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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundekauf trotz Angst vor Hunden?



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Evita
22.09.2008, 18:17
Wer von den Lesern hat einen Hund gekauft trotzdem oder gerade weil die Kinder Angst vor Hunden hatten?
Eure Erfahrungsberichte würden mich sehr interessieren

Nicole
22.09.2008, 18:33
Bei uns war es die Mutter die Angst vor Hunden hatte..:kicher:

Mein Traum war immer ein Hund. Mit 8 Jahren erfüllten mir meinen Eltern meinen Herzenswunsch, obwohl meine Mutter sehr große Angst vor Hunden hatte..

Meine Mutter hat das klasse gemeistert, und heute hat sie keine Angst mehr vor Hunden und sie haben selbst einen!

Zu Kindern kann ich nur sagen, mein Neffe hatte auch unheimliche Angst vor Hunden...
Er wurde aber mit Ben konfrontiert, und mittlerweile will er nur noch mit Ben spazieren gehen...:freu:

fine
22.09.2008, 19:04
Meine beiden Jüngsten waren noch ziemlich klein, als Fine zu uns kam, 3 und 5 Jahre alt.

Ich würde es nicht wirklich Angst nennen, aber sie hatten großen Respekt vor Hunden und sind auch schon mal weinend weggelaufen.

Nach den ersten Besuchen bei der Züchterin kein Thema mehr. Und da sind seinerzeit drei sehr lebhafte Labbi-Damen herumgewuselt.

Beide Kinder sind heute sehr sicher und wissen genau, wie sie sich zu verhalten haben, ohne dabei zu wagemutig fremden Hunden gegenüber zu sein.

Gast
22.09.2008, 19:14
Na gekauft nicht gerade.
Als ich 3 oder 4 war, hat mich ein Schäferhund unter sich begraben, einfach umgerannt.
Seit dem war es aus, ich hatte höllische Angst, hab sogar beim Dackel die Straßenseite gewechselt.
Bis ich so 21 Jahre alt war.

Hunde, die ich kannte, gingen mit der Zeit, wie die im Stall z.B. , hat aber auch echt Überwindung gekostet.

Dann lernte ich einen Kerl mit Labbi-Rotti-Mix kennen und konnte ihn nur mit Hund haben...da blieb mir nix anderes übrig, als mich zu arrangieren.
Ich lernte, mit Hund umzugehen, ihn zu respektieren, zu mögen.
Nach 7 Jahren hab ich dem Menschen den Laufpass gegeben.
Mit ihm ging der Hund.
Und die Leere, die ich dann verspürte, brachte 4 Monate später Nick in mein Leben.
Mein Jackpot!

Nicole
22.09.2008, 19:16
Und die Leere, die ich dann verspürte, brachte 4 Monate später Nick in mein Leben.
Mein Jackpot!

Das haste jetzt aber schön geschrieben :love:_h*_h*

Be5ning
22.09.2008, 19:22
Ich selbst war der Grund, dass unsee Familie keinen Hund hatte. Von klein an hatte ich schreckliche Angst vor Hunden, die zu Nah kamen, Ihr Maul öffneten, immer an die Finger wollten, an einem hochsprangen, sich in den weg stellten:c050: Grauenhafte Stinkmonster!!!!
Selbst vor meinem ersten Hund hatte icnoch ganz schön Muffensausen...ich hatte fr die Nacht einen Stock am Bett, falls er auf mein Bett springen sollte, um mir in die Kehle zu beissen....:h79:Boomer war 15 Jahre alt und hatte (Nachtigall , ick hör Dir trapsen) nur noch ganz wenige Stummelzähnchen.:kicher:

Heute glaube ich, dass ich mir 28 Jahre Weinen, Zittern, Türenzuhalten und Strassenseitenwecsel hätte sparen können...hätte ich ein solh wunderbares Geschöpf einfach frher, näher und besser ganz in Ruhe hätte kennenlernen können.

