch Birdie.:jo85:
Aber wiederum finde ich, dass man Ricarda und Taschi nicht wirklich miteinander vergleichen kann.

Wer ist Birdie????

Vergleichen wollte ich auch niemanden! Aber Ricarda könnte einfach mal Kontakt aufnehmen und fragen, wie das mit Zwillingen und Hund so ist. Klar ist Taschi eine Powerfrau, aber sie kann sicherlich trotzdem ihre Erfahrungen weitergeben und schon mal auf bestimmte Dinge hinweisen, von denen wir keine Ahnung haben.

Senta
20.12.2011, 13:01
Also dann geb ich auch mal meinen Senf dazu....

Und zwar haben meine Eltern, als ich auf die Welt kam schon einen älteren Hund gehabt, der ist dann gestorben als ich etwa 2 Jahre alt war, meine Schwester war in der Zeit unterwegs und meine Eltern haben sich dann für einen Golden Retriever entschieden. Wie gesagt ich war 2,5 und meine Schwester kam gerade auf die Welt, und es hat super funktioniert. Sowohl ich, als auch meine Schwester sind mit der Hündin aufgewachsen, und es hat nicht wirklich Probleme gegeben. Außerdem schreibt Ricarada ja auch dass sie ja evt. auch einen älteren Hund aufnehmen würde.

Bevor ihr verurteilt würde ich mal burteilen wie die familäre Situation ist. Meiner Meinung sind Kind/er und Hunde sehr gut händelbar, sofern beide Elternteile in der Erziehung sowohl von Hund als auch von den Kindern mithelfen!

So und nun mal zu unseren Kriterien....

Wir züchten zwar Holländische Schäferhunde aber egal.

Also wir gucken zuerst mal, was wollen die Besitzer mit dem Hund machen, Agility, Obedience, IPO,....
Wichtig ist dass die Hunde gearbeitet werden, allerdings möchten wir sicher gehen dass die Hunde nicht als Sportgeräte missbraucht werden.
Dann wollen wir wissen, wer die Hauptbezugsperson ist, wie lange der Hund alleine bleiben muss...ob die leute wissen was sie sich ins Haus holen, da ja der HH teilweise sehr speziell ist und va kein Sofahund....

Achja aus unserem A-Wurf ging ein Hund an einen Haushalt mit einer 2 jährigen, eine Hündin war schon im Haus, und Aragon ist mit ihr ein Herz und eine Seele, wobei er kein wirklich einfacher Hund ist,....

Ricachen
20.12.2011, 13:12
Danke schön Jenny...

joschi †
20.12.2011, 13:16
Ich züchte ja nun Golden und will mich doch mal äußern.......

Meine Kriterien für eine Welpenabgabe sind

wie wird die Anfangszeit geregelt, Welpe kann nicht allein bleiben über Stunden
volle Berufstätigkeit ausgeschlossen (jaja ich weiß)
stehen alle hinter der Anschaffung Hund
wie alt sind die Kinder
ist Hundeerfahrung vorhanden
wie schaut es finanziell aus (evtl. Krankheiten des Hundes)
was wird mit dem Hund gemacht, Dummy THS, Jagd usw.
wie alt sind die Käufer
Wohnsituation

Ich würde auf keinen Fall in eine Familie mit zwei Einjährigen einen Welpen geben. Vielleicht liege ich damit falsch, aber ....... Ein Kindesalter was in Richtung Kindergarten, also ca. 3 Jahre geht, würde ich noch überlegen, aber jünger, nein.
Ich hab hier zwei junge Familien mit Zwillingen in der Nähe und sehe was da so täglich abläuft. Spreche auch oft mit den jungen, manchmal ganz schön genervten Müttern.

Wir hatten allerdings vor einiger Zeit eine Mutter in der Hundeschule, ein Kind 1 Jahr, das zweite knapp 3 Jahre und sie hat von einer Züchterin einen Flat-Welpen bekommen.....und siehe da, es klappte wunderbar. Allerdings lebt dort eine relative Großfamilie auf einem Bauernhof, also immer Aufsicht für Kinder und Hund da.

Senta
20.12.2011, 13:22
So ich frag nun offiziell...Ricarada

Würde sich dein Mann auch um die Kinder bzw. den Hund kümmern? Und hast du evt. Verwandte in der Umgebung?

Weil dann würde sich sogar 2 mal die Woche Hundeplatz ausgehen :grin:

Ist nur interessehalber weil dann sehe ich ehrlich gesagt kein so ein großes Problem sich einen Hund holen. Va weil ja gar nicht feststeht ob Welpe oder ausgewachsen!

Linus1
20.12.2011, 13:25
Ich finde es ist schon ein Unterschied, ob das meine ersten Kinder sind, oder ob ich als Mutter schon "geübt" bin, bestimmte Situationen zu bewältigen. Ich habe das an meinen Geschwistern gesehen. Beim ersten Kind ist alles sehr viel Komplizierter als beim zweiten oder dritten. Eben weil man bereits Erfahrungen gesammelt hat und bei einem zweiten oder dritten Kind, vieles so nebenher läuft, wo man beim ersten Kind noch einen "Aufstand" gemacht hat.

caramia
20.12.2011, 13:26
Die wichtigen Kriterien sind ja bereits alle genannt worden und selbstverständlich ist mir das alles genauso wichtig. Allerdings würde ich trotzdem auch ein Treffen vereinbaren, um mir ein direktes Bild machen zu können. Gerne mit den Kindern (bevor die Welpen da sind).
Ich kenne Menschen, denen ich trotz ihrer Hundeliebe keinen Welpen geben würde obwohl sie kinderlos sind und wiederum Familien, denen ich die Aufzucht eines Hundes trotz kleiner Kinder zutraue.
Stimme aber meinen Vorrednern zu - ein Risiko mit zwei so kleinen Mäusen besteht allemal und es muss von beiden Seiten sehr gut überlegt sein.

Ricachen
20.12.2011, 13:30
So ich frag nun offiziell...Ricarada

Würde sich dein Mann auch um die Kinder bzw. den Hund kümmern? Und hast du evt. Verwandte in der Umgebung?

Ja mein Mann kümmert sich mit .. er arbeitet immer von morgens bis nachmittags. Ich habe meine Eltern in der nähe und auch seine Eltern wohnen nicht weit entfernt.. beides ca. 10-15 mins entfernt zu meinen Eltern wird die Entfernung wohl bald noch weniger da wir in die Nähe ziehen wollen. Also für Hilfe ist gesorgt.. wird sind auch eine Großfamilie ich habe noch 5 Geschwister.

Weil dann würde sich sogar 2 mal die Woche Hundeplatz ausgehen :grin:

Ist nur interessehalber weil dann sehe ich ehrlich gesagt kein so ein großes Problem sich einen Hund holen. Va weil ja gar nicht feststeht ob Welpe oder ausgewachsen!

Unser Hundeverein bietet auch Trainingseinheiten abends an so dass ich wenn mein Mann von der Arbeit zuhause ist da hin fahren kann...

Berufstätig werde ich wohl erst wenn die Kinder im höchstfall 3 Jahre alt sind werden... und dann auch nur Teilzeit.. so dass unser Hund dann auch nicht sooo lange alleine ist..

joschi †
20.12.2011, 13:31
Ja Susanne, das stimmt, ich habe sogar Welpenkäufern abgesagt, als sie das dritte Mal da waren. Da waren die Welpen vier Wochen alt, aber ich hatte einfach kein gutes Bauchgefühl mehr.

Nur zwei so kleine Kinder, naja.....

Genauso würde ich keinen Welpen in schon relativ "alte" Hände geben. Wir haben Jagdhunde und die müssen beschäftigt werden.

Was ich noch vergessen habe

HD/ED Röntgen ist absolute Pflicht, genauso wie ein Wesenstest unter dem DRC.

Linus1
20.12.2011, 13:33
Uli, würdest du einen "älteren" Hund, den du gegebenenfalls zurückbekommen hast, an eine Familie mit so kleinen Kindern abgeben?

Senta
20.12.2011, 13:34
Unser Hundeverein bietet auch Trainingseinheiten abends an so dass ich wenn mein Mann von der Arbeit zuhause ist da hin fahren kann...

Berufstätig werde ich wohl erst wenn die Kinder im höchstfall 3 Jahre alt sind werden... und dann auch nur Teilzeit.. so dass unser Hund dann auch nicht sooo lange alleine ist..

Wenn ich mir das so anhöre, dann seh ich echt kein Problem drinnen, wir haben heuer ja auch Welpen gehabt und mein kleiner Großcousin ist im Garten herumgelaufen.

Wobei vl. ein etwas älterer Hund für euch auch nicht so verkehrt wäre...aber ich denke das seht ihr wenn die Zwillinge da sind, ich find es auf jedenfall gut dass du dir jetzt schon Gedanken darüber machst.

Senta
20.12.2011, 13:36
Also dann geb ich auch mal meinen Senf dazu....

Und zwar haben meine Eltern, als ich auf die Welt kam schon einen älteren Hund gehabt, der ist dann gestorben als ich etwa 2 Jahre alt war, meine Schwester war in der Zeit unterwegs und meine Eltern haben sich dann für einen Golden Retriever entschieden. Wie gesagt ich war 2,5 und meine Schwester kam gerade auf die Welt, und es hat super funktioniert. Sowohl ich, als auch meine Schwester sind mit der Hündin aufgewachsen, und es hat nicht wirklich Probleme gegeben. Außerdem schreibt Ricarada ja auch dass sie ja evt. auch einen älteren Hund aufnehmen würde.

Bevor ihr verurteilt würde ich mal burteilen wie die familäre Situation ist. Meiner Meinung sind Kind/er und Hunde sehr gut händelbar, sofern beide Elternteile in der Erziehung sowohl von Hund als auch von den Kindern mithelfen!

So und nun mal zu unseren Kriterien....

Wir züchten zwar Holländische Schäferhunde aber egal.

Also wir gucken zuerst mal, was wollen die Besitzer mit dem Hund machen, Agility, Obedience, IPO,....
Wichtig ist dass die Hunde gearbeitet werden, allerdings möchten wir sicher gehen dass die Hunde nicht als Sportgeräte missbraucht werden.
Dann wollen wir wissen, wer die Hauptbezugsperson ist, wie lange der Hund alleine bleiben muss...ob die leute wissen was sie sich ins Haus holen, da ja der HH teilweise sehr speziell ist und va kein Sofahund....

Achja aus unserem A-Wurf ging ein Hund an einen Haushalt mit einer 2 jährigen, eine Hündin war schon im Haus, und Aragon ist mit ihr ein Herz und eine Seele, wobei er kein wirklich einfacher Hund ist,....

Was ich noch vergessen habe...ein Haus mit Garten wäre auch noch wichtig, ist aber nicht unbedingt Vorraussetzung...

joschi †
20.12.2011, 13:40
Uli, würdest du einen "älteren" Hund, den du gegebenenfalls zurückbekommen hast, an eine Familie mit so kleinen Kindern abgeben?


Ganz ehrlich, eigentlich nicht.
Auch wenn ich mich jetzt damit komplett unbeliebt mache, aber ich bin einfach der Meinung man kann nicht zwei Kleinstkindern und einem Jagdhund gerecht werden. Irgendwas bleibt auf der Strecke und das wird natürlich der Hund sein, verständlich in meinen Augen.
Vielleicht ist eine andere Rasse ja geeigneter, da möchte ich nichts zu sagen, aber ein Retriever???

Aber wie Susanne schon schrieb, vielleicht muß man das überdenken, wenn man sich die Situation angeschaut hat!

Ricachen
20.12.2011, 13:40
Ich respektiere die Meinungen vieler Züchter.. das sie keinen Hund in eine junge Familie mit Zwillingen geben. Doch man kann nicht von vorn herein sagen man möchte es nicht sondern man sollte die ganze Familie erstmal kennenlernen und dann entscheiden.

Linus1
20.12.2011, 13:41
Wenn es ein älterer Hund ist, kommt es denke ich auch auf den Hund an.

Mein Fijeles ist so schmusig und liebebedürftig, auf der anderen Seite aber auch ein Hund der alles und jeden im wahrsten Sinne des Wortes umhauen würde, wenn ich nicht ständig aufpassen würde. Kurzum, er kann ganz schön aufdringlich sein!
Akito ist da ganz anders. Auch super schmusig und liebebedürftig. ABER er würde nie ein kleines Kind umlaufen! Haut die Leute nicht um, eben weil er nicht aufdringlich ist.

Aber wo ich immer aufpassen muss, wenn beide Jungs toben. Da ist so ein kleines Menschenkind von einem Jahr, schnell umgefegt. Unsere Umgebung ist nicht Hundefrei und wenn ich einen Hund habe, der gerne spielt, nehme ich z.bsp. meine Nichte (1,5 Jahr alt) auf den Arm, damit sie nicht umgerannt wird. Mit zwei Kindern stelle ich mir das schwierig vor!

Ricachen
20.12.2011, 13:43
Was ich noch vergessen habe...ein Haus mit Garten wäre auch noch wichtig, ist aber nicht unbedingt Vorraussetzung...

Wir haben kein Garten aber wenn wir demnächst irgendwann umziehen ist das eine der Priöritäten die Wohnung zu nehmen. Wir wohnen auf dem land und brauchen nur 5-10 minunten Fußweg bis wir in der Marsch(so heißt das bei uns sind überall Felder wo man weit sehen kann und wo die Hunde viel laufen können) sind.

Linus1
20.12.2011, 13:47
Ich hatte auch schon die Situation, das ein pöbelnder Hund auf meine Jungs zugelaufen kam und ich mit meinen Nichten unterwegs war.
GsD sind meine Jungs in der Beziehung echte Hasenfüße, trotzdem ist es für alle eine gefähliche Situation. Meine zwei großen Nichten wissen, durch meinen ersten Hund, dass sie in solchen Situationen so weit wie möglich zurückbleiben sollen, damit sie nicht in die Fronten geraten.
Wenn man keine solchen "Schafe" wie es meine sind, am Strick hat, dann stelle ich mir das echt heftig vor. Ich persönlich wüßte nicht, ob ich dem gewachsen wär *hö*

Kerstin
20.12.2011, 15:04
Wenn ich das alles so lese, dass zwei Kinder und Hund nicht geht , hiesse das dann im Umkehrschluss, dass, wenn ich schon einen jungen Hund habe und dann schwanger werde (und so Gott will, zwillinge bekomme ? ) den Hund dann abgeben muß , weil es zuviel ist ??
Da fehlt mir jetzt irgendwie das Verständniss für...
Nicht jeder Hundewelpe ist schwierig und anstrengend , nicht jedes Baby ist schwierig , also kann man ja nicht pauschal urteilen, dass das ein Nogo ist.
Ein guter Züchter hat einen guten Überblick üder die Charaktere seiner Welpen und wenn eine junge angehende Familie mit Hundekenntnissen sich für einen Welpen entscheidet , wird der Züchter das schon herausfiltern können, welcher Welpe genau dorthin passt . Natürlich muß die Rasse passen - ein unterforderter Aussi oder Border wäre wohl in einer Familie mit grad geborenen Zwillingen nicht gut aufgehoben - aber wenn sich jemand gut informiert hat und sich dann entschliesst, das Abenteuer einzugehen, warum nicht ?

Es gibt nichts Schöneres als Kinder und Hunde zusammen groß werden zu sehen ...wenns passt !

Avarona
20.12.2011, 15:49
Sag mal Ricarda, warum reagierst du denn so komisch? Weil hier einige Bedenken äußern?

Aber zu deiner Frage:
Meine Züchterin hätte mir definitv keinen Hund gegeben, wenn ich Zwillinge gehabt oder erwartet hätte.
Meine Züchterin verlangt:
Ob ich mir das gut überlegt habe, weil der Labi schließlich ein Jagdhund ist.
Ob ich die nächsten 10-12 Jahre auch für den Hund sorgen kann.
Ob ich überhaupt die Zeit für einen Hund habe und ihn nicht ständig 9 Std. alleine lasse.
Ob ich meinen Hund auch artgerecht beschäftige.
Ob ich auch finanziell die Mittel habe, ggf. einen teure OP bezahlen zukönnen.
Wie ich mir das Zusammenlebe vorstelle.
Ob alle Familienmitglieder damit einverstanden sind, dass ein Welpe/Hund einzieht.
Das ich zum HD und ED Röntgen gehe und diese dann über den Verein auswerten lasse.
Was ich tun würde, wenn sie meine Privatsituation plötzlich ändern würde.Trennung, arbeitslos usw. (Das aber auch nur, weil meine Züchterin eine gute Freundin von mir ist.)
Und zum guten Schluss, das ich IMMER ehrlich zu meinem Züchter bin.

Also mal ehrlich.... das sind Fragen.... da könnte ich dir doch jetzt das Blaue vom Himmel erzählen... Rein rechtlich gesehen gehört der Hund nach Abschluss des Kaufvertrags mir und was die nächsten 12 Jahre meines Lebens betrifft wäre ich dir keine Rechenchaft schuldig.

Aber ist natürlich eure Sache, an wen ihr eure Hunde gebt.

Was ich immer sehr befremdlich finde ist die Sache mit der Berufstätigkeit. Aber wahrscheinlich ist das so ein Wessi-Ossi-Ding... bei uns im Osten ist es normal, dass beide voll berufstätig sind. Ansonsten wäre in vielen Familien für das Finanzielle nämlich schon mal nicht gesorgt... Oder dürfen jetzt nur noch Hausfrauen mit gutverdienendem Mann einen Hund haben?


Ganz ehrlich, eigentlich nicht.
Auch wenn ich mich jetzt damit komplett unbeliebt mache, aber ich bin einfach der Meinung man kann nicht zwei Kleinstkindern und einem Jagdhund gerecht werden. Irgendwas bleibt auf der Strecke und das wird natürlich der Hund sein, verständlich in meinen Augen.
Vielleicht ist eine andere Rasse ja geeigneter, da möchte ich nichts zu sagen, aber ein Retriever???


Ich finde, dass soll Ricarda zu gegebener Zeit allein entscheiden... noch sind nicht mal die Zwillinge da, geschweige denn der Hund.

Und wenn der Familienhund Retriever ungeeignet ist, dann weiß ich auch nicht. Sicher gibt es den ein oder anderen mit Jagdtrieb... aber die meisten die ich kenne sind Gemütsbären und kinderfreundlich. Und ist der Retriever nicht eigentlich ein Apportierhund??? Für mich ist der Jack Russel oder Weimaraner ein Jagdhund. Und auch die kommen gut mit Kleinkindern aus.