Deshalb: JA, trotz Angst einen Hund...geht man in die Angst rein, verschwindet sie_drück:_

cinja
22.09.2008, 22:01
Meine Tochter ist mit 9 Jahren von einem Rottweiler angefallen worden.
Danach hatte sie höllische Angst vor Hunden. Sie wechselte die Straßenseite wenn sie einen Hund sah. Ca. 2 Jahre später kam Cinja mit 9 Wochen zu uns. Im nachhinein kann ich sagen das war die beste Therapie.
Für Sarah war der kleine Welpe keine Gefahr. Heute geht sie mit unseren Hunden spazieren als wenn nie etwas gewesen wär. Was ich wohl sagen muss, vor Rottweilern ist immer noch eine gewisse Zurückhaltung da.

Andreah
22.09.2008, 22:10
Ich hatte ja früher Angst vor Hunden.

Dann habe ich mich in Retriever verliebt und bin zum Hundeplatz gegangen, um meine Angst zu bekämpfen.

Ich wurde da auch ganz nett aufgenommen und an die Hunde herangeführt..

Im Dezember bekommen wir wohl unseren 1. Hund.:kreisch:

Gast
22.09.2008, 22:46
Ich hatte früher panische Angst vor Hunden. Ich wurde als Kind fünfmal gebissen. Nicht geschnappt sondern richtig gebissen und nicht unerheblich verletzt. Trotzdem habe ich Hunde immer irgendwie gemocht, habe ihnen aber nie über den Weg getraut.
Ich habe gelernt das nicht jeder Hund beißen will.
Die Angst vor fremden Hunden habe ich nie ganz abgelegt. Ich misstraue erstmal grundsätzlich jeden fremden Hund.
Es hat sich allerdings schon erheblich gebessert. Die HuSchu ist auch ein gutes Training für mich. Vor fünf Jahren wäre ich niemals auf diesen Platz gegangen, wo fünf durchgeknallte Junghunde rumlaufen.:c050: Heute gehe ich da ziemlich entspannt hin, habe aber immer noch ein wenig Misstrauen und bin vorsichtig. Manchmal kommen Bilder in mir hoch von den Situationen in den ich von Hunden angegriffen wurde.
Hätte ich ein Kind das Angst vor Hunden hätte, wäre es für mich keine Maßnahme einen Hund anzuschaffen.
Ich würde das Kind langsam an Hunde ranführen. So hat es mein Mann bei mir auch gemacht.
Vor meinen Hunden habe ich natürlich keine Angst.:hehe:

ille56
24.09.2008, 11:04
Wenn ich an meine Angst vor Hunden denke, muss ich heute noch schmunzeln. Ich dachte, Hunde beißen einfach aus irgendeiner Laune heraus zu. Wir sind im Urlaub mal Kindern begegnet, die auf der Straße mit einem großen Hund spielten. Mein Mann musste hin und ihnen sagen, sie sollen ihn an die Leine nehmen. Ich wäre sonst nicht vorbei gelaufen. Als unser Nachbar sich einen Schäferhund anschaffte, hab ich den jeden Tag am Zaun heimlich gefüttert mit dem Hintergedanken, sollte er irgendwie durch den Zaun kommen, beißt er vielleicht nicht gerade mich, weil er sich an das Futter erinnert. :l89_
Ich wollte keinen Hund. Homer haben wir dem Generve unserer Tochter zu verdanken.
Heute weiss ich, dass ich Angst vor dem Unbekannten hatte. Wenn man sich dieser Angst stellen muss, verschwindet sie irgendwann.
(Ich hab mich letztens in einem Seminar als nach einem Freiwilligen gesucht wurde, mit Anzug, Stock und Beissärmel einem Rottweiler gestellt, es war nicht schlimm, obwohl ich natürlich Herzklopfen hatte. Da wär ich früher gestoben vor Angst.)
Und die Vorstellung, unseren Schatz Homer nicht zu haben :traurig:

Staiger11
24.09.2008, 14:58
Hallo Andrea *hallo*,

meine Frau die wars die Angst hatte.:kicher: Die war aber schnell verflogen, als sie die zwei Kampfschmuser von Astrid kennengelernt hat.:kicher:

Außerdem hatten wir damals noch ein Tageskind, dass sagen wir mal ziemlichen Respekt vor Sina hatte. Und diesen Respekt nie abgelegt hat in der Zeit. Kann aber natürlich auch damit zusammenhängen, dass das Kind nur halbtags bei uns war.
Außerdem kann ich noch von der Freundin meiner Kleinen berichten, die hat Angst vor den Wöffs, allerdings auch fast vor allem Getier. Die macht zwar Fortschritte in letzter Zeit wenn sie zu Besuch ist, aber ganz weg ist es nicht.
Ich wäre da vorsichtig, wenn die Kinder Angst haben mit der Abgabe eines Welpen, zuerst muß da viel gearbeitet werden.

Gast
01.05.2009, 22:01
Ich kenne das...ich habe immer gesagt, ich habe eine regelrechte Hundephobie....jeden Hund, den ich gesehen habe, bin ich ausgewichen. War das nicht möglich, habe ich entweder umgedreht oder bin stocksteif stehengeblieben...und der Angstschweiß erst.....:kicher:
Kilometerweite Umwege habe ich gemacht, damit mir kein Hund begegnet...und das alles nur, weil mich Nachbars Dackel ins Bein gezwickt hatte....*wut*

Als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte, mußte ich lernen mit Hunden umzugehen. Bei seinen Eltern auf dem Bauernhof leben 5 Hunde....
Ich habe fast 1 Std. gebraucht, bis ich aus dem Auto gestiegen bin.

Und heute haben wir selber gerade den 2. Hund bekommen.

Respekt habe ich noch immer vor fremden Hunden. Aber Angst....nein...

bine07
02.05.2009, 07:02
Ich hab es live mitterlebt bei unserer ehemaligen Nachbarin. Angst vor Hunden u. dann nen weißen Schweizer gekauft. Da nahm das Elend seinen Lauf, der Hund war vorher in ner Fam. also nie alleine u. mußte dann 8 Std. alleine in ner 4 Zimmer Wohnung verbringen, wobei sie nur 1 Zimmer benutzen durfte:sauer:. Das totale Chaos brach aus, der Hund permanent am Heulen, Frauchen völlig überfordert, helfen lassen wollte sie sich von uns nicht, ich hätte die Hündin durchaus mit zum Gassigehen o. NM mit runter in den Garten genommen. Aber nein die "Dame" kann das ja alleine regeln*blau*. Ende vom Lied war, Hund wurde aggressiv, hat mich im Flur gestellt u. nicht in die Wohnung gelassen ect., irgendwann hatte sie dann selbst Angst vor Ihrem Hund u. sie hat Ihn immer mit zum Dienst in die Gärtnerei genommen u. da hat er dann leider Rattengift erwischt, wie ist mir bis heute ein Rätsel*denk*.

Gast
02.05.2009, 10:05
Ich hab es live mitterlebt bei unserer ehemaligen Nachbarin. Angst vor Hunden u. dann nen weißen Schweizer gekauft. Da nahm das Elend seinen Lauf, der Hund war vorher in ner Fam. also nie alleine u. mußte dann 8 Std. alleine in ner 4 Zimmer Wohnung verbringen, wobei sie nur 1 Zimmer benutzen durfte:sauer:. Das totale Chaos brach aus, der Hund permanent am Heulen, Frauchen völlig überfordert, helfen lassen wollte sie sich von uns nicht, ich hätte die Hündin durchaus mit zum Gassigehen o. NM mit runter in den Garten genommen. Aber nein die "Dame" kann das ja alleine regeln*blau*. Ende vom Lied war, Hund wurde aggressiv, hat mich im Flur gestellt u. nicht in die Wohnung gelassen ect., irgendwann hatte sie dann selbst Angst vor Ihrem Hund u. sie hat Ihn immer mit zum Dienst in die Gärtnerei genommen u. da hat er dann leider Rattengift erwischt, wie ist mir bis heute ein Rätsel*denk*.
Oh nein! :-))
Da braucht man wirklich nur eins und eins zusammenzählen!:sauer:

Daima
02.05.2009, 10:30
Ich hab es live mitterlebt bei unserer ehemaligen Nachbarin. Angst vor Hunden u. dann nen weißen Schweizer gekauft. Da nahm das Elend seinen Lauf, der Hund war vorher in ner Fam. also nie alleine u. mußte dann 8 Std. alleine in ner 4 Zimmer Wohnung verbringen, wobei sie nur 1 Zimmer benutzen durfte:sauer:. Das totale Chaos brach aus, der Hund permanent am Heulen, Frauchen völlig überfordert, helfen lassen wollte sie sich von uns nicht, ich hätte die Hündin durchaus mit zum Gassigehen o. NM mit runter in den Garten genommen. Aber nein die "Dame" kann das ja alleine regeln*blau*. Ende vom Lied war, Hund wurde aggressiv, hat mich im Flur gestellt u. nicht in die Wohnung gelassen ect., irgendwann hatte sie dann selbst Angst vor Ihrem Hund u. sie hat Ihn immer mit zum Dienst in die Gärtnerei genommen u. da hat er dann leider Rattengift erwischt, wie ist mir bis heute ein Rätsel*denk*.

Heftig.

Ich habe bei mir im Haus ein positives Beispiel dazu. Die Frau hat ihre Angst fast ganz besiegt, hat ihren Hund super im Griff.

schrecker82
02.05.2009, 10:46
Ne gute Freundin von mir hatte auch pansiche Angst vor Hunden.

Nach langem hin und her ist dann doch ein Labbi eingezogen. PANIK sag ich euch. Sie hatte Angst vor einem knapp 9 Wochen alten Welpchen... Ich konnte das, als ich es sah, erst gar nicht glauben. Da schläft ein kleiner Welpe und sie hat Angst vor ihm, er beißt und knurrt (er wollte spielen...). Sie wusste ja auch gar nicht, wie sich so ein junger Hnd verhält - woher, wenn man nie Kontakt zu Tieren hatte.

Aber: der junge Mann hat ihr geholfen - nach und nach kam Vertrauen, kam Verbundenheit. Die zwei waren ein Herz und eine Seele. Vor fremden Hunden hat sie immer noch etwas Respekt (aber das ist auch gut so, denke ich) - aber es werden keine Straßenseiten mehr gewechselt etc.

MarionW
02.05.2009, 10:57
Bei uns war es mein Mann, der panische Hand vor Hunden hatte.

Als er dem Hundekauf endlich zugestimmt hat, durfte er die Rasse aussuchen. Er hat sich dann für den Flat entschieden, wohl auch deshalb, weil es damals noch mehr als schwer war, diese Rasse zu bekommen.

Nun, ich hatte Glück und mein erster Anruf war schon ein Treffer und es hat dann gerade noch 8 Wochen gedauert, bis Amy bei uns einzog.

Mittlerweile ist schon der dritte Hund bei uns und seine Angst ist völlig verflogen

Gast
02.05.2009, 14:32
Hallo!
Mein Mann hatte auch fürchterliche Angst vor Hunde, ich hab mir aber so sehr einen gewünscht. Es kam dann die kleine Gina zu uns, das half ihm schon sehr, dann kam Elliot...... was soll ich euch sagen, sie sind ein Dream-Team geworden und mein Mann mag Hunde seeeeeeeeehr und hat heute weniger Angst, bzw. Respekt vor fremden, streunenden Hunden als ich :bravo:. Selbst bei den aggressivsten Viechern, bei denen ich schon lange nicht mehr vorbeigehe, geht er vorbei ohne mit der Wimper zu zucken. Er ist aber trotzdem vorsichtig, jedoch nicht ängstlich!