Wenn ich das alles so lese, dass zwei Kinder und Hund nicht geht , hiesse das dann im Umkehrschluss, dass, wenn ich schon einen jungen Hund habe und dann schwanger werde (und so Gott will, zwillinge bekomme ? ) den Hund dann abgeben muß , weil es zuviel ist ??
Da fehlt mir jetzt irgendwie das Verständniss für...
Nicht jeder Hundewelpe ist schwierig und anstrengend , nicht jedes Baby ist schwierig , also kann man ja nicht pauschal urteilen, dass das ein Nogo ist.
Ein guter Züchter hat einen guten Überblick üder die Charaktere seiner Welpen und wenn eine junge angehende Familie mit Hundekenntnissen sich für einen Welpen entscheidet , wird der Züchter das schon herausfiltern können, welcher Welpe genau dorthin passt . Natürlich muß die Rasse passen - ein unterforderter Aussi oder Border wäre wohl in einer Familie mit grad geborenen Zwillingen nicht gut aufgehoben - aber wenn sich jemand gut informiert hat und sich dann entschliesst, das Abenteuer einzugehen, warum nicht ?

Es gibt nichts Schöneres als Kinder und Hunde zusammen groß werden zu sehen ...wenns passt !

Unterschreib ich so!

Gast
20.12.2011, 16:02
Wir wollen wenn die Zwillinge 1 Jahr alt sind unsere Familie mit einem Hund bereichern...

Nun da wir hier ja mehere Züchter haben... wollte ich mal wissen welche Kriterien ihr an den neuen Besitzern habt..

Sei mir bitte nicht böse, aber ich - wenn ich Züchter wäre - würde einer
Familie mit einjährigen Zwillingen keinen Hund geben wollen.

Weil ich nämlich ernsthaft davon überzeugt bin, dass eine Mutter mit
einjährigen Zwillingen keinem Hund gerecht werden kann (habe selber
Kinder), schon gar nicht der Erziehung eines Welpen.

Es sei denn, Du hättest eine Kinderfrau, die sich um die Kinder kümmert
und Du könntest Dich in aller Ruhe dem Hund widmen.

Liebe Grüße Cornelia

Ricachen
20.12.2011, 16:04
Ich bin wirklich froh das es doch noch positive Meldungen hier gibt.... Ich denke man bekommt es hin... ich werde sehen wie die beiden sich benehmen.. die beiden wachsen ja eh mit Anton auf.. und außerdem kennt mich hier keiner persönlich.

shary
20.12.2011, 16:47
Also mal ehrlich.... das sind Fragen.... da könnte ich dir doch jetzt das Blaue vom Himmel erzählen... Rein rechtlich gesehen gehört der Hund nach Abschluss des Kaufvertrags mir und was die nächsten 12 Jahre meines Lebens betrifft wäre ich dir keine Rechenchaft schuldig.

Aber ist natürlich eure Sache, an wen ihr eure Hunde gebt.

Ja, du könntest mir das blaue vom Himmel erzählen, aber ich bin kein Züchter und von daher wäre mir das dann Wurscht.*giggle*
Ich denke auch dass viele Züchter auch ein gutes Näschen für gute Welpenkäufer haben und vermutlich dabei auch noch die Menschenkenntniss eine Rolle spielt. Die Chemie muss ja auch zwischen Züchter und WK stimmen.



Was ich immer sehr befremdlich finde ist die Sache mit der Berufstätigkeit. Aber wahrscheinlich ist das so ein Wessi-Ossi-Ding... bei uns im Osten ist es normal, dass beide voll berufstätig sind. Ansonsten wäre in vielen Familien für das Finanzielle nämlich schon mal nicht gesorgt... Oder dürfen jetzt nur noch Hausfrauen mit gutverdienendem Mann einen Hund haben?


Blödsinn. Mein Männe geht Vollzeit arbeiten und ich habe eine 3/4 Stellen und wir bekommen trotzdem einen 2. Hund, allerdings haben wir keine Kinder. Aber vermutlich liegts daran, dass es der Züchterin nichts aussmacht, weil der Welpe nen Ossi sein wird.*giggle*




Ich finde, dass soll Ricarda zu gegebener Zeit allein entscheiden... noch sind nicht mal die Zwillinge da, geschweige denn der Hund.

Das hab ich ja bereits in meinem oberen Post auch geschrieben.



Und wenn der Familienhund Retriever ungeeignet ist, dann weiß ich auch nicht. Sicher gibt es den ein oder anderen mit Jagdtrieb... aber die meisten die ich kenne sind Gemütsbären und kinderfreundlich. Und ist der Retriever nicht eigentlich ein Apportierhund??? Für mich ist der Jack Russel oder Weimaraner ein Jagdhund. Und auch die kommen gut mit Kleinkindern aus.


Aber Fakt ist, das JEDER Hund nunmal beschäftigt werden will/muss. Ich glaube einfach, dass es vielen auch um den Zeitfaktor ging/geht.

Ich will Ricarda auch gar nicht absprechen, dass sie das nicht gebacken bekommt.

Linus1
20.12.2011, 17:05
Wenn ich das alles so lese, dass zwei Kinder und Hund nicht geht , hiesse das dann im Umkehrschluss, dass, wenn ich schon einen jungen Hund habe und dann schwanger werde (und so Gott will, zwillinge bekomme ? ) den Hund dann abgeben muß , weil es zuviel ist ??
Da fehlt mir jetzt irgendwie das Verständniss für...


Sorry aber diesen Gedanken kann ich jetzt nicht so richtig folgen. Und wenn du alle Post´s, auch die von mir, genau gelesen hättest, dann hättest du dir dieses Post sparen können!

Für mich macht es einen gravierenden Unterschied, ob der Hund bereits da ist, wenn die Kinder kommen, oder ob er erst angeschafft wird!


Ich finde, dass soll Ricarda zu gegebener Zeit allein entscheiden... noch sind nicht mal die Zwillinge da, geschweige denn der Hund.


Ich denke, die Entscheidung hat hier, Ricarda auch niemand abgesprochen.
Jeder Mensch hat seine Meinung und darf sie GsD in unserem Staat auch äußern. Ich persönlich finde solchen Gedankenaustausch gar nicht schlecht. Wenn ich in Ricardas Situation wär, könnte ich überprüfen, ob ich auch wirklich alles bedacht habe. Und dass nicht jeder ihre Entscheidung gut findet, damit wird sie leben müssen, so ist das Leben :jo85:


Und wenn der Familienhund Retriever ungeeignet ist, dann weiß ich auch nicht. Sicher gibt es den ein oder anderen mit Jagdtrieb... aber die meisten die ich kenne sind Gemütsbären und kinderfreundlich. Und ist der Retriever nicht eigentlich ein Apportierhund??? Für mich ist der Jack Russel oder Weimaraner ein Jagdhund. Und auch die kommen gut mit Kleinkindern aus.

Bei solchen Zeilen bekomme ich immer das heulen! Retriever sind Jagdhunde, da führt kein Weg dran vorbei. Die Retriever, die kein Interesse an der Arbeit haben, sorry aber das sind für mich keine Retriever, da wurde das Zuchtziel nicht erreicht!!!!!

Ricachen
20.12.2011, 17:14
Bei solchen Zeilen bekomme ich immer das heulen! Retriever sind Jagdhunde, da führt kein Weg dran vorbei. Die Retriever, die kein Interesse an der Arbeit haben, sorry aber das sind für mich keine Retriever, da wurde das Zuchtziel nicht erreicht!!!!!


Tut mir Leid aber wo steht das ein Retriever nur fürs Jagdliche ist?!.. Man muss einen Retriever nicht jagdlich führen, man sollte ihn schon auslasten. Aber zu sagen das das Zuchtziel nicht erreicht ist, ist ehrlich gesagt eine unverschämtheit...Labrador und Golden Retriever werden nicht ohne Grund in 2 Kategorien eingeteilt in der Showlinie die weniger ambitionen haben zum jagen weil da eher die Formwerte stimmen sollen .. und dann die Arbeitslinie die darauf gezüchtet werden das sie arbeiten wollen... Jeder Züchter hat ein eigenes Zuchtziel!!!

Ricachen
20.12.2011, 17:18
Golden Retriever:

Klassifikation FCI:

Gruppe 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde.
Sektion 1 Apportierhunde.

Michaela_S
20.12.2011, 17:33
Golden Retriever:

Klassifikation FCI:

Gruppe 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde.
Sektion 1 Apportierhunde.


Das ist doch vermutlich genau das, was Julia meint? *denk*

Linus1
20.12.2011, 17:42
Tut mir Leid aber wo steht das ein Retriever nur fürs Jagdliche ist?!.. Man muss einen Retriever nicht jagdlich führen, man sollte ihn schon auslasten. Aber zu sagen das das Zuchtziel nicht erreicht ist, ist ehrlich gesagt eine unverschämtheit...Labrador und Golden Retriever werden nicht ohne Grund in 2 Kategorien eingeteilt in der Showlinie die weniger ambitionen haben zum jagen weil da eher die Formwerte stimmen sollen .. und dann die Arbeitslinie die darauf gezüchtet werden das sie arbeiten wollen... Jeder Züchter hat ein eigenes Zuchtziel!!!

Wo habe ich geschrieben, dass der Hund ausschließlich für die Jagd eingesetzt werden sollte? Ich sprach von arbeiten!!!!!

Wenn jeder Retrieverzüchter sein eigenes Zuchtziel hätte, dann könnten wir wohl mit der Retrieverzucht einpacken. GsD sehen es die meisten Züchter nicht so wie du *umfall*
Sorry Ricarda, ich möchte dir wirklich nicht zu nahe treten, aber du scheinst nicht wirklich die Ahnung von Retrievern zu haben. :-(




Golden Retriever:

Klassifikation FCI:

Gruppe 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde.
Sektion 1 Apportierhunde.

Ricarda, wenn du schon zitierst, dann doch bitte mit Quellenangabe!

http://www.drc.de/rassen/gr_s.html

Schau mal was da unter Verwendung steht!

Scout&Simone
20.12.2011, 18:17
Ricarda, es will Dir hier niemand was Böses, aber vielleicht nimmst Du Dir mal die Argumente der Zweifler und Kritiker neutral vor *peace1*

vielleicht liegt es ja auch daran, dass Du geschrieben hast, wenn die Zwillinge 1 Jahr alt sind *denk* (ich könnte Dir jetzt ein Foto von meinem mit einem Jahr reinstellen :grin:) - ich fand das persönlich die anstrengenste Zeit (klar auch eine tolle!!) , wenn sie anfangen zu laufen. Und dann mit 2*puh* einer in die eine - der andere in die andere Richtung und dann noch den Wuffel abhalten, damit die Kleinen nicht umfallen - was sehr schnell geht...

es gibt aber auch Geschirre für Kinder - mit Leine - ernsthaft - habe ich schon gesehen - und jetzt bitte lach darüber *peace1*:i73::i73:

Gast
20.12.2011, 18:32
Retriever sind natürlich Jagdhunde, sie sind ursprünglich für die "Arbeit nach
dem Schuss" gezüchtet. Ob sie Fasane, Hasen, Enten oder Dummies apportieren,
spielt für ihre Auslastung keine Rolle, nicht jeder Retriever-Besitzer hat auch
einen Jagdschein.

Irgendwann hat man mal begonnen, sog. "Showlinien" zu züchten. Warum und wes-
halb, weiß ich nicht. Diesen Showlinien - insbesondere den Golden - haftet auch
deswegen, weil sie nicht so arbeitsfreudig sind, der Ruf der verträglichen "Familien-
hunde" an.

Dass aber auch ein "Familienhund" (was genau ist das eigentlich...?) ebenso
nach seiner wie auch immer gearteten Veranlagung beschäftigt werden muss,
ist vielen dabei nicht klar. Er "lebt eben in der Familie", ist gutmütig, lässt die
Kinder gewähren und "läuft so mit".

Dass auch ein "Familienhund" seine geregelten Ruhephasen und Rückzugs-
möglichkeiten braucht, ist vielen auch nicht klar. Kann dies in einer Familie
mit Kleinstkindern gegeben sein? Und es wird immer so sein, dass die Bedürfnisse
der Kinder an erster Stelle stehen. Hat ein Kind Ohrenschmerzen und muss zum
Kinderarzt, geht man zum Kinderarzt, dann fällt das Dummytraining eben mal aus.
Hat ein Kind die Nacht durchgeweint, weil es zahnt, lässt man es am nächsten Tag
schlafen und kann nicht auf den Hundeplatz. Deren Beispiele gibt es viele.

Ich selber hätte niemals, als meine Kinder klein waren, einen Hund in´s Haus
geholt, weil ich viel zu viel Respekt vor den Bedürfnissen eines Hundes gehabt
hätte und ihm nicht hätte gerecht werden können.

Aber darüber kann jeder seine eigene Meinung haben. Als angehende Zwillings-
mutter so wie Ricarda (wenn ich das richtig verstanden habe) würde ich per-
sönlich mir in ganz anderer Richtung Gedanken machen.

Liebe Grüße Cornelia

Gast
20.12.2011, 18:35
@Scout&Simone: so ein Geschirr hatte ich für meinen Ältesten, denn er wollte
partout an der Straße nicht die Hand geben...

Und eine Bekannte von mir, die infolge Kinderlähmung stark gehbehindert ist,
hat sich die Leine vom Geschirr ihrer Tochter um´s Handgelenk gebunden...

Liebe Grüße Cornelia

Gast
20.12.2011, 18:37
Der Witz ist ja, dass die Züchter meinen, sie könnten sich von 2 oder 3 Besuchen der Welpenkäufer ein Bild über dessen Leben und zukünftigen Umgang mit dem Hund machen. Das kann nur eine reine Glückssache sein. Jeder Welpenkäufer verkauft sich so gut es geht. Und entweder es klappt oder eben nicht.

Ich kenne genug Züchter, die sich schon vergriffen haben, weil sie den Märchen der Welpenkäufer geglaubt haben. Und auch ich habe schon Züchter abgelehnt, weil sie meinten, sie könnten unangemeldet und jederzeit bei mir aufkreuzen und ich muss jährlich zum Welpentreffen erscheinen - irgendwo gibts Grenzen.

Im Übrigen können sich Lebensumstände schneller ändern, als man denkt und schon ist man nicht mehr den ganzen Tag zu Hause und muss arbeiten und Hundi ist allein - und dann?

An sowas muss man als verantwortngsbewusster Welpenkäufer denken. Und wenn die Kriterien vom Züchter zu eng gehalten werden, treibt man verantwortungslose Käufer in die Hände von Vermehrern - die stellen nicht so viele Fragen.

Scout&Simone
20.12.2011, 18:38
@Scout&Simone: so ein Geschirr hatte ich für meinen Ältesten, denn er wollte
partout an der Straße nicht die Hand geben...

Und eine Bekannte von mir, die infolge Kinderlähmung stark gehbehindert ist,
hat sich die Leine vom Geschirr ihrer Tochter um´s Handgelenk gebunden...

Liebe Grüße Cornelia

Cornelia *peace1*sorry, an so was habe ich nicht gedacht. Ich hab das nur mal im Urlaub gesehen - als eine Mami auf Shopping-Tour war und die Kleine an der Leine hatte *umfall*

Gast
20.12.2011, 18:41
Irgendwann hat man mal begonnen, sog. "Showlinien" zu züchten.


Das dürfte so nicht stimmen .... die sog. Showlinien gabs schon immer - der Ur - Labi ist ein Showi und kräftig gebaut. Es wurden Pointer eingekreuzt, um die Showis agiler und wendiger zu kriegen.

So kenne ich die Geschichte.

elashawn
20.12.2011, 18:57
Ehrlich gesagt würde ich das auch dem Einzelfall nach entscheiden. Der eine hat Zwillinge, einen Hund und Halbtags Berufstätig und der andere ist mit 1 Hund oder 1 Kindbschon überfordert.

Das ist genauso wie das man gerne einen Garten vorweisen soll. Wozu?? das der Hund auch mal an die frische Luft kommt.*denk**denk* Das kann doch bei einer Wohnung genauso gegeben sein.

Ich finde man sollte es immer von der Person abhängig machen und da braucht man als Züchter wohl ein gewisses Mass an Menschenkenntnis. Das wäre schon ein Grund warum ich nicht züchten könnte, es wäre wohl keiner gut genug und ich würde alle Welpis behalten ;) lästern**
Wie gesagt der eine 60jährige ist klapprig und unbeweglich, der andere läuft Marathon. Eine ist schon mit 1 Kind überfordert und andere haben 4 sind berufstätig und haben Haus, Hund und Garten.

Ein Restrisiko gibt es immer. Es kann Trennungen geben, Arbeitslosigkeit, eine Insolvenz, Krankheit usw.. Nicht jeder gibt dann gleich den Hund ab, das ist sicher bei den meisten die letzte Option. Wer kann heute schon sicher sagen was in 5 oder 10 Jahren alles passieren kann.

joschi †
20.12.2011, 20:13
Tut mir Leid aber wo steht das ein Retriever nur fürs Jagdliche ist?!.. Man muss einen Retriever nicht jagdlich führen, man sollte ihn schon auslasten. Aber zu sagen das das Zuchtziel nicht erreicht ist, ist ehrlich gesagt eine unverschämtheit...Labrador und Golden Retriever werden nicht ohne Grund in 2 Kategorien eingeteilt in der Showlinie die weniger ambitionen haben zum jagen weil da eher die Formwerte stimmen sollen .. und dann die Arbeitslinie die darauf gezüchtet werden das sie arbeiten wollen... Jeder Züchter hat ein eigenes Zuchtziel!!!

Das ist keine Unverschämtheit.....ein Retriever ist ein Jagdhund, da geht kein Weg dran vorbei. Allerdings ist auch ein Jagdhund ein guter Familienhund. Das eine schließt das andere nun mal nicht aus! Und das die Showlinie weniger Jagdtrieb hat ist absolut nicht wahr! Ich habe Golden aus der Showlinie, also weiß ich wovon ich rede! Und auch ein Hund der Showlinie muß beschäftigt werden sonst verdummt er. Und das sehen wir leider immer wieder!!!



Retriever sind natürlich Jagdhunde, sie sind ursprünglich für die "Arbeit nach
dem Schuss" gezüchtet. Ob sie Fasane, Hasen, Enten oder Dummies apportieren,
spielt für ihre Auslastung keine Rolle, nicht jeder Retriever-Besitzer hat auch
einen Jagdschein.

Irgendwann hat man mal begonnen, sog. "Showlinien" zu züchten. Warum und wes-
halb, weiß ich nicht. Diesen Showlinien - insbesondere den Golden - haftet auch
deswegen, weil sie nicht so arbeitsfreudig sind, der Ruf der verträglichen "Familien-
hunde" an.

Dass aber auch ein "Familienhund" (was genau ist das eigentlich...?) ebenso
nach seiner wie auch immer gearteten Veranlagung beschäftigt werden muss,
ist vielen dabei nicht klar. Er "lebt eben in der Familie", ist gutmütig, lässt die
Kinder gewähren und "läuft so mit".

Dass auch ein "Familienhund" seine geregelten Ruhephasen und Rückzugs-
möglichkeiten braucht, ist vielen auch nicht klar. Kann dies in einer Familie
mit Kleinstkindern gegeben sein? Und es wird immer so sein, dass die Bedürfnisse
der Kinder an erster Stelle stehen. Hat ein Kind Ohrenschmerzen und muss zum
Kinderarzt, geht man zum Kinderarzt, dann fällt das Dummytraining eben mal aus.
Hat ein Kind die Nacht durchgeweint, weil es zahnt, lässt man es am nächsten Tag
schlafen und kann nicht auf den Hundeplatz. Deren Beispiele gibt es viele.

Ich selber hätte niemals, als meine Kinder klein waren, einen Hund in´s Haus
geholt, weil ich viel zu viel Respekt vor den Bedürfnissen eines Hundes gehabt
hätte und ihm nicht hätte gerecht werden können.

Aber darüber kann jeder seine eigene Meinung haben. Als angehende Zwillings-
mutter so wie Ricarda (wenn ich das richtig verstanden habe) würde ich per-
sönlich mir in ganz anderer Richtung Gedanken machen.

Liebe Grüße Cornelia



Sehr gut Cornelia!

Und die Frage was ist eigentlich ein Familienhund, ja die stellt sich immer wieder!

gast
20.12.2011, 20:30
Sehr gut Cornelia!

Und die Frage was ist eigentlich ein Familienhund, ja die stellt sich immer wieder!

.... wenn Du eine Antwort hast, sag mir bitte bescheid...ich suche schon lange nach der Rasse "Familienhund"...:kicher:Kann man enorm viel Geld mit machen, wenn man so die Beschreibungen im Internet liest...die können alles und sind für alles gut...

Ich treibe mich ja nun seit gut 27 Jahren in der Labizene rum, in den 80zigern gab es nur eine Richtung und das hieß:

Dual Purpose (engl.)
Aus dem Englischen übersetzt bedeutet "Dual Purpose" soviel wie "für beide Zwecke" und bezeichnet einen Retriever, der sowohl an Ausstellungen als auch an Jagdprüfungen erfolgreich ist.

... so berühmte englische Kennel wie Sandylands... Poolsteads standen in dem Ruf für beide Zwecke geeignet zu sein...

Dann wurden in den 90zigern die Showlabis immer größer, breiter und sagen wird mal hart "fetter"
So begann man die Arbeitslinie zu selektieren, es wurden besonders agile schlanke Labis in der Zucht bevorzugt. Eingekreuzt wurde da nichts, das ist Blödsinn hoch zehn.
Das war klare Selektion in der Auswahl der Zuchtpartner. Gerade in Amerika begann in den 80zigern ein großer Run auf schlanke flinke jagdbesessene Labis. Diese Welle ist in den letzten 20 Jahren deutlich über den "Teich" zu uns rüber geschwommen
Nun sind wir im Jahr 2011... und haben 2 verschiedene Arten... wer weiß was in 30 Jahre sein wird... der Mensch bestimmt das Aussehen und Verhalten der Hunde, nicht die Hunde durch Evulotion...

Amy
20.12.2011, 21:29
Laß die Kids erstmal da sein und dann ein gewisser Alter erreicht haben.du schreibst mit ca 1 jahr,na das stelle ich mir bildlich interessant vor wenn beide Kinder an der Hand sind und die Leine vom Hund im Maul... Laß dir Zeit,ich glaube du es gibt zzt.wichtigeres in deinem Leben,du hast doch Anton. Der Leidtragende ist der Hund wenn man sich nicht alle Optionen vor Augen hält. Klar sind nicht alle Mütter, Hunde oder KindER gleich,aber die Mehrheit die hier geantwortet haben sprechen aus Erfahrung und nicht weil sie Dir böses wollen.

Gast
20.12.2011, 22:43
Cornelia *peace1*sorry, an so was habe ich nicht gedacht. Ich hab das nur mal im Urlaub gesehen - als eine Mami auf Shopping-Tour war und die Kleine an der Leine hatte *umfall*

"Auf Shopping-Tour" ist auch interessant. Hoffentlich hat sie die
Kleine nicht vor´m Laden angebunden...

Liebe Grüße Cornelia

Linus1
20.12.2011, 22:56
Ich kenne die Geschirre und Leinen für Kinder aus England. Da scheint es ganz normal zu sein!

joschi †
20.12.2011, 23:07
Ich kenne die Geschirre und Leinen für Kinder aus England. Da scheint es ganz normal zu sein!


War hier früher auch normal...in der Zeit als meine Tochter geboren wurde, hatten viele Mütter solche Teile. Und auch die Kindergärten hatten so "Lauf-Geschirre" wenn sie mit der ganzen Gruppe unterwegs waren. Das sah dann aus wie bei den Schlittenhunden*giggle**giggle*!

Ich finde das gar nicht schlecht, es gibt viele Kinder die nicht an Mamis Hand bleiben wollen, aber an der Straße ungesichert??:nö::nö:

caramia
21.12.2011, 13:03
Neben der Illusion, dass sich ein Retriever mal so neben Kleinkindern her erziehen lässt, scheint hier auch noch ein vollkommen falsches Bild der Rasse zu bestehen.
Es wurde ja von einigen bereits deutlich gemacht: Der Retriever ist ein Jagdhund, egal ob es sich um SL oder AL handelt.
Die Mär vom "Familienhund" *umfall* stirbt anscheinend nicht aus - und führt leider immer häufiger dazu, dass gerade Hunde dieser Rasse ein trauriges Dasein führen.
Ich würde dazu raten, sich noch mal eingehender mit der Rasse zu beschäftigen, sich evtl. mal mit Züchtern zu unterhalten, WT's und Ausstellungen zu besuchen und gründlich darüber nachzudenken, ob der Zeitpunkt, einen Hund anzuschaffen, nicht noch ein Stück weit hinausgeschoben werden sollte.

Caro u. Tahoe
21.12.2011, 13:47
Neben der Illusion, dass sich ein Retriever mal so neben Kleinkindern her erziehen lässt, scheint hier auch noch ein vollkommen falsches Bild der Rasse zu bestehen.
Es wurde ja von einigen bereits deutlich gemacht: Der Retriever ist ein Jagdhund, egal ob es sich um SL oder AL handelt.
Die Mär vom "Familienhund" *umfall* stirbt anscheinend nicht aus - und führt leider immer häufiger dazu, dass gerade Hunde dieser Rasse ein trauriges Dasein führen.
Ich würde dazu raten, sich noch mal eingehender mit der Rasse zu beschäftigen, sich evtl. mal mit Züchtern zu unterhalten, WT's und Ausstellungen zu besuchen und gründlich darüber nachzudenken, ob der Zeitpunkt, einen Hund anzuschaffen, nicht noch ein Stück weit hinausgeschoben werden sollte.

Damit ist alles gesagt!!
Toller Beitrag den ich so nur unterschreiben kann:bravo:

Kerstin
21.12.2011, 14:40
Entschuldigung, aber Jagdhund hin , Jagdhund her - weder mein Münsterländer (den ich mal hatte ) noch mein Labrador wird /wurde jagdlich ausgebildet bzw geführt , er ist mein Hund und wird auch so behandelt und er ist sehr zufrieden damit und auch ausgelastet , obwohl er keine Dummys , Enten oder sonstiges apportieren muß - er apportiert und trägt für sein Leben gern dicke Baumstämme und Äste , die er sich von selbst aus dem Wald holt und wenn er keine Lust mehr hat, fallen lässt.
Ich glaube, in diesem Retriever Forum sind ganz viele Retriever , die nur Hund sein dürfen - sind das dann alles Fehlzüchtungen oder wir sind alle schlechte böse Menschen ??

Ich habe meinem Hund *nebenbei* Benehmen beigebracht , ohne Hundeschule und Rütter und Co und hätte dies sicher auch neben einem Fulltimejob als Mutter hinbekommen - denn niemand arbeitet 24 Std. mit dem Hund und niemand bemuttert 24 Std seine Kinder - vielleicht ist es eine Herausforderung und bedarf zeitlicher Planung , aber so wie es hier dargestellt wird, dürfte sich ja kaum mehr jemand ein Kind oder einen Hund anschaffen, der nicht zaubern kann ?!

Wie werden denn die vielen Hunde hier von RF und Co vermittelt ?? Wieviele landen da in Familien, die sie nicht so beschäftigen wie es der Ursprung mal angedacht hat ? Es geht Ihnen aber dennoch gut , ob sie jetzt vom Vermehrer stammen oder Abgabehunde sind .
Sie wurden auch nicht gezüchtet, um als Blindenhund oder Therapiehund in völliger Ruhe und Besonnenheit andere Menschen zu unterstützen - sie werden aber vielmals dafür eingesetzt , weil sie eben so freundlich und ausgeglichen sind , dass sie nicht unbedingt durch die Gegend rennen müssen und Beute bringen wollen ....
Wofür wurden denn Schäferhunde gezüchtet ? Zum Schutz und zum Bewachen ...
Es gibt für eine Rasse sicherlich immer mehrere Verwendungen - man sollte nicht nur stur auf dem vor hundert Jahren mal angedachten Zweck herumreiten , dann dürfte sich wohl kaum mehr jemand einen Hund anschaffen !

Vielleicht sollte man einen sep. Therad eröffnen ....interessantes Thema .

Gast
21.12.2011, 14:57
@Kerstin: es reitet hier niemand auf dem mal angedachten Zweck herum
(nämlich dass ein Retriever unbedingt apportieren muss), sondern die Dis-
kussion ging eigentlich in erster Linie darum, einen Retriever (wir sind hier
ein Retriever-Forum) irgendwie zu beschäftigen und auszulasten.

Damit kann Apportierarbeit gemeint sein muss es aber nicht. Da gibt es genug
andere Möglichkeiten, das wurde auch genauso angesprochen.

Die Frage war vielmehr, ob es in einem Haushalt mit gleich zwei Kleinstkindern
genügend Zeit dafür geben kann.

Und ganz allgemein gilt das für jeden Hund, egal, welcher Rasse, genauso wie
für jeden Mischling, dem Hund muss Auslastung (auch vom Kopf her, dazu gehört
auch das Lösen von Aufgaben, was die Hunde ja gerne machen) zuteil werden.

Und zum Thema:"...sie sind so freundlich und ausgeglichen, dass sie nicht durch
die Gegend rennen und Beute bringen wollen..." nur Folgendes:
Meine Hunde sind ausgezeichnete Fährtenhunde, machen auch sehr gute Dummy-
arbeit. Sie sind so ausgeglichen, dass sie außerdem als Therapiehunde in einer
Hundebesuchsgruppe im Altenheim eingesetzt werden.

Liebe Grüße Cornelia

Golden Attention
21.12.2011, 17:15
Hi,

ich frage meine Welpenkäufer bei ihrem ersten Besuch immer: "Könnten Sie sich vorstellen, jetzt ein Baby zu bekommen?" Ein Welpe ist genauso anstrengend und zeitintensiv!

Also Ricarda, wenn deine Zwillinge ein Jahr alt sind, dann stell dir vor, wieder ein Baby zu bekommen. Willst du das?

Es gibt mit Sicherheit genügend Züchter, die einen Welpen in einen Haushalt mit einj. Zwillingen geben, ich tue es nicht zum Wohle des Hundes und ich würde auch mit dem erwachsenen Hund warten, bis die Kinder in den Kindergarten gehen u. du für den Hund und seine Ausbildung auch die Zeit und die Lust hast.

Viele Grüße

Linus1
21.12.2011, 18:25
Entschuldigung, aber Jagdhund hin , Jagdhund her - weder mein Münsterländer (den ich mal hatte ) noch mein Labrador wird /wurde jagdlich ausgebildet bzw geführt , er ist mein Hund und wird auch so behandelt und er ist sehr zufrieden damit und auch ausgelastet , obwohl er keine Dummys , Enten oder sonstiges apportieren muß - er apportiert und trägt für sein Leben gern dicke Baumstämme und Äste , die er sich von selbst aus dem Wald holt und wenn er keine Lust mehr hat, fallen lässt. .

Wenn ein Hund dicke Baumstämme oder Äste durch die Gegend schleppt, dann ist dieser Hund in meinen Augen, seinen Anlagen gemäß nicht ausgelastet und alles andere als glücklich. Ein Hund der sich seine Beschäftigung selbst suchen muss, nur weil Herrchen oder Frauchen keine Lust hat, oder tatsächlich nicht sieht, dass der eigene Hund unterfordert ist, der tut mir einfach nur leid!!!!


Ich glaube, in diesem Retriever Forum sind ganz viele Retriever , die nur Hund sein dürfen - sind das dann alles Fehlzüchtungen oder wir sind alle schlechte böse Menschen ?? .

Ich wiederhole mich gerne noch einmal!
Ein Retriever der nicht arbeiten will, der nicht die Anlagen zeigt, die man vorraussetzt, bei diesem Retriever wurde das Zuchtziel verfehlt!!!!
Solchen Retrievern, ist es tatsächlich egal, ob sie mit Dummyarbeit oder ähnlichem Beschäftigt werden. Denen reicht es oftmals, das dann und wann ein Ball fliegt, der geholt wird. Solche Retriever schleppen auch keine Baumstämme durch die Gegend!!!!

Konntest du es bitte unterlassen, Fakten in den Raum zu stellen, die hier kein Mensch geäußert hat!? Es hat niemand geschrieben, das jemand der seinen Hund nicht beschäftigt, schlecht oder böse sei!


Ich habe meinem Hund *nebenbei* Benehmen beigebracht , ohne Hundeschule und Rütter und Co und hätte dies sicher auch neben einem Fulltimejob als Mutter hinbekommen - denn niemand arbeitet 24 Std. mit dem Hund und niemand bemuttert 24 Std seine Kinder - vielleicht ist es eine Herausforderung und bedarf zeitlicher Planung , aber so wie es hier dargestellt wird, dürfte sich ja kaum mehr jemand ein Kind oder einen Hund anschaffen, der nicht zaubern kann ?! .

Das du es so nebenbei hinbekommen hast, -Herzlichen Glückwunsch!-, heißt aber noch lange nicht, dass es Andere auch können. Und bevor du hier große Töne spuckst, dass du das auch als Mutter hinbekommen hättest, beweise es! Denn ich glaube du kannst dir nicht wirklich vorstellen, wie das mit Zwillingen ist, die ein Jahr alt sind!


Wie werden denn die vielen Hunde hier von RF und Co vermittelt ?? Wieviele landen da in Familien, die sie nicht so beschäftigen wie es der Ursprung mal angedacht hat ? Es geht Ihnen aber dennoch gut , ob sie jetzt vom Vermehrer stammen oder Abgabehunde sind .

Diese Hunde stammen sehr häufig von Vermehrern und wurden auf Profit gezüchtet. Da wurde ganz sicher nicht drauf geachtet, ob die Verpaarung die Anlagen hervorbringt, die ein Retriever ausmacht!
Und ob der eine oder andere Hund nicht auch im Dummysport oder ähnlichem glücklich werden würde, sei dahingestellt.
Hunde sind intelligente Lebewesen, die Beschäftig werden möchten!


Sie wurden auch nicht gezüchtet, um als Blindenhund oder Therapiehund in völliger Ruhe und Besonnenheit andere Menschen zu unterstützen - sie werden aber vielmals dafür eingesetzt , weil sie eben so freundlich und ausgeglichen sind , dass sie nicht unbedingt durch die Gegend rennen müssen und Beute bringen wollen .....

Das ist einfach nur Falsch. Retriever wurden nicht gezüchtet um als Service-, Therapie-, oder Blindenführhunde eingesetzt zu werden. *umfall*
Ich frag mich gerade woher du dieses "Wissen" hast *umfall**umfall**umfall*
Die Hunde werden dafür eingesetzt, weil ihr Wesen und ihre Intelligenz für diese Arbeit passt. Auch ein Servicehund ist ständig damit beschäftigt zu apportieren. Außerdem gibt es Servicehunde, die tatsächlich mit ihren behindeten Besitzern, Dummysport machen. Mal ganz davon abgesehen, diese Hunde sind ausgelastet und werden beschäftigt, sie haben eine Aufgabe!
Viele hier befürchten, dass genau dies bei Ricarda und den Zwillingen, auf der Strecke bleiben würde.


Es gibt für eine Rasse sicherlich immer mehrere Verwendungen - man sollte nicht nur stur auf dem vor hundert Jahren mal angedachten Zweck herumreiten , dann dürfte sich wohl kaum mehr jemand einen Hund anschaffen !

Jeder der sich einen Hund anschafft, sollte sich über die Rasse und dessen Spezialebiet informieren und bewußt sein. Jeder der dies nicht tut, handelt in meinen Augen unverandwortlich und wird dem Hund niemals gerecht werden können!

Traurig zu lesen, dass es noch solche veralteten Einstellungen gibt *blau*

joschi †
21.12.2011, 18:53
Julia ich danke Dir!!!!!!*post*

Meine Antwort wär nicht so nett ausgefallen.......*blau*

balaika
21.12.2011, 19:09
Ich bin ja kein Züchter, aber ich weiss dennoch was mir wichtig wäre:
-Wie viel Zeit hat man für den Hund?
-Hat man die finanziellen Mittel?
-Was möchte man mit dem Hund machen?

Ich denke das meiste hört man dann auch schon raus, anhand von den Aussagen und Fragen des potenziellen Käufers.

Natürlich gibt es auch faule Hunde, die nicht viel Training/Kopfarbeit fordern. Aber man muss doch immer recht viel Zeit und Arbeit investieren -auch bei fauleren Exemplaren. Immerhin möchte man sie auch mal allein lassen können, frei laufen lassen usw. Darum finde ich MUSS man immer viel Zeit investieren. Ich zB brauche im Schnitt 3 Stunden am Tag für meine Hunde. Natürlich gehe ich auch oft mit Kindern und Hunden raus, allerdings dient das mehr dem Bewegungsdrang meiner beiden "Raser" und sie geniessen das auch. Dennoch brauche ich viel Zeit für die beiden alleine -da sie einfach noch viel lernen müssen.
In der Zukunft sehe ich mich mit Laila beim Dummietrainin oder Fährtenarbeit -einfach weil sie da großes Interesse zeigt und auch fordernder ist. Spike hingegen ist eher der faule. Er lernt ungern und stellt auch gern alles in Frage. Er apportiert auch nicht gern. Darum denke ich, dass er eher einfach draussen rennen darf -denn das macht er wie ein Windhund! Und nur die "normale" Erziehung geniesst -wobei ich hoffe, dass auch er irgendwann ein "Hobby" findet!

Was ich eigentlich sagen will: Man weiss nie genau, was man für einen Hund bekommt, deshalb sollte man sich auf viel Arbeit einstellen. Ob man das mit Zwillingen schafft hängt vor allem von einem selber und vom Umfeld ab. Ich zB habe jeden Morgen und Abend die Zeit nur mit Hunden und ohne Kinder genossen (die Jungs waren zuhause beim Papa), somit war ich ausgeglichen und die Hunde ausgelastet.

Gast
21.12.2011, 22:13
nochmal @Kerstin: Ich habe hier eine alte Vermehrerzuchthündin, sie ist jetzt
elf Jahre alt und war eine ganz arme Socke.

Natürlich biete ich ihr hier ein warmes Plätzchen, sie hat es gut und frisst ihr
Gnadenbrot bei uns.

Allerdings habe ich auch angefangen, diesen alten Hund - der gar nichts kannte
und gar nichts wusste - altersgemäß auszulasten und ihn verschiedene Dinge
zu lehren.

Sie kann inzwischen "Sitz" und "Platz", geht "bei Fuß", macht sogar auch
kleine Fährten (und zwar sehr gerne) und geht mit mir einmal in der Woche
in einen Spaßkurs in die Hundeschule unseres Vertrauens.

Ich staune täglich auf´s Neue, wie gerne dieser Hund lernt und geradezu alles
in sich aufsaugt, was er in seinem vorherigen Leben nicht lernen durfte.

Sie wäre - hätte sie die Chance gehabt - ein ganz toller Hund geworden, mit
dem man viel hätte machen können. Aber - weil sie wohl mal sehr schön war
und weil sie so lieb ist - musste sie munter Jahr für Jahr Welpen produzieren,
damit der Vermehrer die Nachfrage nach angenehmen "Familienhunden" be-
friedigen konnte.

Sie ist eine schwarze Labradorhündin, bei den Golden wird es ähnlich sein.

Liebe Grüße Cornelia

Linus1
21.12.2011, 22:39
Mein Akito, wurde, bevor ich ihn bekam als reiner Familienhund gehalten. Er konnte "Sitz" und "Platz" und hat diese Kommandos immer selbständig aufgelöst. Er lief gut in der Familie, wenn man mal davon absieht, dass er wohl nicht wenig zerstört hat und mit dem Jagen anfing, als ich ihn abholte. Sie haben sich, wie sie sagten, an seinem lieben Wesen erfreut und für die Tochter war der Hund Geschwister- und Freundesersatz.
Mann konnte ihn deshalb so halten, weil er ein sehr leichtführiger Golden ist. Aber lange wäre das sicher nicht gut gegangen!
Die Familie hat sein Potenzial nicht gesehen! Akito trug auch riesige Äste und Baumstämme durch die Gegend, suchte sich seine eigene Beschäftigung. Ging Spuren nach, ist ständig zu anderen Hunden stiften gegangen, obwohl er das nicht sollte. Die Fam. hat ihn gelassen, weil er ja auch echt brav und super verträglich ist.
Wenn es keinen Besitzerwechsel gegeben hätte, dann wären seine Anlagen verkümmert *blau* Für mich unvorstellbar, erschreckend und traurig.

Es steckt ganz viel Unwissenheit, Zeitmangel und keine Bereitschaft den Hund, seinen Anlagen entsprechend zu Beschäftigen, dahinter.

Und genau das, lese ich hier aus einigen Beiträgen heraus. Unwissenheit, Zeitmangel und mangelnde Bereitschaft. *blau*

Ich habe solch eine Freude an Akito und er - er überschlägt sich vor Begeisterung arbeiten zu dürfen. Wenn ich mir überlege, dass es noch viele andere Hunde gibt, die ein so unverstandenes Leben führen müssen, dann bekomme ich echt Magenweh *blau*
Und so ein Leben ist einem Hund vorbestimmt, wenn er in eine Familie mit zwei einjährigen Zwilligen soll *blau*

anjap
22.12.2011, 07:12
Es steckt ganz viel Unwissenheit, Zeitmangel und keine Bereitschaft den Hund, seinen Anlagen entsprechend zu Beschäftigen, dahinter.

Und genau das, lese ich hier aus einigen Beiträgen heraus. Unwissenheit, Zeitmangel und mangelnde Bereitschaft. *blau*



:bravo::bravo::bravo: Du sprichst mir aus dem Herzen :bravo::bravo::bravo:

Scout&Simone
22.12.2011, 08:59
Familienhund

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Unter einem Familienhund versteht man einen Haushund (http://de.wikipedia.org/wiki/Haushund), der sich durch seine Wesensart gut in das Familienleben (http://de.wikipedia.org/wiki/Familie) einfügt, besonders kinderfreundlich (http://de.wikipedia.org/wiki/Kind) ist und mit anderen Heimtieren (http://de.wikipedia.org/wiki/Heimtier) harmoniert. Weitere wünschenswerte Eigenschaften sind: eingeschränktes Jagdverhalten, sicheres Sozialverhalten, keine hohen Ansprüche an Bewegung und Futter, hohe Lebenserwartung, allgemeine Robustheit und eine geringe Neigung zum Bellen (http://de.wikipedia.org/wiki/Bellen).





Soviel zum Thema Familienhund :grin:

Kerstin
22.12.2011, 11:00
Damit ist ja jetzt alles gesagt :-)

Linus1
22.12.2011, 11:57
Damit ist ja jetzt alles gesagt :-)

Nein, ganz sicher nicht, denn wenn du den letzten Beitrag von mir aufmerksam gelesen hättest, würde dir vielleicht auffallen, dass durch Unwissenheit, Zeitmangel und mangelnde Bereitschaft so einige Hunde zum "Familienhund" dekradiert werden, die es eigentlich gar nicht sind! *blau*
Ich persönlich glaube auch, das aus einer FCI Zucht, der Prozentsatz, von Hunden, die nicht dem Zuchtziel/ erwarteten Anlagen entsprechen, eher gering ist.

Diese Begriffserklärung eines Familienhundes, fällt meiner Meinung nach, auch sehr leidlich aus !

Scout&Simone
22.12.2011, 12:05
Diese Begriffserklärung eines Familienhundes, fällt meiner Meinung nach, auch sehr leidlich aus !

Ohhhhhhh, genau deshalb habe ich es reinkopiert - les mal oben - da steht, dass der Text aufgrund inhaltlicher Mängel in der Qualitätssicherung steht :grin:

Linus1
22.12.2011, 13:49
Ohhhhhhh, genau deshalb habe ich es reinkopiert - les mal oben - da steht, dass der Text aufgrund inhaltlicher Mängel in der Qualitätssicherung steht :grin:


Ach soooo, hab ich nicht ganz gerafft :i73: . . so nach´m Nachtdienst :grin:

Scout&Simone
22.12.2011, 14:00
Ach soooo, hab ich nicht ganz gerafft :i73: . . so nach´m Nachtdienst :grin: :kicher::kicher::kicher:

jetzt sind wir aber weit vom Thema weg. Ich glaube nicht, dass Ricarda nach einem 'Familienhund' gefragt hat - sie hat ja schon Anton ausgebildet. Und sie schreibt ja, dass sie mit dem Hund arbeiten möchte.

Ging ja eher um die Kriterien von Züchtern und uns **rot** *peace1*um die Frage ob das mit einjährigen Zwillingen klappen kann.

joschi †
22.12.2011, 18:16
Familienhund

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Unter einem Familienhund versteht man einen Haushund (http://de.wikipedia.org/wiki/Haushund), der sich durch seine Wesensart gut in das Familienleben (http://de.wikipedia.org/wiki/Familie) einfügt, besonders kinderfreundlich (http://de.wikipedia.org/wiki/Kind) ist und mit anderen Heimtieren (http://de.wikipedia.org/wiki/Heimtier) harmoniert. Weitere wünschenswerte Eigenschaften sind: eingeschränktes Jagdverhalten, sicheres Sozialverhalten, keine hohen Ansprüche an Bewegung und Futter, hohe Lebenserwartung, allgemeine Robustheit und eine geringe Neigung zum Bellen (http://de.wikipedia.org/wiki/Bellen).





Soviel zum Thema Familienhund :grin:

GsD hat der Text inhaltliche Mängel und sollte auf ein akzeptables Niveau gebracht werden!!!!
Wenn das die Beschreibung eines Retrievers wäre, dann hätten wir unsere Zuchtziele aber total verpaßt.

Kerstin
22.12.2011, 18:17
Hab doch noch eine bescheidene Frage - woran macht Ihr eigentlich fest, dass Euer Hund glücklich , ausgelastet und nicht mehr unterfordert ist ??
Dann kann ich nämlich mal bei meinem schauen, ob s bei ihm anders ist ...
Sorry, wenn s jetzt ab vom Thema ist, aber so ist das nunmal bei Diskussionen, da kommt man auch mal schnell von einem Thema zum anderen - aber das belebt ja bekanntlich .

Linus1
22.12.2011, 18:37
Hab doch noch eine bescheidene Frage - woran macht Ihr eigentlich fest, dass Euer Hund glücklich , ausgelastet und nicht mehr unterfordert ist ??
Dann kann ich nämlich mal bei meinem schauen, ob s bei ihm anders ist ...
Sorry, wenn s jetzt ab vom Thema ist, aber so ist das nunmal bei Diskussionen, da kommt man auch mal schnell von einem Thema zum anderen - aber das belebt ja bekanntlich .


Das ist von Hund zu Hund sicher unterschiedlich. Bei meinem Kleinen merke ich es, wenn er auf dem Spaziergang eben keine Äste herumschleppt, wenn er begeistert auf das Beschäftigungsangebot eingeht, welches ich ihm anbiete. Wenn wir beide, so wie heute, eine riesen Gaudi am Training haben. Gemeinsam nach einem gelungenen retriev durch die Gegend toben und spielen. Wenn ich, auch so wie heute, merke er hat einen weiteren Trainingsschritt verstanden. Unsere Hunde merken, wenn wir glücklich, zufrieden und stolz auf sie sind!
Und wenn wir nach Hause kommen und er legt sie nieder, schnauft einmal zufrieden durch und schläft sofort ein, bis wir das nächste mal rausgehen.

Bei meinem Großen, der eben nicht so auf Dummyarbeit steht, könnte man behaupten, er wär der Familienhund. Aber auch er braucht seine Einheiten, nicht jeden Tag, aber doch regelmäßig. Wenn ich etwas alleine mit ihm mache, weicht er nicht von meiner Seite, himmelt mich an - was sonst nicht seine Eigenschaft ist. Er sucht dann ganz extrem meine Nähe, wenn ich ihm z.Bsp. eine Schweißfährte gelegt habe und er sie ausgearbeitet hat. Da bin ich genau so Stolz, zufrieden und glücklich, wie bei meinem Kleinen. Auch er merkt das und wenn man ihn so anschaut, könnte man meinen er ist 10cm größer geworden. :grin:

Beide Hunde sind zufrieden und glücklich, wenn sie neben mir liegen und kuscheln angesagt ist. Ich kann sowas schwer beschreiben*tüte*
Ich denke, unsere Hunde sind dann glücklich und zufrieden, wenn sie eine Aufgabe mit Erfolgserlebnissen haben. Und wenn sie merken, dass wir mit ihnen glücklich sind.

Gast
22.12.2011, 18:51
Das ist eine wirklich gute Frage. Sagen kann der Hund es natürlich nicht.

Ich kann von meinen Hunden behaupten, dass sie keinen Blödsinn machen.
Z.Bsp. nichts kaputtmachen zuhause, sich nicht ewig belecken, keine Ver-
haltensauffälligkeiten draußen zeigen wie "Durchgeknalltsein", jagen gehen,
abhauen, Stress mit anderen anfangen, Beispiele gäbe es sicher noch mehrere,
vielleicht fällt anderen ja noch mehr dazu ein.

Wenn meine Hunde in die Fährte gehen, ziehen sie in die Fährte, weil sie das
dürfen, aber nicht müssen. Hinterher schlafen sie zwei Stunden, weil sie
zufrieden und müde sind.

Wenn wir auf dem Hundeplatz trainieren und ich sie aus dem Auto hole, ziehen
sie auf den Hundeplatz, weil sie selbst ansonsten "langweilige" Übungen wie Ge-
horsamstraining (kann ja keinem Hund schaden) gerne machen. Sie werden immer
mit Futter und verbal belobigt. Wenn es ihnen nicht gefallen würde, würden sie sich
sträuben und nicht auf den Platz wollen.

Beim Dummytraining arbeiten sie freudig und gerne mit mir zusammen. Sie sind
stolz, wenn sie das Dummy bringen dürfen und ich mich darüber freue. Ansonsten
würden sie beim Training vielleicht in´s Gelände abhauen oder selbständig jagen
oder Löcher graben gehen.

Zuhause sind meine Hunde ruhig, schlafen oder ruhen viel (ein Hund braucht
18 Stunden Ruhe am Tag), quengeln nicht, holen nicht die Leine, weil sie mich
zum Spazierengehen ermuntern wollen, und spielen und kuscheln auch viel
miteinander.

Ich kann nur sagen, dass meine Hunde subjektiv gesehen gerne für mich und
mit mir arbeiten und stelle mir immer vor, wie es wäre, wenn sie das nicht dürften.

Sie würden natürlich nichts sagen können, aber unzufrieden wären sie vielleicht
doch.

Liebe Grüße Cornelia

Gast
26.12.2011, 13:31
Nun da wir hier ja mehere Züchter haben... wollte ich mal wissen welche Kriterien ihr an den neuen Besitzern habt..

Um einfach mal kurz auf die Grundfrage einzugehen, es hängt für mich immer und ausschliesslich nur von der individuellen Konstellation ab.

Mir ist in erster Linie wichtig wie realistisch die Welpenkäufer die Situation selbst einschätzen ( mal ganz weit weg von " das geht schon irgendwie). Ich habe selbst zwei Kinder mit 16 Monaten Abstand großgezogen (fast wie Zwillinge) und dazu noch einen Welpen geholt damals - ging ohne Probleme - WENN man es realistisch und ohne rosa Brille angeht.

Ich hatte schon Interessenten mit Kleinkind hier, aber da war mir klar das würde nie gehen. Aber ich hatte auch Interessenten ohne Kinder, aber da hätte mich auch ein Kleinkind nicht gestört, einfachweil die Menschen entsprechend realistisch und reflektiert waren.

Ich hatte Interessenten die sich dann woanders einen Welpen holen mussten , der aber nach 6 Monaten bereits wieder abgegeben war - was mir aber beim ersten Besuch hier schon klar war, dass das nicht geht.

Ich könnte für mich diesbezüglich keine grundlegende Regel erstellen, es hängt für mich immer vom Individuum ab. *01*

Amy08
26.12.2011, 15:50
Das ist von Hund zu Hund sicher unterschiedlich. Bei meinem Kleinen merke ich es, wenn er auf dem Spaziergang eben keine Äste herumschleppt, wenn er begeistert auf das Beschäftigungsangebot eingeht, welches ich ihm anbiete. Wenn wir beide, so wie heute, eine riesen Gaudi am Training haben. Gemeinsam nach einem gelungenen retriev durch die Gegend toben und spielen. Wenn ich, auch so wie heute, merke er hat einen weiteren Trainingsschritt verstanden. Unsere Hunde merken, wenn wir glücklich, zufrieden und stolz auf sie sind!
Und wenn wir nach Hause kommen und er legt sie nieder, schnauft einmal zufrieden durch und schläft sofort ein, bis wir das nächste mal rausgehen.

Bei meinem Großen, der eben nicht so auf Dummyarbeit steht, könnte man behaupten, er wär der Familienhund. Aber auch er braucht seine Einheiten, nicht jeden Tag, aber doch regelmäßig. Wenn ich etwas alleine mit ihm mache, weicht er nicht von meiner Seite, himmelt mich an - was sonst nicht seine Eigenschaft ist. Er sucht dann ganz extrem meine Nähe, wenn ich ihm z.Bsp. eine Schweißfährte gelegt habe und er sie ausgearbeitet hat. Da bin ich genau so Stolz, zufrieden und glücklich, wie bei meinem Kleinen. Auch er merkt das und wenn man ihn so anschaut, könnte man meinen er ist 10cm größer geworden. :grin:

Beide Hunde sind zufrieden und glücklich, wenn sie neben mir liegen und kuscheln angesagt ist. Ich kann sowas schwer beschreiben*tüte*
Ich denke, unsere Hunde sind dann glücklich und zufrieden, wenn sie eine Aufgabe mit Erfolgserlebnissen haben. Und wenn sie merken, dass wir mit ihnen glücklich sind.Bei dem Thema "Aste schleppen" möchte ich mich gerade mal einklinken. Amy's Vorgängerin bei uns (Riesenschnauzer-Retriever-Mix) hat mit Begeisterung Äste geschleppt. Nicht nur geschleppt, sondern sie hat sich oft aus dem Gebüsch und Unterholz teilweise riesige Äste rauszezerrt, sich dabei mächtig abgemüht, um die Teile dann stolz wie Bolle auf der Stelle nach Hause zu tragen. Zum Teil waren das richtige Astgabeln, größer als der ganze Hund und so schwer, dass sie zwischendurch immer mal ablegen musste auf dem Heimweg. Dort hat Lucy den Ast dann vor der Haustür abgelegt und war, natürlich reichlich gelobt von uns, sichtlich mit sich und der Welt zufrieden. Ich glaube fest, dass sie ein sehr glücklicher, zufriedener Hund war und nicht aus Frust und Langeweile Stöcke geschleppt hat. Jeder Hund ist anders und ich bin sicher, es gibt auch Retriever, die ohne Dummyarbeit und Workingtests ausgeglichen und glücklich sind, andere wiederum sind total heiss auf ihre Dummys. Aber ich denke man kann nicht behaupten, ein Retriever hat "gefälligst rassetypisch" glücklich zu sein beim Apportieren.

fine
26.12.2011, 16:00
Jeder Hund ist anders und ich bin sicher, es gibt auch Retriever, die ohne Dummyarbeit und Workingtests ausgeglichen und glücklich sind, andere wiederum sind total heiss auf ihre Dummys. Aber ich denke man kann nicht behaupten, ein Retriever hat "gefälligst rassetypisch" glücklich zu sein beim Apportieren.

Da geb ich dir absolut Recht. Ich hab auch schon oft erlebt, dass Herrchen oder Frauchen ganz heiß auf Dummytraining, Prüfungen und Workingtests waren und der Hund eben nicht. Das ist auch schlimm. *blau*

joschi †
26.12.2011, 16:08
Es geht doch gar nicht um Dummyarbeit und Apportieren. Es geht darum das ein Retriever arbeiten sollte und nicht als Couchpotato versauern.
Ob ich den Hund mit Dummy beschäftige, Agility, THS, Obedience , Fährtenarbeit oder was auch immer, Mantrailing, Rettungshund, es gibt so vieles was man machen kann.
Es ist nur einfach so, wir haben Jagdhunde. Natürlich sind es Familienhunde, wie viele andere auch, aber ohne jegliche Beschäftigung verkümmern unsere Retriever. Und das ist der Knackpunkt. Wenn ein Hund sich draußen Beschäftigung sucht weil HH ihn nicht beschäftigt, dann ist das nicht gut. Wir sollen mit dem Hund was machen, nicht der Hund ohne uns.

Ich habe Hunde aus der Showlinie, aber ohne "Arbeit" wären sie nicht glücklich. Selbst unser 12jährige Joschi will immer noch seinen Dummy suchen!!